Neubau Flick Gocke Schaumburg (ehem. Rheinbogen)

  • Es könnte sich dabei um eine Entwurfsplanung für das freie Grundstück neben dem Tulpenfeld handeln, und zwar als Überbauung der Fritz-Schäffer-Straße an der B9. Einfach deshalb, weil sonst die Aussparung schwer zu erklären wäre und dort meines Wissens eine große Lösung angestrebt ist. Sieht gar nicht mal schlecht aus, zumal der Standort mit dem entstehenden Trajektknoten eine großzügige Lösung vertragen würde.

  • Stehen denn im weiteren Verlauf der Straße noch Bestandsbauten, oder hat man diese vollständig geräumt?
    An der anschließenden Fritz-Erler-Straße errichtet unser Architekturfreund aus Aachen ja die Zentrale der DHL, sodass nur noch hier Platz für weitere Büros ist.

  • Das Gebiet, auf dem der Rheinbogen entstehen soll oder sollte, ist leer. Alles andere steht meines Wissens noch. Die Nordseite der Erlerstraße ist, wie angemerkt, bereits Spielwiese für Herrn Manstein.

  • In der Fritz-Schäffler-Str wird schon wieder ein EFH abgerissen, die Hausnummer 7, die bisher ein privater Kindergarten beherbergte, hat offensichtlich was mit den Asbeck-Plänen zu tun, das ganze Bundesviertel zu übernehmen. Ob er auch die Grundstücke des Rheinbogens gekauft hat?:confused:

  • Das Grundstück wird nach wie vor auf den Internetseiten der Stadt zum Kauf angeboten. Wird das Areal nicht mehr für den Post-Campus benötigt?


    Mittlerweile steht das Grundstücks-Angebot nicht mehr im Netz, stattdessen ein Vermietungsangebot von BNP-Paribas für den "Rheinbogen". Ob das Gebäude tatsächlich so gebaut wird? Es wäre auf jeden Fall eine deutliche Verbesserung zu den Manstein-Bauten.

  • Ehrlich gesagt finde ich diesen Rheinbogen architektonisch nicht besonders überzeugend. Es sieht nach banaler Stahl- Glas- Konstruktion im Stil der späten 90er Jahre aus. Weder zu den Tulpenfeld Bauten nebenan, noch den Museen gegenüber nähme es einen wirklichen Bezug auf. Immerhin scheint es eine gewisse Höhe zu haben, so dass der Stadtraum stärker strukturiert und dem geplanten Riesenkreisverkehr etwas entgegengesetzt wird. Besser als Mansteins Machwerke ist es allemal..

  • Mich überrascht, dass dieser Entwurf aktiv vermarktet wird und die Detailplanung recht weit fortgeschritten zu sein scheint. Mich stimmt das positiv. In der Ecke tut sich im Moment viel (brandtelf, DHPG-Zentrale, B9-Offices...), so dass man auf eine erfolgreiche Vermarktung hoffen kann. Architektonisch sollte man nicht viel erwarten, Glasfassaden finden sich immerhin bei der benachbarten früheren Bundesbank oder dem Post-Tower.


    Zitat

    Immerhin scheint es eine gewisse Höhe zu haben, so dass der Stadtraum stärker strukturiert und dem geplanten Riesenkreisverkehr etwas entgegengesetzt wird.


    Dito. Sieben Stockwerke oder 25m Höhe laut Anzeige sind schon fast als großstädtisch zu bezeichnen. Kleinteilige Gastonomie oder Einzelhandel (Bäckerei etc.) zur Versorgung der Büroangestellten sind wohl leider nicht vorgesehen.

  • Rheinbogen-Nutzer/Neue Fassade für Park-Tower-Office

    Gebäude wird von Kanzlei Flick Gocke Schaumburg genutzt werden und anders aussehen, da die Fritz-Schäffer-Str. aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr durch eine Überbauung hindurchgeführt wird, sondern über das nächste Abrissgrundstück Fritz-Schäffer-Str. 18 ins Trajekt geführt werden soll.


    Gegenüber hat Manstein für das im Bau befindliche Objekt Park-Tower-Office den Entwurf erheblich verbessert. Er lehnt sich bei der Formgebung an die Gestaltung der ehmaligen Botschaft von Canada an und gibt damit die ortsfremde bunte Glasfassade auf, was sich langfristig positiv auf die Vermietbarkeit auswirken wird.

  • Ich bin zugegeben etwas verwirrt, wo jetzt was gebaut werden soll und wer wo einzieht...

    Zitat

    Gebäude wird von Kanzlei Flick Gocke Schaumburg genutzt werden und anders aussehen, da die Fritz-Schäffer-Str. aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr durch eine Überbauung hindurchgeführt wird, sondern über das nächste Abrissgrundstück Fritz-Schäffer-Str. 18 ins Trajekt geführt werden soll. Gegenüber hat Manstein für das im Bau befindliche Objekt Park-Tower-Office den Entwurf erheblich verbessert.


    Gibt es da Quellen?

  • Zitat

    Ich bin zugegeben etwas verwirrt, wo jetzt was gebaut werden soll und wer wo einzieht...


    Geht mir nicht anders. Auf diesem Plan zur Neugestaltung des Trajektkreisels ist von einer Verlegung der Fritz-Schäffer-Straße nichts zu sehen (die Nr. 18 ist das kleine Häuschen am oberen Rand). Sollen auf dem Grundstück also die parc offices und der Rheinbogen gebaut werden?

  • Anwaltskanzlei will bauen

    In den Unterlagen zur Sitzung des Bonner Planungsausschusses a. 2.05.2012 wird die "Änderung des Bebauungsplanes Nr. 7920-34, Stadtbezirk Bonn, Ortsteil Gronau, 'Fritz-Schäffer-Straße'" behandelt. Die Sozietät Flick Gocke Schaumburg (FGS) will mit der firmeneigene Projektgesellschaft Ebert 13 Immobilien GmbH bis 2014 ein Bürogebäude am Ende der Fritz-Schäffer-Straße bauen.


    Das Architekturbüro Eller + Eller, Düsseldorf/Berlin plant eine zur B 9 hin siebengeschossige Bebauung, die sich zur Fritz-Schäffer-Straße auf fünf Geschosse reduziert. Das Ende der Straße wird statt zur B 9 auf die Franz-Josef-Strauß-Allee umgebogen.

  • In der Projektliste vom Kollegen rec steht am 30.07.2009 ganz unten in der Rubrik "Nie gebaut" ein Bauprojekt Rheinbogen-Bonn mit drei Grafiken.
    Ist das damalige Projekt mit dem jetzt von CPK Bonn am 30.04.12 vorgestellten Plan identisch??

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    Nein, diese Grafiken stammen aus dem Link hier im Eingangsbeitrag von ZET-101. Die neue Planung scheint anders auszusehen (siehe den Beitrag von Fitz hier).

  • Das Architekturbüro Eller + Eller, Düsseldorf/Berlin plant eine zur B 9 hin siebengeschossige Bebauung, die sich zur Fritz-Schäffer-Straße auf fünf Geschosse reduziert. Das Ende der Straße wird statt zur B 9 auf die Franz-Josef-Strauß-Allee umgebogen.


    Nun kommt endlich Klarheit in die Sache! Auf den Seiten des Stadtplanungsamtes finden wir nun die Pläne von Eller & Eller. Hier geht es lang!


    Hier ein paar wesentliche Fakten:
    - Das Gebäude wird leicht asymmetrisch geformt sein
    - Es besteht aus jeweils zweihüftigen Büroriegeln, die einen einen Innenraum umschließen, der, in Höhe des sechsten Geschosses überdacht, als Lobby für alle Büroetagen fungiert.
    - Die Gebäudehöhe staffelt sich von der Friedrich-Ebert-Allee mit sieben Geschossen an der Grenze zum Tulpenfeld bis auf fünf Geschosse an der Einmündung der verlegten Fritz- Schäffer-Straße in die Franz-Josef-Strauß-Allee ab. Zusätzliche Staffelgeschosse sind nicht vorgesehen.
    -Das Bürogebäude soll 500 Arbeitsplätze aufnehmen.
    - Es entsteht eine zweigeschossige Tiefgarage
    -Vorgesehen ist eine gläserne Vorhangfassade


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    Eine Umbenennung des Threads wär jetzt angemessen!

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    Ein attraktiver Entwurf, dem (neuerdings) repräsentativen Standort angemessen. Die Weitläufigkeit des neuen Kreisverkehrs erfordert eine gewisse Massigkeit, die B9 Offices auf der anderen Seite werden ähnlich dimensioniert sein.


    Der Eindruck der Abgeschlossenheit wird durch die Öffnungen zum Atrium, die Masse durch die Glasfassade mit den geschwungenen Kanten etwas aufgehoben. Dass hier für die Eigennutzung durch Flick Gocke Schaumburg gebaut wird, lässt auf eine qualitativ hochwertige Ausführung hoffen.


    Schließlich zeigt sich auch, dass sich die Investition in die Verkehrsinfrastruktur (Trajektknoten, Stadtbahntunnel) und die stadträumliche Aufwertung entgegen aller Kritik auszahlt. Die Friedrich-Ebert-Alle entwickelt sich weiter zu einem erstklassigen Standort.


    Da die Bilder von der offiziellen Internetpräsenz der Stadt stammen und auch für die Presse bestimmt sein dürften, können wir sie hier ruhig zeigen.



    © Stadt Bonn, Ansicht Friedrich-Ebert-Allee



    © Stadt Bonn, Ansicht Franz-Josef-Strauß-Allee