Wohnprojekte

  • Wohnprojekte

    neuer Tread zum Sammeln von Wohnprojekten:


    Neubebauung alte Dom-Brauerrei in Bayenthal:


    http://www.ksta.de/html/artikel/1173175239446.shtml


    -Eine "modernes Wohngebiet mit vielen individuellen Häusern"
    - Bauherren, der „Kölner Dom Gärten Projektentwicklungs GmbH“ (KDG)
    - 44 000 Quadratmetern Fläche 350 Häuser, Wohnungen und Gewerberäume
    -Vielen Bürgernist der Abbruch der nicht denkmalgeschützten Dombrauerei ein Dorn im Auge. Zwar hatte der Vorstand der Dom-Brauerei zum Ausdruck gebracht, den Biergarten nebst Museum an der Schönhauser Straße fortzuführen, doch der Erhalt des historischen Dom-Brauhauses ist fraglich.
    -Begrünung des Areals sein. Die Alteburger Straße soll zur Allee werden, um die „Grüntangente Süd“ fortzuführen, die sich nach Plänen der Stadt künftig von der Bonner Straße bis zum Bayenthaler Rheinufer erstrecken und die südliche Innenstadt begrünen soll.
    -auch auf den Tiefgaragen soll Raum für die Pflanzung von Bäumen und großen Sträuchern sein. Geparkte Autos werden aus dem Straßenbild verschwinden.
    Ziel ist ein weitgehend autofreies Plangebiet
    -Städtebaulich soll die im Gebiet bereits vorherrschende fünfgeschossige Bebauung an den Außenrändern des Gebietes aufgegriffen werden, im Innenbereich sieht die KDG zwei- bis viergeschossige Gebäude vor, die in das momentane Bild der vorhandenen Wohnhäuser integriert werden sollen. Den Bürgern sind fünf Geschosse jedoch deutlich zu viel. Sie befürchten ein „zweites Chorweiler inmitten der Stadt“.

  • Was für Kleingeister! 5 Geschosse...Zweites Chorweiler. Ein richtiges Stadthaus fängt doch erst bei 7 geschossen an. Dann ist die geamte Innestadt wohl das dritte Chorweiler. Und das Gebiet ist nunmal unmitelbare Innenstadtlage.

  • Das klingt ja so, als ob der Abriß des alten Dom-Brauhauses noch gar nicht erledigt wäre? Besteht noch eine Chance, das Gebäude in dem neuen Viertel zu erhalten?

  • glaub ich ehrlichgesagt nicht, wenn es schon heißt dass es schwierig umzubauen ist und so besonders wertvoll scheint es nicht zu sein...

  • Zu #2:


    Dem Rückschluss fünf Geschosse - also zweites Chorweiler kann ich nicht folgen. Wenn ich mir bspw. Lucky Lukes Oberkassel-Serie anschaue, komme ich zu dem Schluss, dass man mit fünf und sogar schon mit vier oder drei Geschossen einen äußerst reizvollen urbanen Raum schaffen kann - insbesondere, wenn man schon durch geringe Straßenbreite eine starke Verdichtung erzielt.


    Nach meiner Erinnerung sind Gebäude mit fünf und weniger Geschossen auch für Paris und London typisch. Was Chorweiler fehlt ist nicht Höhe, sondern Qualität.

  • Ach das ist Polemik im Rahmen der kölner Provinzialität-und die findet man auh schon innerhalb der Ringe...


    Da Projekt sieht ehr aus nach moderner Gartenstadt ohne Autos als nach Gründerzeitlichem Geschosswohnbau in Blöcken. Urbanität ist nicht das Ziel. und wird sicherlich nicht von den Mietern und Käufern gewünscht. man möchte das Haus im Grünen und trotzdem zentrumsnah


    Trotzdem könnte das Viertel ein Wichtiges Bindeglied sein zwischen Kölner Innenstadt/Neustadt innerhalb des Eisenbahnringes und den vielen ehemaligen Dörfern, die inzwischen zu Vierteln geworden sind. Häufig sind diese Bereiche in Köln strikt von einander getrennt. u.a. durch den Grüngürtel

  • Auch ich kann dem Vorwurf einer "Chorweilerisierung" nicht ganz folgen. Das Gebiet braucht dringend urbane Akzente.


    Den Ansatz, eine Gartenstadt ohne Autos, abwechselungsreich mit vielen unterschiedlichen Fassaden, bauen zu wollen, finde ich gut. Zudem sind Wasserläufe in den Grünflächen geplant, was die Aufenthaltsqualität sicherlich befördert.

  • Heute stand in der Druckausgabe des Kölner Stadt-Anzeiger, dass die Planungen für das Wohngebiet "Alte Dom-Brauerei Bayenthal" wieder insgesamt in Frage stehen, da durch die Planungen die Idee eines geschlossenen Grüngürtels um die Kölner Innenstadt im Süden verhindert würden.

  • Neues Projekt: Sülz


    Die Bauwens-Gruppe errichtet auf dem ehemaligen Daimler-Chrysler-Gelände in Sülz 200 Wohnungen ab Mitte 2007


    Das Gebiet wird zu 2 Seiten zur Strasse hin bebaut mit Historisierenden Häuserzeilen, angepasst an die Gründerzeitbebauung. Im Hof dazwischen weitere Bauten.


    http://www.bauwens.de/CMS/PE_Wichterichstr.mfpx


    Wenn man es gut macht habe ich nichts gegen historisierendes Bauen im Bestand. Wenn es jedoch schlecht gemachter Historismus aus Pappe mit Kunststoffenstern und niedrigen Raumhöhen wird, bin ich dagegen. davon wurde zuviel in den 80ern und 90ern gebaut

  • Sehr schönes Wohnprojekt auf dem alten Mercedes Gelände direkt am Unkelbach, ich wohne 150 Meter entfernt. Das Foto auf dem Bauschild an der Luxemburger Str. hat nur den in der Mitte befindlichen Bau mit dem Flachdach und die Parkanlage gezeigt, aber der Außenbereich mit Spitzdach passt natürlich schon viel besser zur Umbebung der viele Altbauten.

  • Volksgarten Plus

    http://www.volksgarten-plus.de/index.php


    Im südwestlichen Teil der Innenstadt (Neustadt-Süd, zwischen Eifelplatz und Bahnlinie) entsteht ein neues Wohngebiet. Das 21.000 qm große Areal war lange Zeit hauptsächlich gewerblich genutzt und gehörte bis 2002 der Deutschen Bahn.


    Es werden 4-, 5- und 7-geschossige Gebäude mit Miet- und Eigentumswohnungen, Studentenwohnungen, Einzelhandel und Gastronomie entstehen. Auch ein Hotel wird gebaut. Im ersten Abschnitt werden 62 Mietwohnungen errichtet. Insgesamt sind bis 2010 neun Baukörper mit rund 284 Miet- und Eigentumswohnungen sowie rund 100 Studentenwohnungen geplant. Das Hotel soll 75 bis 85 Zimmer bieten.


    Das architektonische Konzept sieht einen geöffneten Quartiersraum mit parkähnlichem Innenbereich vor, um den künftigen Bewohnern Ruhe, Begegnung und Kommunikation zu ermöglichen. Die Erdgeschosswohnungen erhalten eigene Gärten.


    Zur Vermeidung von Bahnlärm und um dennoch Sonne herein zu lassen, soll eine hohe, gläserne Lärmschutzwand entstehen (Anm.: die wahrscheinlich zeitnah von Sprayern besucht wird). Die Lärmschutzwand wird, wie die Randbebauung, sieben Geschosse hoch sein.


    Der erste Spatenstich zur Baureifmachung erfolgte bereits im Mai 2007.

  • Rheinkai

    Wie der Kölner stadtanzeiger berichtet, steht die Uferbebauung am Mühlheimer Hafen kurz vor der Fertigstellung


    http://www.ksta.de/html/artikel/1187344862271.shtml


    -123 Zwei bis Fünf-Zimmer-Wohnungen
    -fünf Häuserblöcken auf dem 17 000 Quadratmeter großen ehemaligen Hafengelände an der Deutz-Mülheimer Straße.
    -Preise zwischen 264 000 und 418 000 Euro , 71 Eigentumswohnungen.
    -Die restlichen Wohnungen werden über das Versorgungsamt vermietet.


    Fazit: nettes Projekt, sympathisch die akzeptablen Preise für den Rheinblick, wenn auch die Qualität der Häuserblöcke mit dem Rheinauhafen nicht mithalten kann.


    ein weiterer Schritt zur Hinwendung der Stadt zum Fluss und ein inoffizieller Startschuss für die Bebauung des Mühlheimer Hafens. Mühlheim kann diese Aufwertung bei allen sozialen Problemen gut brauchen.


    In den nächsten Jahren wird interesanntes passieren: zur Zeit läuft der Wettbewerb für "Wohnen am Strom", welcher verstreute Uferlagen umfasst. Die Hafenbebauung im Deutzer und irgendwann Mühleimer Hafen dürften dann irgendwann auch kommen.
    Bezüglich Wohnen am Wasser hat Köln sehr viel zur Zeit zu bieten, meiner Meinung nach an 2. Stelle hinter Hamburg

  • Bin eben durch die Alteburger Str. gefahren. Das alte Brauhaus steht noch, die Brauereigebäude sind längst abgerissen - gibt es vielleicht Hoffnung?

  • Köln: Clarenbachgärten

    Hier mal ein neues Thema zu den fast fertig gestellten Clarenbachgärten der Fay Immobilien Gruppe! Schöne Architektur, hochwertige Materialien, tolle Lage direkt am Clarenbach und in direkter Nachbarschaft zum Aachener Weiher. Für Normalsterbliche wohl nicht zu bezahlen diese Wohnungen;-)


    Infos auch unter: http://www.fay.de/path/423inre…ult.aspx?link=true&uid=94


    Quelle: HP Fay Immobilien


    Hier ein paar Fotos von heute.

















    Fotos: RainerCGN

  • Hier mal ein paar aktuelle Fotos zum Wohnprojekt Sülz Pur.


    Und die entsprechende Homepage von Corpus Sireo.


    http://www.suelz-pur.de


    Von der Wichterichstraße aus gesehen.





    Das erste eingebaute Fenster.



    Von der Luxemburger Straße aus gesehen.




    Fotos: RainerCGN

  • @Sülz Pur

    Soll die Bebauung wirklich wie hier dargestellt aussehen? Endlich etwas, was eine gewisse Liebenswürdigkeit erreicht (ich hoffe nur, die werden nicht alles einheitlich weiß streichen, was man leider zu oft macht - weil die Architektengottheit Le Corbusier es mal vor 70 Jahren so geboten hat).

  • Köln: Neubau "Am Clarenbach"

    Bei meinem gestrigen Spaziergang am Clarenbachkanal ist mir ein Bauschild aufgefallen. In direkter Nachbarschaft und gegenüber der Clarenbachgärten erstellt die Vivacon Development GmbH aus Köln einen neuen Wohnkomplex mit 4 Geschossen und einem Staffelgeschoss.


    Weitere Infos unter: http://www.am-clarenbach.de

  • ^^ Aus dem Verkaufsprospekt: Architektur "zum Relaxen und Aufblühen". Was ich sehe, ahnte ich bereits vor dem Anklicken: Die Fenster bisserl chaotisch versetzen, alles weiß verputzen, fertig. Ich verstehe schon - religiöse Gründe oder so, aber mir wäre derartiges Einerlei längst langweilig. Die letzte Woche habe ich die sog. Betonburge der Costa del Sol betrachtet - selbst die bieten weit mehr Abwechslung als das, was die "Architekten" hierzulande so hinkriegen. :nono:

  • Bewacher : Wer bestimmt eigentlich was GUTE und was SCHLECHTE Architektur ist? SIE? Irgenwie fallen Ihre Kommentare dadurch auf das Sie fast durchgehend abwertend sind. Mir z.B. gefällt die geradlinige Architektur ganz gut, außerdem passt sie sich hervorragend in die Architektur der umliegenden Neubauten ein.

  • ^^ Ich bewertete es nicht mal in den Kategorien gut/schlecht, sondern stellte nur nüchtern fest, dass es die Millionste Kopie des altbekannten Musters ist - erkennbar daran, dass niemand irgend einen Herausstellungsmerkmal nennen kann (Sie auch nicht). Was haben Sie erwartet - Bejubelungen? Die gibt es, wenn etwas wirklich originell wirkt - und wenn 08/15-Kopien derzeit stark überwiegen, ist dies doch nicht meine Schuld. (Eine Kopie einer anderen anzupassen, das ist wahrhaft keine Kunst.)


    BTW: Pikant - der Investor verlinkt auf der eigenen Webseite einen Artikel, in dem es u.a. von der Unverwechselbarkeit der Immobilien die Rede ist (der denkmalgeschützten allerdings) - die "ein hohes
    wirtschaftliches und kommerzielles Potenzial"
    gewährleisten solle. Was ich jedoch im verlinkten Am-Clarenbach-Prospekt gesehen habe, kann man mit den x fast identischen Bauten allzu leicht verwechseln.