Infrastruktur [Planung&Bau]

  • Infrastruktur

    Neubaustrecke A52:
    Raskas nimmt Bezug auf den A44-Lückenschluss. Molinari



    Vielleicht kommt nun auch endlich wieder Bewegung in die A52 Thematik.
    Die Sache wäre so einfach wäre diese blöde Stadt nördlich von Düsseldorf nicht im Weg.:D


    Die Kosten für den Weiterbau sind immens hoch. Man sollte sich in Essen aber nicht mit einem abgespeckten Konsens zufrieden geben. Die A52 würde quer - von Süden nach Norden - durch Essen laufen. Eine großflächige Überdeckelung ist absolut notwendig.


    Durch die neue Verbindung würden sich die Fahrzeiten vom nördl. Ruhrgebiet nach Düsseldorf und umgekehrt erheblich verkürzen und das wäre sicher für beide Ballungsräume von Nutzen.

  • Ja, genau.


    Es ist zwar nicht sehr lang aber das Problem ist das der Einzugsbereich der mögl. Autobahn sehr besiedelt ist. Außerdem ist der Helenenpark ( ein großer Essener Stadtpark ) im Weg und das Problem der Zubringer und Auffahrten ist auch noch nicht gelöst.


    Derzeit führt der Weg von Gladbeck, Bottrop, Marl etc. nach Ddf über die 224.
    Zu Stoßzeiten steht man dort sicher eine 3/4 Stunde.


    Links:


    Für und Wider
    Infolink
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    :lach: Die Vorlage wurde direkt verwandelt. Würde die Fortuna mal so spielen.


    Ab auf die stille Treppe:D ;)

  • Dass man, wenn man nach Düsseldorf pendelt, nicht hinter Essen wohnen sollte, leuchtet ein.


    Schwierige Sache: Eine Autobahn durch dicht besideltes Gebiet zu bauen, ist nicht ganz einfach, sehr teuer und führt meist zu ekelhaften Geschwindigkeitsbegrenzungen.



    Vorlage verwandelt? Du meinst zum neuen Thread?


    Die Fochtuna macht sich übrigens ganz gut im Moment -wenn alles gut geht, spielen sie nächste Saison gegen den 1. FC Köln...

  • ^
    Ich bezog das eher auf die blöden Städte nördl. von Ddf. #1;#2
    Essen war natürlich gemeint.


    Das Problem sind halt wirklich die hohen Kosten. Die Kritiker wären mit dem Weiterbau ja einverstanden wenn große Streckenabschnitte der Autobahn überdeckelt werden. Das ist wiederum sehr teuer. Es gibt auch noch kein klares Konzept für die Zubringer und die Auffahrten.


    Die Politik hält sich natürlich größtenteils heraus und bezieht kaum Stellung.


    Geschwindigkeitsbegrenzungen wären meiner Ansicht nach weniger das Problem. Selbst dann wäre man schneller als wenn man - wie heute - auf der B224 quer durch Essen fahren muss um auf die A52 zu gelangen.

  • Ich sehe in dem Lückenschluß der A52 eines der wenigen wirklich wichtigen Autobahnprojekte im Ruhrgebiet, vom Ausbau bestehender Strecken abgesehen. Von ähnlicher Bedeutung ist vielleicht noch die `Bochumer Lösung´ zur Entlastung des Ruhrschnellweges.

  • Noch mehr Befürworter

    Die Wirtschaftsförderer der Emscher-Lippe-Region fordern den zügigen Lückenschluss der A52 in Gladbeck. Der Ausbau der B 224 zur Autobahn sei dringend erforderlich. Die momentane Situation sei für Anwohner und Betriebe an der Bundesstraße ein unzumutbarer Zustand. Darum fordern die Wirtschaftsförderer des Kreises Recklinghausen und der Städte Bottrop und Gelsenkirchen den Landesbetrieb Straßenbau NRW auf, die Varianten Tunnel, Galerie und Umfahrung zu prüfen. Verkehrsprognosen erwarten auf dieser Strecke eine Zunahme von 40.000 auf bis zu 70.000 Fahrzeugen pro Tag.


    Quelle WDR Essen

  • Wodurch begründet sich denn diese prognostizierte Zunahme des Verkehrs? Ist ja auf vielen Straßen so; aber eigentlich kann das ja nicht so weitergehen. Leicht sinkende Bevölkerung, immer höhere Kosten, Rohstoffknappheit usw und trotzdem nimmt der Auto und LKW-Verkehr so zu. Will jetzt hier aber keine Grundsatzdiskussion auslösen.
    Gibts denn für die B224 irgendeine besondere Begründung für die Zunahme des Verkehrs?

  • Oliver Wittke äußerte sich in der WAZ-Talkshow zur A52. Der sechs Kilometer untertunnelte Lückenschluss zwischen dem Endstück der A 52 und der A 42 brächte Pendler schneller durch den Großraum Essen. Hier will Oliver Wittke Gas geben.

  • wäre schön

    es wäre schön wenn die a52 endlich mal durchgebaut wird ... ich würde es mit einem jubelschrei begrüssen weil ich jeden tag vom essener süden zur a2/3 nach oberhausen muss


    aber ich glaube nicht das die Ausschreibung von Erfolg gekrönt war:
    Steht ja drin - Annullierung am 25.01.08

  • Umgestaltung der Altendorfer Straße

    Die Altendorfer Str. soll in zwei Bauabschnitten zwischen der Helenenstr. und dem Schölerpad von 2009 bis 2013 umgestaltet werden. Es ist u.a. geplant beide Fahrtrichtungen für den Individualverkehr einspurig zu gestalten, eine eigene, begrünte Spur für die Straßenbahn zu schaffen, die Gehwege um je einen halben Meter zu verbreitern, neue Parkbuchten zu bauen und 17 neue Bäume zu pflanzen.


    Quelle: WAZ, 09.06.2008

  • Öffentlicher Raum und eine eigene Strab-Spur anstelle der MIV-Verkehrsfläche - wohl die richtige Richtung. Dem Artikel entnehme ich, dass die Forderung nach der begrünten Strab-Spur nicht von den Grünen kam (wie man klischeehaft vermuten könnte), sondern von der FDP. Leider spricht ein Herr Föhse von der CDU von der vermeintlich provinziellen Planung. Erst kürzlich habe ich eine Stadt Namens London besucht, in der sogar mehrere Hauptstraßen je eine MIV-Spur und eine Busspur pro Richtung haben - und die Haupteinkaufsstraße Oxford Street nur je eine Busspur pro Richtung.


    Auch zusätzliche Bäume freuen - mir bleiben große Abschnitte der Straße als ziemlich kahl in der Erinnerung (dies gilt leider für viele Straßen im Ruhrgebiet; z.B. auch für die Aktienstraße, die von der Altendorfer Straße Ri. Mülheim abzweigt).

  • Gefällt mir grundsätzlich gut, allerdings fraglich ob einparkende und abbiegende Fahrzeuge den Verkehrsfluß nicht zu sehr behindern und Rückstaus produzieren. Aktuell kann man dann auf die Straßenbahnspur ausweichen. Dies wird ja dann nicht mehr möglich sein. Die Trennung von Individualverkehr und Straßenbahn halte ich aber grundsätzlich für eine richtige und wichtige Maßnahme, die in Essen an sovielen Straßen wie möglich durchgeführt werden sollte. Mit dem seperaten Fahrweg für die Straßenbahn knüpft man auch an die Führung eben dieser am Krupp-Gürtel an. Eine sinnvolle Lösung fehlt dann jedoch noch für den Kreuzungsbereich Helenenstraße, oder sind hier bereits Maßnahmen vorgesehen?