Straßenbau & -planung

  • Ja, und klar war, dass Winne über seinen Sprecher hektisch ausrichten lässt, dass Bürger, die den NOR begrüßen, schon einmal überhaupt keine Ahnung haben. Fritzle sagt witzigerweise, dass solche Umfragen sowieso sinnlos sind, weil sie sich widersprechen. Klingt alles irgendwie nach Trump.

  • Kuhn sagt vor allem das der NO-Ring ohne die Filderauffahrt nichts bringt, was 1. natürlich nicht stimmt weil jede Tangentialverbindung eine gewisse Entlastung bringt und 2. die Filderauffahrt von den Beführwortern ja als Teil des NO-Rings angesehen wird, bzw. ja auch anschließend noch kommen kann. Kuhn will eben das Auto auf keinen Fall auf dem heutigen Stand belassen und die Menschen zum Umstieg auf andere Verkehrsmittel zwingen. Eine gefährliche Strategie, denn er läuft Gefahr Arbeitskräfte die aufs Pendeln angewiesen sind aus Stuttgart zu vergraulen. Der Industrie wird dies in Zeiten des Strukturwandels sicherlich nicht gut bekommen.

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    Sapperlott
    Mit Parkplätzen hat das absolut Null zu tun, höchstens mit denen im Mega-Shoppingcenter auf der grünen Wiese wo man immer problemlos einen bekommt.

    Doch, siehe Artikel.

    Nun der anekdotische Beweis hilft aber nicht viel. Ein rechnerischer schon eher. 15 Parkplätze nicht nur von Besuchern der MArkthalle belegt, während 10h Öffnungszeit, ein Einkäufer je Stunde sind 150 von xx.000 Besuchern je Tag die mit dem Auto kommen. Lautstark , gut sichtbar, aber ob vom Autoverkehr nicht mehr als 150 vom Einkauf in der Markthalle abgehalten
    werden? Innenstadt ist ÖV-Land, und dann noch Fussgänger und Radfahrerland. Auch wenn das viele nicht sehen und manche nicht sehen wollen. Ein klein wenig ÖV-Kunden vergraulen kann der Autokunde rein schon weil er viel zu selten ist nicht ausgleichen. Und mehr Autokunden geht geometrisch nicht.

    Was die vereinheitlichung von Stadbildern wegen Ketten angeht - sicher ist das irgendwie schade. Aber lösen lässt sich das auch nicht. und anscheinend könen die Ketten die Mieten erwirtschaften. DAs gerücht dass die das subventionieren, ist nach meiner Kenntniss falsch. Wie auch, da müsste je jede Filiale in jeder Großstadt subventioniert werden - von welchem Geld denn? Soweit ich das kenne wird dort knallhart für jede Filiale gerechnet, und rechnet sich eine nicht ist sie ganz schnell wieder zu. Anscheinend machen grosse Ketten manche Dinge besser, die inhabergführte Läden, die es nicht zur grossen Kette gechafft haben wohl nicht so gut machen.

  • Um die fans des Strassenverkehr etwas zu bremsen ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Aus einer Auswahl von 33 vorgegebenen möglichen Problemen wurden die Befragten aufgefordert, die für sie größten Probleme in Stuttgart zu benennen (vgl. Tabelle 7). Durchschnittlich kreuzten die Befragungsteilnehmer 9,2 Probleme an - so viele Problemnennungen wie noch bei keiner Bürgerumfrage (2015: 7,8; 2013: 7,5; 2011 und 2009: 6,5).

    Das am häufigsten genannte Problem war "Zu viel Straßenverkehr". Es wurde von 75 Prozent der Befragten (7 Prozentpunkte mehr als 2015) genannt.

  • Bin kein Fan vom Straßenverkehr, aber ich sehe den Widerspruch nicht. Zu viel Straßenverkehr in Stuttgart, deswegen gehören mehr Autos in die Tiefe oder um Stuttgart herum (NOR, Filderauffahrt). Macht Sinn.

  • Um -stutttgart herum damit sie die Nachbarn belasten- ne macht keinen Sinn. Macht vielleicht für St.Florians-Jünger Sinn.
    In den Untergrund funktioniert schon eher bei konstanten Kapazitäten. Hatte ich ja schon für den ganzen Bereich Willy-Brandt-strasse bis Schwanentunnel vorgeschlagen.
    Zusammen mit einer investitionsinitiative in den ÖV. Um die Kapazitätsprobleme der S-Bahn zu beheben (Nordkreuz, Panoramabahn als S-Bahn) und diversen Lückenschlüssen und Ergänzungen im Umfeld der Stadtmitte
    Und einem Programm zr Erweiterung der Baumöglichkeiten in bestehenden Baugebieten. Ds wäre mal was um ein wenig positive Entwicklung in die sklerotische Stadt zu bringen.

  • hfrik, Du sieht es leider wie fast immer zu eindimensional. Alles muss sinnvoll in ein brauchbares Gesamtkonzept zusammen laufen. Luft, Schiene, Straße, Radl und Fußgänger. Und warum sollen die Nachbarn nicht ein bisschen Last abnehmen, wenn Stuggi seit Jahrzehnten die Hauptlast mitten durch den engen Kessel trägt. Man muss doch mal von den kleinkarierten Lokalegoismen wegkommen.

  • Zum Beispiel weil die NAchbarn schon lange die Hauptast tragen? Die Autobahnen gehen an Stuttgart vorbei, die grossen Bundessstrassen sind primär in den ANchbarkommunen, der Flughafen auch ebenso läuft der Schienengüterverkehr weitgehend an Stuttgart vorbei, von der Schusterbahn abgesehen. Die Stuttgarter Neigung, alles was stört auf die Nachbargemarkungen zu verlegen besteht ja schon länger.
    Ds schlüssige Konzept liegt ja schon lange vor: der Autoverkehr der durchgeht (das meiste ist Quell- und Zielverkehr) wird über Pragtunnel, Rosensteintunnel, sChwanentunnel / Berger Tunnel im wesentlichen unterirdisch geführt, womit man nicht ausserhalb neu zerschneiden muss, und ein esentlicher Teil sollte per Nordkreuz im Schienenverkehr deutlich beschleunigt werden und damit auf die Schiene geholt werden. Letzteres hat man bis heute verpennt. Ebenso soll der radiale Schienenverkehr besonders als Durchgangsverkehr gestärkt werden um den Durchgangsverkehr mehr auf die Schiene zu bekommen, das geschieht gerade mit S21.
    Für notwendige Verkehre uaf der strasse reicht der citynahe Nordostring in Tunnelform dicke aus. Ergänzt man den durch eine in den Tunnel verlegte Cannstatter Strasse / B14(?) dann ist der aktuell stark von 4/6-spurigen Stadtautobahnen begrenzte grosse Park auf einmal von allen Seiten fussläufig erreichbar und mit S21 auch nicht mehr von der Bahntrasse durchschnitten. DArauf kann man aufbauen. MAn kann auch B10/B14 vom Schwanenplatztunnel neckaraufwärts im Sinne eines Rheinallee/Rheinufertunnels in eine Lärmschutzeinhausung verpacken und im Untergrund verschwinden lassen.
    Womit auch der Fussgänger und Radfahrer profitiert, wenn man die Wege auf den Tunneln konsequent für Fussgänger und Radfahrer öffnet und für Autoverkehr schliesst.

  • Naja, also das die Nachbarkommunen die Hauptlast tragen kann man so jetzt nicht stehen lassen. Andersrum wird ein Schuh draus – Stuttgart hat vor allem mit dem Verkehr zu kämpfen den die Pendler aus den Nachbarkommunen nach Stuttgart tragen! Zudem kann man Stuttgart ja kaum vorwerfen das die Autonahn nicht durch die Stadt führt. Diese wurde damals da gebaut wo eben viel Platz war. Da war Leinfelden noch ein kleines Kaff und weit weg von der Autobahn. Das viele Städte rings um Stuttgart in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen sind und die Bebauung nun teilweise bis an die Autobahn reicht liegt vor allem an der Attraktivität Stuttgarts, und nicht weil es in Leinfelden so schön ist. Bei deinem Vorwurf mit dem Flughafen wirds jetzt allerdings lächerlich! Du hättest diesen wohl im Stuttgarter Talkessel gebaut, am besten neben dem Hauptbahnhof, oder wie? Meine Fresse, wie kommt man denn auf so einen Käse? Und beim Thema Bundesstraßen blamierst du dich jetzt voll ganz – da hätte ein Blick auf die Karte nicht geschadet! Es führen nämlich ausnahmslos alle Bundesstraßen im Raum Stuttgart auch direkt durch Stuttgart! Aber du bist wohl der Meinung die Bundesstraßen sollten an der Grenze Stuttgarts in Feldwegen enden. Vielleicht hast du aber auch einfach den Sinn von Bundesstraßen nicht verstanden?! Zu deinen Ideen mit dem Ausbau des Stuttgarter Straßenverkehrs kann man nur sagen das praktisch alle dieser Vorschläge schonmal auf dem Tisch lagen oder liegen, sich aber insbesondere Grüne und SPD diesen komplett verweigern.

  • Die Autobahn wirde schon in den 30'ern eher nahe an die Nachbarkommunen herangebaut, und die stuttgarter Gemarkung dann bis an die Autobahn erweitert. Und bezüglich Bundesstrassen - nimm einfach wahr, dass die Bundesstrassen eben NICHT an den Gemarkungsgrenzen zu Feldwegen werden, sondern ehre ab da erst richtig breit werden. Bezüglich Flughafen und Messe - hätte man auch nördlich der Autobahn bauen können, da gab es genauso viele ebene Krautäcker wie südlich. Hat man aber nicht. Von dem her barcht man nicht alles auf die nachbarkommunen abwälzen. Sondern kann auch mal etwas innerhalb von Stuttgart lösen.
    Dass die Bundesstrassen durch Stuttgart zentrum führen war Wunsch der Stuttgarter Einzelhändler, alternative Führungen waren damals durchaus im Gespräch. Dass auch Forderungen von Grünen und sPD nicht immer ideal sind - geschenkt. Ich bin kein Parteipolitiker.
    Aber die konservative bis ultrakonservative Seite sollte auch einmal zur Kenntnis nehemn, dass die Umgehungsstrecken dort wo der Durchgangsverkehr überwiegt alle schon längst gebaut sind. Und Quell+Zielverkehr bekommt man nicht weg. D.h. die meisten heute noch vorgeschlagenen Umgehungen führen zu immensen verlärmungen udn zerschneidungen dort wo die Umgehung hin soll, ohen dass es an der bestehenden Strecke messbar (von hörbar gar nicht zu reden) leiser wird.
    Dann besser Quell+Ziel+Duchgangsverkehr zsammen in einer Einhausung verschwinden lassen. Und ansonsten die Geldströme in den Ausbau des ÖV's lenken umd die Quell und Zielverkehre zu reduzieren Das wirkt mehr. Wenn man die Pull mit Pushassnahmen kombiniert, was bisher weitestgehend unterlassen wurde.

  • Also was ich verstehe, dich stört der Verkehr – ok, geschenkt. Aber ansonsten schreibst du einen ziemlichen Stuss zusammen. Die Autobahn die dich so sehr nervt ist ja nicht die Stuttgarter Autobahn, sondern die Bundesautobahn A8. Diese wird und wurde weder von der Stadt Stuttgart geplant, noch gebaut. Zuständig ist der Bund! Diese Autobahn verbindet übrigens die Luxemburger Grenze mit der Österreichischen Grenze und durchquert keine der Städte auf ihrem Weg direkt. Ich muss dich übrigens enttäuschen, im Bereich wo die A8 an Leinfelden-Echterdingen grenzt verläuft sie komplett auf Stuttgarter Gebiet! Ich selbst wohne übrigens auf der anderen Seite der Autobahn in Möhringen und mich stört sie in keinster Weise.

    Zum Thema Flughafen: Der Flughafen Leinfelden-Echterdingen ist bereits der dritte Stuttgarter Flughafen. Der erste Flughafen befand sich auf dem Canstatter Wasen, wurde jedoch bald nach Böblingen verlegt. Als man dort die Kapazitätsgrenze erreicht hat wurde er schließlich nach Echterdingen verlegt. Ausschlaggebend waren das flache Terrain dort und die geringe Bebauung! Nur die Terminals befinden sich übrigens auf der Gemarkung von Leinfelden Echterdingen. Die Start-/Landebahnen und Rollflächen liegen auf Filderstädter und Stuttgarter Gebiet. Dank dem Flughafen zählt Leinfelden-Echterdingen übrigens zu den wirtschaflich stärksten Städten in Baden-Württemberg. Die Firma Ernst & Young, die vor kurzem direkt an den Flugahfen gezogen ist, ist der zeitgrößte Arbeitgeber der Stadt Leinfelden-Echterdingen, der Flughafen selbst der viertgrößte Arbeitgeber.

    Drittens noch was zu den Bundesstraßen. Du kannst mir ja gerne mal zeigen wo die Bundesstraßen außerhalb von Stuttgart mehr Fahrspuren als Innerhalb von Stuttgart haben. Was ich aber vermute, dich stört das die Bundesstraßen außerhalb von Stuttgart Autobahnähnlich ausgebaut sind und innerhalb von Stuttgart teilweise mit Ampeln reguliert sind. Oder um es auf den Punkt zu bringen, du willst zurück zur autogerechten Großsstadt der 50er Jahre – ein Konzept das überall gescheitert ist und bald vermutlich zu Fahrverboten in der Innenstadt führen wird was in der Folge auch zu mehr (Ausweich)Verkehr in Leinfelden-Echterdingen führen wird.

  • Regent, lesen ist schwer, gell?
    Die A8 läuft komplett auf Leinfelder und Echterdingen Gemarkung, wenn man die Gemarkungsgrenze von vor dem Bau der A8 nimmt. Sie wurde damals weit von Möhringen weg und bis nahe an die damals ersten gebäude in Unteraichen rangeschoben- die ersten kleinen Gebäude standen da schon auf dem gelände des Roto-Franks.

    Und die A8 wird ebenso vom Bund gebaut wie es eine Nordost-umfahrung würde. ergo ist das völlig belanglos. Bezüglich Flughafen, auf Stuttgarter gemarkung liget nur das Ende der Landebahn, weil man bei der erneuten Verlegung der A8 die Stuttgarter gemarkung nicht verkleinert hat, wie es umgekehrt in den 30'ern mit der Echterdinger Gemarkung passierte. Ansonsten liegt ein guter teil auch auf Filderstädter gemarkung, richtig, das ist auch ausserhalb von Stuttgart, oder irre ich mich da? Alternativer standort wäre da gewesen wo heute der Fasanenhof ist, hinüber nach Plieningen. Wollte man damals nicht.

    Und nein, ich will nicht zurück zu irgendwas. Aber ich wehre mich gegen die Behauptung, dass das Umland keine Lasten trägt. Das trägt im Falle Stuttgart sehr viele Lasten. Ausgangspunkt der Diskussion war dass das Umfeld gefälligst auch mal irgendwelche Lasten tragen solle.

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    Ausgangspunkt der Diskussion war dass das Umfeld gefälligst auch mal irgendwelche Lasten tragen solle.

    Ich finde diese Diskussion mit Verlaub etwas sehr realitätsfremd, weil das kein Aas interessiert!
    Keiner trägt für jemand anderes freiwillig Lasten, weder der Bürger, noch die Gemeinden, noch die Länder, noch die Staaten, noch die Staatenbünde!

    Im Falle der NO-Umfahrung ist es z.B. ganz simpel (von Bürgerwehren für persönliche Interessen und damit Wählerstimmen mal abgesehen):

    Auch Fellbach würde von der A81-Anbindung profitieren, allerdings gibt es kein Geld und damit auch keinerlei Pläne, das Ende der NO-Umfahrung in Fellbach mindestens 6-Spurig zur B10 weiterzuleiten, damit hätte Fellbach den täglichen Verkehrsinfarkt weil die Neckarquerung ja jetzt schon in der Stoßzeit ein einziger Parkplatz ist und jetzt schon viele deswegen auch die alte B14 als Fellbachs Schlagader dicht machen, in der Ansicht, so schneller nach Cannstatt oder zum Schwanentunnel zu kommen.
    Ergo blockiert Fellbach diese Stauzuführung und das mit gutem Recht, weil es nunmal als A81-A8-Verbindung als Stuttgarter Dreieck-Umfahrung ähnlich Würzburg jede Menge Fern-Verkehr in den Fellbacher Stau ziehen würde, der von Heilbronn nach Ulm will.

    Abgesehen von Flächenverbrauch, Lärm und Schadstoffbelastung darf ein neues Verkehrsprojekt nicht auch noch dazu führen, den Stau nur in die betroffenen Gemeinden umzusiedeln, dann klappt's auch mit dem Nachbarn!

    Richtig Sinn würde der NO-Ring nur machen, ihn als BAB von der 81 6-Spurig zur 8 durchzuführen, damit wäre zugleich das elendige Stuttgarter-Doppeldreiecks-Kreuz auch entlastet und Stuttgart hätte einen Ring ähnlich München, dafür gibt es aber kein Geld, weil Mutti das für ganz andere Dinge als Infrastruktur braucht.

  • Entschuldigung hfrik, die Diskussion ist doch kompletter Blödsinn. Natürlich hätte man den Flughafen und die A8 auch 500 m weiter auf Stuttgarter Gebiet rücken können. Und dann? Wärst du dann zufrieden? Damals (1936) waren alle Gemeinden im Umland kleine Käffer, die Filderhochebene eine bäuerliche und strukturschwache Region. Man hat weder den Flughafen noch die A8 damals so gelegt um die Leinfelden-Echterdinger zu ärgern, noch um Stuttgarter zu entlasten. Im Gegenteil – noch bis in die 60er wurde in Stuttgart Großflächig abgerissen um die Autogerechte Stadt zu verwirklichen und es waren gleich mehrereSchnellstraßen in der Stadt geplant! Das ist zum Glück so nicht gekommen. Geblieben ist die A8, und der Flughafen, die zusammen mit der Region gewachsen sind. Weder hat die Stadt Stuttgart den Verkehr absichtlich in andere Kommunen geschoben – was ja sowieso nicht stimmt wenn man sich die Verkehrsbelastung in der Region anschaut die in Stuttgart am höchsten ist – noch sind die Kommunen die Leidtragenden! Die Städte rings um Stuttgart profitieren stark von der wirtschaftlichen Stärke Stuttgarts, allen vorran Leinfelden-Echterdingen. Schließlich pendeln tausende Arbeitnehmer täglich von den Käffern nach Stuttgart zum Arbeiten, praktisch alle höheren Bildungseinrichtungen sind in Stuttgart und am Wochenende verstopfen die Feier- und Shoppingwütigen mit Doppelkennzeichen die komplette Stadt. Die Städte ringsrum sonnen sich im Licht der Stadt ohne wirklich etwas dazu beizutragen, außer natürlich stark von der Kaufkraft und den hohen Immobilienpreisen zu profitieren. Vielleicht wäre es ja wirklich eine gute Idee für Stuttgart eine Citymaut für alle Nicht-Stuttgarter einzuführen – für Leinfelden-Echterdinger könnten wir die ja gerne verdoppeln.

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    Die Städte rings um Stuttgart profitieren stark von der wirtschaftlichen Stärke Stuttgarts, ...

    Was für ein Quark!

    Abgesehen davon, dass enorm viele Betriebe, angefangen bei Daimler-Sifi und Bosch-WN, Stihl, Kärcher und vielen mehr bis zum Mittelstand im Umland und nicht in Stuttgart sitzen, profitieren all diese Betriebe in erster Linie mal von den Fachkräften, die es in der REGION Stuttgart gibt und da herrscht eher Mangel, als dass diese Leute dankbar sein müssten in Stuttgart arbeiten zu dürfen!
    So schaut's aus und nicht anders!

    Mit der Kaufkraft ganz ähnlich, da lebt Stuttgart vor allem von seinem Umland, reine Mathematik der Einwohnerzahlen und Größe der "Shoppingmeilen" im Umland! Sperrt man die Doppelkennzeichen aus, würde Stuttgart deren Kohle und Arbeitskraft mehr fehlen, als den Doppelkennzeichen die "Wirtschaftskraft" der Stuttgarter!
    Stuttgart-Kernstadt hat keine 300.000 Einwohner, das direkte Umland mit LB, WN, ES und BB "Doppelkennzeichen" schon mehrere Mio und mit Arbeitsplätzen sieht es ganz ähnlich aus!

    Zu guter Letzt ist mir auch nicht ganz klar, was einen Leinfeldener, Esslinger, Fellbächer oder Kornwestheimer in die Schuld eines Zuffenhäuseners, Botnangers, Möhringers oder Hofeners stellen soll? Fellbach z.B. liegt deutlich dichter an Stuttgart-Innercity als Sillenbuch, Fasanenhof, Stammheim oder Mühlhausen und auch dichter an Daimler-Untertürkheim als Stuttgart-Innercity.

  • Jetzt macht ihr euch ja beide lächerlich! Du willst mir also erzählen das Städte wie Leinfelden-Echterdingen, Waiblingen oder Kornwestheim sich z.B. in der Brandenburgischen Provinz ählich entwickelt hätten? Weil es sozusagen Gottgegeben ist das in diesen Städten Fachkräfte wie aus dem Nichts entstehen? Wo studieren denn diese Fachkräfte? An der Universität Leinfelden? Gescheige denn hätten sich diese Städte ohne die Infrastruktur die von Stuttgart ausgeht, wie die S- und Stadtbahn, oder ohne den Flughafen oder die Autobahn so entwickelt. All das würde es ja nicht geben wenn Stuttgart nicht da wäre. Natürlich ziehen viele Arbeitskräfte in die Kommunen rings um Stuttgart, und natürlich siedeln sich dort auch viele Unternehmen an. Aber das tun sie in erster Linie weil in Stuttgart der nötige Platz fehlt, oder die Kommunen steuerliche Anreize bieten. Und gerade am Wochenende sieht man doch wie viele Menschen aus dem Umland nach Stuttgart strömen und wie wichtig das kulturelle und gastronomische Angebot, sowie die Freizeit- und Shopping-Möglichkeiten einer großen Kernstadt für Arbeitnehmer sind. Aber natürlich, das nimmt man dann natürlich alles gern mit, aber den kompletten Verkehr soll dann bitte nur Stuttgart tragen – zum Kotzen! Wir in Stuttgart nehmen schon in Kauf das wir einen neuen, leistungsfähigen Hauptbahnhof bauen um auch in Zukunft eine Leistungsfähige Infrastruktur zu bieten. Dafür wird hier die halbe Stadt umgegraben und gerade wir in Stuttgart nehmen lange tägliche Staus dafür in Kauf. Aber überheblichkeit kommt vor dem Fall! Wenn eine positive Entwicklung von Stuttgart auch noch von den Nachbarkommunen blockiert wird gehen hier ganz schnell die Lichter aus – und die ersten die das merken werden sind dann die Käffer rings um Stuttgart.

    P.S. Daimler und Bosch haben ihren Sitz übrigens beide in Stuttgart, da hätte Wikipedia mal geholfen bevor man hier Unsinn verbreitet. Kärcher und Stihl wurden nebenbei beide in Stuttgart gegründet!

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    Jetzt macht ihr euch ja beide lächerlich! Du willst mir also erzählen das Städte wie Leinfelden-Echterdingen, Waiblingen oder Kornwestheim sich z.B. in der Brandenburgischen Provinz ählich entwickelt hätten?


    Nö, ebensowenig wie Stuttgart sich in Brandenburg ähnlich entwickelt hätte, es ist die REGION, nicht das größte Dorf der Welt!

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    Wo studieren denn diese Fachkräfte? An der Universität Leinfelden?


    Nö, da wo die meisten Stuttgarter Fachkräfte auch studiert haben, in Tübingen, Heidelberg, Göttingen, usw., usw...

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    Gescheige denn hätten sich diese Städte ohne die Infrastruktur die von Stuttgart ausgeht, wie die S- und Stadtbahn, oder ohne den Flughafen oder die Autobahn so entwickelt.


    Verstehe, der Flughafen liegt seit neuestem in Stuttgart und die Autobahn hat auch die Stadt gebaut, ebenso hat die Stadt den umliegenden Gemeinden die S-Bahn gezahlt, damit diese sich besser entwickeln können, vorher waren Esslingen und Böblingen, Sindelfingen, etc. ja verschlafene Fischerdörfer ohne jede Industrie, entschuldige bitte meine Unwissenheit!

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    All das würde es ja nicht geben wenn Stuttgart nicht da wäre.


    Stimmt, da hast Du jetzt zum ersten Mal Recht, die Frage ist nur, ob Stuttgart wirtschaftlich das wäre was es ist, wenn drumrum nur Bauerndörfer mit jeweils 500 Einwohner wären?

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    Natürlich ziehen viele Arbeitskräfte in die Kommunen rings um Stuttgart, und natürlich siedeln sich dort auch viele Unternehmen an. Aber das tun sie in erster Linie weil in Stuttgart der nötige Platz fehlt, oder die Kommunen steuerliche Anreize bieten.


    Ach soooo, deswegen ist die ganze Industrie in Esslingen, Ludwigsburg usw. entstanden, Firmen wie Kärcher, Stihl, Eberspächer, Dick, Salamander, Kreidler, Kälble usw. und die Einwohner dort waren vorher alle in der Landwirtschaft.
    Jetzt hab ich das auch endlich mal gelernt, verstehe....

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    Und gerade am Wochenende sieht man doch wie viele Menschen aus dem Umland nach Stuttgart strömen und wie wichtig das kulturelle und gastronomische Angebot, sowie die Freizeit- und Shopping-Möglichkeiten einer großen Kernstadt für Arbeitnehmer sind.


    Und die bekommen das in Stuttgart alles umsonst? Wegen der Wirtschaftskraft der Stadt? Stuttgart hätte das eigentlich gar nicht nötig? Die ganzen Doppelkennzeichen profitieren nur davon und Stuttgart legt drauf?

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    Wir in Stuttgart nehmen schon in Kauf das wir einen neuen, leistungsfähigen Hauptbahnhof bauen um auch in Zukunft eine Leistungsfähige Infrastruktur zu bieten.


    Die einen sagen so, die anderen sagen so, was die exorbitant höhere Leistungsfähigkeit des 8-Gleisigen-Tiefbahnhofs gegenüber einem 17-Gleisigen ertüchtigten Kopfbahnhof betrifft, im Regionalverkehr sind jedenfalls durchgebundene Züge gegenüber der mehr als doppelten Kapazität für Taktverkehr schon rein mathematisch kein großer Vorteil, weil eben nur halbsoviele Züge aufeinander warten können, egal wie man das dreht und wendet.

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    Dafür wird hier die halbe Stadt umgegraben und gerade wir in Stuttgart nehmen lange tägliche Staus dafür in Kauf. Aber überheblichkeit kommt vor dem Fall!


    Endlich mal einer der sagt, dass der Wahnhof der Stadt überhaupt nichts bringt, vor allem Städtebaulich nichts!

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    P.S. Daimler und Bosch haben ihren Sitz übrigens beide in Stuttgart, da hätte Wikipedia mal geholfen bevor man hier Unsinn verbreitet. Kärcher und Stihl wurden nebenbei beide in Stuttgart gegründet!


    Ach soooo, die Werke und Büros von Daimler und Bosch im Umland sind quasi rein symbolisch, dafür aber umso wesentlicher, wo der in Winnenden geborene und lebende Alfred Kärcher und Andreas Stihl ihre erste Hinterhof-Werkstatt hatten? Sorry, daran hatte ich nicht gedacht, sonst hätte ich z.B. Artur Fischer genommen.

    Junge, Junge, Junge, gegen Dich ist ja Pippi Langstrumpf ärmlich mit ihrem: "ich mach mir die Welt, wiedewiede wie sie mir gefällt"

    p.s.: Ich bin gebürtiger "Stäffelesrutscher" und aufgewachsener "Westler" und bis eben war ich noch stolz darauf!

  • Metropolregion Stuttgart sollte als Ganzes betrachtet werden. Städte wie Kornwestheim/Fellbach... die dies aus Egoismen nicht Tun, graben am Ende ihr eigenes Grab.

    Im Klartext die Welt nimmt gerade noch Stuttgart war und es war schon immer hilfreich zu erwähnen, z.B. Winnenden bei Stuttgart.

    So ist vor geraumer Zeit der Mittlere Neckarraum zur Region Stuttgart geworden.

    Imho sollte man das letzte Mittel der Eingemeindung nicht außen vor lassen, denn es kann nicht sein dass man sich nur die Perlen raus sucht.

    Köln wäre nie eine Millionenstadt geworden wenn nicht solche Ausläufer wie Köln-Porz eingemeindet worden wären.
    http://www.ksta.de/koeln/koeln-ge…koelner-3239476

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    Junge, Junge, Junge, gegen Dich ist ja Pippi Langstrumpf ärmlich mit ihrem: "ich mach mir die Welt, wiedewiede wie sie mir gefällt"

    p.s.: Ich bin gebürtiger "Stäffelesrutscher" und aufgewachsener "Westler" und bis eben war ich noch stolz darauf!

    Junge, und du bist einfach nur lächerlich! Wenn du schon meine Standpunkte wiederlegen willst dann zitier mich bitte erstens richtig, und zweitens lass es lieber mit dem Versuch mich lächerlich zu machen wenn es dir offensichtlich schwer fällt, Sätze auch so zu verstehen wie sie geschrieben sind! Ich habe weder geschrieben das S21 nutzlos wäre – da hast du einfach mal meine Aussage komplett um 180° gedreht – noch habe ich z.B. behauptet der Flughafen würde IN Stuttgart liegen. Tatsache ist allerdings, würde Stuttgart als Kern der Region fehlen, gäbe es hier auch keinen Flughafen. Genausowenig wie es einen Hauptbahnhof geben würde oder ein S-Bahn oder Stadtbahn-Netz. Was du auch offensichtlich überhaupt nicht verstehst, es geht hier schlicht und einfach um den Synergie-Effekt. Die Region profitiert von Stuttgart, bzw. einer größeren Kernstadt, und umgekehrt profitiert auch Stuttgart von der Region. ABER, ohne Stuttgart wäre die Region heute niemals da wo sie heute ist. Nicht wegen Stuttgart, sondern weil es eben ein eindeutiges Zentrum mit nennenswerter Einwohnerzahl benötigt, damit sich überhaupt ein Hochschulwesen bzw. ein kulturelles Abgebot entwickelen kann, und so etwas wie ein Nahverkehrsnetz oder ein Flughafen rentabel ist. Stell dir einfach mal vor da wo jetzt Stuttgart ist wäre stattdessen ein großer Baggersee, vielleicht fällt es dir dann leichter mit dem verstehen. Du wilst mir sagen das sich die umliegenden Gemeinden dann wirtschaftlich genauso entwickelt hätten?