Dresden: Albertstadt

  • Bahnbrücke zur Feuerwache Albertstadt (Post 56) kommt erst 2017


    SäZ berichtet.


    Demnach sollen bis zum Brückenbau die Einsatzfahrten noch über die marode und seitlich bereits eingeengte Bahnbrücke führen und nur während der Vollsperrung während der Bauzeit über die Magazinstrasse per Nordschlenker auf die Königsbrücker Strasse. Die Magazinstrasse ist zuletzt zur Hälfte saniert worden.
    Die Fabricestrasse ist auch in Kürze fertig - samt Gehwegen - von der Köbrü bis hinter die Feuerwache (ausgenommen die Brücke).

  • zum Unterkunftsgebäude der Kaserne aus Post 60 - Bild 2 vermeldet die DNN das Richtfest.


    einige Daten werden bekanntgegeben: Invest 10 Mill. Euro,
    Bau ist Voraussetzung für Verlegung der BW-Sprachausbildung nach Dresden,
    Errichtung e. weiterenen Stabs- und Lehrsaalgebäudes mit 4 Lehrklassen (Post 60 - Bild 1),
    Gesamtinvestitionen für die Graf-Stauffenberg-Kaserne 29 Mill. Euro (auf 6 Jahre verteilt)

  • Siedlung Erstaufnahme Asyl Stauffenbergallee-West / Hammerweg - in Bau


    37 Mio. Euro, 700 Bewohner, ca. 1.Q 2017 fertig
    7 dreigeschossige Unterkunftsgebäude - jeweils mit Rezeption, Wache, Ausgaberaum, Mutter-Kind-Raum, Gemeinschaftsräumen und Zimmern ausgestattet + zentrales Betreuungs- und Wirtschaftsgebäude


    SäZ berichtet.

  • Zeitenströmung Dresden - ein Blick übers Gelände (Königsbrücker Str. 96)


    "einzigartiger Arbeits- und Erlebnisraum in einzigartigem Gebäudeensemble".
    eines der größten Fahrzeug-Oldtimer-Refugien Deutschlands.
    Homepage
    Inhalte der Erlebniswelt


    Vormals gehörte es (ab 1956) zum VEB Strömungsmaschinen "Otto-Buchwitz" und sah noch vor Jahren etwa so aus.
    Das Areal in älterem Industriebautenbestand wurde saniert und in den teils aufwendig gestalteten Aussengeländen nach amerikanischen Bezügen neu benannt.
    So gibt es einen Niagaraplatz (1. Bild unten), einen Times Square, einen Milwaukee-Road, Checkpoint Charlie und ein Cadillac-Carree.
    Weiterhin heißen die Strassen nach Horch, Wanderer, Bertha-Benz sowie Lotte Gruner. Eine Nordschleife gibt es auch.
    Offensichtlich zeichnete vor Jahren Zanderarchitekten verantwortlich für die Umgestaltung.


    (alle Bilder schon vom 16. Sept. '15) - Hier die Niagara-Fälle:


    Blick aufs Verwaltungshochhaus von 1956/57 - Info - am heutigen "Times Square"



    Blicke vom Hochhaus - zunächst seitlich über die Königsbrücker Strasse


    Libeskinds Keil im ehem. Arsenal-Hauptbau und ehem. Armeemuseum der DDR



    Hier der Blick über die Werkhallen der "Zeitenströmung" und den "Times Square"


    Leider hatte ich wohl meine letzt-herbstlichen Bilder des inneren Geländes gelöscht.
    Entweder finde ich sie noch oder ich mache nochmal neue.


    westlicher Arsenalkopfbau mit Türmen


    sonstige Türme der Innenstadt




    Bonus: Sprung ins nördlich angrenzende Industriegelände:


    sanierte Werkhallen an Hermann-Mende-Strasse

  • Handwerkskammer baut wohl endlich


    Wie die DNN berichteten, soll ab Sommer 2016 der langjährig geplante Neubaucampus im Industriegelände errichtet werden. 25 Mio. Euro fließen in ein modernes Bildungszentrum. Eine Finanzzusage des Landes liegt nun vor. Der Standort liegt unweit des Kammersitzes an der Strasse Am Lagerplatz.
    Am Grundstück Else-Sander-Str./ Am Lagerplatz entsteht ein 7000 m² großer Neubau. Das Projekt hat eine lange Vorgeschichte und sollte eigentlich zu diesem Frühjahr fertig sein. Es gab aber seit 2013 einen Rechtstreit um den Wettbewerb und die Vergabe. Schon im Januar beginnt auf dem Gelände der Abriss einer alten Lagerhalle. Einweihung ist für Herbst 2018 geplant. Neben Werkstätten umfasst der Komplex ein Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Der Freistaat finanziert 15% der Summe, der Bund 60% und den Rest die Kammer.

    Abb. aus den DNN vom 19./20.01.2015 - Quelle: "Ministerium"


    Ob es noch der Entwurf von 2013 ist, ist mangels Bildchen, welches allein mal im Gratis-Wochenblatt auftauchte, nicht sicher. Der Rechtsstreit scheint erfolglos für die Kläger geblieben zu sein. Ich warte ab, bis wirklich was auf dem Areal passiert. Bis zuletzt blieb ein Baumaschinen-Verleiher dort ansässig. Ob die Bundesmittel anstandslos fließen oder es dort auch zu Wartezeit kommen kann, ging aus dem DNN-Artikel nicht hervor.
    Ich dachte, das Projekt sei ggf gestorben und war - ehrlich gesagt - nicht ganz unglücklich darüber. Schließlich ist es Ziel der Stadt, publikumswirksame öffentliche Einrichtungen - wenn möglich - zentral und gut erschlossen anzusiedeln. Das klappt eben nicht immer - schon gar nicht, wenn man einst die Kammer im dortigen Nirwana machen lies und es wohl nun auch die Eigentumsverhältnisse nur so zulassen. Egal, zumindest ist es eine deutliche Aufwertung für diese ganze Ecke dort. Wer nicht mit Auto kommt, muß allerdings entweder den Heller hochbuckeln oder von den ÖV-Haltestellen noch 300m zu Fuß gehen. Aber wer der künftigen Handwerker wird denn nicht aufs Kfz setzen?

  • Nichts neues unter dieser Sonne. Kleine Brocken für die Ästheten sollen wohl das viele Grün und die Verklinkerungen sein. Ansonsten sind diese verschobenen und liegenden Fensterformate einfach nur garstig und breiten sich seit Jahren in der Stadt aus wie nüscht*. Flachdächer sind ja eh obligatorisch. Man erwartet schon gar nichts anderes mehr...Der Ausblick daraus wird klasse sein, der Blick darauf weit weniger...


    *Beispiele auf die Schnelle: hier und hier.

  • Die Dinger an der Hauptstraße sind wahrscheinlich auch der größte Mist, der seit der Wende als Stadtreparatur verkauft wurde. Hätte so m.E. auch nie genehmigt werden dürfen. Statt sich am kläglichen Rest der barocken Neustadt zu orientieren, nimmt man die Formensprache der Platten auf. Das musste man erst mal bringen. Regt mich, wie man sieht, immer noch auf.

  • ^ ^^ die SäZ informiert über die erfolgte Projektvorstellung im Ortsbeirat Neustadt.


    Es handelt sich hier wohlgemerkt um einen weiteren Reisen-Wohnpark in Albertstadt-Ost.
    Zuletzt hatten wir hier das Großprojekt direkt an Stauffenberg- und Marienallee mit einer ähnlichen Größenordnung. Siehe Post 45 ff und v.a. Post 53. Das kann man - sofern mal realisiert - schon als eine gewisse Stadterweiterung gen Nord sehen, die eigentlich folgerichtig ist, da die Stadtausbreitung hier schon seit je am Heiderand eine - nunmal zentrumsnahe und durchaus lageattraktive - Begrenzung vorfand. Die großflächigen Brachen rufen nach Entwicklung. Summa summarum kommen einige tausend Neubewohner hinzu. Fürs Ganze gibts mE schon länger einen Rahmenplan Albertstadt, der auch schon diese Siedlungspotentialflächen bebaut zeigte. 2013 gab es mal einen Stadtspaziergang mit dem SPA, wo das mal ausnahmsweise gezeigt wurde.


    Eine Analogie zur "Oberen Neustadt" würde ich in ähnlicher architektonischer Artikulation von heutigen Wohnneubauten sehen, jedoch weniger in der sonstigen Art und Weise der Gesamtanlage. Es gibt schon Unterschiede und - falls ernsthaft gemeint - "innovative Konzepte". Hier zumindest scheinen beispielsweise keine dieser enggestellten Reihenhauszeilen wie im Hinterhof des 3.BA-Obere-Neustadt angedacht, sondern eine ordentliche Anordnung von Geschossbauten.

  • Neubaucampus der Handwerkskammer - derzeit Flächenberäumung
    zuletzt oben #67


    endlich verschwindet die gammlige Gewerbehalle und ihr Drumrum:


    ^ Blich von der Else-Sander-Strasse nach Norden

  • Bedeutende Gewerbeentwicklung nördlich der Heeresbäckerei


    Unter dem Titel "Verkauf e. Grundstückes..." im Ratsinfo wird eine größere Standortentwicklung angekündigt.
    Eine im Gewerbegebiet Heeresbäckerei ansässige Firma (...Bosch?, hust..) beabsichtigt nach längerem Hin und Her (siehe Vorlage Ratsinfo - 1.Link, unter 3. Vermarktung) eine Erweiterung. Eine "Käuferin" plant alsbald den Neubau für ein Labor- und Bürogebäude sowie die Sanierung des denkmalgeschützten Mühlengebäudes.
    Invest: 6 Millionen Euro
    Daneben wird sich zudem eine weitere Firma ansiedeln.
    Standort an der hinteren Elisabeth-Boer-Strasse


    Die Stadt erwarb 2008 die dortigen Grundstücke zur Entwicklung des Gewerbegebietes.
    Seither gab es mehrere Vermarktungsversuche. Es besteht hohes Interesse der Stadt an der weiteren Ansiedlung dieser Firma ("Käuferin") sowie der Erweiterung am Bestand. Über 1 Mio. Euro muß die Firma für Grundstück sowie Ablöse zahlen. Die Ablöse ergibt sich aus vor Jahren erfolgten Erschließungsmaßnahmen (Bindungsfrist) und einer nunmehrigen teilweisen Rückbauerfordernis, da die Bauvolumina sonst nicht so zu platzieren sind, wie erwünscht.


    Hier ein erstes (Archiv)Bild: es zeigt einen Parkplatz, der wohl wegen etwaiger Ansiedlungsoptionen nie als doch recht günstig sich anbietender Park&Ride-Platz ausgewiesen wurde. Die hinteren (mindestens) 2 Zufahrtsstiche des Parkplatzes und auch der kleine Strassenstummel verschwinden. Dahinter ist die doch schon arg ruinöse Mühle zu sehen, welcher ich mittlerweile kaum noch Rettungschancen gab, nunmehr jedoch sehr positiv überrascht bin.

    ^ dieser "Sinnlosparkplatz" entstand im Zuge der Wirtschaftsförderung, war aber in etwa stets so stark genutzt, wie dieses Bild zeigt. :D
    Links die Treppe zum S-Bahn-Halt Industriegelände und zur Köbrü-Nord.



    Weitere Bilder des Mühlengebäudes (Archivbilder):
    Der 4-Hauben-Bau dahinter beherbergt das Stadtarchiv, ein dahinterliegender gleicher Bau (siehe Bingmaps-Link) wurde im Zuge der Bosch-Ansiedlung einst geopfert.


    zahlreiche Details zum Vorgang - siehe Ratsinfo-Link.



    Der Text zur Vorlage ist sehr interessant und blickt auch in die Geschichte des Areals.
    So wurde der Standort vormals durch die sowjetischen Streitkräfte genutzt, weist allerdings keine Altlasten laut Kataster mehr auf.
    Da es sich um ein "Labor- und Bürogebäude" als Neubau sowie eine Sanierung eines Totalverfallsobjektes handelt, bin ich recht optimistisch und gehe von einer deutlichen Aufwertung der Lage an der Königsbrücker Strasse aus. Auch ein zweiter Bauabschnitt für die Firma Bosch ist zu begrüßen, da es sich auch hier wohl nicht um eine stupide Gewerbehallenarchitektur handeln wird. Also das ganze Ding darf gerne kommen.

  • Begrüßenswert. Da verdichten sich die Stadtrandlagen doch mehr und schneller, als innerstädtische "Problemareale" (Antonsplatz, usw.) Und wenn deine Aussagen zur Bauqualität stimmen, dann ist es spannend zu beobachten, was da kommen wird.


    Die Belebung und Sanierung der Mühle ist in jeder Hinsicht zu begrüßen. Und so wird der Parkplatz wohl doch bald mehr Nutzer haben, wenn das Personalvolumen in diesem Gebiet plötzlich stark ansteigt. Da ist ein Rückbau auch wieder mit Vorsicht zu genießen - nicht, dass am Ende wieder gejammert wird, dass man seinen Firmanwagen nirgends parken könnte, wenn man aus Klotzsche oder Hellerau zur Arbeit fährt. ;-)

  • Erstaufnahme Asyl des Freistaates - Stauffenbergallee-West - update
    zuletzt #71


    Annäherung seitens des LASuV-Tudorschlosses (1. Bild rechts), dessen Sanierung vor Tagen vom sächs. Rechnungshof kostenseitig beanstandet wurde, da eine Neubaukalkulation Steuergeldersparnis ergeben hatte, man aber darüber hinweg sah. Ich glaube, es waren ca. 2 Mio. Euro Minderkosten bei Abriss und Neubau.




    ^ die Wohntrakte gruppieren sich um einen wohl sportiv genutzten Platzcampus (Blick von Nord nach Süd)
    v letzte Aufnahme zeigt gewisse Durchdachtheit der Gesamtanlage - mittig ein öffentlicher Bereich samt Treppenanlage und rechts wohl der große Speisesaal im Funktionsgebäude

    Eingedenk fertiger Aussenanlagen und saftiger Begrünung sollten hier durchaus menschenwürdige Unterbringungsbedingungen geboten sein.

  • Feuer- und Rettungswache Albertstadt - fertig


    Hier nochmals ein kleiner Eindruck vom nun Fertigen (am Tag der off. Albertstadt):



    Hinterhofansichten


    ^ letztes Gebäude (links im Bild) dient ab dem 1.OG den Brandeinsatzübungen, die Fenster sind abgedeckt, im Inneren werden bei Übungen auch Brandsituationen simuliert, sodass es durchaus immermal obenraus qualmen kann - man sich dann aber keine Sorgen machen braucht.
    Man braucht auch nicht die Feuerwehr rufen - sie ist ja schon da! :)



    Ein Fernblick vom Libeskind-Keil des Militärmuseums verrät ein wohl größeres Bauvorhaben hinter dem Polizeidienstgebäude an der Stauffenbergallee. Standort
    Dort entsteht vermutlich ein weiterer Funktionsbau der Polizei.