Die SPD bringt ebenfalls die, hier schon vorgebrachte Lösung der Alten Messe, ins Spiel (Zitat) „Außerdem möchten wir nochmals intensiv den Standort Alte Messe als Alternativstandort prüfen lassen“, schlägt Marius Wittwer, Sprecher für Stadtentwicklung der SPD-Fraktion, vor. „Das Gelände ist für Ausstellungen gebaut worden und könnte die Kleinmesse zweimal im Jahr aufnehmen. Die Alte Messe hat aus unserer Sicht großes Potenzial, aber es bedarf auch einer zeitgemäßen und ortsgerechten Anpassung des Kleinmesse-Konzeptes hin zu einer ‚Festmeile‘ und zu einer Reduktion der Lärmemission.“ Quelle: LZ
Außerdem wurde wohl eine Fläche an der Richard-Lehmann-Straße als Alternativstandort intensiver ins Auge gefasst aber diese scheiterte an den Kosten der Erschließung (wahrscheinlich eine der beiden Flächen in der Nähe des Funkturms).
Ich persönlich glaube mittlerweile nicht mehr an eine Rodung des Wäldchens. Man hat die Entscheidung im Stadtrat vertagt um nochmal zu prüfen (und natürlich um die allgemeine Stimmung in der Stadtgesellschaft zum Thema auszuloten). Die Umweltverbände werden mit Sicherheit auch im Herbst weiter Stimmung machen. RB wird es sich ebenfalls nicht leisten wollen hier ins negative Licht gerückt zu werden und (dann vor allem überregional) als böser Waldvernichter an den Pranger gestellt zu werden. Ich würde es daher nicht gänzlich ausschließen, dass der Verein, auch zwecks guter PR, hier eine Alternativfläche zumindest in kleinem Umfang mitfinanziert (sie verfolgen ja ein anspruchsvolles Nachhaltigkeitskonzept). Den größten Widerstand wird es vom Schaustellerverein geben, der natürlich überhaupt kein Interesse hat seinen privilegierten Standort aufzugeben. Hier müsste dann Druck ausgeübt werden um diesen zum Umzug zu bewegen, der der einzig sinnvolle Kompromiss wäre denn RB wird seine Erweiterungspläne nicht aufgeben und die Umweltleute ihren Protest in jedem Fall durchziehen.