Beiträge von Volker Thies

    Das dürfte das Projekt mit zwei Hallen sein, das Frasers Property Industrial Anfang des Jahres von Alpha Industrial erworben hat. Zusammen sollen sie 30.000 qm Nutzfläche auf einem 5,1 ha großen Grundstück bieten. Zu dem damals erworbenen Paket gehörte auch noch eine bereits von BASF genutzte Halle in Ludwigshafen.

    Kann gerne auch verschoben werden, falls es an dieser Stelle nicht passt, aber hier gibt es im Bewegtbild ein paar ganz nette, nahe Einblicke in Erneuerungsarbeiten an einer Rollbahn:

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    Zum Pressetermin habe ich es heute leider nicht geschafft, vielleicht noch ein paar kleine Punkte, die ich im Nachhinein bei der Helaba erfragen konnte: 2021 wird sicher ncihts fertiggestellt. Allerdings würde es auch nicht mehr zehn Jahre dauern. Es wird 52 Obergeschosse geben und vier oder fünf unter der Erde. Die 6.000 fehlenden qm Mietfläche (mir wurde 66.500 für Büros genannt) sollen allesamt öffentlich zugänglich sein, also neben dem Museum beispielsweise auch Gastronomie und Foyer mit Durchgangsfunktion.


    Was das Museum betrifft, soll es in die oberste Etage des Altbaus. Auf jeden Fall soll da nichts aufgestockt werden. Wenn man das Staffelgeschoss als vollwertige Etage betrachtet, stimmt das meiner Meinung nach auch mit dem vierten Geschoss.

    Iron Mountain stellt das Objekt unter der Adresse Borsigallee 1 auch schon offiziell auf seiner Webseite dar. Dort ist von 27 MW Rechnerleistung die Rede. Es wird den phantasivollen Namen FRA-1 tragen. Upstack nennt 36.000 qm BGF auf vier Etagen. Gegenüber Brachenmedien sagte IM-CEO William Meaney Anfang März, dass man noch einen Finanzpartner für das Frankfurter Projekt suche, damit aber weit vorangekommen sei. Ich habe da mal zu weiteren Eckdaten nachgefragt. Mal schauen, ob Iron Mountain sich äußert.

    Unter "Eigentumswohnung" versteht man allgemein schon verbindlich etwas, das nach dem Wohnungseigentumsgesetz in Teileigentum organisiert ist und in aller Regel im Geschosswohnungsbau erstellt ist. Vielleicht mag es bei der Bauform auch einzelne Ausnahmen geben, aber 95% der Objekte dürften im Geschosswohnungsbau entstehen.


    Dass Reihenhäuser meist Wohneigentum sind, ist natürlich klar. Aber es sind eben keine Eigentumswohnungen.

    Zu #145: Dem Entwickler zufolge wurde ein Bieterverfahren vor wenigen Tagen beendet und man befindet sich mit einem noch ungenannten Käufer in der Exklusivität. Ende März soll die Transaktion abgeschlossen sein.

    Vielleicht noch ein paar Fakten, die während und am Rande der Grundsteinlegung kommuniziert wurden und weder in der Pressemitteilung noch im verlinkten Artikel stehen:


    - Gesamtinvestment für den Bauabschnitt: etwas mehr als 400 Mio. Euro

    - Das Hotel bekommt eine rund 2.000 qm große Konferenzzone. Das sei eine der größten in ganz Frankfurt.

    - Für den Hotelanteil ist Bauwens Generalunternehmer. Sowohl Bauwens als auch B&L haben Lupp mit dem Rohbau beauftragt.

    - Neben den genannten ETW wird es noch elf Townhouses geben. (In dem nicht vom Hotel beanspruchten Teil des Blockrands, nehme ich an.)

    - Für hiesige Mitleser vielleicht interessant: Stadtplaner Hunscher hat sich lobend über die beiden Hochpunkte geäußert, auch wenn diese der Vorgabe der Stadt zuwiderlaufen, die ursprünglich drei kleinere Türmchen vorsah.

    Nch ein paar Aspekte aus der Gutachterausschuss-Pressekonferenz, die mir bemerkenswert erscheinen und nicht in der Pressemitteilung zu lesen sind:


    - Nach Beobachtung von Debus steigen die ETW-Preise in den Randlagen stärker als in der City, was unter dem Strich eine Annäherung bedeutet. Als Beispiel wurden vereinszelte Preiser von bis zu 6000 Euro/qm in Nied genannt. Das sei zwar noch die Ausnahme für den Stadtteil, aber eben ein Zeichen für die räumliche Ausweitung der hochpreisigen Zone. Das lasse sich ähnlich auch in anderen Stadtteilen beobachten.


    - Von Josef fand ich - neben dem Eintreten für den Baulandbeschluss und der Hffnung auf den Genehmigungsvorbehalt für die Umwandlung von Mietwohnungen in ETW, den das Land im Verauf des Jahres ermöglichen soll - zwei Aspekte interessant: Erstens will er sich verstärkt mit der Zukunft des Erbbaucrechts auseinendersetzen, da das Instrument angesichts der Bindung der Zinsen an die steigenden Preise zunehmend uninteressant werde. Ein möglicher Lösungsweg unter mehreren könnte eine Einmalzahlung zur Ablösung der Erbbauzinsen sein. Das ist zwar schon immer möglich, wurde in der Praxis aber bisher wohl kaum angewendet. Jetzt sei dieses Instrument bundesweit verstärkt in der Debatte. Zweitens wollen Stadt und öffentliche Wohnungsunternehmen (was gleichbedeutend mit AGB sein dürfte) verstärkt Erbengemeinschaften ansprechen, um von ihnen Flächen und Objekte ankaufen. Man sei sich bewusst, dass man damit in Kponkurrenz zu Projektentwicklern und Umwandlern trete, sei aber zugleich überzeugt, dass es einige Erbengemeinschaften gebe, die nicht unbedingt zum Höchstpreis verkaufen wollen, sondern aus den Immobilien preisgünstigen Wohnraum hervorgehen bzw. die Bestandsnutzer gegen starke Mietsteigerungen abgesichert sehen wollen.


    - Anmerkung meinerseits: Dass man das Absinken der Preissteigerung beim Wohnbauland auf bis zu 15% nach mehreren Jahren mit bis zu 30% als substanzielle Beruhigung ansehen kann, würde ich dann doch eher bezweifeln.

    Dafür spricht auch die im IZ-Artikel ganz am Schluss erwähnte Lagebezeichnung "Am Weiher".

    Ja, da hatte ein Kollege zwischenzeitlich eine bessere Spürnase als ich und hat es aufgrund anderer Fakten der Pressemitteilung relativ sicher der Adresse zugeordnet. Ich hatte das DLH-Center zunächst auch in Vedacht, aber die mir bekannten Flächenzahlen sind wesentlich kleiner. Mal schauen, was ich dazu noch herausbekomme.