Immobilienwirtschaft

  • Büromarktbericht 2014

    Heute hat Cubion den Büromarktbericht für das Jahr 2014 veröffentlicht. Der Gesamtumsatz lag im letzten Jahr bei 59.500 Quadratmeter und damit leicht über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre, der 56.800 Quadratmeter beträgt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Büroflächenumsatz sogar um 24% (2013: 48.000 qm). Ungewöhnlich hoch war in 2014 der Umsatz der Eigennutzer, der mit 25.500 Quadratmetern einen Anteil von 43% ausmachte. Die reine Vermietungsleistung lag bei 34.000 Quadratmetern, was den schlechtesten Wert der letzten zehn Jahre darstellt.


    Weitere Zahlen & Fakten folgen stichpunktartig:

    • die Zahl der abgeschlossenen Mietverträge lag bei 90 (2013: 100)
    • 75% aller Mietverträge fielen in die Kategorie "weniger als 500 qm", etwa die Hälfte aller Mietverträge war sogar kleiner als 250 qm
    • die beiden größten Mietverträge entfielen auf das Schulamt der Stadt Duisburg (2.500 qm) und buw operation Düsseldorf GmbH (1.400 qm)
    • die drei größten Eigennutzer waren die Volksbank Rhein-Ruhr (8.000 qm), Krohne Messtechnik (6.500 qm) und die Targobank (6.000 qm)
    • der Leerstand betrug 85.000 qm, was einer Quote von 4,0% entspricht (2013: 3,9%)
    • 2/3 der Angebotsreserve entsprich einem einfachen oder bestenfalls mittleren Nutzwert
    • in 2014 wurden nur 1.500 qm Bürofläche fertiggestellt, was einen historischen Tiefstwert darstellt
    • die Spitzenmiete wurde wie in den vergangenen Jahren am Innenhafen erzielt und lag bei 14,00 Euro/qm (2013: 13,90 qm)
    • die Durchschnittsmiete erhöhte sich deutlich von 7,94 Euro/qm auf 8,71 Euro/qm
    • für 2015 wird Flächenumsatz von 55.000 bis 60.000 Quadratmetern erwartet, wobei sich der Anteil der Eigennutzer wieder bei ca. 20% einpendeln soll


    Quelle: Büromarkt Duisburg: Gutes Ergebnis dank hoher Eigennutzerquote (Cubion PM vom 10. März 2015)

  • Theater am Marientor wieder verkauft

    Das Theater am Marientor ist nach wenigen Monaten schon wieder verkauft worden. Erst im Januar hat die "Mehr! Entertainment"-Gruppe das Theater gekauft. Nun hat sie es an die Autark-Gruppe verkauft. Dessen Geschäftsführer Wolfgang DeMarco wollte das Theater schon länger kaufen, um dort ein Musical aufzuführen. Möglicherweise wird ab dem Herbst 2016 sein Musical "Brave Heart" in Duisburg zu sehen sein. Weitere Informationen sollen am kommenden Donnerstag bekannt gegeben werden.


    Quellen:
    Duisburger Theater am Marientor bekommt wieder neuen Eigentümer (Der Westen vom 22. Mai 2015)
    Schneller Verkauft überrascht (Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 23. Mai 2015)

  • Innenhafen: Weseler Bauunternehmen zieht in den Looper

    Ein Bauunternehmen aus dem Kreis Wesel wird seinen Firmensitz in den Duisburger Innenhafen verlegen. Dazu hat es im Looper hinter dem ehemaligen Alltours-Gebäude langfristig 440 qm Bürofläche angemietet.


    Quelle: RUHRWERT vermietet Bürofläche im Duisburger Looper (Deal Magazin vom 15. Juni 2015) http://www.deal-magazin.com/ne…eche-im-Duisburger-Looper

  • Altstadt: GPEA mietet Büroflächen am Stapeltor an

    Die German Professional Exchange Academy GmbH (GPEA) hat für fünf Jahre am Stapeltor 570 qm Bürofläche angemietet. Dort sollen künftig Ärzte aus dem Ausland auf ihren künftigen Berufsalltag in Deutschland vorbereitet werden. Mit dieser Arbeit soll dem prognostizierten Ärztemangel in Deutschland entgegengewirkt werden, wonach bis 2030 165.000 Ärzte fehlen sollen. Für den Standort hat sich die Akademie aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der Lage inmitten des Ruhrgebietes entschieden. Durch die Vermietung hat sich der Leerstand im Bürogebäude am Stapeltor auf 570 qm reduziert.


    Nach Angaben der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung sei die Ansiedlung ein Beleg dafür, dass die Nachfrage an den Wirtschaftsstandort Duisburg wieder gestiegen sei. Begründet wird dies mit der optimalen Verkehrsanbindung. Ein Sprecher des Immobilienunternehmens Ruhrwert fügte das günstige Preisniveau hinzu. Je nach Lage zahle man in Duisburg einen Mietpreis von 6,00-12,50 Euro, wodurch Duisburg gerade für den Mittelstand eine attraktive Alternative zur teuren Nachbarstadt Düsseldorf wäre.


    Es ist zwar erfreulich zu lesen, dass die Unternehmen wieder stärker den Standort Duisburg nachfragen. Nur macht mir das überschaubare Angebot etwas Sorgen. Der Büroflächen-Leerstand ist seit Jahren konstant niedrig. Die Neubauaktivität ist ebenfalls zu gering. Dieses Segment müsste stärker gefördert werden, damit sich weitere Firmen in Duisburg niederlassen. Die Altstadt wäre z.*B. ein Teilraum des Stadtbezirks Mitte, der in dieser Hinsicht gefördert werden sollte. Damit meine ich nicht nur auf das Marientor-Carré. Das alte Ordnungsamt wäre für mich auch eine Alternative. Diverse versuche dort ein Hotel anzusiedeln sind gescheitert. Warum sollte man nicht also versuchen einen Investor zu finden, der dort für den Mittelstand interessante Büros einrichtet?


    Quelle: RUHRWERT vermittelt Bürofläche in Duisburg an GPEA (Deal-Magazin vom 29. Juli 2015)

  • Büromarkt: Im 1. Halbjahr an Konstanz kaum zu überbieten

    Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung hat Ende letzter Woche die Eckdaten der Halbjahresbilanz des Duisburger Büromarktes veröffentlicht. Dabei war sie sparsam an Informationen. Die wenigen Zahlen zeigen jedoch eine erstaunliche Konstanz. Im 1. Halbjahr 2015 lag der Büroflächenumsatz bei 28.600 qm und damit 100 qm über dem Umsatz des 1. Halbjahres 2014. Die Zahl der größeren Vertragsabschlüsse sank im Vergleich zum 1. Halbjahr 2014 um drei auf 47. Zwischen Januar und Juni wurden außerdem einige Kleinverträge in vier speziellen Immobilien im Umfang von 2.800 qm abgeschlossen.


    Quellen:
    Duisburger Büroflächenumsatz (GfW Duisburg)
    Büromarkt Duisburg 2000 bis 2015 (GfW Duisburg)

  • Duisburg-Neumühl: Thyssengas bezieht neue Niederlassung

    Vor rund einem Jahr ließ die Konzernspitze von Thyssengas verlauten, dass sie aufgrund von auslaufenden Mietverträgen neue Immobilien für ihre Standorte in Dortmund und Duisburg suche. Heute vermeldete das Unternehmen, dass in Duisburg eine neue Niederlassung im Gewerbegebiet Neumühl an der Theodor-Heuss-Straße bezogen wird. Auf dem ehemals städtischen Grundstück wird Thyssengas 1.000 Quadratmeter Büro- und 800 Quadratmeter Lagerfläche mit Werkstatt einrichten. Durch die Maßnahme werden in Duisburg nachhaltig 60 Arbeitsplätze gesichert.


    Quelle: Thyssengas GmbH neu im Gewerbegebiet Neumühl - Zusammenarbeit von Stadt, Wirtschaftsförderung und Immobilienmanagement Duisburg (Bürgerzeitung Duisburg vom 14. August 2015)

  • Büromarktbericht 1/2015

    Cubion hat in der vergangenen Woche seinen Büromarktbericht für das 1. Halbjahr 2015 vorgestellt. Die Inhalte folgen stichpunktartig:


    • im 1. Halbjahr wurden 50 relevante Mietverträge registriert, im Vorjahr waren es noch 41
    • der Gesamtumsatz sank dagegen leicht von 30.500 auf 29.500 qm
    • auf Fremdvermietungen entfielen 24.500 qm, womit der Wert doppelt so hoch war wie im 1. Halbjahr 2014
    • die drei größten Mietverträge waren: Deutsche Bahn, 4.100 qm, Mülheimer Straße; Simon Hegele, 2.500 qm, Logport Rheinhausen; Nothelle Call Center, 2.000 qm, Beekstraße
    • die Eigennutzerquote lag bei 17% und erreichte damit wieder einen Durchschnittswert, nachdem im Vorjahreshalbjahr noch eine Quote von sehr hohen 60% registriert wurde
    • der größte Eigennutzer war das Evangelische Krankenhaus Duisburg, das einen 3.700 qm großen Bürotrakt beziehen wird
    • 30 der 50 abgeschlossenen Mietverträge entfielen auf Flächen bis maximal 250 qm, 16 Mieterverträge variierten zwischen 250 und 1.000 qm und nur vier Abschlüsse waren größer als 1.000 qm
    • 51% der Vermietungsleistung entfielen auf Gewerbe-, Handels- und Verkehrsunternehmen, 24% auf sonstige Dienstleistungen sowie je 11% auf unternehmensbezogene Dienstleistungen und EDV, IT & Telekommunikation
    • der Leerstand sank deutlich von 4,0 auf 3,5%, besonders knapp sind hierbei qualitativ gute Büroflächen in zentraler Lage
    • die Durchschnittsmiete im Bestand liegt bei 8,15 €/qm und fällt damit 4% niedriger aus als Ende 2014 - rechnet man die Neubauten hinzu, beträgt die Durchschnittsmiete 8,50 €/qm
    • die höchsten Büromieten werden mit 13,50 bis 14,00 €/qm nach wie vor im Innenhafen erzielt


    Aufgrund der guten Nachfrage rechnet Cubion damit, dass der Gesamtumsatz für das Jahr 2015 bei einer Vermietungsleistung von 45.000 qm bei rund 55.000 qm liegen wird. Der Leerstand wird weiter in Richtung der kritischen 3%-Marke sinken. Damit wird es in Zukunft wieder schwieriger, für nachhaltige Gesuche geeigneten Flächen zu finden.


    Quelle: Büromarkt Duisburg: Stetige Umsätze im ersten Halbjahr (Cubion Immobilien vom 18. August 2015)

  • Expo Real 2015

    Die Messe Expo Real in München steht schon bald wieder an.
    Dort werden viele Bauprojekte vorgestellt, auch für Duisburg.


    Ich persönlich bin sehr gespannt welche Projekte dieses Jahr vorgestellt werden :)


    Deshalb hier meine 'Wunsch-Liste':
    > Neuer Eurogate Entwurf
    > weitere Bebauungsentwürfe des Innenhafens ( da wo momentan ein Holzhandel ist )
    > konkrete Pläne für das Mercatorquartier
    > Abriss des alten C&A Hauses in der Altstadt, dafür moderner Neubau
    > Neugestaltung Calais Platz & Schwanenstraße
    > neuer Entwurf für das ' Loch' in der Altstadt ( ehem. Marientorcarree)
    > neue Entwürfe Mercatorinsel


    Was sind eure Wünsche & Vermutungen ?
    Weiß jemand schon etwas konkretes was vorgestellt werden soll ?


    (Projektliste der vorgestellten Entwürfe wird sobald was bekannt ist ergänzt)

  • ^^


    In den letzten beiden Jahren verlief die Expo Real aus Duisburger Sicht wenig spektakulär. Vielmehr wurde bei den Messeauftritten versucht das Image der Stadt wieder aufzupolieren. Es wurden nur wenige Projekte vorgestellt und mehr über laufende Planungen informiert. Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung hält sich mit Partnern bedeckt. Dafür sind nähere Informationen über die Wirtschaftsförderung Ruhr zu bekommen. Demnach sind wie im vergangenen Jahr vor allem lokale Planungs- und Architekturbüros am Duisburger Messeauftritt beteiligt. Hinzu kommen die GEBAG, Fokus Development, Kölbl & Kruse sowie die Stadtsparkasse.


    Ich rechne mit folgenden Projekten:
    > Fokus Development wird detailiierte Pläne zum Umbau des Bereichs Börsen-/Düsseldorfer Straße präsentieren
    > die GEBAG wird über aktuelle Wohnprojekte informieren
    > die Sparkasse veröffentlich ihre Pläne für die neuen Servicecenter in Buchholz und Rheinhausen


    Die Stadt wird hingegen über den Planungsstand bei laufenden Projekten informieren, wie etwa bei der Entwicklung rund um den Bahnhofsvorplatz, dem Marientor-Carree oder dem Mercator-Quartier. Mit Entwürfen rechne ich hingegen noch nicht. Außerdem werden die beiden großen Entwicklungsgebiete "Rheinpark" und "Güterbahnhof Wedau" beworben.


    Was ich mir wünschen würde:
    > weitere Informationen über die Entwicklung der Duisburger Freiheit
    > neue Projekte in den Hafengebieten
    > die Vorstellung von kleineren Projekten außerhalb der Stadtmitte
    > ein Überraschungsprojekt

  • Tag 1 der Expo Real

    Die Expo Real ist dieses Jahr in der Duisburger Presselandschaft nur eine Randnotiz. Alleine diese Tatsache ist ernüchternd, doch die wenigen Nachrichten sorgen nicht wirklich für Spannung. Laut Radio Duisburg stehen auch in diesem Jahr die Imagepflege und die Kontaktaufnahme im Vordergrund. Konkrete Projekte sollen nicht vorgestellt werden. Das Highlight des ersten Tages war ein Gespräch zwischen den Oberbürgermeistern von Venlo und Duisburg über eine Kooperation im Bereich Logistik. Angesichts dieser Meldungen wird die Kritik am Messeauftritt der Stadt größer. Er wäre zu teuer und würde kaum Erfolge einbringen.


    Persönlich finde ich einen Auftritt auf der wichtigsten Immobilienmesse im deutschsprachigen Raum unabdingbar, alleine schon um Kontakte zu knüpfen und sich zu präsentieren. Allerdings besteht hier in meinen Augen noch eine Menge Optimierungsbedarf. Ein Beispiel ist nur die Pressearbeit, die kaum stattfindet. Doch zur Imagepflege gehört auch eine gute Außendarstellung.


    Quelle: Radio Duisburg Lokalnachrichten vom 6. Juni 2015

  • Tag 1 der Expo Real

    Nach einem enttäuschenden ersten Tag, liefert der zweite Tag der Expo Real deutlich positivere Nachrichten. Allen voran natürlich die Meldung, dass der neue Investor für das Marientor-Carree vorgestellt wurde. Doch es gibt auch weitere positive Zeichen, konkrete Angaben dazu fehlen aber noch.


    - es soll einen Investor mit sehr konkreten Plänen für ein neues Bürogebäude mit einer fünfstelligen Quadratmeterzahl geben.
    - es soll ein Unternehmen geben, das plant, seine Hauptverwaltung nach Duisburg zu verlegen. Informationen über dieses Unternehmen gibt es noch nicht.
    - sehr kurzfristig sucht ein Unternehmen aus Baden-Württemberg eine 200 bis 300 Quadratmeter große Fläche. Für Freitag wurde schon ein Besichtigungstermin angesetzt.


    Quelle: Wieder Interesse an Duisburg (Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 7. Oktober 2015)

  • zum Expo-Real-Auftritt:


    Ich muss sagen ernüchternd ist noch sehr nett formuliert. Sicherlich dient das ganze auch zum "networken" und auch für Verhandlungen hinter geschlossenen Türen.
    Aber so ein Messeauftritt soll ja auch immer Werbung sein und potenziellen Geldgebern zeigen was möglich ist.
    Da muss man einfach sagen war der Auftritt nichts. Dabei hätte es genug Projekte gegeben die man hätte vorstellen können, auch wenn man keine echten Neuigkeiten hat.
    Es stehen so viele Projekte vor dem Startschuss bzw. sind gerade dabei oder werden in die nächste Phase eintreten und man hört nichts dazu. Das verstehe ich 0,0.
    Nur mal ein paar Beispiele:
    Umbau Mercatorstraße
    Bau des Bahnhofsplatz
    Mercatorquartier (Beginn des Abriß und der weiteren archäologischen Untersuchungen) ( Da hätte man einen der Stadtplaner auch einfach mal einen Entwurf zeichnen lassen können)
    Hotelprojekte am HBF
    Lanuv - Bau
    Dazu hätte man auch mal was zu dem weiteren Vorgehen im Altstadtquartier (Quartiersmanager) sagen können im Zusammenhang mit dem Investoreninteresse am Marientor.


    Aber es kommt gar nichts. Das ist schwach - nichts desto trotz ist so ein Messeauftritt wichtig.

  • Fazit Expo-Real-Auftritt

    Ich kann dir nur zustimmen. Im Vorfeld der Messe habe ich zwar nicht viel erwartet, dennoch bin ich vom Duisburger Auftritt enttäuscht. Das liegt nicht nur daran, dass mit dem Marientor-Carree nur ein neues Projekt vorgestellt wurde. Zu anderen Projekten gab es nur sehr vage Informationen, wie zu den Plänen eines Unternehmens, seine Hauptverwaltung nach Duisburg zu legen oder die Ankündigung über den Bau eines größeren Bürogebäudes. Die Außendarstellung ist nahezu frustrierend. Insbesondere wenn man bedenkt, dass in diesem Jahr die Imagepflege im Vordergrund stand. Dabei gab es genug Partner, die über ihre aktuellen Projekte hätten informieren können, z. B. Fokus Development oder Aurelis. Wurden auf der Messe wirklich keine aktuellen Projekte präsentiert oder war die Öffentlichkeitsarbeit einfach nur katastrophal? In den Medien fanden sich hauptsächlich Zusammenfassungen der Pressemitteilungen der GfW oder der Stadt. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da waren Vertreter von Radio DU, Studio 47 und der großen Zeitungen in München und haben ausführlich über die Expo Real berichtet...


    Die Chance, die wieder aufkommende Aufbruchstimmung in der Stadt für das Standortmarketing zu nutzen, wurde leider verspielt. Aber ich halte genauso wie du den Auftritt zur Kontaktpflege und zur Aufnahme von Verhandlungen dennoch für ziemlich wichtig.

  • Ich kann ja verstehen, dass man keine Luftschlößer wie zu Zeiten von Sauerland da hinzaubern will - ich sag nur mal "Living Bridge", aber so quasi nix konkretes.
    Ich glaube ja nicht das die Stadt einfach vergessen hat Pressemitteilungen herauszugeben ;)

  • [...] Zu anderen Projekten gab es nur sehr vage Informationen, wie zu den Plänen eines Unternehmens, seine Hauptverwaltung nach Duisburg zu legen oder die Ankündigung über den Bau eines größeren Bürogebäudes.
    [...]


    Was genau war denn da zu hören ?
    Ich habe nur über die FB-Seite des Kreativquartier Ruhrort erfahren, dass wohl das Waterfront-Projekt wieder an fahrt gewinnt. Da gab es auch ein paar Illustrationen. Da ich nicht weis woher die sind und wie das mit dem copyright ist hier nur der Link zum FB-Post:
    https://www.facebook.com/kreat…ier/posts/913223168754723

  • ^^


    In der WAZ und bei RP-Online gab es knappe Informationen dazu. Demnach gibt es einen Projektentwickler und Investor, der konkrete Pläne für ein Bürogebäude hat. Die WAZ spricht von einer fünfstelligen Quadratmeterzahl. Ich glaube der letzte Büronebau in dieser Größenordnung war die Landesleitstelle der Polizei. Wo das Gebäude entstehen soll und wer es entwickeln will, ist leider noch nicht bekannt. Unbekannt ist auch noch das Unternehmen, dass seine Hauptverwaltung verlegen möchte. Daneben plant das Unternehmen wohl auch die Verlagerung des operativen Bereiches nach Duisburg. Hier ist noch der Link zum RP-Artikel: Verhandlungen bei der Messe "Expo Real" in München


    In dem Artikel wird noch ein baden-württembergisches Unternehmen angesprochen, das in Duisburg nach Büroflächen sucht. Laut WAZ handelt es sich hierbei aber um eine kleinere Fläche von 200 bis 300 Quadratmetern.


    Zur Waterfront: Die Pläne scheinen noch sehr frisch zu sein. Auf einem Entwurf erkennt man die 2015 als Jahreszahl. Das würde zu einer Meldung aus dem Frühjahr passen, wonach die Stadt einen Interessenten an der Hand hat. Ich bin mal gespannt, ob in absehbarer Zeit dort wirklich gebaut wird. Nötig hätte es die Ecke allemal, das Areal verkommt immer mehr. Alleine das vor einigen Jahren abgebrannte Haus gegenüber des Hafens wirkt wenig einladend...

  • ^^

    den Bericht in RP-Online hatte ich auch gelesen. Aber ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich den Aussagen wie "konkrete Gespräche, effective oder intensive Gespräche" keinen Glauben mehr schenke. Das habe ich schon dutzende Male bei anderen Projekten gehört aus denen nie etwas geworden ist. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren und hoffe mal, dass aus den konkreten Gesprächen etwas Konstruktives oder Greifbares entsteht. :D

  • ^^


    Das stimmt, solche Aussagen sind gerade in Duisburg mit äußerster Vorsicht zu genießen. ;) Ich bin wirklich gespannt, ob wir noch einmal etwas von diesen Projekten hören. :D Generell muss ich aber sagen, dass ich das neue Understatement gar nicht so schlecht finde. Früher wurden Projekte oft nach der ersten Idee direkt euphorisch vorgestellt, um letztlich genauso grandios zu scheitern. Insofern finde ich es gut, wenn sich die Stadt anfangs bedeckt hält, wie z. B. bei den Erweiterungsbauten der Targobank oder von Krohne-Messtechnik. Da war der Überraschungseffekt wesentlich höher. ;)

  • Großprojekte vor dem Aus

    Wie die Rheinische Post berichtet, stehen drei geplante Großprojekte vor dem Aus. Dabei handelt es sich um die Möbelhäuser Höffner und Ostermann sowie das Factory-Outlet-Center. Sollte der Investor seine Pläne bis Anfang des Jahres nicht überarbeiten, wird der Stadtrat in seiner Februar-Sitzung aller Voraussicht nach von den FOC-Plänen zurücktreten. In meinen Augen hat die Stadt viel zu lange an den Plänen festgehalten und versuchte das FOC krampfhaft durchzusetzen. Stattdessen sollten lieber alternative Pläne für die Areale der Rhein-Ruhr-Halle und des Hamborner Stadtbades entwickelt werden. Der Duisburger Norden braucht dringend neue Impulse. Aus diesem Grund ist es schade, dass die Ostermann-Pläne nicht umgesetzt werden. Diese Arbeitsplätze hätten die nördlichen Stadtteile benötigt. Weniger schmerzlich wäre für mich eine Verabschiedung von den Möbelhaus-Plänen am Hauptbahnhof. Eine innenstadttypische Mischnutzung des alten Güterbahnhofs, bestehend aus einer Kombination aus Arbeitsplätzen im tertiären Sektor, Wohnen und Freizeiteinrichtungen, halte ich immer noch für die beste Lösung.


    Quelle: Abschied von den Großprojekten (Rheinische Post vom 21. November 2015)