Leipzig: Neue Ufer

  • Baustart für neuen Yachthafen am Zwenkauer See


    Im Leipziger Süden haben am Montag mit einem symbolischen Spatenstich die Bauarbeiten für einen neuen Yachthafen begonnen, der ab 2013/2014 nutzbar sein soll. Rund vier Millionen Euro lässt sich der Freistaat Sachsen das Bauprojekt kosten. Weitere 400.000 Euro steuert die Stadt Zwenkau bei.


    Es gibt sogar eine WEBCAM:http://www.zwenkau.de/webcam/webcam1.html



    Quelle:http://www.lvz.de/aktuell/content/53075.html" style="float:left; width:auto; margin-right:10px; margin-bottom:10px;" alt="" />" style="float:left; width:auto; margin-right:10px; margin-bottom:10px;" alt="" />" style="float:right; width:auto; margin-right:10px; margin-bottom:10px;" alt="" />" style="float:right; width:auto; margin-right:10px; margin-bottom:10px;" alt="" />" style="float:right; width:auto; margin-right:10px; margin-bottom:10px;" alt="" />" style="float:right; width:auto; margin-right:10px; margin-bottom:10px;" alt="" />

  • Prinzipiell glaube ich schon, dass die Mischung zwischen Kultur, Seen und Industrie eine interessante Sache sein kann und auch wird. Bei der Größe der notwendigen Investitionen und der Dauer bis sich wirklich tragfähige Strukturen entwickelt haben, sollte über die Vermarktung ernsthaft nachgedacht werden. Die örtlichen Protagonisten des Tourismusgeschäfts sollten sich im klaren darüber sein, dass es etablierte und finanzstarke Mitbewerber in Deutschland gibt.


    Das Neue Fränkische Seenland südlich von Nürnberg wurde vom Freistaat Bayern entwickelt und vermarktet. Der Freistaat Sachsen engagiert sich eher im Lausitzer Seenland. Mit den natürlichen Seengebieten in Bayern, Brandenburg und Mecklenburg kann sich das Leipziger Neuseenland nicht wirklich vergleichen. Den potentiellen Besuchern sollte schon der industrielle Charakter der Leipziger Landschaft offen vermittelt werden. Für mich als Ingenieur sind die Kühltürme von Lippendorf eine Augenweide. Bei Gästen aus landwirtschaftlich geprägten Gegenden konnte ich damit bislang nicht wirklich Begeisterung hervorrufen. Da die Industrieanlagen so groß sind , dass man sie bei guten Wetter schon vom Erzgebirge aus sieht, kann man sie auch nicht kaschieren. Auch die Besucher der Seen werden damit leben müssen. Die Frage ist ob sie das wollen.


    Im Moment entstehen an einer Vielzahl von Seen im Umland von Leipzig Marinas, Hafenanlagen, Ferien- und Wohnparks. Die Goitzsche bei Bitterfeld und der Geiseltalsee bei Mücheln sind wesentlich größer und damit vermutlich attraktiver für zahlungskräftige Segler.


    http://seenkompass.de



    Hier ist ein Beispiel für eine Initiative verschiedener Seen und Betreiber touristischer Einrichtungen. Gerade aus dem Leipziger Südraum fehlen doch einige. Versteht man sich doch als Konkurenten?


    http://www.leipzigseen.de

  • Leipzigs Gewässer im Internet

    Hallo,


    auf http://www.Leipzig-DasDorf.de > Wald&Wasser finden Sie zahlreiche Bilder zu Leipzigs Gewässern. Besonders zum Elster- und Pleißemühlgraben mit aktuellen Bildern vom Baustand. Auch eine Dokumentation zum Bau des Rosental-Kreuzes ist dabei. Auch werde ich im September 2008 den Bau des Stadthafens dokumentieren.


    bye DAvE LE ..

  • Aus dem Leipziger Neuseenland einige Winterfotos vom Cospudener See


    Zunächst Fotos wie sich die Leipziger Tieflandsbucht als südlicher Ausläufer der Norddeutschen Tiefebene bislang ausschließlich präsentierte:





    Zwischen LE-Liebertwolkwitz und Markkleeberg










    Bei Naunhof









    Cospudener See






    Südosten - Hafen Pier I










    Süden - Bistumshöhe












    Süden - Belantis















    Westufer















    Nordwestufer






    Nordufer
































    Auslaufbauwerk - Vorfluter















    Wasserspielplatz am Vorfluter










    Nordufer
















    Nordufer














    Sanierte Villen am Ostufer - Markkleeberg











    Pavillion in einem verwilderten Park - Markkleeberg









    Ostufer








    Neubau - geplant ist hier ein Restaurant zu eröffnen











    Fotos aus dem Februar 2008


    Alles eigene Fotos

  • Seit 2006 ist der Markkleeberger See zur Nutzung freigegeben. Große angrenzende Flächen waren Kippengelände. Die Renaturierung dieser Flächen ist nicht einfach. Der in den letzten Jahren herangewachsene Grünzug zwischen dem Markkleeberger See und der Bundesstraße 2 - der zukünftigen A72- zeigt wie sich das Gebiet entwickeln kann.


    Der erste Ferienpark ist am entstehen:


    http://www.seepark-auenhain.de/index_2.htm
    [URL=http://www.seepark-auenhain.de/index_2.htm[/URL]






    Die Empfangsgebäude werden gegenwärtig fertiggestellt. Solide Arbeit von beachtlicher Qualität.


















    Auf dem Vorplatz des " sonnigen Resorts" ist erkennbar, dass es noch einige Jahre dauern wird, bevor hier eine grüne Idylle entstanden sein wird.


















    An den Anblick (von links) der Zentraldeponie Cröbern, der Kühltürme des Kraftwerks Lippendorf und der Dampfwolken der Anlagen von AirLiquid, DOW Chemical usw. wird man sich gewöhnen müssen. Laut Navigationsgerät beträgt die Entfernung (Luftlinie) bis nach Lippendorf 10 km.














    Der Kanal zwischen dem Markkleeberger und dem künftigen Störmthaler See ist schon angelegt. Die Endwasserspiegelhöhen der beiden Seen werden um ca. 4 m differieren. In diesem Bereich wird demnächst eine Schleuse errichtet.
    Die Brücke der A38 erlaubt die Durchfahrt von Segelbooten bis zu einer Masthöhe von ca.8 m.



    Erkennbar sind der Schaufelradbagger (links) und der Absetzer (Dienstmasse ca. 1500 t) des zukünftigen Technikparks.















    Auf der Markkleeberger Seite sind die Arbeiten schon weiter fortgeschritten.



































    Die Saison im Kanupark Markkleeberg hat zwar schon begonnen. Die folgenden Fotos stammen aber überwiegend aus dem Herbst 2007. Die Gebäude und Wasserkanäle passen zu der technogenen und anthropogenen Landschaft.
























































    Alles eigene Fotos.

  • Sehr schöne Eindrücke vom Cospudener und Markkleeberger See. Am besten gefallen mir die Bilder, wo sich das Kraftwerk Lippendorf in der Wasseroberfläche der beiden Seen spiegelt.


    Auf dem Vorplatz des " sonnigen Resorts" ist erkennbar, dass es noch einige Jahre dauern wird, bevor hier eine grüne Idylle entstanden sein wird.


    Gerade die Renaturierungsphase macht für mich den besonderen Reiz des Neuseenlands aus. Und wenn alles mal geflutet ist, dann erinnern noch Kraftwerk, Technikpark, Mülldeponie Cröbern (wo derzeit übrigens der Müll aus Neapel landet, was bisweilen zu harscher Kritik führte) und neue Autobahnen daran, dass man sich - statt an der Mecklenburger Seenplatte - in einer hochindustrialisierten Gegend am Rande einer Großstadt befindet.


    Noch ein schönes Panoramabild vom benachbarten Störmthaler See (von Juni 2006), der bis 2011 geflutet wird. Wenn der See seinen Endwasserspiegel erreicht hat, wird er größer sein als Cospudener und Markkleeberger See zusammen...

  • Gerade die Renaturierungsphase macht für mich den besonderen Reiz des Neuseenlands aus. Und wenn alles mal geflutet ist, dann erinnern noch Kraftwerk, Technikpark, Mülldeponie Cröbern (wo derzeit übrigens der Müll aus Neapel landet, was bisweilen zu harscher Kritik führte) und neue Autobahnen daran, dass man sich - statt an der Mecklenburger Seenplatte - in einer hochindustrialisierten Gegend am Rande einer Großstadt befindet.


    Noch ein schönes Panoramabild vom benachbarten Störmthaler See (von Juni 2006), der bis 2011 geflutet wird. Wenn der See seinen Endwasserspiegel erreicht hat, wird er größer sein als Cospudener und Markkleeberger See zusammen...





    Hi,


    wenn ich an Cospuden denke, habe ich da auch keine Angst. Meiner Meinung nach sollte man die technische Herkunft dieser Landschaft nur nicht verschweigen und - ähnlich wie im Ruhrgebiet- aktiv damit arbeiten.
    Eine Vielzahl von Menschen hat und wird diese Landschaft formen.


    Die Deponie Cröbern ist ein Relikt der Wendezeit. Ob man sich heute wieder für diesen Standort entscheiden würde?


    Die Planer um Dr. Berkner oder Niels Gormsen haben mit ihrer Arbeit, Phantasie und Ausdauer dafür gesorgt, dass hier aus einer trostlosen Wüste eine nutzbare Landschaft entsteht.


    Der Zwenkauer See (914 ha) wird so gross wie der Tegernsee sein. Vom Geiseltalsee (1842 ha) und der Goitzsche (1332 ha) ganz zu schweigen.

  • Wirklich großartige Bilder; dank an alle Fotographen!


    Das einzige was ich mir jedoch bei der weiteren Entwicklung wünschen würde, wäre dass man die durch den Tagebau entstandenen Höhenunterschiede (fast schon bergartig) mit in die Gestaltung der Landschaft einbezieht und nicht alles mit Wasser volllaufen lässt. Dies würde die sonst recht flache Leipziger Tieflandsbucht optisch auch mal von einer anderen Seite darstellen und würde sicherlich sehr interessant ausschauen.

  • Wirklich großartige Bilder; dank an alle Fotographen!


    Das einzige was ich mir jedoch bei der weiteren Entwicklung wünschen würde, wäre dass man die durch den Tagebau entstandenen Höhenunterschiede (fast schon bergartig) mit in die Gestaltung der Landschaft einbezieht und nicht alles mit Wasser volllaufen lässt. Dies würde die sonst recht flache Leipziger Tieflandsbucht optisch auch mal von einer anderen Seite darstellen und würde sicherlich sehr interessant ausschauen.




    Danke für die Blumen!



    Da Orientierungspunkte wie Gebäude, markante Pflanzen o.ä. an den Hängen fehlen, kann das Auge nicht vergleichen. Auf den Fotos kann man aber teilweise die Höhenlagen erkennen.


    Die mitteldeutschen Tagebaue sind ja nicht unbedingt planmäßig ausgelaufen. Und es sind keine Baggerseen!


    Im Tagebau Espenhain arbeitete eine der weltweit größten beweglichen Maschinen. Die dortige Abraumförderbrücke hatte eine Höhe von ca. 70 m, eine Länge von ca. 590 m und eine Masse von mehr als 10.000 t. Da die unteren Gleise in Bereich der Kohleflöze verlegt waren, konnte man diese Technik erst an der Tagebaukante sehen, jedoch nicht von der vorbeiführenden Straße aus.









    Tagebau Espenhain 1981, zukünftiger Störmthaler See


    Die im Hintergrund erkennbaren Bagger dürften auch jeweils um die 1.000 t Dienstmasse aufgewiesen haben.













    Die Planer auf kommunaler bzw. regionaler Seite haben bei den Tagebausanierern durchsetzen können, dass die Hänge nicht durchgehend abgeflacht werden. Bei Markkleeberg und hier bei Störmthal gibt es noch beachtliche Steilhänge.









    Böschungsgestaltung unterhalb der Ortslage Störmthal ca. 2005














    Im Hintergrund ist die im Link von dj tinitus dargestellte Hochhalde Trages zu sehen. Die Aufschlußmassen des Tagebaus Espenhain wurden um 1940 bis zu 70 m aufgeschüttet. Die Standsicherheit war lange nicht gegeben. Mehrfach soll es zu erhebliche Setzungsfliessrutschungen -teilweise bis in die Ortslage Trages- gekommen sein. Das Betreten ist erst seit Mitte der 1990er Jahre erlaubt. Bei den vier "Spitzen" im Bereich der Halde Trages handelt es sich um vier Kühltürme je ca. 100 m hoch.
















    Blick vom Hang im Bereich der Ortslage Dreiskau-Muckern auf die oben gezeigte Baustelle.
    Die Bagger und Lkws sind einfach zu klein!













    Hier kann man erkennen, warum die Bergbausanierer so scharf auf schön abgeflachte Hänge sind. Die bei einem kräftigen Landregen entstehenden Erosionsrinnen können beachtliche Ausmaße annehmen.















    Das alles ist für ein Architekturforum eher grenzwertig. Hier werden aber die "Grundlagen" zukünftiger Wohn-, Freizeit-und Gewerbegebiete geschaffen. So schön das Wasser ist, es hat problematische Seiten. Im rheinischen Braunkohlerevier gibt es nach der Rekultivierung und dem Wiederanstieg des Grundwassers einige Probleme.





    Alles eigene Fotos.

  • Mann, das ist ja hier spannend wie ein Montagskrimi. Sehr aufschlussreiche Beiträge, Stahlbauer.


    Das alles ist für ein Architekturforum eher grenzwertig.
    Das sehe ich anders, schließlich geht es hier um Landschaftsarchitektur.

  • Leipzig - Durchstich Kanal zum Hafen

    Hallo,


    Wie bereits Anfang des Jahres bekannt gegeben worden war, wird es ab 2009 den Durchstich vom Karl-Heine-Kanals zum Lindenauer Hafen geben. Am 28. März 2008 beginnen die Arbeiten für sieben Büros, die den 620 Meter langen Durchstich gestalten sollen.


    Dazu fand gestern im Vereinshaus von "Wasser-Stadt-Leipzig e.V" in Plagwitz ein Workshop zum Durchstich statt. Die Skizze wurde von mir erstellt, entspricht aber den ersten Entwurf >>



    Bild: Leipzig-DasDorf.de


    Weitere Infos findet Ihr auf meiner Webseite http://www.Leipzig-DasDorf.de (auf der Startseite unter den Banner den Link anklicken)

  • DAvE LE:


    Spitzenprojekt! Was ich besonders spannend finde, ist die Idee mit der Seilbahn. Aber ich denke, das ist was für die Zukunft. (leider)
    Aber die Verlängerung der Museumsbahnlinie wäre ja auch schon interessant.

  • Danke. Da gebe ich Dir recht, mit der Museumsbahn. Wie ich von Frau Zabojnik am Mittwoch gehört habe, hatten sie bereits 2002 (vor der Olympia-Entscheidung) mit dem Verein der MFLL ein intensives Gespräch und hatten gesagt, die es nicht geplant ist, die Strecke bis zur Luisenbrücke bzw. zum Mörtelwerk, Kanal 28 zu verlängern. Eher weiter hinaus in die Schönauer Lachen und der Museumsbahnhof solle der Endpunkt bleiben. Nun sind immerhin 5 Jahre vergangen und die Meinung des Vereins hat sich sicher geändert. Wie ich letztes Jahr bei der MFLL erfahren habe, ist nah wie vor eine Verlängerung zur Luisenbrücke bzw. Mörtelwerk geplant. Jedoch hat der Verein das Geld leider nicht dazu, um die Kiesbahn dort hin pendeln zulassen.


    Somit sagte Frau Zabjonik, dass sie bei diesem Ergebnis vor 5 Jahren bleiben werden.

  • Auf der site der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft finden sich interessante Luftaufnahmen der Braunkohlesanierungsgebiete. Die LMBV hat die Fotos zur kostenlosen Nutzung freigeben, wenn man auf die Website verweist. Hiermit geschehen:


    www.lmbv.de/pages/fotogalerie.php?idpage=324




    Auf den Fotos kann man sehen, welche Aufwendungen notwendig sind bis aus Tagebaugruben eine neue Landschaft entstanden ist. Die Fotos sind hier nur in einer geringen Auflösung zu sehen. Die Orginale der LMBV sind teilweise sehr groß und erlauben es in Vergrößerungen auch Details zu erkennen.




    Zukünftiger Zwenkauer See








    Rippenkippenlandschaft, entstanden durch den Einsatz einer Abraumförderbrücke. Der Grundwasserspiegel beginnt zu steigen.







    Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, 2000







    Um die Standsicherheit der Böschungen in der Flutungsphase zu gewährleisten, wurde ein Querdamm geschüttet. Das chemische Gleichgewicht ist gestört. Die freiliegenden Mineralien oxidieren, werden ausgewaschen und bilden neue Sedimente oder gehen in Lösung. Im Deckgebirge von Zwenkau finden sich Pyrite. Wenn diese dem Sauerstoff ausgesetzt werden, zerfallen sie. Das enthaltene Eisen verbindet sich mit Sauerstoff. Hier erkennbar an den braun gefärbten Wasserflächen. Ein großes Problem ist der gleichfalls enthaltene Schwefel. Nach entsprechenden chemischen Reaktionen steigt der Schwefelsäuregehalt im Wasser - der See versauert. Daher wird der See möglichst schnell geflutet; um die Standfestigkeit der Böschungen zu sichern und den Einfluß des Luftsauerstoffs auf die Mineralien zu unterbinden.


    Trotzdem werden wohl umfangreiche Neutralisationsmaßnahmen notwendig werden, bevor der ph-Wert des Seewassers Werte erreicht, die eine Nutzung erlauben.





    Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, 2005








    Hier ist die Böschungsgestaltung im Bereich der Stadt Zwenkau zu sehen. Neben Strandflächen soll hier der Zwenkauer Stadthafen entstehen. Auf dem LMBV-Original kann man soweit reinzoomen bis die Volvo-Trucks deutlich erkennbar sind.






    Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, Juli 2005







    Bockwitzer See




    Der Bockwitzer See bei Borna - südlich von Leipzig- war versauert. Mittels Soda wurde das Wasser neutralisiert. Die dafür benutzte Rohrleitung ist deutlich erkennbar.


    Der See ist nur für eine begrenzte touristische Nutzung vorgesehen. Vorrang hat der Naturschutz.






    Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, Juli 2006










    Störmthaler See





    Überblick über den zukünftigen Störmthaler See. Im Hintergrund der Markkleeberger See (links der Mitte) und ganz links im Eck der Cospudener See.






    Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, Juli 2006







    Markkleeberger See





    Im Vordergrund wird der Kanupark Markkleeberg gebaut.






    Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, Juli 2006







    Witznitzer Seen





    Liegen westlich von Espenhain. Am oberen Bildrand rechts erkennbar der zukünftige Störmthaler See.





    Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, Juli 2006





    Hasselbacher See





    Gelegen an der Grenze zwischen Sachsen und Thüringen. Der Haselbacher See sollte einer der ersten Seen im Südraum Leipzig werden. In der Sanierungsphase -noch zu Ostzeiten- hat eine Kippenrutschung von ca. 2,5 bis 3,0 Mill. Kubikmeter Abraummassen einen Absetzer zerstört. Der Gerätefahrer starb dabei.(Quelle "Der Braunkohlebergbau im Südraum Leipzig", Dresden 2004).


    Der Sanierungsabschluss verzögerte sich dadurch um ca. 10 Jahre.







    Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, Juli 2005











    Nördlich von Leipzig bei Bitterfeld entsteht die Goitzsche.







    Goitzschelandschaft





    Bitterfeld hat wohl die gavierendsten Veränderungen erfahren.








    Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke,Juli 2006











    Die Aufnahme stellt die Seen verzerrt dar. Unten der Seelhauser See 622 ha, darüber die Goitzsche mit 1332 ha und oben der Muldestausee mit 630 ha.







    Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, Juni 2006








    Zum Schluß noch ein Foto aus der Lausitz



    Bärwalder See






    Regatta auf dem Bärwalder See vor der Kulisse des Boxberger Kraftwerks. Rechts wird der neue Kraftwerksblock gebaut.





    Copyright by LMBV, Fotograf Peter Radke, 2007

  • ^ Wieder ein sehr schöner Beitrag von dir. Aus der Vogelperspektive erhält man einen ziemlich guten und spektakulären Einblick in die neu entstehende Seenlandschaft. Ich denke, Neuseenland wird alsbald auch Anziehungspunkt für viele Tagesausflügler aus der Region Chemnitz-Zwickau sowie aus weiten Teilen Sachsen-Anhalts und Thüringens (auf deren Territorien die Seen ja z.T. auch liegen) sein.


    In Leipzig tut sich auch was in Sachen Freilegung des Elstermühgrabens. Der 2. Bauabschnitt zwischen Friedrich-Ebert-Str. und Schreberbad hat mit Baumfällarbeiten begonnen. Bilder von letztem Sonntag:






    HIER hatte ich bereits über den geplanten Stadthafen informiert, und genau auf dieser Brachfläche soll er entstehen. Baustart vmtl. 2009:





    Die Freilegung wird an der Friedrich-Ebert-Str. vorerst enden (unmittelbar hinter den Autos):




    Im nächsten Bauabschnitt ist dann die Freilegung durch dichtes Wohngebiet zwischen Friedrich-Ebert-Straße bis knapp vor den Ranstädter Steinweg geplant, wo der Lückenschluss zum (siehe # 1) bereits 2005/06 offengelegten Abschnitt erfolgt. Wenn dieser Abschnitt realisiert ist, kann man dann mit dem Boot von der Weißen Elster und vom Karl-Heine-Kanal aus direkt bis in die Innenstadt schippern...


    Fotos (ausnahmsweise) alle von mir

  • Danke für das Bauschild-Foto ;-) Wie ich vom Amt für Umweltschutz in den letzten Tagen gehört habe, wird es auch noch einen Aushang des Stadthafens vom 03.03.-14.03.2008 geben. Auch ist noch nicht endgültig gesagt, das ein Stadthafen auch kommen wird. Wie man es bereits auf dem Baustellen-Schild sehen kann. Darüber soll der Stadtrat im Frühjahr entscheiden.



    Schade, das hier kein Abzweig zur Alten Elster (Richtung Friedrich-Ebert-Straße) geführt wird. Man wollte wohl den Waldplatz nicht nochmal umbauen, um eine Brücke zu intregieren. Aber dieses gleiches Problem betrifft ja auch die Kreuzung am Neuen Rathaus. So müsste der neue Gehweg am Martin-Luther-Ring nochmal aufgerissen werden, so das die Pleiße hochgeholt werden kann bzw. für den Bootsverkehr untertunnelt wird.