Wohn- und Büroquartier am Rappenweg [in Planung]

  • Es wird etwas konkreter:


    - Gesamtumfang: 225.000 qm Grundstücksfläche, bislang lt. Zeitungen mehr oder weniger illegales Gewerbegebiet

    - Entwickler sind die Büschl Gruppe, Bayerische Hausbau, KM Wohnbau, Caritas, ZAR Real Estate

    - ZAR Real Estate hat aktuell ein 15.000 qm großes Teilareal im Planungsgebiet von Ten Brinke erworben, vorgesehen sind dort 250 Wohnungen und Büros.

    - Wie groß die Wohn- und Büroanteile auf dem Gesamtareal sind, steht noch nicht fest, der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans ist für Sommer 2022 vorgesehen.


    Auf folgender Karte ist das Gebiet mit PG-2 gekennzeichnet:



    https://www.muenchen.info/ba/1…RP/2021-04-08_BE_WaRP.pdf


    https://zar-holding.com/truder…rtier-im-muenchner-osten/

  • ^ Ich hatte bis zuletzt die Hoffnung, dass das Projekt am Rappenweg mit den Planungen zur WaBuLa in dem Abschnitt zusammengelegt werden, denn die ganzen Flächen um den Obi werden ja im Rahmen der dortigen Planungen mittelfristig auch neu überplant.

  • https://www.sueddeutsche.de/mu…ebiet-rappenweg-1.5661929

    Ein sehr guter Artikel der SZ zum Aufstellungsbeschluss. Aus meiner Sicht ein hochinteressantes Projekt.

    Die Orginalunterlagen finden sich im RISI unter https://risi.muenchen.de/risi/sitzungsvorlage/detail/7145779


    Ein paar Punkte, die mich freuen:

    1. Noch keine klaren Vorgaben zu den Eckdaten. Diese sollen sich aus Gutachten ergeben. Alles in allem gibt es aber gute Chancen, dass auch ein zukünftiger Wettbewerb mehr gestalterischen Spielraum zulässt als bspw. der Wettbewerb des benachbarten 5.BA.

    2. Äußere Rahmenbedingungen machen eine wirklich dichte Nutzung wahrscheinleich (siehe Artikel, Thema Altlasten).

    3. Mischung von Wohnung und Gewerbe. Ich bin kein Freund von reinen Schlafstädten, endet jedes Mal aufs neue ziemlich öde (siehe bspw. Gleisdreieck Pasing)

    4. Infrastrukturboost: An einen neuen S-Bahn-Halt mag ich nicht ganz glauben, dafür ist die Deutsche Bahn schlicht zu inkompetent, aber eine schneller vorangetriebene Verlängerung der Tram (früher 19er, jetzt glaub ich 21er) wäre auf jeden Fall super!


    Eine Sache die mich jedoch ärgert (ohne, dass es jedoch dafür wirklich eine Lösung gibt) ist folgende:

    Der mittlere Abschnitt zwischen 5. BA und Rappenweg soll eigentlich mal den Riemer Park abschließen. Momentan besteht er aus Landwirtschaft. Nun wird ringsum geplant, ohne diese Bereiche mit einzubeziehen. Das macht eine spätere Umlage quasi unmöglich. Dies bedeutet, dass die Stadt vor die Wahl gestellt werden wird, ob sie eines Tages

    a) sehr viel Geld für Grund ausgibt, um den Riemer Park fertigzustellen.

    b) Am Ende das Spekulieren sich doch lohnt und die Eigentümer mit Baurecht belohnt werden.

    Schade, dass das Baurecht in der Hinsicht wenig wirksame Mittel kennt, um zu Kooperation zu zwingen.

  • Ein kleiner Park südlich des Rappenwegs und nördlich der S-Bahn finde ich etwas sinnlos, wenn es eine großen schönen Park direkt daneben gibt.

    Ein Sportgelände würde da gut hinpassen.