St. Leonhards Garten

  • Auweia, ich hab's ja fast geahnt.
    Aber wie kann man bei so einem Projekt eine so dermaßen wesentliche Frage offen lassen?


    Die Grünfläche ist doch integraler Bestandteil des Gesamtkonzepts - und sollte über die Erschließungskosten doch schon längst abgedeckt sein...

  • die Gartenarchitektur in dem Quartier sollte mal der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Eine Verknüpfung zwischen Wasser, Buchsbaumhecken und Rosen wäre doch interessant!

  • die Gartenarchitektur in dem Quartier sollte mal der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Eine Verknüpfung zwischen Wasser, Buchsbaumhecken und Rosen wäre doch interessant!


    In der Printausgabe der BZ ist die alte Entwurfsplanung neben dem neuen Sparvorschlag abgebildet. Ich hab hier auf den Seiten der Stadt nur die alte Planung gefunden. Aber die neue ist auch nicht wirklich optisch aufregend: Grünfläche, am nördlichen Ende eine Schaukel, am südlichen eine Drehscheibe.



    Der alte Entwurf

  • warum legt man nicht ein Wasserband an?
    außerdem sollten die Bewohner befragt werden.
    Wirklich peinlich,dass sich die Stadt solch einen "günstigen" Vorschlag leisten möchte und nebenher noch die guten Rolltreppen bei Galeria abmontiert. Steuern rauf, aber tot sparen.... wo geht das Geld hin....??

  • Die beiden Gestaltungsvarienten für den Platz kann man über die Ratsinfo einsehen:


    ursprüngliche Planung


    neue Alternative


    Ich finde die neue Planung deutlich besser! Wieso sollte der Platz ursprünglich tiefer gelegt werden? Damit er durch eine Mauer vom Straßenraum getrennt wird? Damit man mit dem Kinderwagen nur an zwei Stellen den 150m langen Raum betreten kann? Damit die parkenden Autos besonders groß wirken? Damit der Raum dunkler wird? Ich weiß es nicht, vielleicht hat jemand da eine Antwort oder Mutmaßung?


    Die neue Alternative zeigt einen oft gesehenen Zusammenhang: Je weniger Geld da ist, desto weniger Fehler kann man machen. Eine einfache Grasfläche ist die beste Gestaltung, bietet die meisten Nutzungsmöglichkeiten, ist Ökologisch (wenn richtig gepflegt) in Kombination mit den Bäumen, am hochwertigsten, ist leicht zu pflegen etc. Beispiele sind das Oval in der Gaußstraße, der Löwenwall. Funktionieren doch gut, da muss man sich nichts neues ausdenken.


    Schweinerei am Rande: Die Pflege für die neue Fläche sollen die übrigen Anwohner des östlichen Ringgebietes bezahlen, indem dort die Gelder für die Pflege von Grünflächen gekürzt wird. Gibt ja nicht genug Fettnäpfe, da muss man sich sowas ausdenken.

  • Die beiden Gestaltungsvarianten für den Platz kann man über die Ratsinfo einsehen:


    Danke dafür - da sieht man doch besser die Details...



    Ich finde die neue Planung deutlich besser! Wieso sollte der Platz ursprünglich tiefer gelegt werden? Damit er durch eine Mauer vom Straßenraum getrennt wird? Damit man mit dem Kinderwagen nur an zwei Stellen den 150m langen Raum betreten kann? Damit die parkenden Autos besonders groß wirken? Damit der Raum dunkler wird? Ich weiß es nicht, vielleicht hat jemand da eine Antwort oder Mutmaßung?


    Die neue Alternative zeigt einen oft gesehenen Zusammenhang: Je weniger Geld da ist, desto weniger Fehler kann man machen. Eine einfache Grasfläche ist die beste Gestaltung, bietet die meisten Nutzungsmöglichkeiten, ist Ökologisch (wenn richtig gepflegt) in Kombination mit den Bäumen, am hochwertigsten, ist leicht zu pflegen etc. Beispiele sind das Oval in der Gaußstraße, der Löwenwall. Funktionieren doch gut, da muss man sich nichts neues ausdenken.


    Hmm, so hab ich das bisher nicht gesehen.
    Ich könnte mir vorstellen, das mit dem tiefergelegten Rondell (max. 60 cm Niveau-Unterschied?) analog zur Rollschuhbahn im Prinzenpark eine bessere Übersichtlichkeit über das gesamte Gelände von den Rändern her gedacht war. Für die Mütter in den Vorgärten/Parkplätzen. Was da allerdings eine Einfassungsmauer soll, weiß ich auch nicht.



    Schweinerei am Rande: Die Pflege für die neue Fläche sollen die übrigen Anwohner des östlichen Ringgebietes bezahlen, indem dort die Gelder für die Pflege von Grünflächen gekürzt wird. Gibt ja nicht genug Fettnäpfe, da muss man sich sowas ausdenken.


    Das finde ich auch ziemlich daneben! Die Logik dahinter hat sich mir auch nicht erschlossen.

  • Realisierung der Platzgestaltung

    Aktuell werden im Saint-Leonhards-Garten die oben erwähnten Freiraumanlagen gestaltet. Da ich die letzten Tage in der Stadt war, gibt es von mir jetzt Fotos davon und weitere bauliche Eindrücke der Gesamtanlage.


    Die Freifläche wird durch Absperrungen gesichert, weil die Gestaltung noch nicht ganz abgeschlossen ist und auch der Rasen noch richtig anwachsen muss.



    Ein kurzer Blick nach Süden in die Bennemannstraße:



    Das Konzept der homogenen Backsteinverkleidung der Fassaden sieht wirklich sehr angenehm aus und wird auch bei Details wie etwa den Eingangstreppen fortgeführt.



    Die Spielflächen werden sicher gut angenommen, da in diesem Areal doch viele junge Familien mit Kindern wohnen.




    Die einzelnen Entwürfe sind sehr durchwachsen, aber generell auf einem guten bis hohen Niveau. Eine große Anzahl von Objekten gefällt mir außerordentlich gut.





    Auch die Spielbereiche sind im Großen und Ganzen fertiggestellt.



    Nur im Mittelbereich dauert es noch ein wenig. Im Moment werden Baumsetzungen vorgenommen.




    Ein letzter Blick mit Spätnachmittagsstimmung: