Beiträge von Kreuzviertel

    Vierfachsporthalle Unionviertel - Update


    Pressemitteilung der Stadt Dortmund:


    Pläne für die Dortmunder Wettkampfsporthalle nahe des U schreiten voran


    Um dem Dortmunder Leistungssport eine adäquate Wettkampfstätte bieten zu können, entsteht hinter dem U-Turm an der Unionstraße/Ecke Übelgönne eine neue Vierfachsporthalle mit einer Tribünenanlage für bis zu 3.250 Zuschauer*innen. Jetzt gibt es Fortschritte zu melden.


    Nachdem 2021 der Realisierungswettbewerb für die geplante Vierfachsporthalle hinter dem U-Turm an der Unionstraße/Ecke Übelgönne zum Abschluss gebracht wurde, konnte das erstplatzierte Büro BAURCONSULT Architekten Ingenieure aus Haßfurt auch in anschließenden Verhandlungsverfahren überzeugen. Das Büro steigt nun in die Grundlagenermittlung und Vorplanung für die neue Vierfachsporthalle ein.


    Auf einer Pressekonferenz der Stadtspitze am Dienstag, 13. September, gab Stadtdirektor Jörg Stüdemann einen Überblick darüber, wie der Stand der Planung aktuell aussieht. Die entstehende Halle wird überregional sowohl für nationale als auch internationale Sportveranstaltungen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird sie zukünftig von den beiden benachbarten Berufskollegs, dem Robert-Schuman- und dem Robert-Bosch-Berufskolleg genutzt werden. Für die rund 450 erforderlichen Stellplätze wird aufgrund der beengten Platzverhältnisse eine Tiefgarage über zwei Etagen errichtet.


    Mehr Grün für das neue Gebäude


    Im Wettbewerb konnte sich der Siegerentwurf durch seine schlichte Eleganz und moderate Plastizität überzeugen. "Allerdings wurde der Plan ein wenig ausgebessert. Zum Beispiel in Sachen Begrünung", erläuterte Stüdemann. "Immerhin müssen die Anforderungen des nachhaltigen Bauens erfüllt werden. Das Dach wird begrünt und auch eine seitliche Begrünung ist vorgesehen." Insofern weiche die aktualisierte Version ein wenig vom Original ab (s. Grafik). Der


    Bau soll 2027 fertig sein


    Der Rat der Stadt Dortmund hat dem Vorhaben im Herbst 2019 bereits im Grundsatz zugestimmt. Damals war die Verwaltung noch von einem Kostenrahmen von knapp 30 Millionen Euro ausgegangen. Durch die allgemeine Rohstoffverknappung und Verteuerung der Baupreise für die neue Halle wird der Kostenrahmen voraussichtlich bei über 40 Millionen Euro liegen. Die Ratsmitglieder werden sich daher im November erneut mit dem geplanten Bau befassen.

    SKOffice - erste Mieterin steht fest


    Der erste von den insgesamt zwei Bauteilen von SKOffice ist bereits komplett vermietet. Die Dortmunder Thyssenkrupp Nucera AG verlegt ihren Hauptsitz vom Harpen Haus in der Vosskuhle auf die Stadtkrone Ost. Das auf Elektrolyseverfahren und Wasserstoff spezialisierte Unternehmen vergrößert sich somit von gut 5.400 Quadratmetern Bürofläche auf 9.000 Quadratmeter.


    Quelle: http://www.deal-magazin.com/ne…rupp-nucera-mietet-9000-m

    Phoenix Park - Teil 3 | 28. August 2022


    Die Kaskaden beziehungsweise Regenstaubecken nördlich des Landschaftskeils führen seit einigen Jahren ebenfalls immer weniger bis gar kein Wasser mehr. Dadurch ist unter anderem der Lebensraum der geschützten Kreuzkröte bedroht. Der Grund hierfür ist einfach: natürlich zu wenig Niederschlag - der Klimawandel lässt also auch hier grüßen. Deshalb wird die Stadt die Regenstaubecken sanieren und umbauen, sodass sich Wasser wieder aufstauen und nicht mehr zu schnell versickern kann.


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    Der Phoenix-Park und Phoenix-Westen ziehen nicht nur Unternehmen, Ausflügler, Hobbysportler, Festivalbesucher oder Sonnenhungrige an, sondern auch die Tunerszene. Die Stadt ging zuletzt hart gegen die Möchtegern-Schumis und -Hamiltons vor. Alte, glänzende S- und SL-Klassen können aber selbst mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Zeitgleich kreiste ein Fluggerät noch älteren Baujahrs über Phoenix-West.


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    Foto lässt sich durch ein Anklicken vergrößern

    Fotos: eigene Aufnahmen

    Phoenix Park - Teil 2 | 28. August 2022


    Das vor rund drei Jahrzehnten renaturierte Teilstück der Emscher lassen wir jetzt hinter uns. Nach einem sanften Anstieg und einer Kurve erreichen wir meinen Lieblingsort auf Phoenix-West - das ehemalige Hympendahl-Viadukt. Die riesigen Brückenköpfe haben schon fast etwas Verwunschenes und sind zum Glück noch immer ein Geheimtipp. Zu Füßen der Brückenköpfe befinden sich übrigens normalerweise zwei kleinere Seen. Einer ist aufgrund des ausbleibenden Regens allerdings komplett ausgetrocknet.


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    Ein noch größerer Geheimtipp als das Viadukt ist die benachbarte, bis zu 35 Meter hohe Hympendahl-Halde. Sie ist die flächenmäßig größte, der vormals drei Hörder Schlackenhalden. Bis in die 1940er Jahre stand hier das Haus Hympendahl, das der Halde und somit auch dem Viadukt seine Namen gab. Bis 2012 erfolgte die Abdichtung und Sicherung sowie eine gestalterische Modellierung des etwa elf Hektar großen Areals. Fußwege, Bäume und ein (derzeit ausgetrockneter) Teich laden zum Wandern und Verweilen ein. Die Hochhäuser der B1, die Hochofenanlage und die Baustellen auf Phoenix-West lassen jedoch nicht vergessen, dass man sich inmitten einer Großstadt befindet.


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    Nach dem Abstieg von der Hympendahl-Halde unterqueren wir die Ardeybahn (Bahnstrecke Dortmund - Schwerte - Iserlohn). Nun haben wir also wieder das Kerngebiet von Phoenix-West erreicht. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung zu den Kaskaden am Landschaftskeil, dem letzten Halt auf unserer kleine Reise durch den äußersten Hörder Westen. Mehr dazu dann im dritten Teil.


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    Fotos: eigene Aufnahmen

    Phoenix Park - Teil 1 | 28. August 2022


    Am gestrigen Sonntag habe ich nach längerer Zeit mal wieder eine (mittel-)große Runde im Phoenix-Park gedreht. Ich erwähnte es ja schon das ein oder andere Mal, aber Phoenix-West ist mein Favorit unter den größeren Entwicklungsgebieten der Stadt. Ein Grund dafür ist der fantastische Phoenix-Park, der nunmehr vor über 12 Jahren fertiggestellt wurde. Heute sieht es so aus, als wäre der Phoenix-Park schon immer da gewesen. Bevor ich mit der aktuellen Fotostrecke starte, lege ich euch Fotostrecken aus den Anfangsjahren ans Herz. Diese finden sich ebenfalls im Strang, zum Beispiel an dieser oder auch an jener Stelle. So, auf geht’s. Ausgangspunkt ist der Kiefernhain an der Robert-Schuman-Straße.


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    Nun verlassen wir fast unmerklich für einige wenige Meter den eigentlichen Phoenix-Park. Gleich auf der gegenüberliegenden Uferseit befindet sich der Westfalenpark. Dieses Teilstück der Emscher ist ein ganz besonderes, denn genau hier wurde im Zuge der Bundesgartenschau 1991 erstmals das Abwasser in einem unterirdischen Kanal verbannt. Oberirdisch erfolgte die aufwendige Renaturierung des Bachlaufs. Dieser Teilabschnitt bildete die Blaupause für die Renaturierung der gesamten Emscher samt ihrer Nebenflüsse.


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    Fotos: eigene Aufnahmen

    28. August 2022


    Die Hauptverwaltung der Materna SE wird mit Hilfe der sogenannten Lean Construction realisiert. Dabei wird der Verwaltungsbau in unterschiedliche Taktbereiche unterteilt, sodass die Ressourcen effizient eingesetzt werden können. Dies erklärt auch die rasanten Fortschritte → Anfang Dezember wurden die Arbeiten aufgenommen, Anfang Mai die Bodenplatte im westlichen Taktbereich gegossen und nur wenige Tage später die ersten Ortbetonstützen verbaut. Mittlerweile verfügt der Rohbau, ebenfalls im westlichen Taktbereich, über bis zu vier Vollgeschosse. Somit fehlen hier nur noch zwei Geschosse bis zur Endhöhe.


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    Während der westliche Bauabschnitt schon über die Baumwipfel emporragt, wurde im östlichen Taktbereich zwischenzeitlich die Bodenplatte vervollständigt. Seitdem geht es auch hier ratzfatz in die Höhe. Zur Erinnerung: Bereits "Mitte" des kommenden Jahres soll der stattliche Rohbau fertiggestellt sein.


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    Fotos: eigene Aufnahmen

    Unique Pearl - ehemalige St. Albertus Magnus Kirche | 25. August 2022


    Das Unique Pearl im Borsigplatzviertel ist, wie der Name schon sagt, eine, wenn nicht sogar die Perle zumindest unter den Dortmunder Hotel-Neueröffnungen der vergangenen Jahre. Umgebaut während der Corona-Hochphase und unterm Radar der Foristen, wurde die unter Denkmalschutz stehende, profanierte St. Albertus Magnus Kirche einer neuen Bestimmung zugeführt. Sowohl dem Investor als auch dem Pächter kann man nicht hoch genug loben, trotz widrigster Umstände am Projekt festgehalten zu haben. Herausgekommen ist ein ganz besonderes 4-Sterne-Haus, in einem Viertel, wo dies nicht unbedingt erwartbar war.


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    St. Albertus Magnus Kirche, 2013 | Foto lässt sich durch ein Anklicken vergrößern

    Urheber: Rudko | Wikimedia Commons - the free media repository


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    Fotos: eigene Aufnahmen

    Bahnsteig 5 | Bahnsteig 4 | 25. August 2022


    Bekanntlich wurde bis Ende Mai mit Bahnsteig 5 (Gleise 11/16) der insgesamt vierte Bahnsteig am Dortmunder Hauptbahnhof komplett neuerrichtet. Bahnsteig 5 ist über 415 Metern lang und hat wie die drei Bahnsteige zuvor eine neue, moderne Ausstattung erhalten (unter anderem Pflaster, Überdachung, Wetter- und Windschutz, Sitzbänke, Vitrinen, LED-Beleuchtung). Eine kurze Fotostrecke hierzu fehlte bisher, das hole ich nun nach.


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    Direkt nach der Inbetriebnahme von Bahnsteig 5, wurden die Arbeiten an Bahnsteig 4 aufgenommen. Nach dem Rückbau erfolgt die Wiederherstellung des Bahnsteigs. Über dem Passantentunnel und den künftigen Zugängen klafft derzeit noch ein großes Loch, das aber in den kommenden Monaten in altbewährter Manier wieder geschlossen wird. Im März/April 2023 dürfte Bahnsteig 4 dann fertiggestellt sein.


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    Fotos: eigene Aufnahmen

    südliche Speicherstraße: Lensing Media Port | 23. August 2022


    Nachdem die letzten Wochen und Monate eher geprägt waren von bauvorbereitenden Maßnahmen, haben nun definitiv die eigentlichen Arbeiten an Lensing Media Port begonnen. Wie gleich zu sehen, wurden bereits erhebliche Eingriffe in die Bausubstanz vorgenommen. Besonders hervorheben möchte ich das über die gesamte Länge geöffnete Kellergeschoss, das zu einem späteren Zeitpunkt wieder geschlossen und überbaut wird. Hier entstehen die Außenbereiche für die Gastrobetriebe.


    Foto lässt sich durch ein Anklicken vergrößern


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    Fotos: eigene Aufnahmen

    ^ Nein, dort ist keine zweite Rolltreppe eingeplant, siehe zum Beispiel diese Visualisierung des Nordaus- beziehungsweise aufgangs:


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    Und wenn wir schon mal dabei sind, anbei auch eine Visualisierung der weiter oben abgelichteten Verknüpfungshalle. Insgesamt wird die Nordseite also über drei Rolltreppen an den Hauptbahnhof angebunden sein. Mit der Rolltreppe am künftigen Premier Inn wären es sogar derer vier.


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    Quelle: https://www.1von150.de/dortmund/

    DB-Passantentunnel | 25. August 2022


    ^ Ja, sehe ich genauso - die Verteilerebene gefällt mir von Mal zu Mal besser. Denke, das wird noch was. Aber auch der eher zweckmäßige und längst noch nicht fertige DB-Passantentunnel eine Etage weiter oben, weiß zu gefallen. Hier reihen sich mittlerweile vier Aufzüge beziehungsweise Aufzugsschächte aneinander. Der Aufzug, der zu Bahnsteig 5 hinaufführt, nahm übrigens erst vor wenigen Tagen seinen Betrieb auf. Analog dazu sind weitere Quadratmeter Bodenbelag hinzugekommen.


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    Verhältnismäßig schnell ging es nun am Nordausgang. Eine provisorische Treppen- und Brückenkonstruktion wurde zurückgebaut und der eigentliche Nordausgang wieder freigegeben. Hier soll ja in ferner(er) Zukunft die neue Bahnhofshalle von Das Grüne U anschließen.


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    Fotos: eigene Aufnahmen

    Verteilerebene | 25. August 2022


    Die letzte Fotostrecke zur Verteilerebene stammt aus dem Februar 2022. Seitdem hat sich zumindest augenscheinlich nicht allzu viel getan. So wurden die Arbeiten an den beiden wichtigsten Zugängen zur U-Bahnebene noch immer nicht abgeschlossen. Starten möchte ich die Fotostrecke jedoch mit dem nördlichen Teilabschnitt. Hier wurden weitere Deckenpaneele montiert, sodass sich mehr und mehr ein stimmiges Gesamtbild ergibt.


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    Für etwa ein Jahr gesperrt ist die Verknüpfungshalle vom DB-Bereich zur Verteilerebene, die nun ebenfalls umgestaltet und mit einem Aufzug versehen wird. Das erste Foto entstand im DB-Passantentunnel, das zweite in der Verteilerebene. Insbesondere diese Maßnahme sorgt bei den Reisenden für große Umwege. Deshalb bleibt zu hoffen, dass es wirklich bei "nur" zwölf Monaten Sperrung bleibt.


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    Fotos: eigene Aufnahmen

    Um das noch einmal kurz klarzustellen, Benevolo oder auch du, Nefiew, ihr habt mitnichten die exklusive Meinung, dass die Dachaufbauten murks sind. Die hat wohl tatsächlich ausnahmslos jeder, der einigermaßen brauchbare Augen im Kopf hat, siehe zum Beispiel auch meinen Beitrag vom 7. August 2021. Ein wenig differenzierter (und ausführlicher) darf es dann aber doch schon gerne sein.

    südliche Speicherstraße: Heimathafen | 23. August 2022


    Die Arbeiten an Heimathafen biegen auf die Zielgerade ein. So ist der Rohbau nahezu fertiggestellt und der Innenausbau hat parallel bereits begonnen, siehe zum Beispiel hier und dort. Nach derzeitigem Planungsstand soll Heimathafen im zweiten Quartal 2023 bezugsfertig sein. Wie zuletzt bei den Nordstadtbloggern und den Ruhr Nachrichten jedoch zu lesen war, verursachen die Sanierung und der Umbau abermals höhere Kosten. Eine wohl finale Schätzung geht mittlerweile von einer Investitionssumme von rund 9,2 Millionen Euro aus. Davon trägt die Stadt 1,9 Millionen Euro, die übrigen 7,3 Millionen Euro stammen vom Bund, dem Land und der EU.


    Fotos aus dem letzten Jahrtausend und vom vergangenen Dienstag:


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    Colonialwarenhandel Heinrich Schreer, ca. 1910

    Foto: Dortmunder Hafen AG


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    Fotos: eigene Aufnahmen

    ^ Das hat rein gar nichts mit Euphemismus zu tun. Du hingegen argumentierst eindimensional und berücksichtigst in deiner Kritik nicht die durchaus gelungenen Gewerke des Projekts. Dies oder auch das muss in einer in sich stimmigen Kritik miteinfließen. Ansonsten kommt, wie bei dir geschehen, nichts Halbes und nichts Ganzes raus.

    ^ Was wie ein absoluter Blödsinn, Benevolo. Das Dortberghaus stand 17 Jahre lang leer. Kompromisse seitens des Denkmalamts und des Investors mussten einfach gemacht werden. Und das ist meiner Meinung nach auch im Nachhinein genau die richtige Entscheidung gewesen. Insbesondere von der Katharinentreppe und der Katharinenstraße kommend, ist das sanierte Dortberghaus nämlich eine wahre Augenweide. Diesen Umstand mir nichts, dir nichts unter den Tisch fallen zu lassen, ist wenig bedacht.

    25. August 2022


    Am gestrigen Donnerstag habe ich mir auch Basecamp angeschaut. Ich war am frühen Nachmittag vor Ort. Leider öffnet das Baseology - Restaurant und Bar samt Dachterrasse in der sechsten Etage - erst um 17:00 Uhr. Fotos aus luftiger Höhe, konnte ich also nicht mitbringen. Naja, egal. Aufgeschoben, ist nicht aufgehoben. Bevor ich zu meiner Fotostrecke komme, zunächst noch die Pressemitteilung zur Kompletteröffnung des Studierendenquartiers mit angeschlossenem Hotel vom 24. August:


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    Neue Rooftop Bar und Hotel für Dortmund


    Das neue Baseology Bar & Restaurantwird mit Burgern und Bowls und einem Blick über Dortmund zum neuen Publikumsmagneten der Stadt


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    Visualisierung: Basecamp


    Die Dortmunder Kampstraße hat ein neues Highlight! Auf dem Dach des neuen Basecamps eröffnet ab 1. August in der sechsten Etage eine hippe Rooftop Location namens Baseology. Künftig können alle Dortmunder und Besucher ihr Frühstück oder einen Afterwork Drink hier mit Blick über die komplette Dortmunder Innenstadt genießen.


    Das Baseology umfasst ein Café, ein Restaurant und kann für Veranstaltungen gemietet werden. Auch das neue Basecamp Hotel mit seinen 118 Zimmern wird dann in den Betrieb gehen. Am 27. August von 14 – 18 Uhr sind alle Dortmunder eingeladen, sich beim Tag der offenen Tür einen ersten Eindruck vom neuen Basecamp zu machen und den Ausblick von der Dachterrasse zu genießen.


    Bereits im vergangenen Jahr konnte Basecamp einen Großteil der Bauarbeiten an dem neuen Gebäude auf dem Areal des ehemaligen Karstadt-Technikhauses abschließen und die ersten Bewohner für die insgesamt 331 Studentenapartments begrüßen. Nun sind auch die letzten Arbeiten an dem Neubau mit drei begrünten Innenhöfen und sechs Etagen abgeschlossen. In den neuen, klimatisierten Hotelzimmern können sich die Gäste über modernste Ausstattungen, wie zum Beispiel eine Regendusche, freuen. Außerdem stehen CoWorking-Flächen mit Highspeed-WLAN, Veranstaltungsflächen, ein Fitness-Räume, ein Restaurant mit Dachterrasse und Bar zur Verfügung. Sollten die Gäste mit dem Auto anreisen steht außerdem eine Tiefgarage mit 30 Stellplätzen zur Verfügung.


    Im neuen Bar und Restaurant Baseology können die Gäste in Zukunft über den Dächern der Stadt hippe Burgers und Bowls und mehr genießen. Dabei reicht das Angebot vom Triple B mit 100% lokalen Beef bis hin zu veganen Varianten mit Avocado oder dem Pulled Plant Chicken Burger. Und auch bei den Bowls gibt es bunte Variationen, die wahlweise mit Thunfisch, Lachs, Shrimps, Hühnchen, Tofu oder Ziegenkäse gereicht werden. Zusätzlich kann unter der Rubrik Friesology aus frisch frittierten Pommes mit verschiedenen Toppings gewählt werden.


    Als leichte Late Night Snacks locken außerdem cremiges Hummus und Babaganoush mit frisch gebackenem Brot oder ein Mix aus marinierten Oliven, Feta und getrockneten Tomaten. So finden sowohl Veganer, Vegetarier und Flexitarier das perfekte Gericht auf der Karte. Zum süßen Finale stehen verschiedene Kuchen und Hot’n’Cold Ice Cream auf der Karte. Für die passende Erfrischung sorgen neben klassischen Softdrinks, Wein und Bier auch die hausgemachten Limonaden wie der Tropical Splash oder der Ginger Berry oder angesagte Cocktails und Longdrinks.


    „Die Kampstraße ist der Boulevard Dortmunds. Um dieser innerstädtischen Nutzung zu entsprechen, richtet sich unser Basecamp Dortmund nicht nur an Studenten, sondern bietet mit Gastronomie- und Ladenflächen, E-Sports-Arena sowie der Hotelnutzung auch allen Dortmundern und ihren Besuchern eine urbane Anlaufstelle. Eine besondere Aufenthaltsqualität für die Bewohner sowie bei Veranstaltungen ermöglicht die Dachterrasse mit Blick über die Innenstadt. Wichtiger Bestandteil unseres Konzepts sind auch die Community Spaces wie das Kino, die Gyms oder die Study Rooms. Diese bieten nicht nur einen Mehrwert für die Aufenthaltsqualität unserer Gäste und Bewohner, sondern sorgen auch für Orte der Vernetzung.“, erläutert Basemanager Jelle Greijn.


    Basecamp ist ein erfahrener, internationaler Betreiber und Entwickler von Campusanlagen für studentisches Leben und urbane Workspaces sowie für touristische Nutzungen an erstklassigen und dynamischen Wissenschaftsstandorten wie Kopenhagen, Lodz, Göttingen, Potsdam, Leipzig, Berlin sowie in Kürze Dortmund und Aachen. Innerhalb Europas hat Basecamp seit 2014 rund 10.000 Betten entwickelt und geplant. Die Projekte von Basecamp zeichnen sich durch eine hochwertige Architektur aus und wurden bereits mit internationalen Architekturpreisen ausgezeichnet. Die multinationalen Teams mit über 100 Mitarbeitern sind in Berlin, Kopenhagen, London, Luxemburg und Warschau ansässig. Schwerpunkt ist die Bildung von Campusanlagen mit modern gestalteten, öffentlichen Räumen, in denen urbanes und studentisches Leben stattfinden kann.


    Fakten Bacecamp Dortmund


    • Planung von Gerber Architekten

    • Drei Gebäude an der Kamp- Ecke Brückstraße am Platz von Leeds mit drei Innenhöfen

    • Insgesamt 19.800 qm BGF, davon 700 – 950 qm für Einzelhandel im EG, 700 qm Gastronomieflächen

    • Tiefgarage mit 30 Stellplätzen

    • 300 Radstellplätze, Kooperation mit Radverleih geplant

    • BaseApp ermöglicht Nutzung der sozialen Infrastruktur und der Gemeinschaftsräume


    Basecamp Student - Eröffnung Oktober 2021


    • 331 vollmöblierte und komfortable Studentenapartments (ca. 19-26 qm groß) mit Kitchenette oder Community Kitchen

    • Gemeinschaftsräume, Co-Working, spezielle Lernräume sowie Kino, Fitnessbereich und Reinigung

    • Highspeed-WLAN im ganzen Gebäude

    • Rundum-Betreuung durch Basemanager & Basebuddys

    • Nebenkosten im Mietpreis enthalten


    Basecamp Hotel - Eröffnung August 2022


    • 118 Hotelzimmer (teilweise mit eigenen Küchen)

    • Rezeption • Fitnessbereich & Parkplatz

    • inklusive Frühstück

    • Highspeed-WLAN im ganzen Gebäude ohne Aufpreis


    Baseology - Eröffnung August 2022


    Rooftop-Dachterrasse in der 6. Etage

    • Co-Working-Bereich sowie Eventräume

    • Bar & Restaurants

    • Events, Live-Musik & DJs


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    Und nun zu meiner Fotostrecke:


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    Ein Getränk auf der Dachterrasse gab es zwar nicht, anstand dessen habe ich mir dann halt etwas Kaltes aus Basecamps Rewe gegönnt. Die Öffnungszeiten sind studierenden-gerecht.


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    Fotos: eigene Aufnahmen

    Dortberghaus wird IntercityHotel | 25. August 2022


    Im Mai hat das IntercityHotel im historischen Dortberghaus seine Pforten eröffnet. Drei Monate später erinnert rein gar nichts mehr an die fast vierjährige (Um-)Bauphase und dem annähernd 13 Jahre währenden Leerstand. Die Technikaufbauten finde ich zwar noch immer äußerst bescheiden, die Fassade ist aber ganz, ganz großes Kino und lässt über die Mängel hinwegsehen. Eine abschließende Fotostrecke bei passendem Kaiserwetter:


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    Fotos: eigene Aufnahmen