• Vielen Dank für die Fotos, Dave. Hast du bei Presseterminen immer einen gefakten FAZ-Ausweis um den Hals baumeln, oder warum darfst du bei solchen Terminen mit deiner Kamera immer direkt vorm OBM stehen? *Zwinker*

    Mit dem übergebenen Abschnitt des Elstermühlgrabens bin ich trotz des Sichtbetons recht zufrieden. Fürs Protokoll noch ein paar Vergleichsbilder:


    Das Gelände im März 2008

    Bild: Cowboy


    Gleiche Perspektive im März 2009

    Bild: LEgende


    Gleiche Perspektive heute

    Bild: DaveLE (aus http://www.leipzig-dasdorf.de entnommen)

  • Cowboy - Hast du bei Presseterminen immer einen gefakten FAZ-Ausweis um den Hals baumeln, oder warum darfst du bei solchen Terminen mit deiner Kamera immer direkt vorm OBM stehen? *Zwinker* > Hast du mich beim MDR gesehen? :D Ich kann nichts dafür, ist eigentlich immer toaler Zufall, dass ich in der Nähe vorm OBM oder irgendeiner Persönlichkeit stehe. Man will halt die besten Bilder haben - Was natürlich jeder will.

    Mist, da war Cowboy mit einem ersten Vergleich schneller als ich. Ich werde aber in den nächsten Tagen auch einen erweiterten Vorher/Naher-Vergleich liefern, auch wenn es noch einige Monate bis zur Fertigstellung der Schreberbrücke dauert.

  • ... war heute mal wieder vor Ort und es haben sich viele Leute, besonders Ältere, am neuen Elstermühlgraben versammelt. Davon gibt's jedoch kein Bild :D aber ein Beweis, welchen man sich bereits denken konnte >>


    Am Dienstag wurden noch die Graffitis oberhalb des Wassers entfernt, aber unterhalb vom Wasser ist alles gleich geblieben. Selbst hat das Schreberwehr jetzt Tore, die Wasserstand ist jedoch derselbe wie im Hafenbereich. Sonst würde man bei Niedrigwasser noch mehr Graffiti sehen, als auf dem oben gezeigten Bild.

    Am Dienstag wurde die erste von 16 Info-Schautafeln am künftigen Stadthafen präsentiert >>


    In Großformat bitte diesem Link folgen >> http://img689.imageshack.us/img689/6312/1682l.jpg

  • Paußnitz

    auch ich habe gegen den ausbau des floßgrabens meine unterschrift geleistet.
    dennoch glaube ich, die stadt leipzig wird an ihrem seit jahren entwickelten wassertouristischen nutzungskonzept festhalten.
    spielraum hingegen gibt es bei der paußnitz.

    diese liegt auch im südlichen leipziger auwald, hat eine ähnliche größe (mögliche durchflussmenge und breite), ist nicht wie die ehemalige batschke/floßgraben seit jahrhunderten begradigt (oder vertieft) und wurde auch nicht zum flößen von holz genutzt.
    leider ist der, vom tagebau cospuden abgeschnittene, hauptzufluss noch nicht wiederhergestellt.

    die paußnitz ist reichlich doppelt so lang wie der floßgraben und würde bei wiederbeaufschlagung mit elsterwasser (ca. 1m³/s) durch die vielen mäander des stark gewundenen flusslaufs ohne zutun ein sehr natürliches, dynamisches wechselspiel von erosion und sedimentation entwickeln.

    nicht nur wegen der (durch die erosion entstandenen) steilufer, sondern auch wegen der speisung mit wasser aus der weißen elster (wesentlich bessere wasserqualität als der klare aber stark salzhaltige floßgraben) und der schlechten erreichbarkeit für wassertouristen, wäre die paußnitz mehr als nur ein ausgleichsbiotop für arten wie den eisvogel.

    da der oberlauf vor einigen jahrzehnten durch den braunkohleabbau zerstört wurde, müsste die dafür verantwortliche lmbv als ausgleich wieder eine ausreichende wasserzufuhr (ca. 1m³/s) einrichten, was jedoch bisher nur lippenbekenntnisse geblieben sind.
    durch öffentlichen druck würde sich das möglicherweise ändern lassen.

    auch die stadt leipzig dürfte nicht abgeneigt sein, schließlich würden ihr vergleichsweise geringe kosten entstehen und der wassertouristische ausbau des floßgrabens würde möglicherweise in der bevölkerung auf mehr akzeptanz stoßen.

    mindestens zwei machbare möglichkeiten wurden schon aufgezeigt (nur skizziert), wovon die zweitbeste lösung (düker am grenzgraben ertüchtigen) weit weniger als eine million euro kosten würde, ganz im gegensatz zu anderen renaturierungsprojekten in leipzig, wie zum beispiel dem burgauenbach oder der alten luppe.

    zusammenfassend lässt sich festhalten:

    die paußnitz ist wesentlich länger, natürlicher, für Wassertouristen nicht nutzbar und wir müssen quasi nur noch den "wasserhahn aufdrehen", also:

    lieber die paußnitz als den floßgraben schützen

    ps.: das im forum als paußnitz bezeichnete waldstück ist die probstei, welche durch aufstauen der paußnitz geflutet wird

  • SCHREBERBRÜCKE

    Die neue Schreberbrücke wird Woche für Woche sehenswerter >>


    Die Schreberbrücke über den Elstermühlgraben.


    Links befindet sich der Gehweg und rechts die Fahrbahn für Besucher des Schreberbades. Schade finde ich, dass die Fläche - eine Ebene für Fußgänger und Autofahrer - nicht gepflastert wurde und man sich erneut mit einer Betonfläche, wie auf zu vielen Brücken in Leipzig, zufrieden geben muss.

    P.S. Heute konnte ich zwei Paddelboote auf dem Elstermühlgraben am Stadthafensteg sichten.

    Weitere Bilder auf http://www.stadtbild-leipzig.de <<

  • LUISENBRÜCKE

    Der Baubeginn für den Um- und Neubau der Luisenbrücke wird am 17. Januar 2011 beginnen. Fertigstellung ist Ende Oktober 2012 geplant.

    Wie bereits bekannt, wird die Straßenbahn über einen Damm geführt. Dieser ist zweigleisig ausgebaut und der Bus kann ihn auch nutzen, unter anderem wenn es vom 18. bis 20. Juni 2011 und 14 Tage im August 2012 eine Vollsperrung geben wird. Fußgänger und Radfährer benutzen einen extra Weg auf dem Damm.

    Quelle: LVZ - Stadtleben Süd

  • KÖNIG-ALBERT-BRÜCKE

    Die Bauarbeiten auf der König-Albert-Brücke mit der Herstellung der Gleisanlagen und Fahrbahn/Gehweg schreiten voran >>


    Blick auf die Karl-Heine-Straße in östlicher Richtung. Die neuen Schienen sind bereits festgelegt. Schade finde ich, dass hier der Gleismittenabstand nicht vergrößert wurde. Aber okay, 2,40 Meter breite Fahrzeuge werden es auch nicht auf Linie 14 schaffen.


    Blick auf die König-Albert-Brücke über dem Karl-Heine-Kanal.


    So erkennt man diese Brücke gleich wieder.


    Auf der König-Albert-Brücke wird am Fahrleitungsbau gearbeitet.


    Auf der anderen Straßenseite, nun in westlicher Richtung.

    Ab 10. Oktober 2010 soll die Linie 14 wieder über die König-Albert-Brücke zum Plagwitzer Bahnhof rollen.

  • Danke für die Fotos. Gut, dass hier auf eine Reko der alten Brücke zurückgegriffen wurde anstatt auf eine gewöhnliche Brücke in Sichtbeton. Macht gleich viel mehr her. Ansonsten bleibt zu wünschen, dass sich die gute Entwicklung der Karl-Heine-Straße künftig auch auf das Gebiet westlich der König-Albert-Brücke ausdehnt.

  • @ DAvE LE: Herzlichen Dank für die Photos! Was machen Sie eigentlich nebenberuflich?? ;) 1 Frage: in Ihrem ersten Photo, sieht das nach überfahrbaren Haltestellencaps aus oder irre ich? Mit bestem Dank schon im voraus!

  • ... keine Ursache :D

    DrZott - in Ihrem ersten Photo, sieht das nach überfahrbaren Haltestellencaps aus oder irre ich? > Das hat jemand bereits im L-NV-Forum auch schon gefragt :) Es handelt sich hierbei um Bordsteinkanten der Gehwege. Die Bahnsteigkanten müssten einige Zentimeter näher an den Gleisen heran. Wäre aber nicht schlecht, an dieser Brücke eine Haltestelle zu errichten - mit Umstieg zum Bootsverkehr :D

    Was machen Sie eigentlich nebenberuflich?? > Ein Praktikum bei der Leipziger Denkmalstiftung.

  • Ich bin ganz begeistert von der neuen/alten König-Albert-Brücke.
    Besonders schön die Kombination aus Backstein, Sandstein und Naturstein.
    Vielen Dank für die Fotos :daumen:

  • DrZott - Wenn das aber Fußwegborde sind, dann wird die Straße an der Stelle ja verdammt schmal! > Das ist leider das Original und die König-Albert-Brücke hat man im Äußeren auch originalgetreu wieder aufgebaut. Daher ist die Bauwerkbreite auch gleich geblieben. Ich persönlich hätte sie mir schon breiter gewünscht, unter anderem wegen des Gehwegs, welcher schon vor dem Umbau im Januar 2009 schmal war.

    Jetzt könnte ich mir aber auch denken, warum der Gleismittenabstand auf der Brücke nicht verbreitert wurde. Sonst würde die Unterkante des Wagenkastens an den Bordsteinen schleifen. Alles Reko halt :daumen:

    Verkehrsberuhigung? > Eher nicht. Wenn Anfang 2011 der Um- und Neubau der Luisenbrücke beginnt, wird der Autoverkehr unter anderem durch die Karl-Heine-Straße und somit über die König-Albert-Brücke umgeleitet. Und danach, siehe 1. Abschnitt.

  • HOCHWASSER DER PARTHE

    Nach den Unmengen an Regen in den letzten Tagen führt die Parthe und andere Gewässer, wie zum Beispiel die Weiße Elster, insbesondere das Elsterhochflutbett, wieder Hochwasser >>


    Als Tourist oder einer, der die Parthe nicht kennt, würde nicht auf die Gedanken kommen, dass dieses Flussbett zuviel Wasser hat.

    Schade, dass die Stadt Leipzig es immer noch nicht kapiert hat, dass die Parthe in diesem Bett mit vollem Wasserbecken besser aussieht, als die - wenn kein Hochwasser ist - kunstvolle Darstellung des Parthe-Laufs. Wo ich persönlich keine Einwände habe, aber so gibt's einfach mehr Ambiente vor Ort >>


    Blick vom Geländer der Uferstraße auf die Parthe in Richtung Zoo.


    Ein Blick von der Pfaffendorfer Brücke über die Parthe.

    Wenn an der Uferstraße, südliche Uferseite der Parthe, noch eine Baumreihe existieren würde, gäbe es schonmal ein schönes Gesamtbild. Dazu kämen auf dieser Seite zwischen Löhrstraße und Nordstraße Lichtstelen, ähnlich Pleißemühlgraben vorm Reichsgericht, welche nachts in verschiedenen Farben leuchten und schon gewinnt dieser Stadtraum an mehr Lebensqualität.

    Anbei noch ein Bild vom sanierten bzw. neuen Geländer am Nordufer der Parthe zwischen Löhrstraße und Pfaffendorfer Straße >>


    An der Parthenstraße.

    Weitere Bilder vom Hochwasser der Parthe auf http://www.leipzig-dasdorf.de <<

  • BRÜCKE übers ELSTERHOCHFLUTBETT

    Noch bis zum 12. Oktober 2010 liegt im Stadtplanungsamt Leipzig (Neues Rathaus, 4. Etage, Zimmer 497) das Planfeststellungsverfahren zur Brücke über das Elsterhochflutbett, welches zurzeit wieder unter Wasser steht, aus.

    Das Brückenbauwerk sieht eine schlichte Optik vor, welche auf zwei oder drei Stützen im Flussbett steht. Die Brücke hat eine Gesamtbreite von 13 Metern, davon 2 Fahrspuren und südlich ein gemeinsamer Fuß- und Radweg. Dazu sind südlich zwei Aussichtsplattformen mit Blick auf das Elsterhochflutbett und Belantis geplant. Auf Großzschochersche Seite wird es an der nördlichen Straße eine kleine Parkbucht für einen Transporter oder Pkw geben.


    In Zukunft wird man hier über eine Brücke fahren. Also noch schön die Auf- und Abfahrten mit dem Auto oder Bus genießen :D

    Während der Bauarbeiten wird der Verkehr nördlich an der bestehenden Strecke vorbei geführt. Dazu sind Einschnitte in beiden Dämmen erforderlich. Im Falle eines Hochwassers werden außerdem im Schutze des Brückenbaus nördlich und südlich Spundwände niedergelassen. Wenn ich mich richtig erinnere, war die Umleitungsstrecke vor der Spundwand. In diesem Sinne, würde auch sie im Falle eines Hochwassers unter Wasser stehen.

  • SCHLEUSE CONNEWITZ

    Aktuelle Bilder aus dem südlichen Auenwald >>


    Vor den beiden Ein-/Ausfahrten der Schleuse Connewitz befinden sich digitale Anzeigen.


    Blick auf die Schleuse Connewitz, einige Meter nördlich des Probsteistegs.

    Weitere Bilder auf http://www.leipzig-dasdorf.de <<

    PROBSTEISTEG

    Am neuen Probsteisteg hat sich bisher nichts geändert.

    Einmal editiert, zuletzt von DAvE LE (4. Oktober 2010 um 08:56) aus folgendem Grund: ein Bild hinzugefügt

  • DURCHSTICH ZUM HAFEN

    Der Stadt Leipzig fehlen 8 Millionen € für den Bau des 620 Meter langen Verbindungsstücks zwischen Karl-Heine-Kanal und Lindenauer Hafen.

    Laut LVZ hat die Stadt bereits vor Monaten Fördermittel aus "Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" bentragt. Doch den erhofften Bewilligungsbescheid bekamen sie nicht, nur die Antwort, dass vor einer Entscheidung weitere Infos zur Wirtschaftlichkeit des Projekts vorliegen müssen.


    Aktueller Stand am künftigen Durchstich.

    Bis Januar 2011 soll alles erledigt sein, parallel dazu beginnt am 17. Januar bereits der Neu-/Umbau der Luisenbrücke. Der Spartenstich zum Durchstich ist im 1. Quartal 2011 geplant.

    Quelle: LVZ

  • Heute berichtet die LVZ noch mal dazu und schreibt, wenn die fehlenden Millionen bis Januar 2011 bewilligt werden, könnte laut Inge Knuath, Amt für Stadtgrün und Gewässer Leipzig, der Durchstich im April beginnen.

    Quelle: LVZ

  • WEGWEISER AM WASSER

    An insgesamt 16 Standorten sollen Wegweiser am Wasser aufgestellt werden, um die Paddler auf die nächsten Flüsse, Wehre, Schleusen, Ufer, Häfen und Seen aufmerksam zumachen.

    Mitbekommen habe ich bereits drei Tafeln, einmal an der Weißen Elster, im Klingerhain (Ritterwehr, Schleußig) am Palmengartenwehr - an der Alten Elster, Nordufer (Nähe Peterssteg, Zentrum-West) am Palmengartenwehr - am Elsterflutbett in Richtung Palmengartenwehr (westlich der Klingerbrücke, Zentrum-West).


    Standort: Alte Elster (Elstermühlgraben) Nähe Palmengartenwehr.


    Hier hätte man beim 4. Schild noch auf das Bootshaus "Leipziger Eck" aufmerksam machen können.