Beiträge von pontifexmaximus

    Gut zusammengefasst Schmittchen. Um so Trauriger, weil gerade dieser Teil Frankfurts Impulse braucht um der außerordentlich guten Lage gerechter werden zu können. Mal wieder totales Versagen seitens der Stadt.


    Rock Capital hätte auf dem Areal nochmal deutlich spannenderes und mehr Geförderten Wohnraum Bauen können über eine Querfinanzierung mit dem Nachbarhochhaus und Ersparnissen, die sich durch das größere Baufeld ergeben. Auch hätte die Stadt sagen können: "liebe Rock Capital, wir erlauben euch 100 m zu bauen, wenn Ihr im Nachbargebäude 100% geförderte Wohnungen baut." Aber nein, so weit denkt natürlich keiner im Römer

    Ich finde das Karstadt-Projekt an sich extrem gut. Die Stelle, an der es entsteht, ist aber dermaßen trivial, dass es fast schon eine Verschwendung ist, das dort an dieser Stelle zu bauen. Großstädtische Architektur kann FFM (mit Ausnahme der Hochhäuser) leider nicht so gut.

    Das Galeria an der Hauptwache in diesem Style umzubauen wäre der Hammer.

    Stimme Adama hier zu. 3XN enttäuscht und ist meiner Meinung nach auch unrealistisch. Niemals käme der so grün.
    Wäre ich in der Jury hätte mir die Wahl zwischen COBE und Heide Kopfzerbrechen bereitet aber letztendlich ist der Wahrgenommene Abstand der Türme zueinander von Heide besser gelöst.

    Dürfte ich mir was wünschen, wird Herzog & De Meuron auf dem Präsidum-Areal errichtet (zusätzlich zum bereits bestehenden Entwurf). Schneider & Schumacher auf dem Areal der Bundesbank an der Taunusanlage und COBE auf dem Grundstück der Sparkasse in der Neuen Mainzer Straße. Träumen darf man ja noch :)

    Der richtige Entwurf für diese Stelle hat aber gewonnen

    Obwohl meiner Meinung nach der beste Entwurf gewonnen hat, finde ich, hat das Teilnehmerfeld wirklich gut geliefert.


    Mein Senf:


    Ingenhoven:

    Die Türme stehen zu nah beieinander. Die Fassade gefällt mir sehr gut ich bin mir aber nicht sicher, ob Sie den Effekt verschlimmert ober verbessert.

    Insgesamt könnte ich mir die zwei Häuser als Solitär total gut alleinstehend vorstellen.


    Schneider + Schumacher:

    Die Formensprache ist zwar minimal in die Jahre gekommen aber mir gefällt das technische ja total! Auch großen Respekt für den Versuch doch noch die 320 meter zu reißen. Ein schöner Entwurf. Der würde gut ins Bankenviertel passen. Zwischen FBC und DB zum Beispiel.


    Chipperfield:

    Für sich gesehen interessant aber unpassend an dieser Stelle. Würde sich total mit ONE und Spin beißen, wirkt gedrungen und irgendwie zu Kopflastig für diese Stelle in Frankfurt. Im Bankenviertel wäre der Turm wieder ok. (Neue Mainzer Straße z.B.)

    Edit: Die Sockelbebauung von Chippie wäre aber bestimmt wahnsinnig gut geworden.


    Herzog & De Meuron:

    Eines der grundsätzlich besten Büros meiner Meinung nach. Aber der Entwurf hat mich fast etwas enttäuscht. Zusammen mit Heide, und 3Xn jedoch am besten die arrangierung der Baumassen gemeistert. Die Architektur wäre bestimmt super geworden aber auch hier sehe ich den Entwurf eher wo anders. Würde in geringerer Höhe und schlanker total Richtung EZB-Cluster passen.


    COBE:

    Ich liebe den Entwurf! Wir haben nicht genug runde Hochhäuser in Frankfurt. Das wäre Ikonisch geworden. Ich hoffe wir kriegen hier ein paar schöne Visualisierungen zu sehen! Auch hier bemängele ich aber, dass die Türme einfach zu nah aneinander stehen.


    Heide:
    Hierzu muss ich nichts mehr sagen, meine Vorredner haben schon alles erwähnt. Einfach spitze. Wird ein großer Wurf für FFM und auch noch in 40 Jahren eine Ikone sein. Hier auch nochmal Respekt an Ferdinand Heide für den Versuch die 300 zu knacken.


    3XN:

    Die Sockelzone ist hier am besten gemacht. Sehr sehr stark. Ich mag die Horizontale betonung sehr. Gerade bei der Höhe wirkt das super, kann aber die Nachbarn auch etwas erschlagen. Die Bäume in der Fassade halte ich für Greenwashing. Das wäre sicher so nicht gekommen. Falls doch, auf jeden fall cool. Glaub ich aber nicht dran. (ebenso wenig glaub ich an die zwei Bäume auf dem Wohnturm von Heide haha)


    OMA:

    Mal wieder ein schwarzer Turm. Das würde sich super machen, aber eher im Bankenviertel, glaube ich. Ich finde den Entwurf für sich gesehen sehr gelungen. Ich würde mir wünschen, dass mal ein Tower mit zwei verschiedenen Fassaden gebaut wird. Aber gegen Heide ist die Kubatur einfach zu langweilig und Konservativ.


    Alles in allem ein sehr sehr spannender Wettbewerb. Ich freue mich schon auf die Visualisierungen der Teilnehmer. Wieso Heide aber nochmal gekürzt wurde. Verstehe ich nicht.

    Der Turm ist wahnsinnig gut gelungen. Das zeigt einfach, dass der Entwurf nun schon fast 22 Jahre auf dem Buckel hat und immer noch aktuell wirkt. Daran wird sich vermutlich auch in den nächsten 50 Jahren nichts mehr ändern. Gut gemacht Helaba, muss man einfach so sagen.


    Wie nah der Turm doch an der alten Oper wirkt, war mir garnicht bewusst.


    Ich habe eigentlich immer viel zu meckern aber hier würde ich am Turm selber nichts verändern. Auch die Lobby, super! Lediglich mehr respekt beim Umgang mit dem Altbau hätte ich mir gewünscht aber darüber sehe ich jetzt hinweg. Einfach toll!

    Guten Tag liebe Mitforisten,

    wo finde ich denn eine Karte, die zeigt wo genau die unterirdischen Tunnel (Ubahn, Sbahn, sonstiges) in FFM verlaufen?
    Speziell geht es mir um die Gegend rund um den HBF ca. 500 m Radius. Google hat mir leider nicht weitergeholfen.

    Auf den Fotos wirkt die Fassade auf mich klasse. Das würde ich mir auch in Frankfurt wünschen. Die Fassade ist im wahrsten Sinne des Wortes unheimlich Facettenreich. Den "Fake" Effekt den mein Vorredner beobachtet hat, finde ich ebenso ziemlich interessant. Ich würde es eher als Comicartig bezeichnen.


    Die Steigerung des Glasanteils nach oben hin halte ich für einen Geniestreich.

    Ich nutze die E-scooter sehr häufig. Ich bin an manchen Tagen nur unterwegs in Frankfurt und könnte das ohne die Roller nicht bewerkstelligen. Auto unmöglich wegen Parken, Taxi zu teuer, ÖPNV zu unflexibel und Fahrrad, nun, da sehe ich eigentlich keinen Unterschied. Wer mit dem Roller auf dem Gehweg fährt der macht das mit dem Fahrrad auch. Für mich sind die ein Segen! Die vermüllung und rüpelhaftes verhalten kriegt man sicher auch anders in den Griff.

    Landmarken-Architektur dieser Klasse muss nicht unökologisch sein. Ein neumodisches Ökoquartier (was auch immer das sein soll) welches nach 25 Jahren wieder abgerissen werden muss, ist nicht nachhaltiger, als eine konventionelle Struktur, wie eben das Tacheles, die mindestens mal 80-100 Jahre stehen bleibt. Zudem ja die EG-Zonen auch Nutzungen, Plätze und Durchwegung für die Öffentlichkeit bieten.

    Das wäre wirklich traurig! Ich möchte deine Quelle nicht anzweifeln aber das ist bis dato ja nur Spekulation.

    Hier ist eigentlich eine Stellungnahme seitens Herrn Josef nötig.


    Grundsätzlich wären mir 2 oder drei türme zwischen 100 m und 150 m lieber als einer mit 175 m aber drei 60-80 m Stummel wie auf der Molenspitze brauchen wir hier wirklich nicht! Der Entwurf der gewonnen hat ist wirklich klasse.

    Einer der Gründe, dass es beim 160 W so weit gekommen ist, ist sicher der völlig unberechenbare Bestand. Die Entstehung dieses HH war doch schon turbulent. Dann wurde es in den 90ern saniert. Ergo weiß keiner mehr so richtig auf welche Pläne man sich verlassen kann. Baubegleitende Planung: bei einem solchen Objekt die Büchse der Pandora. Dann einmal Pech gehabt mit Corona und einem Nachunternehmer. Zack! 3 Jahre Verspätung.

    Der Marienturm hat in der Fassade eine recht starke Betonung der Vertikalen. Das lese ich beim Signa Turm so nicht.

    Ich denke eine solche Fassade (die ja für sich gesehen Wertig und schön ist) wirkt einfach besser, wenn der Turm eine gewisse Finesse hat und eine Harmonische Kubatur. Diese Chance wurde beim Signa-Entwurf tatsächlich verpasst. Der Marienturm hätte 20 Meter mehr auch vertragen können, funktioniert an der Stelle aber sehr gut.

    An diesem Haus war doch außer der Adresse nichts mehr wie damals.
    Wenn das Anliegen der Initiative wirklich so wichtig ist, dann kann man auch wo anders ein Haus erwerben und dafür nutzen.
    Wenn wir jedes Gebäude zum Baudenkmal erklären, in dem mal jemand inspirierendes gewohnt hat, dann bekommen wir in 50-100 Jahren ein ernstes Problem.