Innenhafen & Zentrum [Bauprojekte & Stadtteilplanung]

  • Duisburg-Zentrum: Straßenzug Steinische Gasse bis Kuhstraße I Ein Update vom 1. Mai

    Die städtische Achse Steinische Gasse bis Kuhstraße, die die Innenstadt von der südlichen Altstadt trennt, zeigt sich überwiegend nur als beidseitig vernachlässigter Stadtraum. Die Gebäudestruktur ist ein paar Jahrzehnte alt und Nachkriegsarchitektur, immer mehr Gebäude benötigen daher dringend eine Stadtreparatur, wobei die Vermieter viel zu häufig nicht bereit sind zur Verschönerung der Innenstadt beizutragen. Selbst ein als Filetstück gepriesenes Grundstück stadtauswärts im Bereich Steinische Gasse / Beekstraße war über Jahrzehnte nicht an einen Investor oder Immobilienentwickler zu bringen. So blieb dann zuletzt nur noch ein bevorstehender Neubau für die Stadtverwaltung, die Planungen dazu laufen aktuell.

    Neu gebaut wurde vor Jahren dann tatsächlich aber doch. Im Eck zur Einkaufsstraße Kuhstraße eröffnete 2011 das EKZ 'Königs Galerie'... heute knapp 14 Jahre später herrscht dort überwiegend Leerstand. Ein neuer Betreiber möchte nun mit einem Mix aus Büro- und Ärztehaus, Nahversorgung und Gastronomie ein neues Konzept umsetzen.

    Desweiteren siedelte sich gleich gegenüber das 2014 gebaute 'Stadtfenster' an der Ecke Steinische Gasse / Münzstraße an, das die neue Stadtbibliothek und VHS beheimatet, zumindest ein weiteres städtebauliches Schwergewicht was allein die Ausmaße betrifft.

    Vom früheren Einfahrtstor und einer florierenden Innenstadt für den gesamten linken Niederrhein ist heute nicht mehr viel geblieben. Die Abwärtsspirale so manch einer Einkaufsstadt erfasste auch das Duisburger Zentrum. So gingen nicht nur große Möbelgeschäfte mit teils überproportionalen Räumlichkeiten verloren, auch Versicherungen und andere Handelsunternehmen zogen ihre Büroräume dort nach und nach leer.

    Die Steinische Gasse stadtauswärts in Richtung Autobahnzubringer A40 trennt die Altstadt rechts von der Innenstadt:

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    U-Bahn-Zugang 'Steinische Gasse' mit barrierefreiem Umbau, dahinter Landmarke Stadtwerketurm:

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    Blickrichtung Innenstadt mit 'Stadtfenster':

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    Stadtbibliothek und VHS:

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    Das ältere Gebäude mit der Hellmich-Gruppen-Überschrift war einst vom EG bis zur ersten Etage ein erstklassiges Stadtcafe. heute Back Cafe:

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    EKZ Königsgalerie steht weitestgehend leer:

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    Der ehemalige Versicherungskomplex an der Schwanenstraße ist in der Sanierung. Die Stadt hat Räumlichkeiten dort angemietet:

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    Fast schon Kult auf der Kuhstraße, die Glaspavillons, die vor rund 35 Jahren errichtet wurden und nun wegen Baumängeln weg sollen. Eine Sanierung zu aufwendig, nicht nachhaltig genug. Außerdem verbauen sie den Übergang zur Altstadt und versperren den Blick. Entstehen soll qualifizierter Stadtraum mit hoher Aufenthaltsqualität: 20250501-104417-Shift-N.jpg

    Eine Überdachung zur U-Bahn soll später neu kommen:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Neubau Wohn-und Geschäftshaus neben dem Stapeltor

    Den Baugenehmigungen zu entnehmen ist neben dem Stapeltor ein Lückenschluss geplant. Am Kuhlenwall 58-62 soll ein mehrgeschossiges Wohnhaus entstehen mit Ladenlokalen im Erdgeschoss. Die Wohneinheiten sind vorallem für Senioren gedacht. Die Beschreibung lässt vermuten, dass erneut die Blankbau, die mit ihren prägnanten weißen Bauten bereits ihre Spuren im Stadtgebiet hinterlassen hat, zuschlägt. Würde meiner Meinung nach auch gut in die Umgebung passen.

  • Yes den hab ich auch gesehen, das war das ANNA Art Hotel was dort geplant war aber aufgrund von Überangebot abgeblasen wurde. Finde Wohnbebauung auch sinnvoller hier. ich bin mir sicher das es dem olyvio oder dem Blankbau Haus an der Königsbergeralle sehr ähneln wird

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Yes den hab ich auch gesehen, das war das ANNA Art Hotel was dort geplant war aber aufgrund von Überangebot abgeblasen wurde.

    Nicht nur das Ana zieht sich grade generell aus dem "Norden" (alles nördlich des Mains) zurück. Ich habe das Gefühl, dass sie ihr B-Städte Konzept irgendwie nicht richtig durchdacht haben und primär günstige Immobilien haben wollten.

    B&B, Motel-One, Premier-Inn sind da deutlich cleverer, deren Hotels sind auch keine Schönheit, aber sie liegen an zentralen Orten. Und so ganz klar wird mir auf deren Internetseite auch nicht was die mir verkaufen wollen, wollen sie nen Hotel sein oder Smart Living.

    Daher denke ich auch, dass Wohnbebauung mit Gewerbe für den Standort klar die bessere Wahl ist.

  • Neubau Land- und Amtsgericht

    Bewegung auf dem Gelände des abgerissenen Innenstadt-Gefängnis hieß es im Januar 2024 bei ersten Vorarbeiten. Nun scheint es weiterzugehen.

    Fundamentreste kommen aus dem Boden.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Innenstadt: Diverse Bauprojekte zusammengefasst I 27.01.2024

    Land- und Amtsgericht: Bewegung auf dem Gelände des abgerissenen Innenstadt-Gefängnis. Möglich dass dieses Projekt eines ergänzenden Neubaus nun mit Vorarbeiten startet:

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    Foto hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

    Im März 2025 gab der zuständige Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW die Meldung zu weiteren vorbereitenden Tätigkeiten für den Neubau heraus:

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    Noch in diesem Monat wird das Baufeld an der Landgerichtsstraße freigemacht. Unter gutachterlicher Aufsicht wird das Mauerwerk der ehemaligen JVA entnommen und der Boden untersucht, damit im Anschluss die Baugrube ausgehoben werden kann. (Quelle: BLB NRW)

    27.08.2025:

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    Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

    Einmal editiert, zuletzt von hanbrohat (5. September 2025 um 16:23)

  • Umgestaltung Calais Platz

    27.08.2025: Die Arbeiten zur Umgestaltung des kleinen Platzes waren bereits Ende des letzten Jahres abgeschlossen. Im Februar zeigte sich die Pflanzenwelt noch sehr zurückhaltend. Der Sommer hat dieses innerstädtische Tor zum Innenhafen nun richtig aufblühen lassen.

    Vielleicht hätte die kleine neue Baumreihe zwei Bäumchen mehr vertragen können.

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  • Umbau Achse Kuhlenwall

    Zuletzt hier im Mai zeigt sich das Teilstück zwischen Kuhtor und Gutenbergstraße Auto reduziert. Die vorher bis zu den Bäumen beidseitig parkenden Vehikel sind auf einer Seite ganz verschwunden, die Mehrzahl der Parkplätze wurde zugunsten der Rasenflächen aufgegeben. Auf der rechten Seite fehlte der Mut dort das gleiche zu praktizieren. Die Bänke sollten noch kommen.

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    Abschnitt Gutenbergstraße bis Oberstraße. Konturen von Randsteinen und Einfassungen sind erkennbar. Das Entstehende wird für viele der neuen Bewohner des Mercator Quartiers dann wohl später auch der bevorzugte Weg entlang der alten Stadtmauer zur Königstraße sein, neben der Aufenthaltsqualität:

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  • Dekoratives Anführungszeichen

    Altstadt Immobilie wird modernisiert (22.05.2021)

    Am Duisburger Rathaus wird das Gebäude in dem vormals das Café Der kleine Prinz angesiedelt war, modernisiert. Aurelis hat die Immobilie gekauft und will die mittlerweile mit Netzen bespannte Immobilie weiterentwickeln. Zudem will Aurelis im Untergeschoss wieder ein Restaurant ansiedeln. Mehr konnte ich leider nicht sehen, da WAZ Plus - Gerne ergänzen!

    Ich hoffe die Fassade wird auch aufgehübscht! Gibt es noch mehr Infos? Zeitplan?

    https://www.waz.de/staedte/duisbu…d232347921.html

    Etwas tiefer im Thread gefunden und hochgeholt über ein aktuell laufendes Projekt am Rathaus!

    * Betreff Zitat: Im darauffolgenden Post wurde klargestellt, dass nicht die Bahntochter Käufer ist, sondern der luxemburgische Immobilienentwickler Aurelius. (Erklärung auf den Text im Zitat bezogen).

    Das Gebäude ist nahezu vollvermietet, größtenteils durch die Verwaltung der Stadt Duisburg.

    Eine weitere vernachlässigte und heruntergekommene Immobilie verschwindet somit durch die Sanierung in direkter Rathausnähe.

    27.08.2025; aufgenommen aus Richtung Rathaus über die Schwanenstraße. Die alte Fassade wurde mittlerweile komplett abgenommen:

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    Foto hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Neubau Amts- und Landgericht Duisburg

    Vor zwei Tagen fand der Spatenstich für den Neubau statt. Das bestehende Justizgebäude wird baulich nutzungsorientiert ergänzt und schließt eine Lücke in der Duisburger Innenstadt. 2012 war an dieser Stelle die Blockrand füllende JVA mit fast hundertjähriger Geschichte abgerissen worden.

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    Neubau zwischen Denkmalschutz und Historie

    10.10.2025 / Spatenstich für Gerichtserweiterung

    Pünktlich zum Start vor Aushub der Baugrube für den Erweiterungsbau am Amts- und Landgericht Duisburg fand heute feierlich der symbolische Spatenstich statt. Das bestehende Justizgebäude wird baulich nutzungsorientiert ergänzt und schließt eine Lücke im Herzen der Innenstadt.

    Der moderne dreigeschossige Neubau mit einer Bruttogrundfläche von etwa13.000 Quadratmetern entsteht unmittelbar zwischen der denkmalgeschützten Kulturkirche Liebfrauen und dem historischen Gerichtsgebäude. Optisch orientiert sich der Anbau an dem Erscheinungsbild des Bestandsgebäudes. Bestands- und Neubau werden unter anderem durch einen verglasten Übergang verbunden. Neben Büroräumen und Sitzungssälen entstehen ein neuer Vorführbereich sowie eine Kantine und eine Tiefgarage. So entstehen moderne Räumlichkeiten für die Justiz. Sie erhöhen die Effizienz und Bürgernähe und machen die bisherige Nebenstelle des Amtsgerichts auf der Kardinal-Galen-Straße, welche den heutigen Anforderungen an ein funktionales Gerichtsgebäude nicht mehr genügt, entbehrlich.

    Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit

    Die Erweiterung wird nicht nur durch ihre innovative Architektur, sondern auch durch die Integration von Nachhaltigkeitsstandards überzeugen. Der Neubau wird nach dem Standard KfW-Effizienzgebäude 40 errichtet, verfügt über ein modernes Heiz- und Kühlsystem sowie eine Photovoltaikanlage für den Eigenbedarf. (Quelle: BLB NRW)

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    © BLB NRW

  • Neubau Feuer- und Rettungswache 1

    Ein erster Teilabschnitt steht im Rohbau und bekommt bereits den rot-bräunlichen Klinker gemäß Visu. Ein weiterer Anbau startet nun mit der Bodenplatte.

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Dekoratives Anführungszeichen

    DU-Dellviertel: St. Vincenz Quartier I 350 WE I In Planung (23.11.2021)

    Hier stockt es noch bei den beiden Quartiers-Entwicklern von Fokus Development und Interboden. Fokus ist z.Zt. ja auch mit den neuen 'Torhäusern' an der Düsseldorfer Straße beschäftigt, Interboden kümmert sich neuerdings u.a. auch am 'Alten Angerbach' mit dem Baufeld für die zu errichtenden Doppelhaushälften. Mit Interboden hat Fokus Development immerhin einen erfahrenen Partner an seiner Seite.

    Mit dem St. Vincenz Quartier bekommt die Innenstadt ein weiteres schönes Wohnprojekt auf einem alten stillgelegten ehemaligen Krankenhausgrundstück mit der Einbindung des alten historischen Gebäudes von 1899. Wenn es denn mal losgeht, die ersten Abrissarbeiten waren für 2020 geplant. (...)

    Zumindest gibt es schonmal eine Ansicht zu diesem Projekt aus Eigentums- und Mietwohnungen.

    Rechts das neue Wohngebäude (gepl. 140 ETWs) auf dem Parkplatz Papendelle, davor der Quartiersplatz mit dem renovierten Krankenhaus-Gebäude das 140 Mietwohnungen später beherbergen soll. Im Hintergrund der Kirchturm von St. Joseph:

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    Visualisierung: Fokus Development

    Es kommt Bewegung in dieses größere Projekt in der Duisburger Innenstadt. Fokus Development, auch beim Projekt 'Torhäuser' involviert, hat den Startschuss mit Entrümpelungsarbeiten für den denkmalgeschützten Bereich im ehemaligen Klinikgebäude gegeben, das zuletzt nur noch Schlagzeilen als Lost Place machte. Eine Kita für 73 Kinder soll es demnächst dort bis zum nächsten Jahr geben, parallel dazu kommen neue Büros im Gebäude hinzu.

    Eine Luftaufnahme von Funke Foto Service zeigt das Gebäudeensemble mit der davor in Containerbauweise errichteten jetzigen Kita; Quelle: WAZ plus Bildlink.

    Verabschiedet haben sich die Projektverantwortlichen von der Vorstellung nur Wohnungen in das alte Krankenhausensemble zu platzieren.

    Eine erste Visualisierung zeigt wie der Altarraum als Besprechungszimmer gestaltet werden könnte:

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    © Fokus Development | RR

    Für den ersten Bauabschnitt sind auf dem Areal zwischen Goldstraße und An der Bleek zwei Gebäudeflügel mit insgesamt ca. 85 Wohneinheiten und einer Wohnfläche von rund 6.000m² vorgesehen. Dafür wird das Schwesternwohnheim auf dem Gelände im Frühjahr 2026 abgerissen. Mit an Bord ist Vivawest:

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    WAZ/Fokus Development

  • Schön, dass es da voran geht. Allerdings sind die Fertigstellungstermine die im Artikel genannt werden, wohl nur mit einer Zeitmaschine pünktlich zu halten.

  • Innenstadt: Sanierung Friedrich-Wilhelm-Straße 95

    Im Januar 2024 wurde das eingerüstete Gebäude mit der Nr. 95 bereits hier gezeigt. Bei Google Maps ist dieses Haus eingerüstet schon seit November 2022 abgebildet. Nach der teilweisen Betonsanierung an der Fassade, der Dacherneuerung und der Einbau neuer Fenster ist nun der Rest mit Dämmung der Fassade an der Reihe. Allerdings fehlt das Arbeitsgerüst um die restlichen Arbeiten an der Fassade und der Balkone fertigzustellen.

    Nun war der Baubeginn in der Coronazeit nicht unbedingt der beste Zeitpunkt für solche Arbeiten wie für die meisten anderen Projekte auch, was dann auch die lange Fertigstellungsdauer hier einigermaßen erklärt. Aber nicht so ganz.

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    Foto hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei

  • Arkaden Königstraße werden erneuert

    Die hier im Mai 2025 angekündigte Sanierung der Überdachungen vor den Einzelhandelsgeschäften auf der Königstraße und Düsseldorfer Str. sollte eigentlich im Herbst diesen Jahres beendet sein. Noch fehlt ein bisschen.

    Die 570 m Cityarkaden, vierfach unterteilt werden durch eine UV-beständigere Plexiglasvariante ersetzt. Was größtenteils auch geschehen ist. Zu einer kompletten Sanierung hat es dann vermutlich aber bisher noch nicht gereicht. Sieht so aus, dass die Stahlteile nicht nur geprüft und gesäubert sondern ggf. auch farblich ausgebessert worden sind, was für einen noch relativ guten Erhaltungszustand nach knapp 40 Jahren spricht. Ein paar Meter Arbeit von zirka 1.000 Scheiben hat man noch vor der Brust. Nach Beendigung der Arbeiten wird eine höherer Reinigungsintervall angestrebt.

    Die Cityarkaden auf der Königstraße sind ein Alleinstellungsmerkmal der Duisburger Innenstadt. Sie schützen vor Regen und Schnee, und gewährleisten damit auch bei schlechtem Wetter ein bequemes Einkaufen.

    Ordentlichen Durchblick und Licht von Oben bekommt der Stadtbesucher hier wieder von der Düsseldorfer- zur Königstraße am Lifesaver Brunnen:

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    Oder hier in Gegenrichtung zum neuen Torhaus Süd:

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    In Richtung Sonnenwall liegen noch die alten Plastikabdeckungen auf dem gewölbten Dach:
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  • Manchmal ändern sich die Dinge sehr schnell. Z. B. dass zwar am 15.01. noch berichtet wurde, am 19.01. würde das ehemalige Uni-Polster-Gebäude abgerissen. Am 20.01. aber berichtet man davon, dass der Abriss aufgeschoben wird und man dafür noch keinen neuen Termin hat. Hachja.

  • Altstadt: Parkhaus anstelle des Ex-UNI-Polster-Möbelhaus

    Danke für die Infos ThomasK.

    Vermutlich verschiebt sich das ganze Abrissspektakel, weil noch irgendeine Genehmigung oder Personal fehlt, sollte es denn wirklich mit der schäbigen Immobilie bald losgehen. Der Gebäudekomplex steht eh unter einem ungünstigen Stern. Vorbesitzer war seit 2017 ein chinesischer Investor, der heimatliches ansiedeln wollte. Passiert ist seither nicht viel, selbst die großen Möbelhaus-Werbeschilder existieren immer noch und wurden nicht abgenommen. (s. unten)

    Die Projektseite von der Ferox Immobiliengruppe zeigt dagegen das neue Quartier-Parkhaus anstelle des Möbelhaus, wobei die Fassade die der umliegenden Gebäude entspricht. Ferox IG aus Wuppertal hatte bereits das damalige P&C-Gebäude aufgekauft und revitalisiert.

    Warum ein Parkhaus? Hab das erst für einen Scherz und die veröffentlichte Visu für einen Platzhalter angesehen.

    Im Nachhinein machts 'ein kleines bisschen' Sinn als Quartiersgarage, in Verbindung mit der Neubebauung der Brache an der Steinischen Gasse und einem eventuellen Abriss des heutigen Knüllermarkts mit der dann baulichen Aufwertung dieses Altstadtbereichs langfristig. Vorausschauendes Invest also?

    Geplantes Parkhaus Bildmitte Beek- Ecke Kasinostraße. Im Hintergrund der Rathausturm:

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    Visualisierung: Ferox IG

    Aufnahmen unten vom September 2020.

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    Fotos hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei

  • Ja, der Begriff "Quartiersparkhäuser" wurde auch irgendwann mal im Zusammenhang mit dem Rahmenplan für die Duisburger Allstadt erwähnt.

    Mich würde interessieren warum man soviel Zeit bis Januar 2027 für den Abriss eingeplant hat.

    Kann es sein, dass solche Möbelhäuser eine vergleichbar stabile Bauweise haben wie Stadtbibliotheken und es deswegen so lange dauert?

    Vorstellen kann ich mir einen direkt anschließendem Neubau eigentlich nicht, weil man vielleicht noch archäologische Arbeiten und Funde berücksichtigen müsste. Vergleichbar mit dem immer noch auf einen Neubau wartenden Gelände am Marientor. Mittlerweile habe ich ein etwas zwiegespaltenes Verhältnis zu Bodendenkmälern. Meiner Ansicht nach könnte man es an allen Stellen so machen wie am Marientor. Ausgraben und dokumentieren. Wie man ja auch am Mercatorquartier sieht sind das echte Bremsklötze. Völlig unabhängig davon, dass auch andere Gründe für die träge Entwicklung vorliegen.