Leipzig: Sonstige Projekte außerhalb der Innenstadt

  • Das hier diskutierte Beispiel ist, wie bereits geschrieben, ein Grenzfall. Es wird kein grüner Hof bebaut, sondern ein Gewerbe-Flachbau abgerissen und stattdessen zwei freistehende Mehrfamilienhäuser gebaut.

    Da rund um den Hof viele Menschen leben werden, wäre eine reine Grünfläche im Inneren die menschenfreundlichste Variante. Leider lässt sich das mit kapitalistischer Verwertungslogik (selbst bei diesem Projekt, bei dem meiner Erinnerung nach die LWB im Boot ist) schlecht vereinbaren.

    Für mich ist die Frage, mit welchen Planungsinstrumenten das Bebauen solcher Innenhöfe verhindert werden kann. Im konkreten Fall hätte das aber nichts gebracht, da der Hof ja schon bebaut war.

    Dachgeschosse müssen gut gedämmt werden. Bäume kann es gar nicht genug geben. Klassische Klimaanlagen sind keine Lösung, da sie das Problem nur verlagern. Vielleicht gibt es auch noch andere technische Lösungen.

  • Ganz so monodimensional kann man das nicht sehen.

    • zum einen sind Höfe nicht immer kühlende grüne Oasen mit Großbäumen
    • Oft historisch bebaut mit allen möglichen an Nutzungen
    • Oft mit Garagen und Autostellplätzen vollgestopft
    • Oft teilversiegelt, das waren Gründerzeithöfe fast durchgehend.

    Die Nutzer, welche in einer Stadt ihr Zuhause oder ihren Standort finden, helfen mit die Gründe für die Überhitzung zu mildern:

    weniger Zersiedelung ins Umland

    weniger Verkehrsbauwerke und Versiegelungen im Umland

    kürzere Wege in Summe für die Nutzer

    ein umweltgünstigerer Verkehrsmittelmix für die Nutzer

    Alles das hilft, den ölologischen fußabdruck der Gesellschaft etwas zu verkleinern


    Dem gegenüber steht die Flächenbesetzung

    Aber: Konsequenter als bisher kann

    Dachbegrünung helfen, das mikroklima zu verbessern

    Dachbegrünung helfen, bei Starkregenereignissen mildernd zu wirken

    Fassadenbegrünung kühlt effektiv die Gebäude und Umgebung

    Fassadenbegrünung wächst schnell (schneller?) als Bäume so kühlend groß werden

    Die Nachverdichtung sorgt dafür, dass auch innerhalb der Städte keine zusätzlichen Verkehrsflächen versiegelt werden müssen.


    Es ist also nicht per se schlecht, sondern davon abhängig wie konsequent die sich jeweils bietenden Möglichkeiten genutzt werden.

    P.S.: Das ist kein Plädoyer gegen Bäume. Im Gegenteil. Um Altbäume herum zu bauen, gelingt auch in Leipzig: (Schönefeld, LWB Wohnungen südlich der Kirche, Grafisches Viertel: Neubauten gegenüber des Kugeldenkmals.)

  • Auch ich kann die Diskussion um die Hofbebauung nicht ganz verstehen. Dass hier immer wieder etliche Faktoren angewendet werden müssen - siehe Vorredner - macht es eben nicht zum eindimensionalen "Hofbebauung = Grünfläche weg" Diskurs. Zersiedelung, bestehende Infrastruktur, kurze Pendel- und Versorgungswege, und Straßenbegrünung.

    Seit 2021 gilt die Baumschutzsatzung der Stadt Leipzig auch für Innenhöfe uneingeschränkt. Darüberhinaus gibt es eine Begrünungssatzung der Stadt bei Innenhöfen seit 2024. Diese sieht ab 150qm Fläche die Pflanzung von Laubbäumen, Sträuchern, Begrünung Garagendächer, sowie die zwingende Anwendung von Wasserdurchlässigkeit und Versickerung bei Zuwegungen.


    Der Elan ist ja gut. Aber die wirklich effektive Veränderung - und da werfe ich hier immer wieder meinen Leierkasten an - beginnt mit einer größtenteils zusammenhängenden pflanzung von Allee-Bäumen auf Haupt- und Nebenstraßen. Das ist die erste wichtige Verschattung im Stadtgebiet, federt das aufheizen von Straßenflächen und Hausfassaden drastisch ab. Gerne noch die Baumscheiben als Versickerungsflächen vergrößern.

    Dazu sollten die Bauvorschriften in Leipzig, Grundrisse mit beidseitigen Fensteröffnungen (Straße, Hof) oder die Möglichkeit einer dauerhaften Luftzirkulation anweisen. Sowie auch die Pflicht zu außenliegenden Fensterläden.

    Straßenraum-Verschattung, Begrünungssatzung Innenhöfe, Luftzirkulation durch Grundrisse, Fensterläden - mit solch einem Kreislauf ist schon ganz ganz viel Puffer für den Klimawandel in der wachsenden Stadt geschaffen.

    Einmal editiert, zuletzt von hedges (13. Juli 2026 um 15:20)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Das hier diskutierte Beispiel ist, wie bereits geschrieben, ein Grenzfall. Es wird kein grüner Hof bebaut, sondern ein Gewerbe-Flachbau abgerissen und stattdessen zwei freistehende Mehrfamilienhäuser gebaut.

    Wenn ein Hof mit alten Baracken oder alten abrissfähigen Gebäuden bereits bebaut oder in einer sonstigen Weise versiegelt ist, muss es doch bei neuen Projekten nicht zwangsläufig bebaut bleiben. Ich denke, bei den Innenhöfen sollte man wirklich langfristig umdenken, denn rein grundätzlich gibt es dort nicht den gleichen "Nutzungskonkurrenzdruck" wie im öffentlichen Straßenraum - wo um jede Rigole gekämpft wird. Es braucht einfach Rentionsflächen. Zudem wertet es ja die Blockrandbebauung auch nach hinten auf - genau so - und da gebe ich hedges Leierkasten völlig recht - wie Straßenbegleitgrün. Das Problem ist, dass das allein nicht reichen wird. Es sollten wirklich mehrere Wege parallel gegangen werden (Fassadenbegrünung, Gründächer etc.).

    Dekoratives Anführungszeichen

    Seit 2021 gilt die Baumschutzsatzung der Stadt Leipzig auch für Innenhöfe uneingeschränkt.

    Interessant. Aber warum hält man es dann nicht nach?! Es funktioniert eben nicht (und das ist mein Leierkasten), dass man große, ausgwachsene Bäume einfach durch ein oder zwei Neue ersetzt. Über den Daumen sind es mehrere Dutzend neu zu pflanzende Bäume, die einen alten Baum ersetzen. Vom Schattenwurf reden wir da noch gar nicht.
    Noch dazu wird gegenwärtig noch immer viel experimentiert, denn man ist sich gar nicht so sicher welche Bäume überhaupt in den künftigen Städten überleben können - da sind etablierte Bäume eigentlich ein Segen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Da braucht es Klimatisierung.

    Das ist wirklich auch eine Geldfrage - sowohl was die Anschaffung, als auch was den Betrieb angeht. Nicht jeder kann sich Klimaanlagen leisten. Und wirklich angenehm sind die Dinger eben auch nicht.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Aber die wirklich effektive Veränderung - und da werfe ich hier immer wieder meinen Leierkasten an - beginnt mit einer größtenteils zusammenhängenden pflanzung von Allee-Bäumen auf Haupt- und Nebenstraßen.

    Deutlich erschwert wird die Umsetzung im Bestand durch Sparten, die dem Wurzelsystem im Weg sind. Entsprechende Verlegungen, wenn überhaupt möglich, sind sehr ressourcenaufwendig. Wenn man sich die Haushaltslagen der Städte ansieht, dürfte es mit der gewünschten Straßenbeschattung im Bestand nur langsam vorangehen. Umso wichtiger, dass man wenigstens in Neubauvierteln konsequent Straßenbäume pflanzt.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Für mich ist die Frage, mit welchen Planungsinstrumenten das Bebauen solcher Innenhöfe verhindert werden kann.

    Vorweg: Die hier diskutierte Nachverdichtung halte ich für angemessen und richtig, insb. eben auch mit Blick auf die von C.S. in #1062 genannten Argumente und deinen Verweis auf die vorherigen Gewerbebaracken. Um dennoch auf die Frage einzugehen:

    Wenn es um Flächen außerhalb von Bebauungsplangebieten geht: Planungsrechtlich maßgeblich ist, dass sich ein Bauvorhaben (BV) mit seiner zu überbauenden Grundstücksfläche sowie in Art und Maß der baulichen Nutzung in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt (§ 34 BauGB). Die Kommune muss also im Einzelfall prüfen, inwiefern sich ähnliche Bauvolumina und ihre Lagen in Bezug auf die jeweiligen Grundstücksflächen in der Nachbarschaft wiederfinden. Herausragende Einzelobjekte sind auszuklammern. Dabei muss berücksichtigt werden, dass mit jedem genehmigten BV die "nähere Umgebung" verändert und damit die Bewertung nachfolgender BV bauplanungsrechtlich beeinflusst wird. Mitunter kann daraus das Bedürfnis einer Bauleitplanung durch die Kommune entstehen ("Planungshoheit"). Sofern keine Ansprüche auf Baugenehmigung durch andere Rechtsvorschriften bestehen, entscheidet also allein das Einfügen nach § 34.
    Die Baumschutzverordnungen knüpfen i.d.R. unmittelbar daran an: Für eine Fällgenehmigung im Rahmen eines Bauprojekts ist das Vorliegen einer Baugenehmigung Tatbestandsvoraussetzung. Ohne Baugenehmigung keine Fällgenehmigung.
    Die Zulässigkeit der Baugenehmigung, sprich, die Frage, ob eine Kommune überhaupt richtig darüber befunden hat, dass sich ein Bauvorhaben in die nähere Umgebung einfügt, und dass damit letztlich die Rechtmäßigkeit der Fällgenehmigung gegeben ist, kann von Dritten gerichtlich angefochten werden.
    So hatte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof gegen Ende letzten Jahres nach Klage eines Umweltverbandes vorläufig im Eilverfahren entschieden: Innenhofbebauung dreier Townhouses fügt sich nicht ein, daher kein Anspruch auf Baugenehmigung und damit auch keine Zulässigkeit der erteilten Fällgenehmigung (Q). Das ganze hatte recht große Wellen geschlagen (Q), da erstmals über das Umweltrechtsbehelfsgesetz eine erteilte Baugenehmigung angegriffen und letztlich gerichtlich widerrufen wurde. Damit haben bspw. Umweltverbände weiterreichende Klagebefugnisse als bspw. Nachbarn eines solchen Bauvorhabens. Inwiefern diese Rechtsprechung Schule macht und welche Folgen sich daraus für andere Nachverdichtungen ergeben, ist offen. So oder so, auch in Zukunft kann nur im Einzelfall entschieden werden.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Wenn ein Hof mit alten Baracken oder alten abrissfähigen Gebäuden bereits bebaut oder in einer sonstigen Weise versiegelt ist, muss es doch bei neuen Projekten nicht zwangsläufig bebaut bleiben.

    Das Resultat wäre weiterer Flächenfraß anstatt Flächeneffizienz. Für ÖPNV, Klima und Artenschutz daher kontraproduktiv. Werden Garagen, Parkplätze oder Gewerbehütten in Hinterhöfen durch Wohngebäude ersetzt, entstehen immerhin meist mehr Retentionsflächen als vorher vorhanden waren.

  • Wenn wir Heute ein ehemals bebautes Grundstück neu bebauen, dann sollte es nach heutigen Erkenntnisstand geschehen auch mit genügend nicht versiegelten Innenhöfen inklusive großzügigen Baumbestand. Straßenbäume würden das ganze noch abrunden. Warum sollte man die Fehlentwicklungen und den damaligen Wildwuchs des 19. Jahrhundert dann auch noch zementierten. Entscheidend ist die Schaffung eines lebenswerten Wohnumfeldes, die den heutigen Ansprüchen genügt und weit in das nächste Jahrhundert ausstrahlt.

  • Nachverdichtung in Leipzig ist im Falle von fehlenden Blockrändern/Ecken, welche oftmals noch kriegsbedingt fehlen nicht der Problemfall. Die Bebauung der Innenhöfe ist das Problem. Im Vergleich zu Berlin, wo eher grosszügige Strassen mit Strassenbäumen ein hübsches Grün nach Aussen demonstrieren, war es in Leipzig umgekehrt.

    Kaum Strassenbäume dafür keine mit Geschosswohungbau verbauten Höfe, wie die berüchtigten 3.und 4. Hinterhöfe in anderen Städten. Durch die gedanklose Nachverdichtung dieser Innenflächen sinkt die Wohnqualität erheblich und die Stadt verliert einen ihrer größten Wohnvorzüge.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Das Resultat wäre weiterer Flächenfraß anstatt Flächeneffizienz.

    Das bitte ich einmal etwas ausführlicher zu erklären.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Werden Garagen, Parkplätze oder Gewerbehütten in Hinterhöfen durch Wohngebäude ersetzt, entstehen immerhin meist mehr Retentionsflächen als vorher vorhanden waren.

    Nur dann, wenn es begrünte Dächer sind. Ansonsten bleibt es eine Versiegelung und der Regen entwässert 1:1 ins städtische Kanalsystem und im schlimmsten Fall im Mischwasserkanalsystem. Das ist auch nicht die Intention von Retentionsflächen.


    Ich möchte nicht falschverstanden werden: Nachverdichtung muss eine primäre Aufgabe der nächsten Jahrzehnte bleiben, die Stadt hat noch immer etliche Baulücken in den Blockrandbebauungen, teils ganze Straßenzüge (bspw. die innere GSS, die Ludwig-Erhard-Str., Teile der Merseburger, der Lützner Str., Hermann-Liebmann- u. Torgauer Str. u.v.m.) und andere bebaubare Brachflächen (wie 416, Löwitz, Bayerischer Bhf., Rosa-Luxemburg-Str etc. ...) warten noch immer auf Bebauung. Man kann nicht plan- und bedenkenlos nachverdichten, man muss im Blick haben, dass die Menschen in diesen Wohnungen bei starker Hitze auch in Zukunft wohnen können, denn es bleibt nicht bei den uns bekannten Sommern! Daher bleibe ich dabei: Die Verwaltung muss hier steuern, es braucht mehr integrierte kühlende Flächen - die Innenhöfe spielen dabei aus meiner Sicht eine Rolle, die bislang ziemlich unter dem Radar geblieben ist, denn hier entstehen ersteinmal keine Kosten für die klammen Kommunen. Kein Mensch möchte heute mehr in einer bis zum Ersticken verdichteten Stadt leben (wie vielleicht 1930). Leipzig wird in den nächsten Jahren dem deutschen Trend entsprechend recht wahrscheinlich eher Einwohner verlieren. Es macht also überhaupt keinen Sinn, die Stadt bis in die Innenhöfe hinein zu verdichten.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    [...] Im Vergleich zu Berlin, wo eher grosszügige Strassen mit Strassenbäumen ein hübsches Grün nach Aussen demonstrieren, war es in Leipzig umgekehrt.

    Kaum Strassenbäume dafür keine mit Geschosswohungbau verbauten Höfe, wie die berüchtigten 3.und 4. Hinterhöfe in anderen Städten. [...]

    Mit Verlaub, das stimmt so überhaupt gar nicht.

    Leipzig hatte eine sehr hohe Dichte an Straßenbäumen und Alleen und das wurde auch in den Planungen der großen Jahrhundertwende-Viertel so ganz klar in die Planungen geschrieben. Es gab komplette Straßenzüge, welche auch von vornherein als Alleen in den Planungen ausgewiesen wurden. Davon sollten die meisten Reaktiviert werden.


    Die Hinterhöfe waren (zum Glück) keine mehrgliedrigen Berliner Höfe. Obwohl in großzügigeren Vierteln (Süd- und Nordvorstadt) zumindest immer wieder zwei Seitenflügel zur Straßenfront (U-Form) gebaut wurden. Oder sogar eine zweite geschlossene Reihe. Gibt es heute kaum noch Überbleibsel.

    Darüberhinaus gab es mehrgeschossige Wohnbebauung in den Hinterhöfen in eigentlich allen Wohnvierteln des Mittelstands (z.B. Schleußig, Plagwitz, Eutritzsch) und gehobenen Bürgertums (z. B. Bachviertel, Graphisches Viertel, Waldstraßenviertel). Keine oder nur geringe Hofbebauung (Kutscher- und Gartenhäuser) gab es nur in den Großbürgerlichen Vierteln wie Musikviertel und Gohlis.

    Über weite Teile der Stadt, waren Höfe im Blockrand Kohorten von Kleinhandel- und Handwerksbetrieben. So z. b. in Connewitz, Lindenau und Leutzsch.

    Kriegszerstörung, der Verfall zu DDR-Zeiten, und der Abriss in den Sanierungswellen der 1990er Jahren, haben davon nur nicht viel übrig gelassen. Bebaute Innenhöfe sind so überhaupt kein neueres Phänomen. Wirklich gar nicht.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Mit Verlaub, das stimmt so überhaupt gar nicht.

    Mit "ohne" Laub, dem pflicht ich zu, das passt so überhaupt nicht.

    Präambel: Dem überhaupt ein "gar" zuzufügen, ist sprachliche Verhohnepipelung daher daher lehn ich den Beitrag schon einmal pauschal ab.

    Erstens, Realität und Planung sind grundverschiedene Dinge. Nehmen wir als Beispiel das Waldstraßenviertel; Tschaikowski- und Feuerbachstraße waren bebaumt, ein Blick in die Funkenburg-, Frege-, Planck- oder Auenstraße (selbig heißt, glaube ich, nicht mehr so) zeigt den Anteil der Straßen mit Verbaumung am Gesamtviertel an. Die G.-Adolf Str. wurde erst nach der Wende gärtnerisch überarbeitet. Die Waldstraße selbst, als große Straße, ist in dieser Betrachtung außen vor. Ähnlich ist jedoch der Anteil der Baumstraßen in anderen Stadtvierteln der Messe-, Buch- und Pleissenmetropole, bzw. niedriger. Meist sind nur die großen Straßen, wie im Süden Bebel- und Südstraße, aufgeforstet.

    Zweitens ward beschroben die Situation der extrem engen zweiten, dritten und vierten Hinterhöfe. Selbige hat die Stadt Lpz. in der Regel nicht. Das die Innenhöfe per se nicht als Savannen oder Bergwälder mit Pandapopulationen geplant und realisiert waren, hat hier niemand behauptet. (Da stimmten sogar Plan und Realität überein, oh welch freudig und seltenes Ereignis!), dass der Straßenbaumbestand seit den 80ern erheblich zugenommen hat, soll auch unbestritten sein.

    Aber an die völlig verholzten Berliner oder Hamburger Gehwegfassungen reicht das nicht heran. Die verlaubte Quartierstrasse ist die Ausnahme und nicht die Regel.

    Einmal editiert, zuletzt von betonbrille (30. Juli 2026 um 21:09) aus folgendem Grund: Lehr Zeichen

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Zitat: "Das Resultat wäre weiterer Flächenfraß anstatt Flächeneffizienz."

    Das bitte ich einmal etwas ausführlicher zu erklären.

    Infrastrukturen aller Art, insb. aber der für eine nachhaltigere Stadtentwicklung so wichtige ÖPNV, sind offensichtlich effizienter in dicht bebauten Gebieten. Auch aus ökologischer Sicht ist es besser, so wenig Fläche wie möglich zu versiegeln und keine zusätzlichen Landschaftsräume durch Außenentwicklung zu zerschneiden. Nimmt man bewusst Flächen, die sich für eine Innenverdichtung eignen, heraus, bleibt zwangsläufig aber nur die Außenentwicklung.
    Das gilt auch unabhängig von mittelfristigen Einwohnerentwicklungen: München verlor bspw. über einen relativ langen Zeitraum in den 80er und 90er Jahren Einwohner an das Umland, doch seit 20 Jahren herrscht wieder eklatante Wohnungsnot (< 0,2 % Leerstand), Nachverdichtung innerhalb bestehender Strukturen ist die einzige Möglichkeit, Abhilfe zu schaffen ohne noch weitere Freiflächen am Stadtrand zu versiegeln. In Leipzig wird die Zahl der freien Baugrundstücke im Blockrand nicht ewig Bestand haben. Doch wuchsen die Metropolen langfristig bis jetzt immer, sofern sie wirtschaftlich und kulturell attraktiv blieben. Und ich sehe wenig Grund zur Annahme, dass sich das bei Leipzig ändern sollte.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Nur dann, wenn es begrünte Dächer sind. Ansonsten bleibt es eine Versiegelung und der Regen entwässert 1:1 ins städtische Kanalsystem

    Es sind nicht nur Gründächer. Auch neu angelegte Grünflächen auf vormals versiegelten Parkplätzen oder mit Baracken bebauten Flächen tragen dazu bei (natürlich nur, wenn keine TG, womit man wieder bei der Stellplatzsatzung wäre...).

    Dekoratives Anführungszeichen

    Man kann nicht plan- und bedenkenlos nachverdichten

    Stimme ich zu. Aber das Beispiel, das die Diskussion hier ausgelöst hat, ist für mich sehr weit weg von plan- und bedenkenlos (natürlich auch vom gegenteiligen Ansatz - maximale Verdichtung bis auf den letzten Quadratmeter, wie das im Mittelmeerraum seit langem das Mittel der Wahl ist, um die Sonneneinstrahlung auf Wandflächen und Straßen zu minimieren).

    Dekoratives Anführungszeichen

    Kein Mensch möchte heute mehr in einer bis zum Ersticken verdichteten Stadt leben (wie vielleicht 1930)

    Und doch sind es genau diese Viertel, die sich bis heute maximaler Beliebtheit erfreuen. Vielleicht trügt einen da die persönliche Präferenz ein wenig. Ich würde auch nicht so gerne in 3. Reihe innerhalb eines Blockrands wohnen. Aber Arbeitskollegen von mir schwören darauf.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Mit "ohne" Laub, dem pflicht ich zu, das passt so überhaupt nicht.

    Präambel: Dem überhaupt ein "gar" zuzufügen, ist sprachliche Verhohnepipelung daher daher lehn ich den Beitrag schon einmal pauschal ab.

    Erstens, Realität und Planung sind grundverschiedene Dinge. Nehmen wir als Beispiel das Waldstraßenviertel; Tschaikowski- und Feuerbachstraße waren bebaumt, ein Blick in die Funkenburg-, Frege-, Planck- oder Auenstraße (selbig heißt, glaube ich, nicht mehr so) zeigt den Anteil der Straßen mit Verbaumung am Gesamtviertel an. Die G.-Adolf Str. wurde erst nach der Wende gärtnerisch überarbeitet. Die Waldstraße selbst, als große Straße, ist in dieser Betrachtung außen vor. Ähnlich ist jedoch der Anteil der Baumstraßen in anderen Stadtvierteln der Messe-, Buch- und Pleissenmetropole, bzw. niedriger. Meist sind nur die großen Straßen, wie im Süden Bebel- und Südstraße, aufgeforstet.

    Zweitens ward beschroben die Situation der extrem engen zweiten, dritten und vierten Hinterhöfe. Selbige hat die Stadt Lpz. in der Regel nicht. Das die Innenhöfe per se nicht als Savannen oder Bergwälder mit Pandapopulationen geplant und realisiert waren, hat hier niemand behauptet. (Da stimmten sogar Plan und Realität überein, oh welch freudig und seltenes Ereignis!), dass der Straßenbaumbestand seit den 80ern erheblich zugenommen hat, soll auch unbestritten sein.

    Aber an die völlig verholzten Berliner oder Hamburger Gehwegfassungen reicht das nicht heran. Die verlaubte Quartierstrasse ist die Ausnahme und nicht die Regel.


    Das ist alles wahnsinnig spannend. Aber vielleicht solltest du noch einmal deinen Ausgangspost lesen. Selbst das Zitat von dir in meiner Antwort, beschreibt eine Verallgemeinerung welche ich nicht teile. Und das nicht nur in der Gegenwart.

    Ansonsten können wir natürlich auch einfach auf sprachliche Aspekte umschwenken.

    2 Mal editiert, zuletzt von hedges (30. Juli 2026 um 23:56)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    [...]

    Das gilt auch unabhängig von mittelfristigen Einwohnerentwicklungen: München verlor bspw. über einen relativ langen Zeitraum in den 80er und 90er Jahren Einwohner an das Umland, doch seit 20 Jahren herrscht wieder eklatante Wohnungsnot (< 0,2 % Leerstand), Nachverdichtung innerhalb bestehender Strukturen ist die einzige Möglichkeit, Abhilfe zu schaffen ohne noch weitere Freiflächen am Stadtrand zu versiegeln. [...]

    Das Beispiel München ist aber auch eines der positiven. Die Verdichtung bzw. Wieder-Verdichtung der Kriegslücken in den Jahrhundertwende-Vierteln wurde für damalige Verhältnisse fast schon mustergültig umgesetzt. Als Beispiele mit der Maxvorstadt, Schwabing, oder Glockenbachviertel sind die Blockränder wieder fast komplett geschlossen worden. München hat mit einer mittleren Durchschnittshöhe im Geschosswohnungsbau eine hohe Einwohnerdichte erreicht. Das hat in vielen Aspekten sehr positive Effekte.

    Trotz der starken Einwohnergewinne Münchens nach dem Zweiten Weltkrieg hat es die Stadt geschafft, mit Nachverdichtung und ohne einen hohen Anteil an Großwohnsiedlungen an der Gesamtstruktur der Stadt, das Wachstum unterzubringen.

    Darin liegt auch das große Potential von Leipzig. Durch die Wiederherstellung der Blockränder in den Jahrhundertwende-Vierteln und Bebauung von Industriebrachen, ließe sich das Einwohnerwachstum größtenteils in bestehenden Strukturen bewältigen. Wenn darin noch veränderte Mobilitätsstrukturen einbezogen werden, ließe sich die Stadt trotz weiterem EW-Wachstum sogar positiver entwickeln als es die Gegenwart hergibt.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Nimmt man bewusst Flächen, die sich für eine Innenverdichtung eignen, heraus, bleibt zwangsläufig aber nur die Außenentwicklung

    Soweit sind wir ja in Leipzig noch lange nicht. Die Nachverdichtung sollte zuerst an den Blockrändern stattfinden, da sind wir uns doch sicher einig. An anderer Stelle habe ich einige Beispiele von ganzen Straßenzügen aufgezählt, die noch auf Bebauung warten. Die Innenhöfe zu bebauen, tut noch lange nicht Not. Wenn alle kriegsbedingten Blockränder und Brachflächen wiederbebaut sind, und dann der Zuzug nach Leipzig immer noch im heutigen Umfang anhält und das Geburtendefizit überkompensiert, erst dann wäre es wirklich notwendig, über Innenhofbebauung nachzudenken. Und bitte vergessen wir auch nicht die sich sukzessive verändernden klimatischen Verhältnisse. Ich kann mir gut vorstellen, dass andere Städte Ihre Nachverdichtung aus heutiger Sicht gerne anders machen würden - hätte sie die Möglichkeit. Leipzig hat sie.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Und doch sind es genau diese Viertel, die sich bis heute maximaler Beliebtheit erfreuen.

    Lässt sich so pauschal sicher nicht sagen. Die Viertel mit maximaler Beliebtheit sind oft auch eben genau die, die viel Grün außerhalb der Innenhöfe aufweisen. In Viertel wie wie die Südvorstadt zieht es vor allem junge Menschen, Studenten etc., weil sie hipp sind und die Wege zur Uni und zum Feiern nicht weit sind. Natürlich nehmen die zur Not auch eine Besenkammer im Hinterhof 3. Reihe. Das ist häufig temporäres Wohnen. Aber junge Menschen sind auch wesentlich resilienter. Insgesamt aber tut das dem Stadtteil und der gewachsenen Bevölkerung nicht gut, da sollte die Verwaltung "steuern".

    Wir haben aus der Vergangenheit in Leipzig auch gelernt, dass die hippen Viertel auch einfach "weiterwandern", wenn andere zu voll werden. Man sollte die Stadtviertel nicht bis zum Erbrechen verdichten, während in anderen noch Platz ist.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Soweit sind wir ja in Leipzig noch lange nicht. Die Nachverdichtung sollte zuerst an den Blockrändern stattfinden, da sind wir uns doch sicher einig. An anderer Stelle habe ich einige Beispiele von ganzen Straßenzügen aufgezählt, die noch auf Bebauung warten. Die Innenhöfe zu bebauen, tut noch lange nicht Not. Wenn alle kriegsbedingten Blockränder und Brachflächen wiederbebaut sind, und dann der Zuzug nach Leipzig immer noch im heutigen Umfang anhält und das Geburtendefizit überkompensiert, erst dann wäre es wirklich notwendig, über Innenhofbebauung nachzudenken.

    An dieser Stelle zitiere ich noch einmal dein Zitat auf das ich mich oben bezog : "Wenn ein Hof mit alten Baracken oder alten abrissfähigen Gebäuden bereits bebaut oder in einer sonstigen Weise versiegelt ist, muss es doch bei neuen Projekten nicht zwangsläufig bebaut bleiben."

    Es ging und geht also explizit nicht um bislang unversiegelte Flächen mit altem Baumbestand, sondern um bereits anderweitig aber mindergenutzte Flächen innerhalb bestehender Bebauung. Davon gibt es auch in Leipzig eine große Anzahl (u.a. das hier diskutierte Projekt). M.E. spricht nichts gegen eine maßvolle Verdichtung dieser Strukturen. Dem Wohnungsmarkt ist nicht geholfen, 20 Jahre lang auf die Bebauung einer Brachfläche zu warten und bis dahin andere Möglichkeiten ungenutzt zu lassen. In diesem Punkt kommen wir vermutlich einfach nicht zusammen, aber das ist ja auch ok :)

    Dekoratives Anführungszeichen

    Lässt sich so pauschal sicher nicht sagen. [...] In Viertel wie wie die Südvorstadt zieht es vor allem junge Menschen, Studenten etc., Natürlich nehmen die zur Not auch eine Besenkammer im Hinterhof 3. Reihe.

    Ich orientiere mich dabei an den aufgerufenen Mietzinsen und Kaufpreisen. Besenkammern, ja, die gibt es. Aber die sind doch nicht der Standard. Auch hier erwähne ich das Bezugszitat noch einmal: "Kein Mensch möchte heute mehr in einer bis zum Ersticken verdichteten Stadt leben (wie vielleicht 1930)". Auf junge Menschen hast du bereits relativiert, aber in diesen Vierteln leben ebenso "Alteingesessene" und Arbeitnehmer aus dem Hochlohnsektor. Letztere können sich auch oder erst recht etwas weiter draußen leisten, wollen nur eben nicht alle. Daher mein obiger Einwand.

    Unabhängig davon: Unsere deutschen Städte sind allesamt moderat verdichtet. Selbst von Dichten wie in manch anderen europäischen Ländern sind wir noch sehr weit entfernt. Von einem Ersticken möchte ich da nicht wirklich sprechen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Trotz der starken Einwohnergewinne Münchens nach dem Zweiten Weltkrieg hat es die Stadt geschafft, mit Nachverdichtung und ohne einen hohen Anteil an Großwohnsiedlungen an der Gesamtstruktur der Stadt, das Wachstum unterzubringen.

    Richtig. Großwohnsiedlungen auf der grünen Wiese sind genau das, was es zu vermeiden gilt. Natürlich ist das nicht immer möglich, insb. dann wenn Flächenreserven knapp werden oder geeignete Flächen Dritter aus welchen Gründen auch immer nicht zeitnah für den Wohnungsbau zur Verfügung stehen. Die Großwohnsiedlung Neuperlach ist bspw. bezogen auf die damalige bebaute Stadtfläche und den Einwohnerzugewinn schon signifikant.

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    Durch die Wiederherstellung der Blockränder in den Jahrhundertwende-Vierteln und Bebauung von Industriebrachen, ließe sich das Einwohnerwachstum größtenteils in bestehenden Strukturen bewältigen.

    Das will ich nicht bestreiten. Im Gegenteil: Versiegelte Innenhöfe zählen für mich zu den bestehenden Strukturen dazu. Da mit der Konversion großer Brachflächen aufgrund der Komplexität und Finanzierungssumme i.d.R. nur sehr langsam etwas vorangeht, müssen parallel kleinere Vorhaben umgesetzt werden. Bauwillige kann sich eine Kommune leider nicht heraussuchen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Projekt Volkshausgarten - Quartier Neuer Arbeit hinterm namensgebenden Volkshaus

    Anekdotisch: Vor ein paar Jahren wurde das Projekt vor Ort im Volksgarten vorgestellt. Dazu wurden die Baugrenzen mit Flatterband abgesteckt, eine Bühne, Bierbänke und ein Zelt aufgebaut. Anwesend waren die Projektentwickler, die Stadtverwaltung, die Architektin, Bewohner eines 2011 mit dem Architekturpreis der Stadt Leipzig ausgezeichneten Stadthauses , die sich cholerisch darüber beschwerten, dass mit den geplanten Neubauten ihre innerstädtische Lage nicht mehr so schön abgeschieden sein würde und die dann vom Projektentwickler belehrt wurden, dass ihre Wohnform überhaupt nicht zeitgemäß sei und der Stadt schade -

    Des weiteren waren frustrierte Gewerkschafter anwesend, die sich bitter darüber beschwerten, von ihren Berliner Ober-Gewerkschaftern über den Tisch gezogen worden zu sein, die mit dem Grundstücksverkauf an Coloured Fields nur Geld scheffeln wollten und die Interessen der kleinen Klassenkämpfer im Volkshaus vor Ort überhaupt nicht respektieren würden.

    Und dann war noch ich dabei, der von der Architektin wissen wollte, warum sie so einen Würfel plant, wozu die hohen Räume für Nichts im Dachgeschoss dienen und ob man das nicht besser an den schönen Altbau anpassen kann. Da schon die anderen so angry waren, habe ich besonders höflich gefragt.

    Zur Erinnerung, das war der Siegerentwurf aus der Mehrfachbeauftragung (Bildquelle), auch Bauwelt berichtete damals.

    tfkv7atq.jpg

    ... der dann ziemlich schnell so aussah (Bildquelle) ...

    86dfufo7.jpg

    Und der sich auf der neuen Projektwebsite nun so zeigt:

    897ckiv3.jpg

    https://www.volkshausgarten.de/

    Immerhin ein irgendwie angeschrägtes Dach.

    Ich verstehe, dass man lieber höhere Raumhöhen haben wollte und dafür das zuvor viel zu hohe Sockelgeschoss etwas gestaucht hat. Aber dass nun keine der Etagen stimmig mit der Horizontalgliederung des Altbaus korrespondiert, sieht schon mistig aus. Das war vorher besser gelungen. Vorher gab es ein eigentlich unpassendes liegendes Fensterformat, aber die Fensterteilung riss es halbwegs raus. Die nun ungeteilten quadratischen Fenster fügen sich gar nicht ein.

    Mit Rot-Farbtönen habe man sich probiert, aber das habe nicht gut ausgesehen, hieß es damals. Und dieses klinische Weiß sieht besser aus?

    Für die andere Seite des Volkshauses gibt es diesen Entwurf, so geht's eben auch: RE: Leipziger Wohnungsbau

    5v2znvtd.jpg

    Die Hoffassaden sind noch etwas schematisch visualisiert, die einst angedachten Gefängnisgitter sind hoffentlich beerdigt worden.

    zjec3fnv.jpg

    Und wer sich ein bisschen erschrecken will, für den bietet das Backend der Projektwebsite auch noch diese, offenbar nicht aktuelle Visualisierung:

    2pokr4kb.jpg

    Quelle: https://www.volkshausgarten.de/wp-content/upl…_3-1024x576.jpg

    Sooo alt kann die allerdings noch gar nicht sein, obwohl's nach 1999 aussieht.

  • Für das ehemalige Bahngelände am Plagwitzer Bahnhof gab es am 10.09.2016 Ergebnisse eines Städtebaulichen Wettbewerbs zu sehen, in dem drei Vorschläge zur künftigen Bebauung vorgestellt wurden.

    Hier die Ausgangslage:

    Bebaut werden soll nur der Kleine Bereich 4 vom S-Bahnhof Plagwitz bis Grünanlage 13.

    dzlme4lp.jpg

    Beispiel 1:

    passt sich gut in die bestehende Struktur ein

    9yhlrhcy.jpg

    Beispiel 2:

    uawltmj3.jpg

    Beispiel 3:

    iutzdc92.jpg

    2 Mal editiert, zuletzt von Tomlpz13 (13. September 2026 um 18:10)