Beiträge von Fassade

    Gibt's eigentlich etwas Neues vom Cafe Seeterrassen?

    Im Abendblatt hat Eva Henze, Leiterin Stadtgrün im Bezirk Mitte, am Freitag folgendes hierzu gesagt:


    "Beim Café Seeterrassen wird ein neues gründliches Gutachten klären, was sich aus Denkmalschutzgründen zu erhalten lohnt und was nicht. Das ursprüngliche Café ist für die IGA 1953 von dem berühmten Hamburger Architekten Ferdinand Streb gebaut und 1963 von ihm erweitert worden. Vielleicht ist es sinnvoll, auf den ursprünglichen Stand zurückzubauen."

    Das Problem ist, dass du nicht verstehst, was die andere Person, in diesem Fall ich, sagt. Seltsamerweise. Bei der Planungsseite hast du völlig recht, aber es gibt nicht nur die und in der Kommunikation ist das hier völlig schief gelaufen – aber du scheinst das ja noch nicht mal so sehen zu wollen, wenn ne Planung in 2 Minuten zum Meme wird, dass man da was hätte anders tun sollen. Stattdessen machst du dich ständig über andere Ansichten lustig, die in einer Demokratie dazugehören und Teil des Meinungsbildungsprozesses sind. Über was anderes spreche ich von Anfang an nicht, da kannst du noch so viel äußerst interessante ausführliche Postings zur Planung machen.


    Und übrigens geht es nicht nur darum, ob DU damit Leben kannst, dass die Leute hier nicht mehr sind! Sondern es gibt hier auch andere User und ich z.B. finde es Schade, wenn du Leute vergrätzt, nur weil sie nen anderen Standpunkt vertreten. Nach deiner nächsten Tirade, wo du über Fakten und Meinung in Anführungsstrichen schreibst und die nicht auf meine Postings eingeht, lasse ich es aber wirklich einfach stehen. Ich bleib ja gerne noch ein bisschen hier ;)

    Midas, das ist wie ein Parallelgespräch, wo du lange monologisierst, aber ich ehrlich gesagt gar nicht weiß, wie du das zu meinem Gespräch passt (da bin ich ja nicht der erste User hier, einige haben dann auch die Lust verloren, und ich hab bisschen drauf gewartet, wann mir das wiederfährt). Natürlich bist du besser informiert über das Gesamtprojekt und alles, was ich sage, ist in meinem ersten Posting aus der Sicht eines normal informierten Bürgers und wie das Projekt dort ankommt, was man anders hätte tun können. Du weißt ja ganz genau, wie sich über das Projekt lustig gemacht wurde. Aber anstatt mal zu denken, dass es dafür Gründe geben könnte, die man auch aus dem Posting eines schlecht informierten Users herauslesen könnte, sagst du halt "irgendwer macht immer Aufstand" und machst #facepalm(s), wenn jemand die olle Sanierungsidee nochmal rausholt, weil die für gut befunden wird. Aber daher hast du dir ja wahrscheinlich den Namen Midas passend gegeben. ;)


    Jo mei, so ischs Lebe.

    Bzgl "falsch informiert": ist mir unklar, woher das Missverständnis kommt, aber ich meine mit "optisch anders" bei gleicher Größe/Technik das, was du mit "anderer farblicher Gestaltung" meinst. Damit das nicht noch weiter OT geht, verwende ich deine Begrifflichkeiten und antworte nach dem Doppelpunkt:


    Midas, aber das ist doch genau die Attitüde, die zu diesen Problemen führt. Wenn ich denke, dass "immer irgendwer Aufstand" macht, anstatt die lokalen Gegebenheiten und Akteure ernstzunehmen, kommt der erste veröffentlichte Entwurf dabei raus und wird zur Internet-Witzfigur. Der Witz sagt ja aus: der Entwurf sieht aus, als hätte jemand einfach Photoshop geöffnet und ne x-beliebige Brücke reinmontiert so wie ich jetzt hier die Titanic reinmontiere. Nun macht jemand relativ simpel ne "andere farbliche Gestaltung", nimmt die Sorgen der Clubs ernst und schon hat man etwas, was der Laie nicht als Witz, sondern als wirklich gute Lösung aufnimmt. Win-Win und das Zeichen, dass nicht "immer irgendwer Aufstand" macht, sondern dass es verschiedene Ansichten gibt und es sich durchaus lohnt, miteinander zu reden – dann führen kleine Änderungen in der Gestaltung zu großen in der Wahrnehmung. Der böse NIMBY wird ja hier recht oft beschworen und es gibt dieses Problem, ja, aber es gibt auch Fälle, wo durch eine Debatte eine wirklich gute Lösung erzielt wird.

    Naja, es ist optisch anders ausgestaltet als das graue Ufo, das die DB vorgestellt hat. Das mag für den Experten ein minimaler Unterschied sein, aber die Optik ist für den Laien, der sich dann aufregt und zur Unterschriftensammlung stürmt, natürlich mitentscheidend. Mich wundert es immer, dass die Planer das nicht schon von Anfang an mitdenken.

    Auch der hier gezeigte Entwurf für die Sternbrücke ist ja neu. Nicht mehr der graue Kasten, der es vorher war, aber technisch und auch von der Größe her natürlich dasselbe, so dass es tatsächlich ne Win-Win-Situation wäre: Die Brücke kann wie geplant ersetzt werden, aber man gibt sich bei der Gestaltung ein wenig Mühe und zeigt den ansässigen Betrieben ne Möglichkeit für die Zeit danach auf. Eigentlich gar nicht so schwer, sollte man meinen.

    Stimmt, die S-Bahn-Station wäre ein Baustein gewesen. Aber auch sonst hat sich die Situation in den letzten 10 Jahren gravierend verändert – es gibt jetzt ne ganze Ecke mehr Berufstätige in der Ecke Schützenstraße/Stahltwiete/Tasköprüstraße und es wird weiterhin fleißig gebaut. Die Laufkundschaft dieser Art, die mittags nun zu Rewe/Alnatura strömt, hat enorm zugenommen. Aber 2002 (?), als das VIVO gebaut wurde, war die Zeit dafür noch lange nicht reif.

    Eine sicherlich etwas dümmliche Frage, aber ich habe mich heute beim Besuch der Aussichtsplattform das erste Mal für "Flughafenlogistik" interessiert: gibt es keine andere Möglichkeit, das Gepäck aus den Flugzeugen zur Gepäckrückgabe zu bringen als über diese kleinen Wägelchen? Reisende sind ja heutzutage in Nullkommanix zurück im Terminal, da würde es doch dazu gehören, dass auch das Gepäck so schnell wie möglich verarbeitet wird. Oder wird das tatsächlich an allen Flughäfen noch so händisch betrieben mit kleinen Wägelchen, in die jeweils nur ca 10 Koffer passen?


    Mir kam der Gedanken, weil a) es bei den beachteten Fliegern extrem lange gedauert hat, ich würde schon fast sagen slapstick-artig lange und b) weil es in den Medien die letzten Jahre immer wieder Artikel gab, dass die Wartezeiten auf die Gepäckstücke in Hamburg häufig sehr lang sind.

    Wer sich übrigens für den Umbau von Ballindamm (voll im Gange!), Jungfernstieg und Neuer Jungfernstieg interessiert, findet hier auf hamburg.de die entsprechenden Pläne. Jungfernstieg wurde ja erst vor 15 Jahre umgebaut, daher sind die Pläne hierzu minimalistisch – ich hätte mir ehrlich gesagt trotzdem erhofft, dass sie die Kreuzung mit der Bergstraße noch kompakter gestalten, wer braucht hier zwei Fahrspuren stadtauswärts? Und das Fußgängeraufkommen ist hier enorm hoch. (oder ist das direkt der Vorgriff für die Zeit, wenn die Buslinien mal über Bergstraße und nicht mehr Reesendamm geführt werden?)

    Beim Ballindamm wurde es auf jeden Fall Zeit, dass das neu gestaltet wird!

    "Bielefeld der Weltstädte", ohje, und mit dem Elbtower kommen wir da raus – auch irgendwie lustig :lach:


    Ist schon klar, dass NIMBYs nerven, aber ne große Stadt lebt halt auch von verschiedenen Meinungen. Zum Beispiel in Bielefeld (nur mal ganz zufällig ausgewählt :cool: ) redet halt vielleicht mal nur der eine Nachbar mit und dann ist gut, und in Hamburg gibt's halt Linke und Rechte, Investoren und NIMBYs, Umwelt- und Wirtschaftsschützer und dann wird halt auch mal ein Gängeviertel erhalten und trotzdem parallel ne Elbphilharmonie gebaut. Jo mei, als ob ein Interessensausgleich nicht der Kern der Demokratie wäre.

    Wie man die Aussage "Wir nehmen die U5 in Angriff, die von Bramfeld zum Hauptbahnhof und weiter über den Siemersplatz führen soll.", die einfach nur den jahrelangen So-wird's-vielleicht-Stand als "ich will unbedingt Siemersplatz" lesen soll, erschließt sich mir nicht.
    Das war die Regierungserklärung mit einem kompletten Themen-Überlick. Ich finde das ehrlich gesagt überinterpretiert und würde das eher lesen als "Die U5 wird von Ost bis West gebaut, [alles weitere dann in den Machbarkeitsuntersuchungen und weiteren Planungen]".

    Man wird bestimmt am Borgweg von der U5 in die U3 nach Barmbek umsteigen können. Nur mal als zusätzlicher Gedanke – klar, dass die Fahrt dann ein paar Minuten länger dauern wird.


    Der Wegfall der Station S Rübenkamp wird ja jetzt immer damit begründet, dass Analysen ergeben haben, dass zu wenig Leute diesen Umstieg nutzen würden. Diese Analysen bzw die Zahlen dazu würden mich mal interessieren.