Rüsselsheimer Bauprojekte

  • Rüsselsheimer Bauprojekte

    Ein Investorenkonsortium unter Leitung der Bauwert Property Management GmbH (Berlin) hat das historische Opel-Altwerk gekauft. Die ehemalige Firmenzentrale, deren älteste Teile im Jahr 1911 errichtet wurden und die teilweise unter Denkmalschutz steht, wird völlig neu gestaltet. Dabei sollen die Fassaden der Werksgebäude (Foto mit denkmalgeschütztem Hauptportal rechts) komplett erhalten bleiben.


    Auf dem ca. 100.000 Quadratmeter großen Areal sollen bis 2011 etwa 240 Millionen Euro (!) investiert werden. Geplant sind ein Einkaufszentrum sowie unter anderem Hotel, Büros, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen. Nach der Fertigstellung sollen sich 145.000 m² vermietbare Fläche ergeben. Davon rund 29.000 m² Verkaufsfläche des Einkaufszentrums, 18.000 m² für Loft-Wohnungen und rund 47.000 m² Bürofläche. Von den Büros wird Opel selbst eine Fläche von ca. 20.000 Quadratmetern mieten.


    Darüber hinaus ist die Präsentation einer Sammlung von rund 300 klassischen Autos ab Baujahr 1899 auf 8.000 m² vorgesehen, Name "Opel Marken- und Classic Welt". Außerdem eine große Automobil-Dauerausstellung auf 16.000 m² Fläche, auch Motorräder und Nutzfahrzeuge sollen präsentiert werden.


    Noch einmal die wichtigsten Fakten:


    - Grundstücksfläche: ca. 100.000 m²
    - Mietfläche ca. 145.000 m², davon
    - 29.000 m² Verkaufsfläche
    - 47.000 m² Bürofläche
    - 18.000 m² Wohnfläche
    - Gesamtinvestition: 240 Millionen Euro
    - Baubeginn: Anfang 2009
    - Fertigstellung: Anfang 2011
    - Arbeitsplätze nach Fertigstellung: 1.500


    Weitere Informationen in der FAZ, der Rundschau und in der Immobilienzeitung. Abschließend Auszüge aus der heutigen Pressemeldung der Stadt Rüsselsheim:


    [Indent]In zentraler Lage der Rüsselsheimer Innenstadt wird eine Investorengruppe, angeführt von der Berliner Bauwert Property Group, eine automobile Erlebniswelt mit Einkaufszentrum errichten. Dass in den alten Opel-Mauern, die direkt an die Innenstadt grenzen, in absehbarer Zeit neues Leben einkehren wird, wertet der Rüsselsheimer Oberbürgermeister Stefan Gieltowski als einen großen Impuls für die gesamte Stadt.


    "Was hier entsteht, ist nicht ein weiteres beliebiges Shopping-Center. Das Opel Forum wird ein 'Auto Werk', Oldtimer-Ausstellungen, Einkaufen und Gastronomie miteinander verbinden. Zusammen mit Hotel, Konferenzräumen und Wohnungen inmitten von Industriearchitektur ergibt sich ein einmaliger Nutzungsmix. Er passt zu Rüsselsheim und den historischen Wurzeln der Stadt, und er wird Publikum aus der Rhein-Main-Region und Autobegeisterte von nah und fern anziehen", sagt Gieltowski voraus. Das Opel Forum drücke in konzentrierter Form das aus, wofür Rüsselsheim stehe: automobile Tradition und Lebensqualität. Es verbinde die Rüsselsheimer Autogeschichte mit der Zukunft, denn mit dem Namen Opel Forum würden die Bedeutung des Opel-Stammsitzes und das Markenzentrum unterstrichen. In Rüsselsheim sind neben den GM Marken Opel, Saab und Chevrolet auch Kia und Hyundai mit den Sparten Forschung, Entwicklung und Design ansässig.


    Das ehrgeizige Projekt Opel Forum umfasst eine Gesamtfläche von rund 100.000 qm im Herzen der Rüsselsheimer Innenstadt. "Es ist ein dreistelliger Millionenbetrag, der hier investiert wird, und das spricht für die Qualität dieses Standorts", erklärt Gieltowski. Zugleich sei das Investitionsvolumen eine große Chance, die Rüsselsheimer Innenstadt nachhaltig aufzuwerten. Die Stadt lege - so Gieltowski weiter - dabei großen Wert darauf, dass sich das Opel Forum zur bestehenden City öffne und für den Publikumsverkehr löchrig sei wie ein Schweizer Käse.


    Gieltowski ist zuversichtlich, dass mit dem Opel Forum etwas entstehen wird, das zum traditionellen Selbstverständnis der Stadt passe, und Rüsselsheimern wie Besuchern der Stadt einen echten Mehrwert verschaffe. Eine automobile Erlebniswelt kombiniert mit einem Einkaufszentrum und alles zusammen innerhalb einer sehenswerten, historischen Industriearchitektur und mitten in der Stadt sei ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Einkaufszentren auf der grünen Wiese.


    "Der in Rüsselsheim oft geäußerte Wunsch nach weiteren Einkaufsmöglichkeiten wird mit dem Opel Forum realisiert. Das vormals abgeschlossene Werksgelände, das früher nur den Opel-Arbeitern zugänglich war, öffnet sich jetzt zur Stadt und wird mit seinen zusätzlichen Einkaufsmöglichkeiten ein weiterer Teil der Innenstadt. Ich sehe darin eine willkommene Bereicherung der vorhandenen Angebote", erklärt Gieltowski. "Wir wollen die Kaufkraft wieder stärker an Rüsselsheim binden", sagt Gieltowski weiter und hat dabei auch zusätzliche Kunden aus der Region und Pendler gleichermaßen im Blick, die vor dem Heimweg noch ihre Einkäufe erledigen können. Außerdem wird das Opel Forum weitere Arbeitsplätze in Rüsselsheim bieten.


    Vorhandener Einzelhandel und weitere Angebote können sich ideal ergänzen. Denn neuer Einzelhandel zieht oft weitere Geschäfte nach sich. "Da wo ein H+M öffnet, kommen oft auch andere Textil-Filialisten", weiß Gieltowski. Das Opel Forum werde außerdem das Bild Rüsselsheims in der Öffentlichkeit beeinflussen und die Stärken der Stadt weiteren Kreisen bewusst machen. "Viele Menschen kennen Rüsselsheim als Opel-Stadt und denken dabei an Fertigungshallen und Fließbänder. Es ist noch zu wenig bekannt, dass sich die Stadt inzwischen längst zu einem Technologiestandort gewandelt hat und Kompetenzzentrum für Forschung und Entwicklung ist", so Gieltowski.[/Indent]

  • In obigem Artikel steht, dass Opel seine "historische Keimzelle" in Rüsselsheim an einen amerikanischen Investor verkauft hat und nach der Renovierung selbst 20.000 m² anmieten möchte.
    Das ist meiner Meinung nach ein ziemlich ungewöhnlicher Schritt von Opel. Die Fassaden stehen teilweise unter Denkmalschutz und sind aus dem Jahre 1911. Jede Firma ist normalerweise stolz auf eine solch historische Produktionsstätte.
    Sieht es um die Finanzenen dieser GmbH wirklich so schlecht aus?

  • Die Gebäude werden seit Jahren nur wenig genutzt. Ich behaupte mal, dass jedes seinen Aktionären verpflichtetes Unternehmen ein solches Areal bei günstiger Gelegenheit verkaufen würde - und auch müsste! Und eine günstige Gelegenheit dürfte es gewesen sein, zumal sich Opel ja weiterhin präsentieren kann, unter anderem mit den Museen. Und nicht zuletzt mit dem Namen. Durch das Einkaufs- und Freizeitangebot ist außerdem weit mehr Zulauf zu erwarten, als wenn Opel nur Museen in den für sie ansonsten nicht mehr brauchbaren Gebäuden eingerichtet hätte.


    Außerdem drängte die Stadt Rüsselsheim wohl auf eine neue Nutzung dieser ziemlich zentral gelegenen Ecke, um die Stadt - was dringend nötig ist - attraktiver zu machen und weiteren Abfluss von Kaufkraft zu verhindern. Sollte das angekündigte, wirklich hervorragend klingende Konzept so umgesetzt werden, dabei Wert auf Qualität gelegt werden, auch wenn es vielleicht mehr kostet, dann wäre dies aus meiner Sicht eine optimale städtebauliche Entwicklung.

  • Neubau Druckzentrum Rhein-Main, Rüsselsheim

    Das Medienhaus Südhessen und der Verlagsgruppe Rhein-Main errichten gemeinsam ein Druckzentrum im Rüsselsheimer Gewerbegebiet Blauer See (Flyer). 350.000 Zeitungen täglich sollen dort gedruckt werden, unter anderem das Darmstädter Echo und der Wiesbadener Kurier.


    100 Millionen Euro werden in das neue Druckhaus investiert (Quelle). Der Baubeginn ist erfolgt. Der Entwurf stammt vom Düsseldorfer Büro BM+P Beucker Hesse Haselhoff, hier zwei Visualisierungen:




    Bilder: Schmittchen

  • Rüsselsheim - Businesspark Blauer See

    Am Stadtrand von Rüsselsheim an der A 60 entsteht gegenwärtig auf einem Areal von 270.000 m² Grundfläche ein Gewerbegebiet für "innovative Unternehmen, insbesondere aus den Bereichen Forschung, Entwicklung und Design". Die Anzahl der bereits verkauften Grundstücke im "Businesspark Blauer See" kann sich sehen lassen:





    Genaue Informationen über das Gewerbegebiet findet man als Internetseite und als PDF-Datei. Bis zum Frankfurter Flughafen sind es nur 10 Autominuten.


    Einige Firmen haben sich schon in relativ markanten Gebäuden niedergelassen bzw. sind gerade beim Einziehen.


    Kia:




    "Cargo Movers", "Imex", "Kübler Design":



    Deutschland Zentrale "World Courier":



    Wie in #16 bereits beschrieben befindet sich im Augenblick das "Druckzentrum Rhein Main" im Bau. Unterirdisch wurde schon vor einigen Monaten eine riesige Tiefgarge gebaut, die weit über die sichtbaren Gebäudeumrisse hinausreicht. Gegenwärtig wird sie mit Erde zugeschüttet.


    Bauschild:



    Großbaustelle "Druckzentrum Rhein Main":


  • Blauer See

    Hallo,
    "Blauer See" ist ansich nichts neues. Ich war dort schon vor Jahren tätig. Man hat wohl eher die Vermarktung etwas "aufgefrischt" weil die Flächen schon länger frei sind. Nichtsdestotrotz ist es eine gute Lage direkt an der Autobahnzufahrt.

  • Rüsselsheim - Businesspark Blauer See - Druckzentrum

    Der Rohbau des Druckzentrums Rhein Main steht, die Kräne sind verschwunden. Die Fassadenarbeiten befinden sich in der Endphase. Schon jetzt ist deutlich erkennbar, dass hier eine Halle mit überraschend großen Ausmaßen entsteht, die Computersimulationen lassen die reale Größe nicht erahnen. Untypisch für eine Produktionsstätte von Tageszeitungen sind die großen Glasflächen, die viel Tageslicht eindringen lassen.


    Vier Fotos von heute (zur Abschätzung der Proportionen bitte die Männer auf dem Dach suchen):





  • Berliner Projektentwickler ACREST übernimmt

    Das Shoppingcenter-Projekt hat einen neuen Projektentwickler: Die ACREST Property Group GmbH aus Berlin übernimmt, apellasbauwert ist endgültig raus. Damit ist es der Rüsselsheimer HKS Verwaltung GmbH, seit 2007 Eigentümer des Altwerks, gelungen, für die Entwicklung des Einzelhandelszentrums einen neuen Partner zu gewinnen. Die zweijährigen Planungspause begründet HKS mit der Entwicklung an den Finanzmärkten und beim Automobilhersteller Opel/GM.


    Eröffnung für 2014 angekündigt


    Nach Angaben von HKS werden 2012 die formalen Voraussetzungen vorliegen, um mit den Abriss- und Neubauarbeiten im Laufe des Jahres 2012 zu beginnen. Bei planmäßigem Verlauf wird mit der Eröffnung im Jahr 2014 gerechnet.


    25.000 m² für Oldtimer-Freunde

    Mit dem Opel-Forum wird ein Themenpark im Zeichen des Automobils entstehen. Neben einem mehr als 25.000 m² Oldtimer-Center entsteht hier eines der größten Shoppingcenter des Rhein-Main-Gebiets in direkter Nachbarschaft zum in der Region entscheidenden Thema Auto. Darüber hinaus wird es wechselnde Kunst- und Kulturveranstaltungen geben.

  • Das unter Denkmalschutz stehende Portalgebäude wird sein Aussehen behalten.
    Sehenswert sind die drei großen Lampen über dem Hauptportal. Davor befindet sich ein Denkmal von Adam Opel:



    Das Opel-Forum gibt es übrigens schon, es beherbergt bisher ein Opel-Museum, einen Opel-Shop, ein Bistro (Adam's Bistro) und eine Geschäftsstelle der BKK.



    An zahlreichen Stellen sind die Zeichen der Zeit erkennbar.
    Eine Beton-Sanierung ist überfällig, die Fenster deuten nicht auf einen "Green-Building-Status" hin:



    Übrigens begann 1862 die Geschichte von Opel mit der Nähmaschinenherstellung. 1886 kam dann die Produktion von Fahrrädern hinzu. Erst 1898 wurde mit der Herstellung von Kraftfahrzeugen (auch von Motorrädern) gegonnen. >>> Wikipedia-Artikel <<<


    Im Opel-Forum lassen sich auch alte Nähmaschinen und Fahrräder (fünf bis sechs Stück würden für unsere nächste Forums-Fahrradtour reichen) bewundern:



  • Rüsselsheim: Neubau für Gewobau

    Die städtische Wohnungsbaugesellschaft 'Gewobau' zieht 2013 mit ihrer
    Geschäftsstelle in die Innenstadt. In einem Neubau an der Markstraße,
    Ecke Bahnhofsplatz wird die städtische Wohnungsbaugesellschaft Räume
    anmieten und dort ihren Kundenservice anbieten. „Städtebaulich erzielen
    wir mit dem Neubau eine deutlich verbesserte und ansprechende Gestaltung
    an einer entscheidenden Stelle in der Innenstadt, in direkter Lage am
    Bahnhof“, erklärt Oberbürgermeister Stefan Gieltowski, der zugleich
    Aufsichtsratsvorsitzender der Gewobau ist. In dem Bauvorhaben sieht
    Gieltowski eine städtebauliche Entwicklung, die an dieser Stelle das
    Gesicht der Stadt Rüsselsheim neu prägen wird. „Zugleich sehe ich in dem
    Vorhaben auch eine Unterstützung für den Einzelhandel der Innenstadt,
    denn die Gewobau-Geschäftsstelle hat vor allem durch ihre Mieter rund
    9.000 Kundenkontakte im Jahr“, sagt Gieltowski. Die neue
    Gewobau-Zentrale sei außerdem mit dem Bus bestens angebunden, auch
    Parkplätze stünden in der Innenstadt in Parkhäusern und am Mainvorland
    hinreichend zur Verfügung.



    Quelle Bild u. Text: Gewobau


    Auch der Geschäftsführer der Gewobau, Torsten Regenstein, sieht in dem
    Umzug eine deutliche Verbesserung für die Mieterinnen und Mieter, aber
    auch für die Mitarbeiter der Gesellschaft. „Vor 27 Jahren zog das
    Unternehmen mit 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in das damals neu
    erstellte Gebäude an der Gutenbergstraße 4 ein. In der Zwischenzeit ist
    die Belegschaft, den Anforderungen an eine moderne Wohnungsverwaltung
    und modernen Wohndienstleister folgend, auf 90 Mitarbeiter angewachsen“,
    erläutert Regenstein. Aufgrund der räumlichen Enge habe man schon
    Teilbereiche der Technik und Büros an verschiedene Standorte auslagern
    müssen. Doch im Vordergrund steht für Torsten Regenstein vor allem die
    Verbesserung für die Mieter als Kunden der Gewobau: Das alte Gebäude ist
    nicht barrierefrei. Im gesamten Bürogebäude sind die oberen Stockwerke
    ausschließlich über Treppen erreichbar, ein Aufzug fehlt. Es gibt auch
    keine behindertengerechte Toilette, über die heute jedes moderne
    Bürogebäude verfügt. „Im Sinne des Unternehmensziels Kundenorientierung
    und Kundenzufriedenheit als moderner Wohndienstleister ist hier dringend
    eine Verbesserung erforderlich“, sagt Regenstein. Zudem sei an der
    Marktstraße, am Bahnhof und Busbahnhof, eine optimale Erreichbarkeit mit
    öffentlichen Verkehrsmitteln gegeben. Auch darin sieht Regenstein eine
    Verbesserung für die Gewobau-Kunden.


    Der Neubau an der Marktstraße 40 wird von einem privaten Investor
    errichtet. Es werden insgesamt 7,5 Mio. Euro investiert, wovon der
    Abriss des alten Gebäudes aus Mitteln des Städtebauförderungsprogramms
    des Bundes und Landes für das Sanierungsgebiet Innenstadt mit 250.000
    Euro gefördert werden kann, weil damit eine deutliche städtebauliche
    Verbesserung einhergeht. Der Neubau wird nicht bezuschusst. Über die
    Vergabe der Fördermittel und einen Verkauf städtischer Grundstücke an
    der Grabenstraße an die Gewobau, die dort Parkplätze für ihre
    Mitarbeiter schaffen will, hatte der Rüsselsheimer Magistrat jetzt
    entschieden und damit nach dem Gewobau-Aufsichtsrat grünes Licht für das
    Projekt gegeben. Das Vorhaben ist ein weiterer Baustein für die
    zielgerichtete Weiterentwicklung der Rüsselsheimer Innenstadt. Es
    entspricht damit zugleich den Zielsetzungen des
    Stadtentwicklungsprogramms Rüsselsheim 2020.
    Übernommen aus: Newsletter der Stadt Rüsselsheim

  • Rüsselsheim: Neubau für Gewobau

    Bezieht sich auf Beitrag #75


    Danke El Kremada!
    Der Bauplatz befindet sich direkt gegenüber vom Opel-Hauptportal und dem geplanten Opel-Forum. Gegenwärtig steht noch ein relativ unansehnliches Geschäftshaus darauf, was abgerissen werden muss. Die Fassadengestaltung des Neubaus orientiert sich erfreulicherweise an der denkmalgeschützten Opel-Fassade.


    Rechts das Eckhaus steht auf dem Neubaugrundstück (ähnliche Ansicht wie auf der Computergrafik):


  • Teilabrisspläne für Opel-Altwerk

    In mehreren Bei trä gen auf "main-spitze.de" wird von Abrissplänen bezüglich der südlichen Fabrikteile, also der Hallen Richtung Bahngleise, berichtet. Hier soll ein Einkaufszentrum errichtet werden, für das die Geschosshöhen der Fabrik nicht ausreichend sind. Der Denkmalschutz hat in Anbetracht der Wichtigkeit des Projekts für Rüsselsheim trotz Bedenken zugestimmt. Die historische Fassade am Bahnhofsplatz mit dem Hauptportal soll erhalten bleiben.


    Gegen die Abrisspläne formiert sich Widerstand. Es hat sich eine "Initiative" gegründet, die den Abriss der unter Denkmalschutz stehenden Gebäude verhindern will. Falls sich die Stadtverordneten am 19. Januar für den Abriss aussprechen sollten, werde es ein Bürgerbegehren geben.

  • Gewobau-Geschäftshaus

    Zwischenstand zum Gewobau-Geschäftshaus, mehr Infos und ein Foto von der Ausgangssituation in #11+12. Das Haus Marktstraße 40/Ecke Bahnhofsplatz ist, wie ich aus der Bahn sehen konnte, mittlerweile abgerissen. Und zwar schon seit Dezember, wie man aus der Main-Spitze erfährt. In dieser Woche wurde die Baustelle für die Errichtung der Gewobau-Geschäftsstelle begonnen. Der Rohbau soll bis Mitte August sehen, die Fertigstellung wie geplant im Frühjahr 2013 sein.

  • Rüsselsheim: Neubau für Gewobau

    Projektbeschreibung >>> hier <<<


    Das Vorgängergebäude ist (eigentlich) vollständig abgerissen, die Tiefbauarbeiten laufen. Im Untergrund sind sehr massive Stahlabstützungen zu sehen, vermutlich um die Nachbargebäude zu stabilisieren.



    Links ist das OPEL-Hauptportal im Bild:



    Adam beobachtet die Bauarbeiten und wundert sich, dass man im nicht mehr vorhandenen Obergeschoss beinahe noch duschen kann, zumindest sind die Fliesen, die Armaturen und der Schlauch für die Handbrause noch vorhanden:


  • Rüsselsheim: Neubau für Gewobau

    Adam muss jetzt nicht mehr auf ein Abbruchgrundstück schauen, das vorletzte Stockwerk ist in Bau. Wenn erst einmal die Klingersteinfassade angebracht ist, wird das mit dem gegenüberliegenden historischen Opel-Hauptgebäude harmonieren.


    Stand von heute:



  • Gewobau, Marktstraße 40; RLE International, Elisabethenstraße

    ^ Der Neubau der Gewobau an der Marktstraße 40/Ecke Bahnhofsplatz wurde letztes Jahr vollendet. Entgegen der ursprünglichen Planung ist er aber nicht verklinkert, sondern mit Natursteinplatten verkleidet.



    Die verschiedenen farblichen Akzentierungen der Fassade sorgen für Abwechslung und gefallen mir ganz gut.



    Auf der anderen Seite der Bahntrasse wurde bis letztes Jahr das ehemalige BKK-Haus von Opel, Elisabethenstraße/Darmstädter Straße, saniert und umgebaut (Lage). Das denkmalgeschützte Haus wird nun als Studentenwohnheim und Zweigstelle von RLE International (Elisabethenstr. 4-6) genutzt, einem Ingenieursdienstleister, dessen Hauptkunde naheliegenderweise Opel ist. Mehr in der Main-Spitze und dem Echo. Das vorher etwas vernachlässigte Gebäude sieht nun wieder sehr gut aus.






    -Bilder von mir-

  • Opel erweitert Entwicklungszentrum für 210 Millionen Euro

    Opel investiert 210 Millionen Euro in Rüsselsheim und errichtet bis 2017 an seinem Stammsitz einen siebengeschossigen Gebäudekomplex mit ca. 36.000 Quadratmetern Fläche zur Entwicklung von Motoren. Auszüge aus einer Pressemitteilung anlässlich des heutigen ersten Spatenstichs:


    [INDENT]Opel baut am Stammsitz Rüsselsheim: Das Unternehmen setzt seine Investitionsoffensive fort und errichtet für 210 Millionen Euro einen bis zu siebenstöckigen Gebäudekomplex auf dem südwestlichen Gelände des Internationalen Technischen Entwicklungszentrums (ITEZ). Auf einer Gebäudefläche von rund 36.000 Quadratmetern werden ab 2017 die Ingenieure und Techniker des Unternehmens die Triebwerke der Zukunft entwickeln. Unter anderem wird das neue Zentrum 43 Motorenprüfstände der neuesten Generation beherbergen. [...]


    Der nun begonnene Neubau ist Teil der im vergangenen Jahr bekanntgegebenen Investition in Höhe von 230 Millionen Euro für neue Test-und Entwicklungsanlagen im ITEZ sowie im Testcenter Rodgau-Dudenhofen. Auf den in Rüsselsheim entstehenden Gebäudekomplex entfällt dabei mit 210 Millionen Euro der Großteil des Investitionsvolumens. Errichtet wird der Bau auf einer Grundfläche von rund 13.000 Quadratmetern auf dem Gelände südlich der Bahnlinie und westlich des Portals 45 in Rüsselsheim, parallel zum Rugbyring. Seit der Einweihung des neuen Produktionswerkes im Jahr 2002 ist es die größte Gebäudeinvestition am Standort Rüsselsheim.


    Die Anlage ist über die GM Powertrain Organisation in die weltweite Konzernentwicklung eingebettet; aufgrund international abgestimmter Testmethoden und Software können die Erkenntnisse optimal ausgewertet und umgesetzt werden. Steven Kiefer, Chef der GM Powertrain-Organisation: „Rüsselsheim ist für uns das Zentrum für die Entwicklung kleiner und mittlerer Benzinmotoren. Wir setzen auf weltweit vernetztes deutsches Engineering und schaffen mit dem Neubau optimale Arbeitsvoraussetzungen für unsere Fachleute.“ Kiefer weiter: „Wichtige neue Motoren-Generationen werden in Rüsselsheim entstehen – einschließlich ihrer Applikationen für alle Märkte, in denen GM vertreten ist. Die neuen Anlagen, die weltweit einheitlichen technischen Standards entsprechen, steigern die Flexibilität, Entwicklungsgeschwindigkeit und Effizienz im gesamten Konzern.“[/INDENT]





    V. l. n. r.: Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Dr. Wolfgang Schäfer-Klug, Tarek Al-Wazir, Hessens Wirtschaftsminister, Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann, Patrick Burghardt, Oberbürgermeister von Rüsselsheim und Steven Kiefer, GM Vice President Global Powertrain



    Bilder: Adam Opel AG

  • Shoppingcenterprojekt Opel-Forum gescheitert

    Die Rüsselsheimer Stadtverordneten haben gestern Abend das endgültige Aus für das Projekt Einkaufszentrum Opel-Forum beschlossen (Echo). Der Berliner Projektentwickler Acrest vermochte es seit mittlerweile acht Jahren nicht, das Projekt voranzubringen. Die Stadt wird aus dem städtebaulichen Vertrag mit dem Entwickler aussteigen. Rüsselheim will nun neue Konzepte entwickeln um den Stillstand auf dem Opel-Areal, unter dem die ganze Innenstadt zu leiden hat, zu beenden.

  • Motorworld im Opel-Altwerk

    Sämtliche Versuche, das leer stehende Altwerk des Automobilherstellers Opel neu zu entwickeln, sind bisher gescheitert. Dazu zuletzt der Vorbeitrag. Ende 2017 wurde die Liegenschaft mit mehr als 100.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche erneut verkauft. Die schwäbische Unternehmensgruppe Dünkel erwarb nach einem Pressebericht die Mehrheit an dem 32.000 Quadratmeter großen Areal am Rüsselsheimer Bahnhof.


    Geplant ist, das Altwerk in eine "Motorworld-Manufaktur" für Oldtimer umzubauen. Dazu sollen Einstellboxen für historische Fahrzeuge gehören, ebenso einschlägige Handwerksbetriebe. Also ein ähnliches Konzept wie das der Klassikstadt in Frankfurt. Darüber hinaus sind ein Kino, ein oder zwei Hotels und vier bis fünf Gastronomiebetriebe geplant. Auch Wohnungen sollen entstehen. Das Gelände soll geöffnet und ohne Eintritt frei zugänglich sein.


    Das Manufaktur-Konzept wurde bereits zweimal in Deutschland realisiert, in Metzingen und in Berlin. Eine Motorworld gibt es in Böblingen, weitere sollen in München, Köln und auf einem ehemaligen Zechengelände in Herten eröffnet werden. In allen Fällen werden ehemalige Industriebauten genutzt. Mehr auf der Website des Unternehmens.


    Es hört sich erfolgversprechend an, was nun für das Altwerk geplant ist. Investiert werden sollen über 100 Millionen Euro. Weiteres in Presseberichten: Rüsselsheimer Echo, Main-Spitze und Bild Frankfurt (mit interessanten Fotos).


    Nochmals Beggis Foto des Hauptportals an der Marktstraße mit dem Denkmal von Adam Opel. Das Portalgebäude wurde nach Plänen des Architekten Paul Meissner in mehreren Bauabschnitten zwischen 1912 und 1921 errichtet.



    Bild: Beggi