Straßenbau & -planung

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    Sorry, mit dieser einen Aktion und den unsäglichen Aufrufen im SWR kann man dieses Jahr getrost das ganze Geld für Stadtmarketing, CIS usw. sparen.

    I.a.W. es wäre sehr schwer gewesen auf die Schnelle mehr Volkswirtschaftlichen Schaden für die Stadt anzurichten.

    Ich wette das ich wieder überall ausserhalb von Stuttgart die höhnischen Kommentare beantworten muss...

    Dekoratives Anführungszeichen

    ippolit
    Das PR-Desaster ist natürlich perfekt. Den Titel der dreckigsten Stadt Deutschlands wird Stuggi nun endgültig nicht mehr los. Ein historischer Bärendienst des Feinstaub-OB, wie er Stuggi nach außen verkauft, ist schlicht eine Katastrophe.

    Es erscheint mir nachgerade grotesk, wie Ihr hier geflissentlich ausblendet, dass Stuttgart - wie andere deutsche Städte auch - nun mal seine notorischen Grenzwert-Überschreitungen in Sachen Feinstaub eindämmen muss, um rechtliche Schritte der EU zu vermeiden.

    http://www.zeit.de/wissen/umwelt/…chland-eu-ruege

    Wenn Wagahai und andere das Ganze für völlig überzogen halten, wacker oder auch verbissen dagegen anpolemisieren und die Angelegenheit nun auf ein reines Kommunikationsversagen der Rathausführung reduzieren wollen, ist das ihr (gutes?) Recht, bringt uns einer Lösung aber keinen einzigen Schritt näher. Wie dieser Artikel vom März 2005 zeigt, sind die Probleme seit mehr als zehn Jahren bekannt; schon damals, lange vor einer grünen Landes- und Rathausregierung, galt Stuttgart als unrühmlicher Spitzenreiter in Sachen abgasgeschwängerte Luft:

    http://www.faz.net/aktuell/politi…en-1213173.html

    Dass ein Feinstaubalarm mit freiwilligem Autoverzicht zum Flop gerät, war von vorneherein absehbar, und entsprechend sind mir als Ex-Stuttgarterin heute in München weniger höhnische als mitleidige Kommentare darüber begegnet, dass selbst ein grüner Oberbürgermeister in der deutschen Hauptstadt automobiler Bewegung eben nach dem Motto "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass" agieren muss, statt entschlossenere Maßnahmen anzugehen. Anderswo scheint man da - auch mit entsprechenden Erfolgen für die Luftqualität, wie der nächste Artikel darlegt - weiter zu sein; gleichwohl habe ich bisher nirgends Quellen gefunden, dass Paris, Rom oder Mailand aufgrund von zeitweilig ausgesprochenen Fahrverboten nun unter Touristenschwund litten. Eher wird wohl anerkannt, dass dort Bemühungen für die Gesundheit von Einwohnern und Gästen unternommen werden.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.fahrver…62f2c2a9f5.html

    Wer meint, der Feinstaub lasse sich quasi unter den Teppich kehren (Wagahai forderte ja allen Ernstes einen Tunnel als Problemlöser) oder durch strategisch geschickteres Plazieren der Messstellen (vielleicht irgendwo im Degerlocher Wald?) aus der Welt schaffen, verkennt meiner Ansicht nach die Dramatik der Sachlage.
    Lange bevor die aktuelle Feinstaub-Diskussion geführt wurde, sprachen mich zwei Kollegen, die jeweils über einen gewissen Zeitraum in Stuttgart zu tun hatten, darauf an, dass ihnen die Luft im Talkessel auffallend schlecht erschienen sei; derartiges, und nicht etwa ein Feinstaubalarm - wie sinnvoll und auf kurze Sicht zielführend er auch immer sein mag - ist beschämend und rufschädigend.

    Und noch ein Letztes: Ich bin in dieser Sache womöglich auch deshalb so emotional involviert, weil eine Tante - Zeit ihres Lebens Nichtraucherin und auch sonst sehr gesund lebend, aber über viele Jahrzehnte an einer stark befahrenen Straße wohnhaft - momentan mit Lungenkrebs in der Fachklinik Schillerhöhe liegt. Natürlich vermag niemand den oder die Auslöser für diese Erkrankung eindeutig dingfest zu machen. Für den behandelnden Arzt liegt es aber offenbar nahe, dass die Luftbelastung am Wohnort tumorbegünstigend gewirkt haben könnte. Entsprechend muss man denn wohl auch sein persönliches Statement in Sachen Luftreinhaltung in der Landeshauptstadt einordnen: Es sei, so meinte er, ein "Armutszeugnis", dass man seitens des Rathauses da nicht entschlossener vorgehe. Mehr gibt's dazu eigentlich nicht zu sagen, doch angesichts dessen scheint mir leider mancher verharmlosende, ins Lächerliche ziehen wollende oder rabulistische Kommentar hier - Verzeihung -geradezu infam und widerwärtig.

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    I.a.W. es wäre sehr schwer gewesen auf die Schnelle mehr Volkswirtschaftlichen Schaden für die Stadt anzurichten.

    Ich wette das ich wieder überall ausserhalb von Stuttgart die höhnischen Kommentare beantworten muss...

    Ob dies entstanden ist, aus Dummheit oder Kalkül ist für mich zweitrangig, da ich weder von Dummen noch von Ideologen regiert werden möchte.


    Du bist so goldig mit Deinen CDU-Stammtischparolen.

    Fakt ist einfach: Wenn das linksgrüne dumme Pack im Rathaus nichts gegen Feinstaub unternimmt, drohen den rechtschaffenden CDU-Wählern (Grünen-Wähler arbeiten ja ohnehin nichts und zahlen demnach keine Steuern) horrende Strafen aus Brüssel.
    Ob ein solch freiwilliger Aufruf etwas bringt außer durch Vorzeige-Aktionismus die EU-Strafen abzuwehren, das sei mal dahingestellt, aber wie groß wäre Dein Geschrei erst gewesen, wenn das linksgrüne Pack z.B. ein Diesel-Fahrverbot verhängt hätte? Und wäre selbiges für Stuttgart wirtschaftlich vorteilhafter gewesen, wenn "Besucher" dann damit rechnen müssen, durch plötzlichen Feinstaubalarm mit ihrer Diesel-Kiste ein paar Tage in Stuttgart festgesetzt zu werden? Oder 20 Euro Innenstadt-Maut als Touristenmagnet, Standortanreiz und Kaufkraftzuführung für den Einzelhandel?
    Am einfachsten wäre natürlich die freie Republik Stutengarten auszurufen, aus der EU auszutreten und die Feinstaubmessung einfach abzubauen, aber dann machen Deine Parteigenossen in Berlin ja wieder Kasperlestheater. Dabei hätten wir sogar schon eine eigene Sprache und der Spätzlestaler wäre bestimmt härter als der Euro, nur der Bau eines antikuttelesserischen Schutzwalls würde Unsummen verschlingen und müsste insbesondere an der Grenze zu Baden sehr gut bewacht werden. Wobei, da kommt mir gerade die Idee am Neckartor gigantische Gebläse zu installieren (evtl. hat Daimler ja ein paar ausgediente Windkanäle übrig?) und mit den vorgefertigten Tunneltübbingen von S21 einen Abluftkanal zu bauen, um den Dreck zu den Gelbfüßlern zu blasen.

    Wenn Du einen besseren, wirksameren und finanzierbaren Vorschlag hast, kurzfristig die Feinstaubbelastung zu senken um EU-Strafen zu vermeiden, nimmt sich Fritzle ganz bestimmt Zeit um sich von Dir beraten zu lassen. Vielleicht bietet er Dir ja auch einen Trollinger an um seinen grünen Gestank zu übertünchen.

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    Die Autos werden den ganzen Tag fahren, es gibt Zeiten in denen es sehr viel weniger kosten wird, das wird zu einer natürlichen Gleitzeit führen.

    Das müsste es dann auch heute geben, denn auch heute ist das Reisen auserhalb der HVZ angenehmer und günstiger. Sei es durch 9-Uhr Tikets oder durch weniger Stop-&Go im MIV. Damit braucht man bekanntlich auch mehr Kraftstoff.

    Wenn die Autos, nach deinen Konzept sind es eher die aus der 3. Welt bekannten Sammeltaxen, wenn auch ohne Fahrer, auch noch statt sich irgendwo hinzustellen auch noch Warteschleifen drehen sollen, wird es ja noch komplizierter. Oder du musst eben die Anmeldezeit auf die heutigen AST/ALT-Systemzeiten ausdehen um die Wagen aus Vortortsdepots rechtzeitig herbeizuführen.
    Hast du auch noch verschiedene Anbieter wird das Chaos noch weiter wachsen, das kann man schon sehen wenn man sich das Stuttgarter Carsharing-Chaos anschaut...

    Aber eigentlich ist die ganze Sache eh nur theoretisch:
    Da die Probleme solcher Sammeltaxen in dicht besiedelten Großstädten hinreichend bekannt sind, wird ein solches System eher nicht konzesioniert werden. Nicht umsonnst werden solche Sammeltaxis überall auf der Welt durch Straßenbahnen, Schnellbusse, U-Bahnen oder gar Seilbahnen ersetzt.

    Allenfalls auf den Land und als kleinräumiger S-Bahn Zubringer dürfte das System eine Zukunft haben.

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    Du bist so goldig mit Deinen CDU-Stammtischparolen.


    :master:

    Heute bereits haben mich Hamburger Kollegen mit dem Alärmle aufgezogen.

    Auch wenn in Deiner Welt es wohl nur Grüne und CDU gibt, in meiner gibt es fähige und unfähige Politiker. Es gibt Menschen die weiter denken und Menschen die vor lauter Ausreden nicht zum Ziel kommen.

    Es mangelt denen so sehr an ganzheitlichen Denken, das es schon schmerzt.

  • Außer katastrophaler Negativwerbung (Deutsche Umwelthilfe: "Schmutzigste Stadt Deutschlands") bundesweit für unsere schöne Stadt nix gewesen. Lachnummer U11, die ab 8.30, also erst nach dem Berufsverkehr einsetzen soll, passt zur auch sonst hoch laienhaften Vorbereitung der Stadtoberen (Ist endlich geklärt, ob am Wasen kostenlos geparkt werden kann? Wurde ja auch schlicht vergessen). Herr, lass Hirn schneien. In diesen Tagen ist es wirklich schwierig, nicht vom Glauben abzufallen.

    Quelle: StZ-Online
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.feinsta…a22c71b2f4.html
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.feinsta…8987972b4e.html

    Und Demo produziert weiteren Feinstaub. Ionesco hätte eine wahre Freude an diesem Fritz- und Kaschperletheater.

    Quelle: StN-Online
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttga…beb0c7060b.html

    Und nein, ich bin heute nicht mit dem Auto gefahren, sondern ganz brav und politisch korrekt nur mit Bus/Stadtbahn und ICE (wie immer), ok, Radl habe ich heute mal ausfallen lassen.

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    Mehr gibt's dazu eigentlich nicht zu sagen, doch angesichts dessen scheint mir leider mancher verharmlosende, ins Lächerliche ziehen wollende oder rabulistische Kommentar hier - Verzeihung -geradezu infam und widerwärtig.


    Dann würde ich schweigen, ich bin mir auch sicher, dass aufgrund des Alarms sehr viel mehr Bekannte Dir ihr Leid klagen werden, dass das vielleicht was mit Ozon zu tun hat oder einfach damit das Pollen in der Luft sind, wird in Zukunft egal sein.

    Nach der Burnoutwelle werden jetzt alle zum Astmatiker, war das jetzt rabulistisch genug?

    Was war heute gut oder wie man es auch angehen könnte, war das über die App Moovel von Daimler die VVS-Tickets nur die Hälfte kosten, so CarToGo billiger war.
    Das nenne ich intelligente Maßnahmen, Daimler macht mit, es könnte sicher gelingen die anderen großen Firmen auch zu motivieren den ÖPNV zu sponsern.

    In welchem Thema bist Du nicht emotional? Wie soll man nach dieser Killerphrase mit deiner Tante mit Dir diskutieren.
    Versuche doch einmal Dich in andere herein zu versetzen.

    Der Heslacher Tunnel hat aus einem sehr geplagten Stadtteil einen der besten von Stuttgart gemacht.

    Dekoratives Anführungszeichen

    (Wagahai forderte ja allen Ernstes einen Tunnel als Problemlöser)


    Entweder willst Du nicht, das sich in Stuttgart etwas bessert oder ...
    Man kann ja über Kosten diskutieren, doch eines ist klar ein Tunnel, bei dem die Abgase zentral gefiltert werden, wie den Kappelbergtunnel, den in Fellbach sicher auch keiner missen will, hilft zweifach er reduziert den Lärm und die Abgase.

    Setze ich den volkswirtschaftlichen Schaden den unser Verkehrsminister im Gespann mit unseren OB erzeugt hat und weiter erzeugen wird, gegenüber den Kosten für einen Tunnel bzw. verbilligte VVS-Tickets können wir wild drauflos bauen oder alle umsonst mit den Öffentlichen fahren lassen.

    Einmal editiert, zuletzt von ippolit (18. Januar 2016 um 22:29)

  • Nun, man hat in Stuttgart das Problem halt über viele viele Jahre vor sich her geschoben. Nur keinen Autofahrer auch nur ganz sachte belasten, der jault ja wie man an Wagahai sieht bei der leisesten Berührung auf als wolle man ihn abschlachten.
    Nun, ich hoffe dass man dann wenigstens mal in Richtung Nordkreuz Dampf macht. Sowie sich gedanken macht wie man wieder schienen nach Gablenberg und Gaisburg und weiter legt, auf dass man die Verkehrsmengen auf der Cannstatter Strasse runterbekommt. und das möglichst ohne 20 Jahre Vorlauf.
    Es ist mal wieder Zeit für eine grössere Investitionsrunde im ÖV, auch wenn sich gerade etliche im Lehnsessel zurücklehnen und meinen genug getan zu haben.
    NAch dem Projekt ist vor dem Projekt, das gilt auch hier.

  • Wie bereits geschrieben, ist ja Wagahai im Grunde gar kein Autofahrer, weil er so gut wie nie Auto fährt (Gruß aus dem zuverlässig 70min. verspäteten ICE). Er ist nur an intelligenter Verkehrspolitik interessiert und kann mit so manch Radikalinsky-Thesen hier nur nichts anfangen. Wie wir gestern und heute schon gesehen haben, ist nach meinem persönlichen Eindruck, der sich mit allen Berichten deckt, so gut wie keiner auf den ÖPNV umgestiegen, und wenn, allenfalls wegen Schnee und Eisglätte. Man darf das Potential der Umsteiger daher nicht ganz so blauäugig erhöhen. Besser realistisch kalkulieren, sonst passiert auch beim ÖPNV so etwas wie in der Nürnberger Straße oder Wolframstraße mit der Folge fast unbezahlbarer Tickets, die heute schon im bundesweiten Vergleich hochpreisig sind.

  • Nun, da wir auch mit München 8ebenfalls teure Tickets) den höchsten Kostendeckungsanteil im ÖV haben, können wir uns durchaus noch einen ÖV-Ausbau erlauben. Besonders da wir Kapazitäten brauchen um die zusätzlich jedes Jahr dazukommenden Fahrgäste unterzubringen. Denn aktuell bekommen viele für ihre teuren Tickets nur noch Stehplätze, weil es in der rushhour an klapazität fehlt. Zwar fährt der der in der S-Bahn steht immernoch mit Tempo 100 dem Ziel entgegen, während bei dem der mit dem auto im stua steht das Tempo näher an 0km/h ist. aber dennoch sit das für viele potentielle ÖV-Gäste abschreckend.
    Dass die Linie U11 leer war, dürfte mit an der Berichterstattung gelegen haben, an die denkt praktisch keiner.
    Und die Nürnberger Strasse tut nun das was sie tun sollte - Autos aus dem Cannstatter Ortskern in den Kappelbergtunnel drücken. Leider etwas spät, aber besser spät als nie. Würden die Waiblinger den Bahnhofsbereich aufsiedeln statt auf der grünen Wiese Wohnhochhäuser zu stellen, würden sich an der Nürnberger Strasse und am Kappelbergtunnel weniger Leute in den Stau einreihen. 80 Wohnungen * 1 Fahrt/Tag gen Stuttgart=500m Autoschlange hinten am Stau zusätzlich je Wohnblock auf der grünen Wiese. 10 Wohnblocks auf der Korber Höhe abgeräumt und ab Bahnhof neu hingestellt, und die Staulänge sieht viel besser aus. Hat nix mit Ideologie zu tun, sondern mit rechnen und denken. Ideologie ist, Mehr Autoverkehr als Gottgegeben und Gottgewollt anzusehen und nach Kräften zu fördern, und über jeden ÖV-Ausbau zu jammern.

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    ..., in meiner gibt es fähige und unfähige Politiker. Es gibt Menschen die weiter denken und Menschen die vor lauter Ausreden nicht zum Ziel kommen.

    Es mangelt denen so sehr an ganzheitlichen Denken, das es schon schmerzt.


    Da bin ich ja voll bei Dir wenn man das Parteiübergreifend sieht, Du brüllst das nur immer bei den völlig falschen Beispielen in die Welt, denn in diesem Fall gibt es vor allem ein EU-Gesetz, bei dem auf Stuttgart richtig heftige Strafzahlungen zu kommen, wenn nichts unternommen wird, die Feinstaubbelastung KURZFRISTIG zu senken!

    Ohne Harry Potter oder unfinanzierbarer kompletter B14-Untertunnelung/Überdeckelung von Schwanentunnel bis Heslachertunnel, mitsamt Luftreinigungsfiltern, geht das nunmal nur und ausschließlich durch weniger Verkehr, nachdem wir ja schon "Zone grün" an den Stadtgrenzen eingeführt haben.

    Die einzige Alternative zu Fritzles lächerlichem Appell, wäre somit ein Fahrverbot oder eine sehr hohe Innenstadt-Maut und erzähl mir jetzt bitte nicht, dass Du das wesentlich besser und wirtschaftsfreundlicher fändest?

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    EU-Gesetz

    Die zwingen uns bestimmt auch am Neckartor zu messen.

    Welche parteiübergreifenden Akteure waren hier tätig? Ist es nicht gerade ein Problem, dass hier der BUND und andere die Grünen vor sich hertreiben können. Die Grünen glauben prädestiniert zu sein dieses Problem anzugehen, sie sind jedoch nicht in der Lage die Situation ganzheitlich anzugehen. Als Partei nicht und die im Vordergrund aktiven Akteure erst Recht nicht.

    Das in Kombination mit mangelnden Weitblick und nein dieses Problem kann man nicht dem Verkehrsminister überlassen. Der Verkehr hat Maximal einen Anteil von 25%

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    In Städten betrug der Anteil des Verkehrs an den Feinstaubemissionen schätzungsweise 20 Prozent


    Das ist nicht mein Punkt, nur zeigt er wie blöd diese Aktion neben dem volkswirtschaftlichen Schaden ist.

    Mir geht es darum lebenswertere Innenstädte zu bekommen und dafür bedarf es Umgehungsstraßen und oder Verkehrstunnel, außer viele sorgen um die Kosten hast Du dazu wenig konkrete Vorschläge.

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    Quellen von Feinstaubemissionen durch Privathaushalte sind vor allem Holzheizungen und offene Kamine, da die Verbrennung von Festbrennstoffen zu wesentlich höheren Feinstaubemissionen führt als die Verbrennung flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe. Durch den Rückgang der Verfeuerung von Kohlebrennstoffen und den Anstieg der Holzfeuerung stammte in Deutschland mit 24.000 Tonnen[7] der überwiegende Teil der Feinstaubemissionen aus Kleinfeuerungsanlagen mit Holzfeuerung. Öl und Gas trugen zusammen lediglich zwei Tonnen bei. Die Feinstaubemissionen von Pelletheizungen lagen um 2005 bei vergleichbarer thermischer Leistung im Vergleich zur Verbrennung von Scheitholz um den Faktor zwei bis acht niedriger,[7][8] aber immer noch beim Eintausendfachen einer Erdgasheizung

    Da hört man von den Grünen, dem BUND oder der ominösen "Umwelthilfe" gar Nichts das ist der gewollte Feinstaub, der auch immer mehr wird. Ein Grüner müsste, wenn er die Prirität auf Feinstaub hätte sämtliche mit Holz betriebenen Heizungsanlagen verbieten und auf Brennwertkessel (Erdgas) umstellen.
    Die Klimaerwärmung wiederum könnte eher mit Pellet bekämpft werden.
    Diesen gordischen Knoten trauen Sie sich nicht zu durchschlagen. Das können eher Ingenieure leisten, die nicht das Problem haben, sich Bereits bevor ein Problem analysiert ist sich festgelegt zu haben.

    Meine Vorschläge stehen nur Du solltest mal was vorschlagen ;)


    Zitate aus
    https://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub

  • Wie bereits mehrfach geschrieben wird seit 10 Jahren mit den EU-Strafen gedroht, und nie eine verhängt. Irgendwann verliert die Drohung ihre Wirkung. Wir sollen daher keine kurzfristigen, und erfolgsunsicheren Maßnahmen zu einem sehr hohen wirtschaftlichen Preis verfolgen, die je nach Wetterlage und anderen Umständen, die nichts mit dem Auto zu tun haben, mal mit Glück vielleicht wirken oder auch nicht, sondern nachhaltige und dauerhaft wirksame Maßnahmen sofort beschließen und umsetzen, und durchaus Geld in die Hand nehmen und gerade auch für nachfolgende Generationen investieren. DAS ist grün, und nicht so ein konzeptionsloses Hopplahopp je nach Windrichtung.

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    Die zwingen uns bestimmt auch am Neckartor zu messen.


    Vorsicht, Dekfehler. Der Verkehr hat im Mittel über eine Grosstadt einen Beitrag von 25%, das ist aber lokal ganz anders. Die anderen Belastungen sind eher Diffus, Verkehr konzentriert. D.h. der Verkehr kann in risiegen Wohngebieten 10% haben, und an begrenzten Hauptstaassen 95%, und im Mittel kommen dann 25% raus. Dort wo der Verkerh die 95% hat wird der Grenzwert überschritten. In der Form sieht das Problem von der Systematik ehr aus.
    Bringt man die gesamten Nicht -Verkehr Belastungen dann weg, sinkt in dem Beispiel die Feinstaubbelastung an der zentralen Kreuzung gerade mal um 5%.

  • Danke, hfrik. Dann spricht aber dann doch alles umso mehr für einen Tunnel dort, wo die Konzentration jeweils am höchsten ist, so etwa am Neckartor. Neben den Abgasen ist aber natürlich der Reifenabrieb bei Stop & Go im innerstädtischen Verkehr das, was die Werte erhöht, wie der Verkehr im niedrigen Gang, vor allem bergaufwärts (daher sind auch laut StN vor ein paar Wochen die 40er-Regelungen kontraproduktiv). Je gleichmäßiger der Verkehr in den höheren Gängen fließt, desto weniger Schadstoffe, habe ich mir damals von meinem Fahrlehrer erklären lassen. In Stuggi versucht man offenbar genau das Gegenteil.

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    Vorsicht, Denkfehler

    das ist mir klar und genau deswegen ist es falsch nur an Verkehrstrassen zu messen.

    Wenn also jemand zu Hause mit Kohle oder Holz heizt, ist die Belastung ungleich höher und das rund um die Uhr. Am Neckartor ist man vielleicht mal 10-30 min zu Hause mindestens 8h.

    Wie gesagt ich will eine lebenswerte Stadt die nicht durch Autos dominiert wird und ich glaube all diese Hyper-Ventilierenden werden dies eher verhindern als ermöglichen

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    Dann spricht aber dann doch alles umso mehr für einen Tunnel dort, wo die Konzentration jeweils am höchsten ist, so etwa am Neckartor.


    Völlig richtig, nur wer soll den neben den ganzen neuen Flüchtlingsunterkünften bei der von Berlin verordneten schwarzen Null zahlen?
    Für n' paar Euro fuffzich gibbet den nich, zumal der Nesenbach mit Zentralabwasserkanal da auch mit drunter hängt und direkt unter der Neckartorkreuzung die Stadtbahn quert. Das würde ein Megaprojekt im 3-stelligen Melonenbereich, an dem zudem Berlin mit ins finanzielle Boot müsste weil Bundesstraße. Daher reine Theorie fernab jeglicher Realität!

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    Je gleichmäßiger der Verkehr in den höheren Gängen fließt, desto weniger Schadstoffe, habe ich mir damals von meinem Fahrlehrer erklären lassen. In Stuggi versucht man offenbar genau das Gegenteil.


    Auch richtig, nur ignorierst Du da die "Weiterführung", sprich um den Verkehr von Schwanentunnel bis Neckartorkreuzung in größeren Gängen fliesen zu lassen, muss er auch danach in größeren Gängen weiterfließen, also quasi 8-spurige B14-Untertunnelung bis Heslachtunnel und für letzteren zweite Röhre. Wo sich dann wieder ein klitzekleines Problemchen der Finanzierung...

    Die Blödheit war in der Tat die Messstelle ans Neckartor zu setzen, da die aber schon gute 20 Jahre dort steht, sind für diese Dummheit ausnahmsweise die Grünen mal nicht zuständig.

  • Völlig richtig, nur wer soll den neben den ganzen neuen Flüchtlingsunterkünften bei der von Berlin verordneten schwarzen Null zahlen?
    Die, die angeblich an der Einhaltung der EU-Kriterien interessiert sind, also Bund, Land und Stadt.

    Für n' paar Euro fuffzich gibbet den nich, zumal der Nesenbach mit Zentralabwasserkanal da auch mit drunter hängt und direkt unter der Neckartorkreuzung die Stadtbahn quert.
    Richtig. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass die Cannstatter Straße in der jetzigen Form aufgegeben und durch einen Tunnel etwa von Höhe Metzstraße unter der Neckarstraße ersetzt, ab bzw. kurz vor Neckartor parallel zu den Stadtbahnröhren bis Gebhard-Müller-Platz unterirdisch geführt wird, wo wir ja bereits heute den Deckel haben. Ein bisschen Kreativität darf schon sein.

    Das würde ein Megaprojekt im 3-stelligen Melonenbereich, an dem zudem Berlin mit ins finanzielle Boot müsste weil Bundesstraße. Daher reine Theorie fernab jeglicher Realität!
    :confused:
    Pragtunnel, Rosensteintunnel, Heslacher Tunnel waren ebenfalls möglich, alle im 3-stelligen Millionenbereich, so gesehen völlig gewöhnliches Stuttgarter Straßenprojekt. Man muss nur mal beherzt anfangen, wenn man den unerträglichen Ist-Zustand nicht weiter zelebrieren will. Wenn Fritzle 300 Mio. EUR für die Sanierung der Stuttgarter Oper ausgeben will, aber 0 EUR für Maßnahmen, die die Stausituation verbessern und auch den Feinstaub nun garantiert reduzieren, habe ich dafür kein so großes Verständnis.

    Auch richtig, nur ignorierst Du da die "Weiterführung", sprich um den Verkehr von Schwanentunnel bis Neckartorkreuzung in größeren Gängen fliesen zu lassen, muss er auch danach in größeren Gängen weiterfließen, also quasi 8-spurige B14-Untertunnelung bis Heslachtunnel und für letzteren zweite Röhre.
    Ich denke nicht, dass es einen durchgängigen Tunnel von Gebhard-Müller-Platz bis zum Marienplatz braucht, wenn es auch natürlich wünschenswert wäre. Beim City-Tunnel wurde seinerzeit ja über verschiedene Varianten diskutiert aber nichts auf die Reihe gekriegt, obwohl Wettbewerbe durchgeführt und die Finanzierungsideen relativ weit fortgeschritten waren. Und eine zweite Röhre im Heslacher Tunnel wäre auch nicht verkehrt. Aber eins nach dem anderen.

    Die Blödheit war in der Tat die Messstelle ans Neckartor zu setzen, da die aber schon gute 20 Jahre dort steht, sind für diese Dummheit ausnahmsweise die Grünen mal nicht zuständig.
    Ich glaube, dass die Messstellen immer dort installiert werden müssen, wo die höchsten Werte gemessen werden, hat also nichts mit Parteien zu tun, sondern mit (zweifelhaften) EU-Regeln.

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    Richtig. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass die Cannstatter Straße in der jetzigen Form aufgegeben und durch einen Tunnel etwa von Höhe Metzstraße unter der Neckarstraße ersetzt, ab bzw. kurz vor Neckartor parallel zu den Stadtbahnröhren bis Gebhard-Müller-Platz unterirdisch geführt wird, wo wir ja bereits heute den Deckel haben. Ein bisschen Kreativität darf schon sein.


    Bergmännisch in 20 Meter Tiefe unter den Gebäuden und der Stadtbahn durch um mit 50% Steigung vor Gebhard Müller über S21 drüber zu kommen oder 1-Spurig um ne 6-Spurige überlastete Straße zu ersetzen?
    Oder die Stadtbahn auch gleich tiefer, Haltestelle Neckartot neu und bis Mineralbäder und Gaskessel unterirdisch durch?

    Sorry, aber so sinnvoll das alles sein mag, ginge das dann schon kräftig in den Mülliardenbereich, für eine 500k-Einwohnerstadt ohne Nettoneuverschuldung niemals alleine finanzierbar, das ist simple Mathematik und noch nichtmal Politik!
    Zu Zeiten als Bundesmittel für Heslachtunnel & Co. beschlossen wurden, musste man auf wichtigen Autobahnen auch noch nicht ständig mit 80 über marode Brücken und Fahrbahnschäden, das kannst Du doch nicht einfach ignorieren, sonst sind wir hier bald völlig auf Stammtischniveau, holen die Formel1 auf die Solitude und bauen ne Rolltreppe vom Schloßplatz zum Fernsehturm.

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    Ich denke nicht, dass es einen durchgängigen Tunnel von Gebhard-Müller-Platz bis zum Marienplatz braucht, ...
    Und eine zweiten Röhre im Heslacher Tunnel wäre auch nicht verkehrt. Aber eins nach dem anderen.


    Auch das ist ganz simpel:
    Es steht jeden Tag mehrere Stunden komplett von Österreichischer Platz bis Heslachtunnel, weil mehr Autos durch den Tunnel wollen als durchpassen, nimm jetzt die Ampelstaus am Neckartor raus und was passiert dann?
    Das Innenstadtdrama wird ja durch die verbesserte Zufahrt über Rosenstein- und Leuzetunnel noch mehr Verkehr auf die B14 spülen.

  • Mein Vorschlag wäre den Heslacher-Tunnel 4spurig zu erweitern und weiter führen auf Höhe der Olgastr. (100m neben der jetzigen B14) mit 3 weiteren beschleunigten Aus-und Einfahrten mit direkter Anbindung an die B10.
    Aus und Einfahrten wären dann Heslach, Marienplatz, Charlottenplatz/B27, Hauptbahnhof, Stöckach

    Damit die Waiblinger nicht allzu frohlocken würde ich zeitgleich eine Tunnelmaut einführen. Die auch helfen soll die Investition zu deckeln.

    Die jetzige bis zu 10spurige Hauptststätterstr würde ich zur einer 4-spurigen Planiestr. umbauen, mit so vielen Überquerungen, dass nur hartnäckige Entaklemmer diese als Transitstrecke nutzen werden.

  • @ Wagahai - Tempo 40 ist an den Steigungsstrecken gerade dafür eingeführt worden, um dort den Verkehr gleichmässig mit 40 nach oben rollen zu lasen, und nicht eim paarmal von 0 auf 55 beschleunigen und dann wieder gegen 0 abbremsen. Beschleunigen am Berg bringt maximale NOx-Emissionen, und um die gehts in Stuttgart neben den Feinstaubemissionen auch.
    Auch im Beriech Neckartor etc. stehen Häuser in denen Leute leben und Arbeiten, von dem her stehen die EMsstellen schon richtig an den Brennpunkten. Sie stehen ja nicht an einem unbwewohnten Ohr des Autobahnkreuz Stuttgarts, wo das Argument mit dem schnell durchfahren gelten könnte, sondern da wo gewohnt wird.

    Bezüglich in den Tunnel verlegen der Cannstatter Strasse - da habe ich schon was dazu geschrieben, weil das Stöckach mit dem Park verbinden würde. Kostet natürlich einiges, einen Teil könnte man durch Bebauung und Verkauf wieder reinholen. Könnte sich aber über 100 Jahre durchaus lohnen.
    Aber da die EU eseit vielen Jahren auf Massnahmen drängt, und die stadt bisher versucht hat das Auszusitzen, das aber nun wohl nicht mehr geht und Starfen unmittelbar bevorstehen, kommen halt vor einer Tunnellösung ggf. erst mal 10 Jahre Fahrverbote, wenns freiwillig nicht geht. Seis durch Fahrspursperrungen und Amperlschaltungen, oder durch andere Massnahmen. Das hat man dann eben dem Trödeln der Vorgängerregierungen zu verdanken.
    Ein vierspuriger Häslachtunnel würde das nachfolgende Netz übelasten und mehr Probleme bringen als lösen. Man könnte ihn aber verlängern, und parallel dazu Verher herausnehmen. Also z.B. statt am Marienplatz enden zu lassen dort nur einen Abzweig machen, und erst am Wilhelmsplatz denn enden lassen. Mit ggf einigen Planfreien Rampen am Marienplatz.