Beiträge von Roman

    Seit meinem letzten Post hat sich - zumindest von der Danziger Straße aus - nicht mehr viel sichtbares getan. Vor gut einem Monat feierte man wohl Richtfest (http://www.deal-magazin.com/ne…eldorfs-neue-Visitenkarte), sichtbaren Baufortschritt hat es seitdem aber nicht mehr gegeben. Fassadenelemente, die man jetzt erwarten würde, um danach den innen weiter zu machen, lassen auf sich warten. Das ganze sieht verdächtig nach Stillstand (um nicht das bösen Wort, dass mit B beginnt und mit austopp endet, in den Mund zu nehmen) aus. Oder weiß jemand etwas, was die anderen nicht wissen?

    Dieses Bauprojekt am Flughafenbahnhof fliegt hier auch etwas unter dem allgemeinen Radar (es ist ja auch weit draußen und nah am Flughafen, da darf man nicht so hoch fliegen... ;) ). Mir kam es erst aufgrund eines Artikels in der RP über den Flughafenbahnhof mit einem Bild in Erinnerung.


    Die Webseite (https://duesseldorf.euref.de/baustelle/) liefert einige Fotos zum derzeitigen Baufortschritt, unter https://duesseldorf.euref.de/projektfortschritt/ sind sehr schöne Drohnenaufnahmen aus August/September dieses Jahres zu sehen.


    Demnach ist man derzeit mit dem Einbau der Fenster beschäftigt, nach Oktober soll dann der Innenausbau starten.


    Der zweite Bauabschnitt wurde wohl noch nicht begonnen.


    Edit: Der RP Artikel: https://rp-online.de/nrw/staed…soll-wachsen_aid-98465597

    In #661 wurde über das Ergebnis des Wettbewerbs zur Neubebauung des Geländes des ehem. Innenministeriums berichtet. Die RP hat nun "exklusive" neue Informationen (hinter Bezahlschranke):


    Demnach werden auf dem Grundstück (wie in #662 ff. erläutert) zwei Bauvorhaben (NRW Bank zur Kavalleriestraße hin und Ministerien zum Rhein hin) entstehen. Die Planungen des Ministeriumsneubaus sind weiter fortgeschritten. Einziehen sollen dort Finanzministerium und Ministerium für Umwelt Naturschutz und Verkehr sowie das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Derzeit werden 789 Millionen Euro Baukosten veranschlagt sowie weitere knapp 50 Millionen für Abriss des bestehenden Gebäudes sowie Entwicklung des Standortes. Richtung Karlsstadt soll es keinen Autoverkehr mehr geben, die Erschließung erfolgt durch eine neue Straße Richtung Rheinkniebrücke. Baustart soll 2025 sein, Fertigstellung 2029. Ein neuer B-Plan soll nächstes Jahr beschlossen werden. Es wird spekuliert, dass das an den Hofgarten grenzende Gebäude am der Jägerhofstraße (Ecke Kaiserstraße) nach einem Verkauf abgerissen und neu gebaut werden könnte.


    RP

    Die Planung der NRW Bank läuft unabhängig. Es wäre sicher schön, wenn die Bauvorhaben parallel abgewickelt werden könnten.

    Ein Vorteil dieses Entwurfes ist sicherlich, dass er zur Königsallee hin kaum/nicht wahrgenommen wird, da dort nur zwei Häuser abgerissen und hinter der historischen (sind die Fassaden dort tatsächlich so historisch?) Fassade wieder aufgebaut werden.


    Zur Steinstraße hin wird es zwar sehr sichtbar werden, dort verschwindet dann aber der "ältere Klotz", in dem Manufactum derzeit noch ist. Dort also keine (neue) Verklotzung, gegenüber ist auch das große Gebäude der KÖ-Galerie.


    Richtung Königstraße und zum Justizministerium/Johanneskirche hin wird es aber sehr "klotzig" werden. Die Ecke zum JM wird das kleine Hochhaus an der Kö überragen. Auf den Visualisierungen von schräg oben sieht das alles schön geschwungen aus, wie das aber von der Straßenebene aus wirkt, kann ich nicht beurteilen. Und das ist ja nun einmal unsere Perspektive. Ich befürchte eine dunkle und enge Königstraße, auch wenn ich die mögliche Umwandlung in eine Fußgängerzone sehr begrüße.

    Genau, die Zufahrt hat auf Höhe der auf dem dritten Bild sichtbaren Betonwand einen kleinen Kreisverkehr, dort geht es derzeit nur geradeaus unter das AG/LG, zukünftig wird man aber auch nach rechts in die bereits gebaute Tiefgarage unter der Freifläche an der Werdener Straße abbiegen können und dann wohl auch nach links unter den Neubau des Landesrechnungshofs.

    Ich finde den ersten Platz auch am gelungensten, befürchte aber, dass die Seitenansicht des Gebäudes sehr klobig wirken wird. Schade, dass keine höheren Höhen möglich waren, das hätte die Chance auf eine elegantere Erscheinung geboten. Waren an dieser Stelle nicht 140m vorgesehen?


    Ingenhoven erinnert mich an eine Bettenburg in Spanien....

    Ich finde den Entwurf interessant, diese "aufgeschnittenen Hochhäuser" haben was für sich. Letztendlich ist es aber müßig, da das ohnehin nicht so gebaut wird wie jetzt visualisiert. Vorher wird es sicherlich noch dreimal umgeplant.


    Bzgl der Lage stimme ich Heidewitzka zu, für umfassende Wohnbebauung fehlt es an gutem ÖPNV, auch ist das Grundstück umringt von 4 großen und verkehrsreichen Straßen.

    ^Vielen Dank für den Vorschlag. So etwas fände ich auch besser.


    Ob der Schlenker in keinem Kosten/Nutzen Verhältnis steht, kann glaube ich niemand auch nur ansatzweise beurteilen, da dies noch nicht mal grob gerechnet wurde. Zwei U-Bahnhöfe müssen in beiden Varianten errichtet werden. Die Errichtung in der "Schlenkervariante" wäre wohl aufwändiger, weil man den Kennedydamm nicht, wie es bei der Kaiserswerther Straße vielleicht möglich ist, einfach absperren kann, um dort in Ruhe zu arbeiten. Auch muss man etwas mehr (und vielleicht auch tiefer) bohren. Allerdings ist ein deutlich erhöhtes Fahrgastaufkommen bei einer Station "Nordfriedhof" (oder vielleicht besser in Neusprech "Central Business Distrikt Nord") zu erwarten, da davon nicht nur die in direkter Umgebung befindlichen Unternehmen profitieren, sondern auch die entlang der Johannstraße. Der Einzugsbereich ist einfach bedeutend größer. All diese Unternehmen bekämen eine schnelle Anbindung an Hbf, HHA und den Flughafen, für die daher auch die 705 und die 707 auf der Uhlandstraße keine Alternative ist. Und der Bus, der im 20 Minuten Takt über die Roßstraße gondelt, auch nicht (ich musste ihn viel zu oft zum Flughafen und zurück nehmen...).


    1.000m Fußweg bis zu einer Haltestelle Kennedydamm oder Theodor-Heuss-Brücke finde ich für eine gute Anbindung eigentlich schon zu viel, das ist bei einer durchschnittlichen Gehgeschwindigkeit von 3-4 km/h fast 15 Minuten pro Weg, also 30 Minuten pro Arbeitstag.


    Auch die geplante Vierfachtraktion dürfte dem nicht entgegenstehen. Die hat nur Auswirkungen auf die benötigte Bahnsteiglänge, die Kurvenradien dürften aber gleich bleiben.


    Wenn dann in einem Rutsch auch der Kennedydamm verschönert würde (Tempo 50 bis zur Kreuzung Uerdinger Straße, keine 3-4 Spuren pro Richtung, sondern nur 2, besserer Fahrrad und Fußgängerweg), würde viel gewonnen werden. (Völlig frei gesponnen: Der U-Bahnhof Kennedydamm wird in die Kurve unter die Kreuzung gebaut, mit Ausgängen vor dem Wohnhochhaus, an der Rolandstraße, der Lützowstraße und der Robert Schumann Hochschule, dahinter dann eine Rampe, so dass die Bahn auf Höhe des U-Turns, oder knapp dahinter, wenn man ihn den braucht, wieder an die Oberfläche kommt und links und rechts des Grünstreifens auf eigenem Bahnkörper (dem Kennedydamm wird eine Spur weggenommen) fährt. Auf Höhe des Beginns der Hochstraße geht es wieder unter die Erde zum Bahnhof Nordfriedhof und von da weiter zum Reeser Platz. Spart ein paar hundert Meter Tunnel, benötigt aber mehr Rampen.)

    Beim Vorbeifahren konnte ich sehen, dass sich in der Baugrube etwas tut. Ein Kran ist aufgebaut, ein zweiter war gestern in der Entstehung. Anscheinend ist bald Baubeginn. Auf der Webseite heißt es, dass die Mietwohnungen voraussichtlich ab Q1 2024 bezugsfertig seien, so dass sich tatsächlich langsam aber sicher mal etwas tun müsste.

    Die RP berichtet über die Idee, die Münchener Straße zu überbauen. Der Artikel ist hinter einer bezahlschranke, eine Visualisierung ist im Teaser zu sehen. Der Artikel spricht von einem Stadort südlich der Uni, auf einer weiteren Visualisierung kann man erkennen, dass die Gebäude unmittelbar nördlich der Kreuzung Universitätsstraße entstehen würde, also wohl Flehe.

    Es sollen immer zwei vierstöckige Blöcke gegenüber stehen mit einem Rad-und Fußgängerweg in der Mitte. Auch soll es ein "Versorgungszentrum" geben. Es soll viel auf Nachhaltigkeit geachtet werden, der OB soll begeistert sein.


    https://rp-online.de/nrw/staed…asse-geplant_bid-67321769


    Interessant auch die Info, dass dieser Idee die Idee der Überbauung des Rheins vorausgegangen sei, man habe es jedoch für richtiger befunden, erst einmal die trennenden Mobilitätsachsen ins Visier zu nehmen. Auch die Danziger Straße sei ein Kandidat.

    Höherweg 210 - Automeile - Neubau Audi-Zentrum Düsseldorf

    Das Audi-Zentrum wurde am 2. Oktober eröffnet, das alte Audi-Zentrum an der Kruppstraße hat geschlossen.

    Wenn man den Stimmen im Nettwerk Düsseldorf glauben kann, ist an der Kruppstraße aktuell kein Abriss geplant, sondern als Leasing- und Reparaturzentrum weiter genutzt werden.

    Beim Vorbeifahren habe ich heute ein Banner am Zaun gesehen, das auf ein Architekturbüro hinweist (Namen habe ich zwar gelesen, unmittelbar danach aber wieder vergessen....). Auch ansonsten steht das Geländer weiter leer, von Leasing- und Reparaturarbeiten keine Spur. Vielleicht kommt dort ja doch eine neue Bebauung hin, würde dort auch besser passen als ein Autohaus. Anbindung an ÖPNV ist gut, StraB vor der Türe, S-Bahn nicht allzuweit weg. Verkehrsbelastung durch Kfz allerdings erheblich.

    Ich finde den Artikel etwas unklar, aber wie ich es verstanden habe soll da ein ähnlich hohes Gebäude anstelle des Apollo Hochhauses hin. Der Artikel nennt 2024/2025 als Fertigstellung. Aus meiner Sicht ein sehr sportlicher Zeitplan, wenn das alte HH abgetragen und ein neues HH gebaut werden soll.

    Die RP berichtet (leider hinter Paywall) von der dritten und letzten Bürgerbeteiligung. Das Ergebnis ist.... nunja....eine eierlegende Wollmilchsau. Die Oper soll natürlich das Stadtbild prägen und eine hohe Strahlkraft haben, auch international, gleichzeitig will man aber keine Lösung wie Sydney oder Hamburg.

    Die Oper soll allen offen stehen aber gleichzeitig höchsten Ansprüchen genügen. Klimaneutral und resilient natürlich auch. Man will einen tollen Standort haben, aber keine Flächen versiegeln. Vielleicht auch am aktuellen Standort aber nur wenn der Hofgarten nicht oder kaum beeinträchtigt wird. Einzige konkrete Info ist dass der Standort Kö ernsthaft geprüft werden solle und der Standort Rheinpark abgelehnt wurde.


    Für diejenigen mit entsprechendem Zugang: https://rp-online.de/nrw/staed…esste-wunsch_aid-62245721

    Das will sicherlich niemand, aber man sollte sich schon mal die Frage stellen, warum es zwischen der Entscheidung zum Standort Moskauer Str. und dem Wettbewerbsergebnis (also ein grober Entwurf wie das Gebäude auszusehen hat) fast drei Jahre liegen. Bürgerbeteiligung ist wichtig, aber die Gesamtdauer halte ich wirklich für einen Witz. Reine Bauzeit ist ja "nur" 3-4 Jahre.


    Ich bin leider nicht vom Fach, aber weiß jemand wie lange es bspw Bei RWE zwischen Entscheidung für eine neue Konzernzentrale bis zur Fertigstellung dauerte?

    Vielleicht bin ich ja besonders faul aber ich finde 1km Fußweg relativ weit. Bei einer Durchschnittsgehgeschwindigkeit von 3 km/h sind das 20 min Fußweg. Bei sehr flotten 5 km/h immer noch 12 Minuten. Wenn ich mal bei mir Entfernungen in der Nachbarschaft Messe dann nutze ich spätestens ab 500m das Rad.


    Das Problem an dem "in 15 Minuten bist du an der Bahnhaltestelle" ist die Tatsache, dass der Autofahrer (natürlich ganz stark abhängig davon wo er parkt) in den 15 Minuten womöglich schon fast im Zentrum von Düsseldorf angekommen ist.


    Wirkliche Öpnv Nutzer in großer Zahl bekommt man wahrscheinlich nur mit stark reduzieren Stellplätzen. Was aber politisch kaum durchsetzbar sein dürfte, obwohl sich der Metro Campus hierfür durchaus eignen könnte. Denn große Ausweichmöglichkeiten in unmittelbar angrenzende Wohngebiete gibt es eigentlich nicht. Südlich in Grafental kann man nicht parken, nördlich sind die Sportanlagen, im Osten die Bahnlinie und im Westen dieser Minipark und rel viel Gewerbe.