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Laut berlin.de ist das Humboldtforum das meistbesuchte Museum in Berlin.
Weil es kostenfrei war. Seit Jahesbeginn muss man Eintritt zahlen. Warten wir die erste Statistik im nächsten Jahr ab.
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Weil es kostenfrei war. Seit Jahesbeginn muss man Eintritt zahlen. Warten wir die erste Statistik im nächsten Jahr ab.
Sorry, ich das auch bemerkt und den Text geändert.
Es sieht viel edler aus, als ich erwartet hatte. Besonders die Integration der Photovoltaikpaneele oben könnte wegweisend sein. Sie dienen auch gleichzeitig als Sonnenschutz.
Ich bin gespannt, wie es wirken wird, wenn an dieser Stelle alle drei Fassaden der verschiedenen Nutzungen (Wohnen oben rechts, Gewerbe rechts unten und die beiden Hochhausfassadenvarianten (Büronutzung) zusammen kommen.



Die Brüstungselemente wurden abgenommen, sofort durch schmalerer, neue Betonelemente ersetzt und dann gedämmt und verkleidet.
^ Die ehemaligen Fassadenelemente aus Beton-Fertigteilen wurden durch eine innengedämmte Konstruktion aus Zementbauplatten ersetzt. Der Estrich wurde ebenfalls entsetzt. Die Aufbauhöhe wird ähnlich wie zuvor sein. Die Kosten werden sicherlich bald kommuniziert.
[mod]Zitat des Vorposts gelöscht.[/mod]
Wenn man sich den verlinkten Lageplan (https://www.berlin.de/sen/uvk/_asset…f?ts=1755081687) ansieht, werden alle Bäume der Mittelpromenade zwischen Denkmal Friedrichs des Großen und der Wilhelmstraße gefällt und neu gepflanzt. Die fehlenden Bäume der Setenstreifen im Bereich Kreuzung Friedrichstraße sind nicht als Neupflanzungen markiert. Auf absehbare Zeit wird die Situation wohl viel schlimmer. In 40 Jahren ist es wieder ok.
Das Argument für den Abriss des Bestandsbaus war, dass man statt einer Hotel- eine Büronutzung mit größeren Deckenhöhen und anderer Grundrissaufteilung benötige. Kurz nach Abschluss des Rückbaus favorisiert man wieder einen Hotelneubau. Das hängt wahrscheinlich mit den veränderten Marktbedingungen zusammen, ist aber dennoch unglücklich.
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^ Der Kommentar von Gunnar Schupelius in der Bild-Zeitung zielt eigentlich "nur" auf einen Punkt ab: Etwa 60m östlich der Elsenbrücke gibt es die Parkwegbrücke. Diese könnte den Radverkehr zumindest in Teilen aufnehmen und somit könnte die Radspur für Autos freigegeben werden. Der Umweg für Radfahrer hielte sich in Grenzen, die Autospuren wären aber für Räder natürlich weiterhin nutzbar, was bei Tempo 30 auch keine allzugroße Gefahr darstelle.
Die Parkwegbrücke befindet sich hinter der Bahnbrücke und führt vom Park auf die Halbinsel Stralau. Sie ist für Fahrradfahrer, die von A nach B wollen, völlig ungeeignet. Bitte mal auf Google Maps ansehen.
Wie wäre es denn, das ICC für Kongresse zu nutzen, statt das Rollfeld zu bebauen? Da wird eine Nutzung gesucht. Ein abwegiger Gedanke, ich weiß.
Ich wohne in einer WBS70 Platte bei der die Sanierung im letzen Jahr ohne neue Außendämmung abgeschlossen wurde. Die WBS70 Fassadenelemente haben eine Innendämmung. Wenn lediglich die Fenster getauscht, Dach und Kellerdecke gedämmt werden, ist das auch ausreichend. Grundsätzlich muss die Energie, die in Herstellung und Abringung der Fassadendämmung fließt, auch durch Energieeinsparung wieder heraus geholt werden. Das wird bei der Energieberechnung bisher nicht berücksichtigt. Hätte man am Neustädter Markt auf die Außendämmung verzichtet, dann hätten auch die Balkone verbleiben können. Die Sanierungskosten wären erheblich niedriger und der Denkmalschutz einfacher.
An der Karl-Marx-Allee wäre es etwas enger geworden. Das hätte allerdings auch den Städtebau dort beeinträchtigt. Das neue Rathaus wird die Bauflucht einrücken und als Sichtpunkt fungieren. Das eigentliche Problem für den Fußgängerverkehr sind die Rampen des Straßentunnels. Dadurch wird eine Querung der Otto-Braun-Straße abseits der Kreuzungen unmöglich. Das ist aber bei allen Varianten der Fall.
Danke Bato für ein besseres Dokument der ursprünglichen Planung. Ich konnte gestern nichts finden.
Gerade bei der Aktivierung des Viertels ist m.E. unter den jetzigen, sehr quirligen Akteuren viel mehr zu erwarten.
Zurzeit läuft z.B. das Bewerbungsverfahren für zukünftige Nutzer der Pionierhäuser:
https://raumvergabe.hausderstatistik.org/
Insgesamt wird es dadurch eine sehr breit gefächerter Nutzungsmix:
- Finanzamt
- BIM
- Rathaus Mitte
- Wohnen
- Ladengeschäfte für den Kiez
In den Pioniernutzungen:
- Handwerker, Produzenten, Kollektive, Unternehmen
- Kultur- und Bildungseinrichtungen, Künstler, Kulturschaffende
- Soziale Träger, Genossenschaften, Gesundheitsakteure
- Klimaschutz-Initiativen, Forschungsverbünde, Umwelteinrichtungen, Think Tanks
Beim alten Konzept wäre es über einen Rewe und Rossmann und zwei, drei Systemgastronomen unter den Büros nicht hinausgekommen.
Glauben die Gegner dieses Projekts eigentlich, dass die vorgebrachten Kritikpunke bei der ursprünglich, vor der Besetzung, geplanten Neubebauung nicht zum Tragen kämen? Hier der Link zum B-Plan-Entwurf im Beitrag #34 von Konstantin: https://model2.de/light/6177/hausderstatistik_seit9us08.jpg
Geplant waren 4 Sackgassen mit Büroblöcken (9 Etagen) und einem etwas höheren Gebäude (12 Etagen) zur Berolinastraße hin. Wobei die Neubauten wahrscheinlich so ausgesehen hätten, wie die zur gleichen Zeit geplanten Bauten in der Europacity. Dieser B-Plan stand 2015 kurz vor der Verabschiedung.
Stattdessen bekommen wir nun eine Mischung aus Alt und Neu mit vielfältigen Nutzungen: https://www.polis-award.com/wordpress/wp-c…/Lageplan-4.jpg
Soweit ich weiß, handelt es sich hier um einen privaten Bauherrn und nicht die WBM. https://www.adomum.de/holzmarkt-66/
Dass die Straße in 2 Schritten aufgelöst werden soll, ist wohl den Vorrednern nicht aufgefallen.
Das Argument lässt sich doch nun durch die Bauaufsicht Mitte entkräften. Es es für sie vorstellbar und unter welchen Voraussetzungen, einen Bau, der teilweise nicht den Vorschriften zur Barrierefreiheit entspricht, zu genehmigen.
Diese Lärmschutzwände sind wahrscheinlich ein Zugeständnis an die Besitzer der Einfamilienhäuser, die den Streckenausbau mit ihren Tunnelforderungen 15 Jahre und durch alle Instanzen aufgehalten haben.
Warum aber auch Lärmschutzwände zwischen Fern- und S-Bahngleisen gebaut werden?
Aber du hast völlig Recht. Sie sind grausam. Verkehrsplaner scheinen generell ein limitiertes ästhetisches Empfinden zu haben, oder ein Gefühl dafür, wie anfällig ihre Entwürfe für Graffiti sind. In NRW werden gern transparente Lärmschutzwände gebaut. Die sind noch schlimmer.
Ich frage mich immer, warum niemand auf die Idee kommt, berankte Wände zu errichten.
maselzr ^^
Anders als als die pessimistischen Untergangsapologeten es herbeireden möchten, ist trotz der vergangenen Phantasien auch dem Schloss bisher wundersamerweise kein Unheil geschehen. Vielleicht sollten sich die Personen fragen, warum sie sich den Untergang herbeisehnen.
[mod]Überflüssiges Zitat gelöscht. [/mod]
30% Sozialwohnungen werden auch in London und Hamburg gefordert. Ich halte das auch für sinnvoll.
Wahrscheinlich ist nur eine Anpassung der Fassade geplant. Zumindest in der Visualisierung des Barkow Leibinger Entwurfs ist Saturn zu lesen und die Kubatur ist gleich.
Es sieht auch so aus, als würde jetzt doch wieder eine Wohnbebauung geplant.