Breslauer Platz

  • Auch aus meiner Sicht ist der Entwurf sehr gelungen.


    Die Fassadengestaltung nimmt das Design der neuen Stadtbahneingänge auf dem Breslauer Platz auf. Das einsehbare Tor wirkt einladend und attraktiv. Für die zentrale Lage ein sehr passender und durchaus zeitloser, eleganter Neubau.


    Kommerz-Hotel (und auch Four Points Sheraton) würden nach dem Neubau und der Bebauung der Ostseite zum Rhein doch sehr negativ auffallen. Vielleicht gehen die Eigentümer dann doch die Themen an.


    Four Points Sheraton: http://www.bilderbuch-koeln.de/Fotos/1072
    Breslauer Platz (nach unten scrollen): http://www.kvb-koeln.de/german/news/press.html?NID=1076#

  • schade, dass sie die oben rechts diese lücke eingebaut haben.
    eine einheitliche, durchgehende fassade wäre mir auch lieber gewesen...
    selbstverständlich aber eine enorme verbesserung zum momentanen bestand.
    wirkt auf mich ein bisschen wie die renderings vom caecilium.

  • Eine andere Fassade hätte ich mir durchaus gewünscht z.B. Sandstein oder sowas.


    Auf jedenfall wirkt das ganze gut. Besser als jetzt ist es allemale! Und vill. werden ja auch noch ein paar sachen wie die Lückenschliessung gemacht.


    Gutes + für den Breslauer Platz.
    (Steht das Gebäude nicht eig. schon seit Jahren halb leer?)


    Jetzt müssen aufjedenfall noch die beiden Hotels nachziehen, allen voran das Kommerz Hotel. Das könnte ich jedes mal wenn ich es sehe in Grund und Boden stampfen so sehr ärgert mich das.


    Eine Änderung vor allem Modernisierung, wobei ich hier die Kosten/Nutzenfrage stelle... evtl. Abriss und Neubau wär wahrscheinlich billiger, wäre doch auch ein Imagegewinn verbunden mit Kundenplus! Den ICH würde als Tourist nicht in so einem Hotel wohnen wollen. Auf der anderen Bahnseite gibt es sehr gute mittlerweile grösstens Renovierte und/oder Modernisierte alternativen mit ordentlichen Preise. Kristall Hotel z.B. oder neuerdings das Madison mit zur Bahnseite Bombastischer Sprayer Grafik!

  • Wie der "Express" berichtet, ist das Erdreich unterhalb des Breslauer Platzes von Kabeln durchzogen, die die Bauarbeiten erschweren.


    Das Problem: Niemand scheint zu wissen, welche Kabel wem gehören und was sich am Ende der Leitung befindet. Auch nicht der Eigentümer des Geländes, die Deutsche Bahn. Wirtschaftsdezernent Dr. Norbert Walter-Borjans erklärte: "Für ihr eigenes Grundstück kann die Bahn nicht sagen, wo welche Kabel liegen. Die haben keinen Lageplan." Die Deutsche Bahn räumt ein, dass "die Kabellage am Breslauer Platz schwer zu ermitteln" sei.


    Wie der "Express" weiter berichtet, seien auch Kabel zur Signalsteuerung im Umfeld des Hauptbahnhofes im Kabelgewirr vergraben. Die Bahn suche jetzt fieberhaft nach Plänen, sei aber bislang noch nicht fündig geworden.


    Wenn die Suche nicht zum Erfolg führt, bleibt nach Informationen des "Express" nur eine Möglichkeit: Mit Probebohrungen und Minikameras müsse das Erdreich mühsam nach Kabeln durchkämmt werden.


    Diese zeitaufwändige Arbeit würde die Fertigstellung des Breslauer Platzes erheblich verzögern.


    Gerade erst wurde der neue Kreisel für den Verkehr freigegeben, es sah so aus als ob die Zeiten der provisorischen und mühseligen Verkehrsführung an der Nordseite des Hauptbahnhofes nun endlich ein Ende hätten.


    http://www.koeln.de/koeln/nach…lauer_platzes_199314.html


    Kaum zu glauben!

  • Also ich kann mir nicht helfen, aber ich finde das städtebauliche Konzept, das Nutzungskonzept und somit den gezeigten Gebäudeentwurf für den Breslauer Platz schlichtweg banal. Ich bin ja auch kein Freund von nie realisierbaren Wolkenkuckucksheimen, aber ein dermaßen langweiliges Konzept hat dieser exponierte Standort wohl nicht verdient. Vorallem die Diskussion, dass alle bisher dort ansässigen Nutzungen (Musical-Theater, ZOB) nach Deutz ins inzwischen obsolete Barmer Viertel verschwinden sollen, wo sie niemand und gerade die Kölnbesucher niemals finden werden, kann ich nicht nachvollziehen. Warum sollen diese absolut innenstadtaffinen und großstädtischen Nutzungen dort nicht bestehen bleiben?


    Nein, der Breslauer Platz hat spannendere Nutzungen und eine kreativere Bebauung verdient als das zigste Bürogebäude *gäääähhhhn*

  • Auch das Hotel direkt am Kreisverkehr Ecke Breslauer Platz / Johannisstraße, neben dem gepl. Neubau von Axa soll revitalisiert werden.


    http://www.roemerpartner.com/aktuell.html


    Leider läßt die Visualisierung noch nicht wirklich erahnen wie nach dem Umbau auschauen könnte. Aber es tut sich merklich etwas in dem Bereich, wenn dann endlich auch der Umbau der alten Bahndirektion in Angriff genommen wird. Nur das Kommerzhotel müsste meiner Meinung nach abgerissen werden.

  • Noch ein Artikel zu dem Gebäude, das auf dem Areal der Allianz-Versicherung gegenüber dem Hauptbahnhof am Breslauer Platz nach den Plänen des Büros Meyer Schmitz-Morkramer errichtet werden soll.


    http://www.koeln.de/koeln/am_b…ast_entstehen_207722.html


    Übel stößt mir jene Passage auf: "Unklar ist bisher, ob der erhöhte Gebäudeteil mit seinen 29,50 Metern an der Ecke zur Altenberger Straße in dieser Form realisiert werden kann. Denn obwohl er optisch ansprechend sei, verstoße er gegen das Höhenkonzept der Stadt. Der Entwurf soll auf Anraten der Jury in mehreren Details verändert werden, bevor sich die Stadtverwaltung mit den baurechtlichen Fragen beschäftigt."


    War mir klar, dass mit diesem "Höhenkonzept-Fundamentalismus" sich Köln keinen Gefallen tut. Da dies ja für die Kölner Innenstadt innerhalb der Ringe gilt, wären nach dessen Verabschiedung Projekte wie das Dominium oder auch die Kranhäuser nicht mehr möglich gewesen.


    Mit einer Reduzierung der Höhe an der Altenberger Str. würde man diesem Projekt keinen Gefallen tun. Grenzt doch im Osten das wesentlich höhere Hotel an das Neubauprojekt - und im Westen ein ebenfalls deutlich höherers Gebäude. Ich kann nur hoffen, dass man die jeweilige Einzelsituation mit Blick auf die gebaute Umgebung betrachtet - und nicht ein Höhenkonzept ohne Berücksichtigung der jeweiligen Einzelsituation durchpeitscht.

  • Richtig! Weg mit dem Höhenkonzept!!! - es wird sich doch eh in keinster Weise dran gehalten. ;)


    Nee im Ernst. Ich finde das Höhenkonzept durchaus sinnvoll. Wo zieht man sonst die Grenze bei der Genehmigung solitärer Dominanten? Aber anscheinend scheint es keinerlei Bestand vor den Vorstellungen von Investoren und Architekten zu haben, die lediglich ihr Einzelobjekt, nie jedoch das Gesamtbild eines Straßenzuges oder der Stadt überhaupt haben, solange es um ihr Projekt geht.


    Schade das... :nono:

  • Benevolo Was willst du uns sagen??


    Das Höhenkonzept ist dann sinnvoll, wenn es darum geht, Straßenzüge mit gewachsener Substanz zu schützen - nicht aber, um pauschal damit einen riesigen Innenstadtbereich zu überziehen (alles innerhalb der Ringe) - und somit evtl. Projekte zu verhindern oder zu verwässern (entstellen), die an Orten entstehen, an denen es diese gewachsene Substanz nicht gibt (wie bei hier diskutiertem Projekt).

  • Gute Nachricht, dass auch das "Four Points Sheraton" revitalisiert wird.


    Das Gebäude (ehem. Hotel Baseler Hof) stammt aus der Zeit Ende der 50-er Jahre und ist in der Anmutung und Ausstattung nicht mehr zeitgemäß. Da ein solch hohes Haus dort nie wieder genehmigt werden dürfte (wie am Waidmarkt, hier elf Stockwerke) und die Substanz offenbar noch in Ordnung ist, ist die Auffrischung ohne Alternative.


    Der grob skizzierte Entwurf auf der Seite von römer partner ist leider nicht sehr aussagekräftig. Auf mich wirkt der Entwurf - bisher - nicht sehr freundlich.

  • Höhenkonzept Citysurfer

    Eben weil es im Wesentlichen durch die zahlreichen schlichten Nachkriegsbauten keine einheitlichen Höhenstrukturen meht gibt, finde ich ist es wichtig dieses zu entwickeln und gerade bei geschlossenen Blöcken nicht das Sammelsurium an unterschiedlichen Traufen oder Gebäudehöhen - wenn auch durch mehr oder weniger gelungene Neubauten - fortzuführen. Und das auch am Breslauer Platz.

  • Gott zum Grusse, Brüder im Herrn !


    Die Historie des Hotels ex "Baseler Hof" ist mir seit den 60igern bestens bekannt. Derzeitiger Eigner dürfte ein deutsch/israelischer Investor mit Sitz in Berlin sein. Dieser müsste finanzkräftig genug sein, die (dringend notwendige) Umgestaltung der Fassade zu stemmen. Diese Kosmetik, sofern sie erfolgt, kann jedoch nicht über das Innenleben hinwegtäuschen. Sofern dies seit einigen Jahren als "Four Points by Sheraton" (3* Produkt der Starwood-Hotelkette) nicht gründlich renoviert wird, versinkt dies Objekt zunehmend als weitere miserbale Absteige im nördlichen Bahnhofsbereich. Dies kann den hehren Plänen der kompletten Neugestaltung des Breslauer Platzes nur schaden; insbesonders den sehr begrüssenswerten Aktivitäten der ALLIANZ nachbarseits.


    Grüsse aus dem hillige Kölle


    Dies ist kein Immobilienmarktplatz. Der entsprechende Eintrag wurde gelöscht. Bitte künftig die Allgemeinen Richtlinien beachten. Gruß rec

  • Weder diese Visualisierung noch jene aus #113 können mich besonders begeistern. Im ersten Fall mag das Flächenaufteilungskonzept durchdacht sein, es fehlt jedoch optische Einmaligkeit, die dem nur 300m Luftlinie entfernten Wahrzeichen der Stadt angemessen wäre. Die gleiche Fassade könnte eigentlich überall und doch wiedererkennbar nirgends verwendet werden. Gleiches gilt für #113, wo nur die Anzahl der Stockwerke den Entwurf von vielen anderen des gleichen Büros unterscheidet.

  • Das Projekt, sollte es denn so realisiert werden, stellt für mich eine deutliche Verbesserung der Situation am Breslauer Platz dar.


    Es würde mich auch mal interessieren, wie du dir eine "angemessene" Architektur in der Domumgebung vorstellt.


    Solange es solche städtebaulichen "Highlights" wien bzw. in der Komödienstr, gibt, feue ich mich über jede Verbesserung des weiteren Domumfeldes - auch wenn es vielleicht 'noch besser' ginge-

  • Citysurfer


    Sehe ich auch so. Das würde auf jeden Fall eine erhebliche Verbesserung zum heutigen Zustand darstellen.
    Ich frage mich nur, wann die Realisierung und eine Beendigung der Bautätigkeiten für das gesamte Areal erfolgen soll.
    Wenn die noch jahrelang Kabel suchen müssen :nono:

  • Indirekte Antwort: Diese Häuser am Florentiner Hauptbahnhof entstammen sichtbar der Nachkriegszeit, aber auch genauso sichtbar Italien - und passen zur Altstadt, die bis dorthin reicht. Ich meine nicht, dass man genau solche kopieren sollte. Ideal wäre jedoch Architektur, die man auf den ersten Blick mit Köln assozieren würde, obwohl sie nichts kopiert - und die nicht leugnen würde, dass Kölner Altstadt sich auch nördlich des Hauptbahnhofes erstreckt. Eine schwierige Aufgabe, zugegeben, aber beide Entwürfe vermitteln nicht den Eindruck, dass man solche angehen würde.


    Das darüber Geschriebene bedeutet nicht, dass ich die Ende August angesprochene Höhenbegrenzung für zwingend notwendig erachten würde. Unterschiedliche Bauhöhen können interessante Spannung erzeugen und auch heute merkt man das höhere Gebäude von der Domplatte nicht.


    Wenn wir schon dabei sind - die Zeltkonstruktion des Musicals wirkt im Altstadtbereich besonders deplaziert.


    Eine Ergänzung: Wie ist es nur möglich, dass man profane Bauten wie Pumpwerke als solche Meisterwerke errichtet (das andere Pumpwerk in Rodenkirchen ist nicht minder gelungen), aber am zentralen Platz gesichtslose 08/15-Lösungen hinstellen will?

  • @Lel-wel In Bezug auf die Pumpwerke kam mir genau der gleiche Gedanke. Habe mich auch sofort gefragt, warum es bei den Pumpwerken gelingt hochwertige Architektur umzusetzen und in anderen Bereichen nicht.

  • Bei den Pumpwerken war der Wille zu höherwertiger Architektur da inklusive der Bereitschaft, dafür etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Bei dem neuen Bürogebäude am Breslauer Platz offenbar nicht. Ist das die simple Erklärung?


    @ Le-Wel Wenn diese Gebäude wirklich aus der Nachkriegszeit stammen, werde ich den Florentinern aber in Zukunft ein bisschen mehr Mut beim Entwurf wünschen :D Aber du hast schon recht, der geplante Neubau am Breslauer Platz ist eher solider Büro-Standard. Moderne Interpretationen historischer Baustile wären hier meines Erachtens noch nicht mal unbedingt nötig gewesen. Aber wie gesagt, der Investor bekommt nun mal das, was er sich wünscht.