Der Denkmalschutz hält seine Begründungen ja immer sehr knapp. In diesem Fall lautet sie:
"Mietshaus in offener Bebauung (einschließlich der benachbarten Erdgeschosszone); beeindruckendes, während des Ersten Weltkrieges erbautes Wohngebäude der Architektur um 1910 mit aufwendiger Fassadengestaltung, vor allem neoklassizistisch geprägt, baugeschichtlich und stadtentwicklungsgeschichtlich bedeutend."
Ich finde es erstaunlich, wie stadtbildprägend selbst dieser letzte Rest noch ist. Ein Wiederaufbau würde der Gegend ausgesprochen gut tun, aber das bleiben wohl Träume. Nicht, weil Stuck teurer wäre als Glas, sondern weil das heutige Mindset der Gesellschaft eben so ist wie es ist.



