Beiträge von Reyham

    Hm, sehe schon, es ist grenzwertig. Zur Wiedergutmachung lade ich zwei Nachbauten aus eben jener Strasse hoch, die die Jugendstil-Villa Holzschuhstrasse 9 (sorry, das Dach ist lieblos) sowie die genannte Zuckebär-Villa. Beide nutze ich als "Bühnenbild" für das verlinkte Video, und auch für weitere zukünftige Videos, auch wenns sie zugegebenermassen nicht im Mittelpunkt stehen. Schönen Abend noch.

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    Bilder sind Render von mir.

    Hi, bin schon seit über 10 Jahren fleissiger Mitleser, wenn auch meist passiv, und geniesse hier fast täglich meine 5 Minuten wenn das Hirn mal Pause braucht.

    Unter anderem mache ich zZ auch 3D-Animationen,

    für eins der letzten Projekte habe ich unter anderem die Holzschuherstrasse (wer nicht nachschauen will, U-Bahn-Halte Rothenburger Strasse) nachgebaut,

    dort wo die Zuckerbär-Fabrik durch ein Neubauareal ersetzt wurde. (Für Ungeduldige, zur Mitte oder Ende des Videos vorspulen)

    Weiss nicht ganz ob es hier passt, wenn ja dann viel Spaß.

    Borgo-Ensemble(Holzschuherstraße)

    Ja ist wirklich mal ein anderer Blickpunkt.
    Seltsam ist erstmal zwar, dass nicht Paris, New York oder London (oder vielleicht auch Tokyo) oben stehen, aber mensch: kann doch keiner bezahlen!
    Und wenn man dann in seinem Loch versucht zu leben, sein Chinafood futtert und Fernsehn guckt, weil man den Eintritt zu den Clubs nich zahlen kann, oder die Restaurants zu teuer sind, is der Spaß auf dauer schon nich mehr soo überwältigend.
    Andererseits: Perth? Ottawa? Calgary? kenn ich zwar dem namen nach, .. aber wenn das so tolle Städte sind warum hört man denn nie was von da? Geheim?

    harher:
    meinst du das Öko-wohn-Haus?
    das geht ja in die richtung dekonstruktivismus, hm..passt ja eigendlich ganz gut zum image der stadt..gibts ja auch dem zapfen vom dokuzentrum. das eckig kantige passt doch ganz gut zur nürnberg, oder?
    so organische blasenarchitektur, so interessant ich das auch finde, passt dagegen vielleicht eher nicht hierher, z.b. weils auch keine wirkliche barocke bautradition gibt (jedenfalls nicht stadtbildprägend, elisabethkirche und st. egidien helfen da kaum)

    Mit irritiert dieses dauernde Essen-Basching. Wer hat denn sowas als Erwachsener nötig? Das Frankfurt die größte Skyline hat wissen wir doch alle, aber danach hat doch Essen - theoretisch- am meisten potential, besonders im vergleich mit Berlin, oder Düsseldorf, wo alles sehr verstreut liegt.
    Bei der Umfrage nach der zweitbesten deutschen Skyline hieß es ja auch "und kommt mir bloss nich mit Essen..". Wieso nich?
    (und ich wohne und komm nich ausm Pott, gell..)

    dem kann ich nur zustimmen, hab das gegenteil ja auch garnicht behauptet. :confused:
    Das Interesse nichtmuslimischer Architekten am Moscheebau gibt es noch nicht so lange, vielleicht die letzten 20Jahre, geschweige denn das sie gefragt worden wären.
    Und ein Interesse, viel Geld in europäische Moscheen zu stecken, was oft die Vorraussetzung für qualitative Bauwerke wäre, gibt es anscheinend immernoch nicht genug, wie man sieht..oder lieg ich falsch?
    wer tolle Moscheen will muss löhnen!

    Ich glaube nicht dass sich hier irgend jemand der Moderne verweigert.
    Das einzige Problem ist doch, dass es Spitzenarchitekten, die sich mit den Anforderungen einer Moschee beschäftigen, oder muslimische Architekten, welche zur Weltspitze der zeitgenössischen Architektur zu rechnen sind, wenn, dann erst seit kurzem gibt.
    Sowas dauert halt, hat doch nicht immer gleich was mit "Volkscharakter" zu tun.

    also ich finde das ding sieht aus wie ein strommast, oder ne antenne.
    obwohl man sich in münchen wohl freuen sollte, dass überhaupt noch was passiert, kann ich hier überhaupt keinen künstlerischen mehrwert entdecken, und wenn das ding 3 X so gross wär. und der titel "mae west" versucht nicht mal die künstlerische leere zu kaschieren...:nono:

    Gibt es denn, was die Entwicklung einer eigenen zeiggenössischen Architektursprache angeht, Interpretationen einer zeitgenössischen Fachwerkarchitektur, zB assymetrisch o ä. ?
    Im kleineren Maßstab ließe sich das doch sicherlich realisieren.

    Danke für die tollen Fotos, hab n paar Jahre in Rostock gewohnt, werd ganz wehmütig.
    Die Lange Straße ist ein großartiges Ensemble, ich finde auch dass sich das "neue" Radisson SAS gut einfügt.
    Wenn man sich was wünschen darf, dann davon bitte auch Fotos.

    Vielleicht waren die Reizwörter zu polarisierend. Ich denke dennoch dass es in die Sackgasse führen kann wenn man zu stark auf die historische Karte setzt.


    Was zeichnet denn die heutige Nürnberger Kultur und Lebensart aus?
    Ich erlebe hier, zB, eine abgeschottete, selbstgenügsame Musikszene, und eine eigenbrödlerische Kunstakademie, die garnicht das Bedürfnis hat aktiv in die Stadt einzugreifen. Darüberhinaus ein Neues Museum und die Kunsthalle, bei denen ich keine koordinierte Grundidee oder ähnliches Entdecken kann, obwohl sich das viell mit dem neuen Chef des NM wieder ändert..


    Das Germanische ist grossartig, Stadtmauer und Burg schön anzusehen, das alte Rathaus, Lorenzkirche und StSebald sind Juwelen. Alles wichtige Zeugen, dass Nürnberg mal eine lebendige, offene Stadt war..

    Falls es jemanden interessiert:
    Die Akademie Nürnberg hat es bisher so gehalten, dass zwei ihrer Klassen (Kunsterziehung/Konzeptuelle Kunst Flinzer und Freie Malerei/Kunsterziehung Munding sichbisher im Wenzelschloß in Lauf bei Nürnberg aufgehalten haben http://de.wikipedia.org/wiki/Wenzelschloss . Die Räumlichkeiten sind für die Kunstproduktion eigentlich geeignet, nur wirde der Kontakt mit den Mitstudenten der anderen Klassen durch die Distanz natürlich unglaublich erschwert. Die Akademie in Nürnberg löst mit dem Neubau somit ein Problem, die Frage ist allerdings, ob die Lage von Hauptgebäude und neubau am Zoo, einige Kilometer entfernt der Innenstadt, nicht generell fragwürdig ist, verglichen mit der zentralen Lage der Münchener Akademie. Die Problematik der Süddeutschen scheint doch ähnlich: was sollen die "Kulturschaffenden" in der Pampa? Is es nicht allein der Geiz der sie nach draussen zwingt?

    "Wenn auch zum Teil stark restauriert bzw. wiederaufgebaut, ist die Stadtmauer fast komplett erhalten geblieben und umgibt die Altstadt" http://de.wikipedia.org/wiki/Stadtmauer_(N%C3%BCrnberg)
    Was ich damit sagen wollte is dass große Teile der Nürnberger Altstadt eben "nachempfunden", aber nicht mehr 100 % original sind. Optisch muss das kein Schaden sein, für Fans des "Originals" machts aber vieleicht einen Unterschied vgl. Regensburg oder rothenburg odT, wo jeder Stein der Altstadt seit 1000 Jahren an der selben Stelle is.
    Da stellt sich halt die Frage ob Nürnberg die selbe Schiene fahren will wie Rom(muss man als Geschichtsfan gesehen haben), oder wie zB Anaheim(Disneyland-Spaß). Da ne Entscheidung zu treffen wär vielleicht nicht schlecht...

    hallo, darf ich mich hier als Neuling mal einklinken?
    Ich find den Thread ja ziemlich witzig, werden hier ja wirklich alle Ideen mal angesprochen, dies für Nürnberg in den letzten geschätzten 100 Jahren mal gab, ob jez Abspaltung Frankens, Vermarktung als Mittelalterstadt ala Rothenburg odT usw.
    Die generelle Frage ist doch, wenn ichs mal mit der Filmbranche vergleichen darf:
    Welches Publikum will ich denn ansprechen? Und nachdem die Stadt ja nicht abgerissen und neu aufgebaut wird: Welches Publikum wird denn schon angesprochen.
    Die Idee mit dem Freizeitpark (o ä) ist, obwohl sie ja erstmal seltsam klingt, garnicht mal so dumm. In Nürnberg gibt es die Spielwarenmesse, den Christkindlsmarkt und das Verkehrsmuseum, sowie eine gewisse Spielwarenindustrie. Die Vermarktung als Familien-Reiseziel auszubauen wäre somit wohl garnicht unsinnig.
    Auf Tourismus setzen allerdings meistens die Städte bei denen es sonst wenig andere Möglichkeiten gibt, siehe Berlin oder Prag. Was sollen die sonst machen. Könnte eine Sackgasse sein.
    Das Image als Kulturstadt auszubauen wäre natürlich auch eine Möglichkeit, mit dem Neuen Mus und dem GNM, aber offensichtlich fehlt Nürnb, im vergleich zu Mü, FFM oder Stutt das Geld, sieht man sich mal die Sammlung des Neuen Mus an. Weltkulturerbe? Reicht die Burg dafür? Der Rest vom Erbe is jaa sonst sehr gestreut..(Stadtmauer übrigens nur Rekonstr., nix Original)

    Nattürlich wär das eine große Bereicherung. Ich hab mir in Düsseldorf ja auch den Zen-Tempel angeschaut, obwohl der auf der anderen Rheinseite liegt.
    Der Tempel von der Expo, der inzw. in Wörth an der Donau wird auch besucht, obwohl die Gegend echt abgelegen ist.