Leipzig: Neue Ufer

  • Aber dieses gleiches Problem betrifft ja auch die Kreuzung am Neuen Rathaus. So müsste der neue Gehweg am Martin-Luther-Ring nochmal aufgerissen werden, so das die Pleiße hochgeholt werden kann bzw. für den Bootsverkehr untertunnelt wird.


    Es gibt doch nichts besseres als ein Flüsschen durch die Stadt. Wenn ich daran denke, wie oft Fußwege und komplette Straßen aufgerissen werden, obwohl sie erst vor kurzer Zeit erneuert wurden, dann müsste das ja wohl das geringste Problem sein.


    Mich würde übrigens freuen, wenn man die Pleiße zum Richard-Wagner-Platz laufen lassen würde, und dort dann genau wie durch das Mendelssohnufer am Reichsgericht zugänglich macht. Würde meiner Meinung nach dem Wagner-Platz gut zu Gesicht stehen.

  • Die freigelegten Wasserläufe werden das Stadtbild wohltuend verändern. Macht noch schnell weitere Fotos. In ein paar Wochen wird das alles zugewachsen sein. Gute Überblicksfotos kann man dann kaum noch machen. Hoffen wir , dass die Stadt noch eine Lösung für die Realisierung des Stadthafens findet.


    Das mit der Brücke am Waldplatz verstehe ich nicht ganz. Wenn die Elster wieder im Bereich zwischen Sportforum und Waldstraßenviertel parallel zur Friedrich-Ebert-Straße verlaufen soll, braucht man doch eine Brücke an der Jahnallee/Waldstraße. Ohne die Revitalisierung der Elster bekommt man die Verlandung des Elsterbeckens somit auch den Hochwasserschutz nicht in in den Griff.





    Mich würde übrigens freuen, wenn man die Pleiße zum Richard-Wagner-Platz laufen lassen würde, und dort dann genau wie durch das Mendelssohnufer am Reichsgericht zugänglich macht. Würde meiner Meinung nach dem Wagner-Platz gut zu Gesicht stehen.


    LEgende


    Das Wassernetz in Leipzig ist seit ca. 1.000 Jahren immer wieder verändert worden. Da die Flussläufe in der Wahrnehmung der Leipziger über Jahre nicht vorhanden waren, kann auch kaum einer alle richtig benennen. Pardon: Du meinst den Pleißemühlgraben.




    Zitat

    Aus der Vogelperspektive erhält man einen ziemlich guten und spektakulären Einblick in die neu entstehende Seenlandschaft. Ich denke, Neuseenland wird alsbald auch Anziehungspunkt für viele Tagesausflügler aus der Region Chemnitz-Zwickau sowie aus weiten Teilen Sachsen-Anhalts und Thüringens (auf deren Territorien die Seen ja z.T. auch liegen) sein.




    Cowboy


    Ich würde noch weiter gehen. Über die A 72 ist zukünftig Bayern/Franken noch besser erreichbar. Wenn der weitere Bahnausbau nach Süden endlich gelingt, kann man vom Leipziger Markt durch den Citytunnel nach Hof und weiter nach Regensburg fahren und von dort bequem nach Mitteldeutschland reisen.


    Ähnliches gilt für den Raum Göttingen/Kassel. Dieses Jahr soll das Teilstück der A 38 zwischen dem Dreieck Halle und der Abfahrt Eisleben fertiggestellt werden. Dann fehlen nur noch die ca. 12 km Tunnelstrecke bei Worbis. Schon heute ist man in ca. zwei Stunden in Göttingen oder eben in Leipzig.


    Wie Gunther Böhnke im akuellen Kreuzer sagt "...der Tourismusstandort Leipzig ist noch entwicklungsfähig". Das Potential muss einfach besser genutzt werden. Gerade die Möglichkeiten für Familien und sportlich Interessierte werden im Leipziger Neuseenland und in Leipzig in den nächsten Jahren noch vielfältiger.

  • Stahlbauer - Das mit der Brücke am Waldplatz verstehe ich nicht ganz. > Mit Waldplatz ist eher der grüne Platz mit Bäumen gemeint, wo die Tramlinie 4 hält. Natürlich meinte ich Jahnallee/Ecke Friedrich-Ebert-Straße. Zwischen AOK-Gebäude und der kleinen Gaststätte, der Rest des ältesten Gebäudes des Waldstraßenviertels, weiter unter der Jahnallee zum Asphaltweg mit den schönen großen Bäumen zwischen Arena und Friedrich-Ebert-Straße.



    Zwischen AOK und Gaststätte.



    Hohe Brücke: Zwischen Haltestelle Waldplatz und Friedrich-Ebert-Straße.



    Asphaltweg zwischen Arena und Friedrich-Ebert-Straße.


    Weitere Bilder hier: http://leipzig-dasdorf.de/Wald…er/Verlauf_AlteElster.htm


    Weis jemand, ob die Brückenreste durch den Umbau 2005/2006 verschwanden? Die Brücke hieß übrigens "Hohe Brücke", ich würde sie eher in "Waldplatz-Brücke" umbenennen ;-) danke für Antwort!

  • DAvE LE : Danke für die neuen Bilder! Jetzt ist auch mir zu 100% klar, wo die Alte Elster verlief. Die Begründung für die vielen Ungereimtheiten hat Stahlbauer ja schon erläutert. :D


    Wenn ich mir so die Bilder anschaue, und mir die neue Alte Elster + Sonnenschein vorstelle, dann bin ich mir sicher, wäre das ein neuer Ausflugsort für die Leipziger. Klein-Paris lässt grüßen. ;)


    Das erklärt auch, warum der aktuelle Fuß- und Radweg nur aus Asphalt und nicht Pflastersteinen oder Ähnlichem ist. Ruck-zuck hat man das Zeug weggebaggert.
    Auf der Prioritätenliste steht dieses Projekt aber scheinbar ganz unten.
    Wer weiß wie lang das noch dauert. Ich lass mich überraschen; Vorfreude ist bekanntlich die schönste.

  • vielen dank für die fotos.


    der asphaltweg wird bleiben, er wurde für die stadionbesucher und skater angelegt. da die alte elster nicht verrohrt, sondern zugeschüttet wurde, ist bei deren wiederbelebung ein anderer verlauf problemlos möglich. er ist etwas westlich versetzt (im letzten foto links der baumreihen) geplant.

  • Gerade der Verlauf zwischen den Bäumen würde meiner Meinung nach bedeutend besser ausschauen und auch ursprünglicher und somit harmonischer wirken. Aber bis sich da überhaupt mal was tut, ist der Asphalt des Weges sowieso schon wieder reparaturbedürftig. :D

  • da irrst du dich. die bäume wurden erst nach der verfüllung der alten elster gepflanzt.


    Hallo dj tinitus, mit "ursprünglich" meinte ich nicht, dass die Bäume damals schon vorhanden waren und der Fluss dazwischen verlief, sondern ich meinte nur, dass es dann so ausschauen würde als ob! ;)
    Aber lassen wir uns überraschen. Mal sehen, in wieviel Jahren wir dieses Thema wieder aufgreifen können...

  • Der Störmthaler See soll erst nach 2011 vollständig geflutet sein. Mit dem Wegebau wird aber schon begonnen.
















    Die Sanierung bzw. der Wegebau scheint fest in bayrischer Hand zu liegen. Bislang hat hat die Reinhold Meister GmbH, Hengersberg die Böschungssanierung u.ä. durchgeführt. Der Wegebau wurde offensichtlich an die Fa. Richard Schulz Tiefbau, Neuburg a.d. Donau vergeben.











    In den früher verwahrlosten Dörfern geht es langsam voran.
    Das Herrenhaus in Güldengossa sieht schon ganz ordentlich aus. Der nicht ganz kleine Park sieht auch ganz manierlich aus.















    An die Braunkohlezeit wird sogar mit Denkmalen erinnert. Verkieseltes Holz aus dem Tertiär.
















    Am Markkleeberger See gehen die Bauarbeiten ebenfalls voran.













    Alles eigene Fotos.

  • Abend!


    War am Sonntag wieder auf Tour.
    Zum Thema Schleuse / Bootshebeanlage am Connewitzer Wehr ( http://www.lizzy-online.de/mod…ws&file=article&sid=11583 ) gibts aktuelle Bilder von mir.




    Man sieht ein paar gefällte Bäume.



    Ob es das nun allerdings schon war mit den Baumfällarbeiten, oder ob die Arbeiten aufgrund von Umweltschützern unterbrochen worden, weiß ich nicht.
    Soviele Bäume sind es ja nun nicht.


    Blick auf den Schleußiger Weg. Hier sieht man auch so einigermaßen, den nicht unerheblichen Höhenunterschied.



    So sieht (sah) das ganze übrigens von oben aus:


    http://maps.live.de//LiveSearc…ne=10798827&style=o&lvl=1


    Sehr interessant, die Modellphotos der beteiligten Ingenieure:


    http://www.kubens-ingenieure.de/rev-objekte/connewitz.htm



    Ergänzung:


    Wer die Schleuse nicht kennt, hier nochmal im Detail.


  • Folgendes ist mir schon vor längerer Zeit aufgefallen, hatte es aber irgendwie vergessen mal zu posten.


    Am Karl-Heine-Kanal findet sich diese unvollendete Brücke (links; im Hintergrund befindet sich übrigens das Stelzenhaus).



    Wisst Ihr, was es damit auf sich hat? Ist da das Geld ausgegangen? Sieht irgendwie aus, als hätte man von heut auf morgen die Zelte abgebrochen.



    Und auch die silberne Rutsche steht irgendwie allein auf weiter Flur. Da würd ich mein Kind nicht rutschen lassen...
    Oder war da mal eine Art Wasserspiel gedacht?

  • der steg war von anfang an so geplant. rutsche ebenso. wahrscheinlich kunst.
    soll wohl eine anspielung auf die ursprünglich angedachte funktion des kanals sein (verladen von schüttgut oder so). die ehemaligen industriegleise hat man ja auch in die jetzige grünanlage integriert.

  • die ehemaligen industriegleise hat man ja auch in die jetzige grünanlage integriert.


    Jepp, find ich auch richtig schick und vereinbart Tradition der Region mit moderner Nutzung. Ob man das aktuell, bei den Stahlpreisen, auch wieder so machen würde? Danke übrigens für die Erläuterung!

  • Auf einer kleinen Tour zum Cospudener See bin ich diese Woche durch den nordwestlichen Teil von Markkleeberg geradelt. Dabei ist mir aufgefallen, das sich im Equipagenweg und dem angrenzenden Keesschen Park einiges tut.


    Hier ein kleiner Bericht:


    Der westliche Teil des Equipagenweges ist bis auf diese letzten Gebäude schon komplett geräumt. Bin zwar gespannt was da hinkommt, rechne aber nur mit Parkplätzen.




    Das Eingangstor zum Keesschen Park.



    Eine recht große freie Fläche. Keine Ahnung, was hier mal gestanden hat. Rein optisch gesehen, würde sich an dieser Stelle ein schön verziertes, kleines aber feines Schloss wunderbar integrieren. Aber die Zeiten sind ja vorbei, in denen so etwas gebaut wurde.




    In direkter Nachbarschaft befindet sich schräg gegenüber das Kinderhospiz der Initiative "Bärenherz Leipzig e.V." kurz vor seiner Fertigstellung. Die Arbeiten gehen eifrig voran. Unterstützerin und Schirmherrin des Projektes ist übrigens die Gattin von Herrn Tiefensee.





    Von weitem erkennt man dieses Objekt, welches gerade saniert (und zum Teil rekonstruiert?) wird.



  • LEgende


    Sieht ja interessant aus. Mal sehen was das wird.


    Eigentlich wollte ich mal Fotos von Gebäuden im "Barackbaustil" hier rein stellen. Aber die "Dinger" waren meist schon abgerissen.


    Aber es kommen neue interessante Stile hinzu.






    Autohaus am Cospudener See







    Eigenes Foto

  • egal, wie was aussieht: wir sind uns sicher einig, dass ein kinderhospiz allemal besser ist als ein autohaus. erst recht in dieser schönen lage am see.
    ich hätte allerdings auch nicht gedacht, dass dieser pavillon (?) im keesschen park noch jemals saniert werden würde.
    auf der freien fläche hat übrigens tatsächlich mal das haupthaus gestanden. sah aber am ende eher nach lpg oder wohnheim aus. doh wenn man das park-potal sieht, kann man ungefähr ahnen, wie es dort früher mal gewesen sein muss.

  • Bebauung am Hafen kommt

    Hallo,


    heute fand ein Pressegespräch zu einer künftigen Bebauung am Lindenauer Hafen statt. Mehr dazu hier > http://www.leipzig-dasdorf.de/…/Verfahren_Durchstich.htm


    So soll unter anderem erst Ende 2009 der Durchstich vom Kanal zum Hafen erfolgen. Auch plant die Stadt einen Durchstich vom Hafen zum ESK sowie beriet sie am 18.03.2008 zusammen mit der Bürgermeisterin und ihren Abgeordneten der Stadt Halle über eine zukünftige Verbindung zwischen Saale und ESK. Die Museumsfeldbahn bleibe erhalten und wird intregiert. Jedoch wird es keine Hamburger Hafencity in den nächsten Jahren geben.

  • Spitzennachricht!
    Freud mich wirklich sehr. Auch wenn es sich jetzt um ein halbes Jahr verschiebt. Hauptsache es tut sich überhaupt etwas.



    Jedoch wird es keine Hamburger Hafencity in den nächsten Jahren geben.


    Ich ergänze das mal noch um die Information von deiner Homepage, dass der Grund dafür folgender ist: "Da erstmal Gebäude in der Umgebung saniert werden sollen". Richtig so! :daumen: Wobei die Hamburger vom Investitionsvolumen her schon einen kleinen Teil abgeben könnten. :D


    Ich wünschte, diese alte Fabrikhalle in direkter Nähe zum Lindenauer Hafen ( http://maps.live.de//LiveSearc…ne=10797019&style=o&lvl=1 ) würde einen Investor finden, der darin Wohnungen integriert.
    Alleine schon die Anzahl an Mietern, die dadurch in die Gegend "gelockt" werden würden, würde rund um den Kanal für noch mehr Belebung sorgen und auch die Ansiedlung von Handel & Gastronomie attraktiver machen.


    Da in den anderen Threads ja gerade intensiv über Stadthäuser und deren Standort diskutiert wird: Am Lindenauer Hafen wären Sie genau richtig! Da steht nämlich noch nichts, außer nackter Natur. Ein Häuschen entlang des Kanals wäre doch was! Und es würden auch nicht die schönen Gründerzeithäuserviertel "gestört". Und architektonisch gesehen, passen sie zu den wenigen existierenden Hafengebäuden sehr gut.

  • Interessant, dass an der Idee einer Hafenstadt in L-Lindenau weitergearbeitet wird. Die Realisierung der Bebauung am Hafen und die Weiterführung des Elster-Saale-Kanals bis zur Saale bedarf aber noch viel Ausdauer und Energie.


    Besonders die Verbindung zur Saale dürfte noch ein Kraftakt werden. In Sachsen-Anhalt - dort müsste ja gebaut werden- ist das Interesse an diesem Vorhaben eher gering.


    http://http://www.halleforum.de/viewtopic.php?topic=5900&forum=1



    Wie im Halleforum zu lesen ist besteht dort kaum ein Interesse an einer touristischen Verbindung in der Region. Angeblich kann man entlang der Elster durch den Auewald bis Halle wandern oder Rad fahren. Die Waldwege hören aber an der A9=Landesgrenze auf. Oder hat sich dort in den letzten Jahren etwas getan?





    Am Markkleeberger See wird die Gaststätte am Nordufer weiter gebaut. Gebaut wird aber deutlich einfacher als am Cospudener See.












    Eigene Bilder