Beiträge von Kreuzviertel

    Neubau Hauptverwaltung Sparkasse Dortmund?!


    Die Sparkasse Dortmund gönnt sich wohl einen neuen Stammsitz - zumindest lassen OBs Westphals Ausführungen zur Neugestaltung des Bahnhofsumfeld diesen Schluss zu, siehe dieses Video ab Minute 2:11. Hoffentlich bleibt das aktuelle Sparkassenhochhaus erhalten und wird saniert. Gerne darf es aber um ein zweites ergänzt werden. Die Sparkasse Dortmund möchte sich ja vermehrt auf die Immobilienbranche konzentrieren und ihren Immobilienbestand sukzessive erhöhen. Dies gilt sowohl für Wohnraum als auch für Büros.

    Dortmunder Hauptbahnhof ist nach Umbau eröffnet


    Die Sanierung des Dortmunder Hauptbahnhofs ist (fast) abgeschlossen. Die Kosten für den nun endlich ansprechenden Passantentunnel und die komplett erneuerten Bahnsteige beliefen sich auf rund 210 Millionen Euro (Quelle). Ein hoher zweistelliger Millionenbetrag floss zudem in die Umgestaltung der Stadtbahnebenen sowie in die Empfangshalle. So richtig rund wird das Ganze allerdings erst mit der Realisierung von das "Grüne U" am Nordausgang und dem "Premier Inn Hochhaus" am Königswall. Es folgt noch ein ca. neun minütiges Video vom umgestalteten Passantentunnel, das hier direkt eingebunden habe. Ebenfalls zu sehen, ist der Zugang zur sanierten Stadtbahnanlage, siehe ab Minute 0:08.


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    Wilopark - zweiter Bauabschnitt | 8. Mai 2024


    Gute sieben Monate nach dem letzten bebilderten Update sind Wilos Solution Cube und Networking Cube fertiggestellt. Lediglich einige wenige Restarbeiten, sind noch am Wilo Platz auszumachen. Zudem dürften mittlerweile die Arbeiten am Health Cube aufgenommen worden sein. Zuletzt hat sich die Wachstumsdynamik von Wilo zwar ein wenig abgeschwächt, mit zwei Milliarden Euro Umsatz im zurückliegenden Geschäftsjahr wurde letztendlich dennoch ein Rekordwert erzielt.


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    Quelle: http://baudoku.1000eyes.de/cam…CF9E4/index.php?archive=1

    Marten: Hof Korte - Wohnen im Denkmal

    FanDerModerne berichtete bereits weiter oben vom ehemalige Bauernhof Korte im Dortmunder Ortsteil Marten. Das historische Ensemble wird derzeit aufwendig saniert und einer neuen Nutzung zugeführt. So entstehen im Haupthaus sowie in den Stallungen insgesamt 17 Wohneinheiten. Im Spätsommer 2025 sollen die ersten Wohnungen bezugsfertig sein. Eine erst kürzlich veröffentlichte Visualisierung zeigt wo die Reise hingeht.


    6fe3979o.jpgQuelle: https://www.hofkorte-dortmund.de/


    Quartier Burgtor - Abriss Bestandsbebauung

    Ab 1. Juli sollen die Abrissarbeiten am ehemaligen "Studio X" starten. Neben dem leerstehenden Sex-Kino werden dann auch weitere Gebäude im Bereich Leopoldstraße/Münsterstraße/Freiherr-von-Stein Platz zurückgebaut (Quelle). Passend dazu, finden sich auf der kürzlich gelaunchten Website des Projektentwicklers drei weitere Ansichten von Quartier Burgtor.


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    Quelle: https://www.linim.com/burgtor

    ^ Was in Dortmund unter Denkmalschutz gestellt wird, entscheidet zum Glück nicht unser Mitforist Tiefimwesten/FrankDTM. Der Ostwall 64 zählt neben dem ehemaligen Gesundheitsamt, dem Stadttheater, der Westfalenhalle 1, dem Stadthauskomplex, der ehemaligen Bundesbank, dem Dortmunder Fernsehturm sowie der heutigen DEW-Zentrale zu den herausragenden Bauten der 1950er Jahre in Dortmund. Auf den Aspekt Nachhaltigkeit gehe ich erst gar nicht weiter ein, denn wer die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.

    Quartier Ernst-Mehlich-Straße


    Die Planungen für die Flächen nördlich der Ernst- Mehlich-Straße wurden weiterentwickelt und angepasst. Auf der nunmehr 1,4 ha umfassenden Projektfläche sollen rund 350 Wohneinheiten (davon ca. 84 Studierendenapartements), ein Quartiersplatz, eine Tageseinrichtung für Kinder, Kinderspielflächen sowie untergeordnet Laden- und ggf. Dienstleistungsnutzungen entstehen. Das Quartier wird überwiegend aus fünf- bis siebenstöckigen Gebäuden bestehen. Eine Ausnahme bildet Haus 1. Zur "Adressebildung" wird der im Nordwesten des Areals gelegene Baukörper über zehn Stockwerke verfügen.


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    Visualisierungen: Axthelm Rolvien GmbH & Co. KG

    2023 erfolgreichstes, betriebswirtschaftliches Geschäftsjahr der vergangenen 20 Jahren; Gewinnzone (Jahresüberschuss nach Steuern) wohl ab 2025 erreicht; Wachstum von 10 Prozent in den ersten zwei Monaten des Jahres. Weiteres dazu in der eingebundenen Pressemitteilung der Flughafengesellschaft:

    Deutlich verbessertes Jahresergebnis

    Infrastruktureller Ausbau schreitet voran

    Mit einem Passagieraufkommen von über 2,9 Millionen Reisenden gelang dem Dortmund Airport im Jahr 2023 nicht nur ein neuer Passagierrekord, sondern auch eine signifikante Verbesserung der Geschäftsbilanz. In der ersten Aufsichtsratssitzung der Flughafen Dortmund GmbH für das Jahr 2024 präsentierte Geschäftsführer Ludger van Bebber das vorläufige Jahresergebnis für 2023. Korrespondierend mit gestiegenen Passagierzahlen ist es dem Flughafen gelungen, auch die wirtschaftliche Lage maßgeblich zu verbessern. Gegenüber dem Vorjahr konnte der Verlust von 8,5 Millionen Euro mit einem vorläufigen Jahresergebnis von minus 3,5 Millionen Euro mehr als halbiert werden.

    Passagierwachstum fördert wirtschaftlichen Aufschwung

    Bereits im Jahr 2022 und somit vor Ablauf der ursprünglichen Frist erfüllte der Airport die EU-Vorgaben und wies ein ausgeglichenes Betriebsergebnis nach EU-Richtlinien vor. Wie Ludger van Bebber mitteilte, konnte das EU-EBITDA mit Abschluss des Jahres 2023 von 1,3 Millionen Euro auf voraussichtlich 5,6 Millionen Euro erhöht werden, das operative Ergebnis ohne Berücksichtigung der hoheitlichen Kosten EBITDA verbesserte sich von minus 3,1 Millionen Euro auf plus 1,9 Millionen Euro. „Wir befinden uns auf einem guten Weg, das ist das beste Ergebnis seit über 20 Jahren“, so Ludger van Bebber. „Die wirtschaftliche Lage des Airports stabilisiert sich zunehmend und die schwarze Null rückt immer näher. Wir sind zuversichtlich, das Defizit in 2024 weiter zu verringern, um bis 2025 einen Gewinn auszuweisen. Angesichts ständig steigender regulativer Kosten und dem wirtschaftlich sehr herausfordernden Umfeld ist dieses Ergebnis absolut nicht selbstverständlich.“ Die finalen Ergebnisse des Jahres 2023 werden nach der Prüfung durch die Wirtschaftsprüfer in der Aufsichtsratssitzung im Juni bekanntgegeben.


    Zurückzuführen sind die positiven betriebswirtschaftlichen Ergebnisse auf das Passagierwachstum und die damit einhergehend gestiegenen Aviation- und Non-Aviation-Erlöse, zu welchen auch die Gastronomie und das Parkangebot zählen. Nachdem sich die Passagierzahlen im Jahr 2023 der 3-Millionen-Marke annäherten, wird für 2024 weiteres Wachstum erwartet. Die Resultate der ersten beiden Monate untermauern diese Prognose. Kumuliert nutzten bis Ende Februar 2024 rund 417.000 Passagiere den Dortmunder Flughafen, ein Zuwachs von rund 10 Prozent verglichen mit dem Vorjahr (2023: 379.605 Passagiere).

    Infrastrukturelle Fortschritte

    Als Teil der Nachhaltigkeitsbemühungen verfolgt der Dortmund Airport das Ziel eines klimaneutralen Flughafenbetriebes. Um in der Zielerreichung weiter voranzuschreiten, entschied der Aufsichtsrat in der heutigen Sitzung die Anschaffung eines neuen Gebäudesteuerungssystems zur bedarfsgerechten Regulierung von Wärme, Kälte und Frischluft im Terminal. Unter Verwendung von Smart-Data-Technologie sollen der Energieverbrauch und das Energiemanagement zunehmend optimiert werden. Neben einer verbesserten Temperaturregulierung erwartet der Airport ein Einsparungspotenzial von ca. 200 Tonnen CO2 Emissionen und 100.000 Euro jährlich.


    Auch dem Ziel, den eigenen Fuhrpark zu 100 Prozent zu elektrifizieren ist der Airport einen weiteren Schritt näher gerückt. Der Austausch von dieselbetriebenen Fluggasttreppen wird im laufenden Jahr fortgesetzt.

    Baufortschritt für Bundespolizei und Spezialkräfte

    Flughafen-Chef Ludger van Bebber nutzte die Aufsichtsratssitzung ebenfalls, um über die bevorstehende Finalisierung zweier Bauprojekte zu informieren. Um der hohen Anzahl an Flügen aus Non-Schengen-Staaten gerecht zu werden und Einreiseprozesse zu beschleunigen, hatte der Aufsichtsrat 2021 den Ausbau der Einreisekontrollstelle Ost genehmigt. Fristgerecht soll die Inbetriebnahme durch die Bundespolizei noch diesen März erfolgen. Ebenfalls weit fortgeschritten ist der Bau des neuen Dienstgebäudes für die Spezialkräfte der Polizei. Mit der Grundsteinlegung im März 2022 begann der Bau des 50 Millionen-Euro-Projektes östlich des Terminals. Planmäßig soll das Gebäude nach rund zwei Jahren Bauzeit fertiggestellt und Ende April an die Dortmunder Polizei übergeben werden.


    Insgesamt schade, da dieses Projekt in seiner Gesamtheit ein Kunstwerk war, aber auf Kostenseite zu verstehen. Eine Tiefgarage ist zu verschmerzen, ein offener Busbahnhof städtebaulich nicht gerade ein Hingucker. Vielleicht wird hier Raumwerk noch annehmbare Ideen einbringen können.


    Finde ich absolut verschmerzbar - auch und gerade weil die Realisierungschancen so erheblich gesteigert und das Erscheinungsbild wohl nur in Nuancen von den bekannten Entwürfen abweichen wird. So könnte der geplante und meiner Meinung nach ohnhin überdimensionierte ÖPNV-Busknoten zum Beispiel in Richtung Westen verlängert werden. Dann noch eine ansprechend gestaltete Dachkonstruktion und gut ist.

    Die FH Dortmund ist mit gut 15.000 Studierenden die zweitgrößte Hochschule der Stadt. Die Flächen sowohl am Hafen als auch im Das Grüne U lassen nur einen kompakten Komplex beziehungsweise ein verdichtetes (Hochschul-)Quartier zu. Dieser Umstand hat seinen städtebaulichen Reiz, finde ich. Studentisches Leben in der Nord-/Innenstadt gleichfalls.

    Die Peutz Consult GmbH ist in die Planungen rund um das Bürohochhaus samt Hotel involviert. Das Ingenieurbüro veröffentlichte vor fünf Tagen via ihres Linkedin-Accounts ein Update zum Vorhaben:


    "Dortmunds Skyline erhält Zuwachs. Am Königswall, zwischen Hauptbahnhof und NH-Hotel, entsteht mit einem Bürohochhaus und einem Hotel der Marke Premier Inn eine neue Landmarke für Dortmund. Der Entwurf von kadawittfeldarchitektur weiß mit einer gelungenen städtebaulichen Setzung des Gebäudeensembles sowie mit einer verspielten Struktur offener und geschlossener Fassadenelemente zu überzeugen. Dabei ist die Fensterstruktur des weithin sichtbaren Hochhauses zu allen Stadtseiten hin gleichmäßig ausgerichtet, das Hotel öffnet sich durch seine L-Form und die vorgesehene Dachterrasse in Richtung Stadt. An dieser markanten Stelle erhofft man sich von dem Entwurf große, Identität stiftende Strahlkraft, und damit eine Stärkung der Dortmunder City. Peutz Consult GmbH Consult hat hier zum Thema Erschütterung untersucht und beraten."

    Degginghöfe - komplette Neuplanung?


    Die Grünen bringen eine komplette Überplanung des Areals ins Spiel ("Die Frage ist aber, ob die bisherigen Planungen einfach nur um die hinzukommende Fläche der DSW21-Hauptverwaltung ergänzt werden können, oder ob eine neue Überplanung nicht zu einer deutlich besseren Nutzung der Fläche führen könnte."). Da mit einer deutlich besseren Nutzung der Flächen auch eine höhere Dichte gemeint ist, bin ich komplett fein mit der Vorstoß - mehr noch: Ich hoffe, dass SPD, CDU und FDP ebenfalls auf den Zug mit aufspringen. Die DSW21 als Eigentümerin des Areals, muss hoffentlich nicht erst überzeugt werden, da eine höhere, potentielle Bruttogrundfläche einhergeht, mit einer ggf. enormen Wertsteigerung der künftigen Baugrundstücke.

    ^ Finde auch, dass Das Grüne U zumindest als potenzieller FH-Standort in Betracht gezogen werden sollte. Aber wie kommst du denn darauf, Tzuio, dass die Flächen am Hafen viel zu klein sind? Es gibt ja noch nicht einmal einen rechtskräftigen Bebbauungsplan.

    Ansiedlung HSPV - Entwurf Raumwerk Architekten


    Das Projekt Quartier Burgtor ist eines der ersten Highlights von Das Grüne U. Ein Lowlight gibt es allerdings auch schon zu vermelden: Die Stadt Dortmund und Raumwerk Architekten gingen nämlich gemeinsam mit einem Grundstück an der Schützen-/Ecke Grüne Straße (aktuell Hauptpost) ins Rennen um die Ansiedlung der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV). Bekanntermaßen erhielt Herne den Zuschlag - Lage, Entwurf und Erreichbarkeit des Dortmunder Wettweberbbeitrags waren jedoch mehr als nur ebenbürtig. Eine Entscheidung für das eher gebeutelte Herne, hatte daher wohl eher politische Gründe. Nichtsdestotrotz verdeutlicht der Entwurf eindrucksvoll, welch Riesenpotenzial hier schlummert.


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    Visualisierungen: https://raumwerk.net/de/projekte/stadtplanung/hspv/

    Burgtor Quartier | 3. Platz


    Alle guten Dinge sind drei: Den dritten Platz beim Fassadenwettbewerb von Burgtor Quartier ging an Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH. Das Berliner Architekturbüro setzte auf eine stark gefaltete Backsteinfassaden, die dem Gebäude eine hohe Plastizität gibt und die Loggien der Wohnungen ansprechend integriert.


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    Visualisierungen: Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH

    ^ Danke fürs Teilen des Fotos. Der Zweckbau hatte einst eine gar nicht mal zweckmäßige Natursteinfassade. Was wie eine Schande. Möge sich die Suche nach einem Nachmieter für den McDonald's sehr, sehr schwierig gestalten.

    Burgtor Quartier | 2. Platz


    Den zweiten Platz beim durchgeführten Fassadenwettbewerb von Burgtor Quartier belegte das Dresdener Architekturbüro Schoper.Schoper. Alles in allem wirkt die Fassade äußerst unruhig, ja fast schon wild - auch wenn die Materialen einen hochwertigen Eindruck machen. Ebenfalls eher unglücklich finde ich die "Ns" auf dem Dach des Wohnturms. Diese sollen für Nordstadt stehen. Na prima.


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    Visualisierungen: Schoper.Schoper