S21-Grundsatzdiskussion: A new hope

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    Ich dachte ja da wäre ein Missverständnis, aber es gibt auch Leute die nicht verstehen wollen....*nugut*, aber nocheinmal zur Klarstellung:

    Niemand macht ein Vorwurf an den Gutachter im Ingenieurbüro. Der Vorwurf geht an die Vorgabedaten der Bahn.
    Es geht hier auch nicht um erfundene gigantische Anforderungen, sondern nur um die Leistungsversprechen die von Seiten der Bahn und S21-Planern beim verkaufen des Projektes an Politik und die Öffentlichkeit gemacht wurden

    In der Broschüre die *** verlinkt hat ist ja zu erkennen daß da sogar noch viel mehr versprochen wurde.


    Also, damit ich dich richtig verstehe: Du wirfst der Bahn vor, dass in 1997 ein Mitarbeiter, der mit Fahrplanerstellung und Gleiskapazitäten nichts zu tun hat, in einen Auftrag für eine Personenstromanalyse einen Fahrplan für die Bestimmung der Quell-Zielmatritzen reingeschrieben hat, der nicht berücksichtigt hat, dass eine in 2005 veröffentlichte WErbeaussage angewandt auf einen 2012 vorhandenen Fahrplan aber zu anderen Zugzahlen in einem (im Knoten Stuttgart, nicht im übrigen Netz) maximal möglichen Fahrplan berücksichtigt?
    Wenn ich das richtig verstanden habe, erübrigt sich jede diskussion, deine Anforderungen kann auch ein völlig perfekt und genial arbeitender Mitarbeiter nicht erfüllen, dazu benötigt er die Glaskugelabteilung.
    Abgesehend avon hab ich jetzt schon zum 95-sten mal erklärt, dass es völlig egal ist, wie viele Züge im Fahrplan stehn. Ganz im Gegenteil.
    Je wniger Züge im Fahrplan stehen, desto mehr Fahrgäste steigen bei konstanter prognostizierter Fahrgastzahl im Bahnhof je Zug ein- und aus, und deste mehr "Stress" besteht in dem Szenario an beiden Seiten eines Bahnsteigs einfahrenden Zügen.
    Man kann es auch so sagen: mit dem in der PSA zugrundeliegenden Fahrplan liegt die abfertigbare PErsonenzahl nochmal um knapp 50 % höher. Wenn wie entsprechend andere aufgezeigt haben, dann zusätzlich noch doppelt so viele Züge fahren können, dasnn verkraftet der S21 Bahnhof nach dieser Personenstromanalyse in Zusammenschau mit der Gleisseitigen Analyse einen Zuwachs von heute 240.000 Fahrgäste Täglich auf über 700.000 Fahrgäste täglich. Wobei es dann im S-Bahn und Klettpassagenbereich echt kuschelig würde, auch das zeigt die Analyse auf.

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    Also nochmals: Den Fahplan hätte die Bahn aufstellen sollen, da sie uns versprochen hat, daß da 60 Züge/h gehen. Dem Ausarbeiter der PSA-Studie für den hauptbahnhof kann dabei dann egal sein, ob dafür auf der Murrbahn dann noch eine Weiche hinzu notwendig wird. Er rechnet einfach mit den Vorgabedaten.


    Und was soll das? Wie oft muss man Dir noch erklären dass für die PSA die Anzahl der Züge im Fahrplan völlig Banane ist? dass im gegenteil einer Reduktion der Anzahl der Züge den Stress sogar erhöht?
    Ich kann bei Durth-Roos nicht lesen, ob sie mit beieinanderbleibenden under zerfliessenden Pulks gerechnet haben. Für einen erhöhung des Stresses sind beieinanderbleibende Pulks sinnvoll, die sind auch leichter zu rechnen.
    Strecke ich nun den bisherigen Fahrplan mit 30 Züge je stunde durch halbierung aller Takte auf 60 Züge je Stunde, bei konstant bleibender Reisendnezahl, sind schlicht halb so viele Personen im Pulk. Bei konstanten Geometrien sinkt die Personendichte im Pulk auf die Hälfte. Im Bahnsteigbereich ist durch die räeumzeit sichergestellt, dass sich die Pulks egal wie der fahrplan aussieht nicht in die Quere kommen können, ergo müssen dort die Fussgängeranlagen nur noch mit der halben Personensmenge zurechtkommen. dAmit wäre dann vielleicht der Nordsteg auchin der alten Form fast noch durchgekommen, im übrigen Bereich hätte man vielleicht Qualitätsstufe B durchgehend nachweisen können. Also gerade das Gegenteil dessen was Du denkst damit zu erreichen.
    In der Klettpassage und im Bonatzbau wo sich an den Engstellein viele Pulks aus viele Quellen überlagern, wäre der worst case bei 60 Zug- je Stunde Fahrplan dass alles konstant bleibt, allerdings wäre auch hier durch die bessere zeitliche Verteilung der doppelt so vielen kleineren Pulks das Erreichen eher besserer Qualitätsstufen zu erwarten.

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    zu meiner Aussage, ganz genau: "Da die Bahn in der Studie für S21 einen Fahrplan mit 28 Ankommenden Züge zugrundegelegt hat, während in der Schlichtung für K20 eine Refernzleistung von 37 Ankommenden Züge zugrunde gelegt wurde, sieht es nicht so aus, als ob S21 für Zuwachs im Verkehr geplant ist."
    Diese Aussage ist in sich schlüssig, da 37 nunmal größer sind als 28. Da brauche ich keine Externen Beweise mehr anschleppen.
    Und die 37 ankomenden Züge wurden von der Bahn als für die Spitzenstunde leistungsbestimmende Größe in der Schlicht ung für den Stresstest genannt. Wie in Ihren Broschüren dazu auch nachzulesen ist.


    Dann lies nochmal ddas durch was ich für *** geschrieben habe.
    Die 37 Züge je Stunde waren wenn ich deine Äusserung richtig interpretiere, der den ganzen Tag zugrundeliegende Grundtakt, auf den für die Spitzenstunde ein Aufschlag von 1,3-1,6 kam. 1,6 * 37=59,2.
    Der heutige Bahnhof sschafft 35 Züge je stunde bei mangelhafter Betriebsqualität, bei "wirtschaftlich optimaler Betriebsqualität" etwa 30 oder genauer etwas darunter.
    Ansonsten kann man sich auch die _zahlen von Prof Schwanhäusser ansehen, der mit seinen 39 Zügen je stunde auch gerne zitiert wird. Was ein Analytischer Wert ist, mit einem Exponenten in der bestimmenden Formel der von den statistischen Eigenscchaften der Abstände der Durchfahrten von Zügen nach Fahrplan abhängt. Beim Stuttgarter Stammtunnel wäre, so wie ich das verstanden habe, dieser Exponent 0, beim reinen Zufallsfahrplan, wo dann auf einem einzigen Gleis in der gleichen sekunde 3 Züge kommen und dann 30 Min garnichts, dann 1. Der von ihm gewählte Exponent lag deutlich eher an 1 als an 0. Gute heutige Fahrpläne (Auch der heutige im Kopfbahnhof) dürften deutlich näher an 0 als an 1 liegen.
    Für einen Exponenten von 1 gibt es nur eine Lösung die das nach meinem Verständniss ohne Planmässige Verspätung abwickeln kann: es muss für jeden Zug ein eigenes durchgehendes Gleis und eigene Bahnsteige geben, gemeisam genutzte Infrastruktur geht dann nicht.

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    Zitat PSA-S.19: "Die Durchgänge an allen Fern- und Regionalbahnsteigen in der Ebene -1 jeweils neben der Treppenanlage zum Steg Nord sind unter Ansatz der Qualitätsstufen C und D und der maximalen Bahnsteigräumzeit von 240 Sekunden nicht leistungsfähig. Durch eine Neuorganisation der Treppenanlagen zum Steg Nord wäre eine Abwicklung der Personenströme im Durchgang möglich."


    Und was soll das sagen? deswegen wurde Steg B umgebaut.


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    Hier wurde also für die verlängerte Bahnsteigräumungszeit von 240s der Nachweis nicht erbracht. Auf jedem Bahnsteig sind beidseitig je 3 solcher Engpässe geplant gewesen. Auf dem Nordsteg wurde die Planung geändert. Deshalb steeht in dem Satz am ende "Durchgang" während für je 2 Durchgänge pro Bahnsteig keine Lösung gefunden wurde - Und wir reden von 240 sec.


    Falsch. Es gibt exakt einen solchen Engpass mit diesen Eigenschaften.
    Das Problem ist nicht die Breite an sich. Das Problem war, dass von 1/3 der Bahnsteiglänge 2/3 der Fahrgäste durch diesen Engpass von Nord nach Süd passieren wollten, während gleichzeitig 1/3 der Fahrgäste von 2/3 des Bahnsteigs den gleichen Engpass von Süd nach Nord passieren wollten. Das ist also nicht ein Pulk, sondern 2 Pulks die diametral aufeinander zurennen und sich wie zwei Rugbymanschaften gegenseitig blockieren.
    Beide Pulks zusammen hätten 4/9 aller Fahrgäste, also fast 50% aller Fahrgäste beinhaltet.
    An allen anderen Abgängen fehlt der entsprechende Gegenverkehr, am Südsteg ist garkein Gegenverkehr von Aussteigern möglich, am Mittelsteg nur mit den wenigen die von der Nordhälfte des Bahnsteigs zur Staatsgalerie wollen, denen aber auch deutlich weniger Leute entgegenkommen, die zur S-Bahn wollen.
    Deswegen hab ich den Engpass nach der Diskusson mit *** zum gleichen Thema ja auch gerechnet mit dem ergebnis, dass sich die Kapazität durch den Umbau vervielfacht hat. (> faktor 4, bis ca. Faktor 11)
    und wie das wohl mit den 240s gemeint ist, was dort so verkürzt dasteht habe ich inzwischen wohl auch verstanden. Wenn man für die Bedingungen des Engpasses die Verkehrsmengen der Qualitässtufe D angesetzt hätte, und dann schuat, wiel lange es brauchen würde bis bei dieser Fussgängerdichte die gewünschte Anzahl Personen diesen Engpass passiert hätte, hätte es tatsächlich länger als 240s gedauert, bis alle durch sind. In der Realität wären die Leute aber nicht beidereits des Engpasses schön aufgestellt stehengeblieben, und hätten die Leute "einzeln" in Qualitätsstufe D durch den Engpass geschickt, sondern wären zwanglos im Pulk weitermarchiert, und hätten einige Zeit Qualitätsstufe F produziert, wären dafür aber vermutlich in weniger als 240s durch gewesen.
    So wie es jetzt gebaut ist, braucht man in meinem Szenario 68s von den 120s in Qualitätsstufe D.

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    In der PSA sehe ich als höchste Belastung 9 Züge an Bahnsteig 3+4 in der Spitzenstunde. Macht 6min 40 sec pro Zug. Da ist die Zugfolge im Stresstest deutlich kürzer, zudem mit ICE und man bekommt dadurch Personenströme die Gegeneinander laufen, was bei über 6 min Abstand von Zug zu Zug nicht zu erwarten ist.


    Die zeit zwischen Den Lücken ist ja auch völlig belanglos.
    Einfach mal die vielen Dinge lesen, die ich schon geschrieben habe.
    Nochmal in kürze:
    Wenn zum Zeitpunkt X zwei Züge gleichzeitig ankommen, dann ist nach ein bischen mehr als X+Ausstiegszeit(1 min) + 1min Räumzeit der Bahnsteig wieder leer.
    Für die Einsteiger, die über 5min verteilt kommen, reichen die Kapazitäten der zum Bahnsteig hin fahrenden Rolltreppe und Aufzüge, lediglich an der Engstelle von der S-Bahn zum Südlichen Bahnsteigteil tröpfeln sie entgenen den Aussteigern bei dichter Zugfolge Bei Qualitätsstufe D sind bis 20% Gegenverkehr (aber eben nicht 100% Gegenverkehr siehe oben) ohne Leistungseinbruch möglich, d.h. die Zeiten verlängern sich entsprechend linear. Im obigen Szenario dann von 68 auf 81s am Steg Nord neben dem S-Bahn Abgang.
    Ob nun nach dem Zeitpunkt X+2min und dem Zeitpunkt y an dem die nächsten Züge kommen, der Bahnsteig 0 Sekunden oder 48 Stunden verlassen da liegt, ist offensichtlich für die PSA völlig belanglos.


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    Also erstens: 300kg tragen meine Kumpels auch ohne mich, und unsere 5t-Kräne können auch gemeinsam anpacken. So bin ich das gewöhnt, als ich noch in der Montage gearbeitet habe.
    Was allerdings das Diskutieren mühsig macht, ist daß du dir sorgen machst, wie der Gutachter sich Daten ausdenken sollen hätte, bei denen die Bahn dafür zuständig wäre, diese korrekt vorzugeben.


    Dieser Satz ist nicht verständlich. Was hätte sich die Bahn wann und zu welchem Zweck ausdenken sollen?

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    Man kann gleich damit anfangen, den aufgeschobenen Renovierungsstau am Stuttgarter Bahnhof abzuarbeiten. Für ein neues Dach, und andere Arbeiten die komplett innerhalb des Bahngeländes anfallen, um auf aktuellen Stand zu bringen braucht es keine allzugroßen Vorläufe, auch für ein neues Dach läßt sich vergleichsweise schnell eine Planung und Genehmigung realisieren, da es keine betroffene ausserhalb gibt.


    Welch ein Schwachsinn. Du hast wirklich noch nie Planungen gemachtt und Projekte durchgeführt?
    Du hättest allen Ernstes erst das Dach saniert, um es dann abzureissen und durch das K21 Gewächshaus zu ersetzen (das mit seiner weitgehenden Stützenfreiheit notwendig ist, damit man für ausreichend breite Bahnsteige und sinnvolle Abgänge zur S-Bahn die Bahnsteige nach Komplettabriss der Bahnsteige und Gleisanlagen im heutigen Bahnsteigbereich um die Technikbahnsteige verbreitert und mit weiteren Querbahsteigen versehen (z.B. um den netten Omnibusbahnhof zu erreichen, der Brandschutztechnisch richtig spannend geworden wäre) wieder aufbauen kann)?
    Und das gleiche Spiel sicher bei Vorfeld, Überwerfungsbauwerken, Brücken und anderen Einrichtungen. Damit hättest du die Kosten für K21 sicher locker über die 20 Mrd€ Grenze gehoben.
    Merke Dir einfach eine Grundregeln für Sanierungen: bevor man mit einem Hammerschlag anfängt, muss erst der Endzustand und der genaue Weg dorthin feststehen, sonst reisst man ständig ab was man gerade saniert hat.

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    Da habe ich gerade nochmals durch die Machbarkeitsstudie geblättert, also mehr als ein Strich auf der Landkarte und dem was in der Schlichtung über K21 Präsentiert wurde ist da auch nicht.
    wobei mir gerade auffällt, die Amortisationsrchnung bei 4 800 Mio DM... in 35 Jahren - Nach den heutigen Standarts für den BVWP gehört das Projekt damit weg, dort wird ein NKV von größer 1 in 30 Jahren gefordert. (Aber okey, ist ja kein BVWP-Projekt sondern ein Stuttgarter Bespassungs-Projekt, und das NKV Betriebsgeheimnis der DB-AG, die bei bekantwerden alle Ausschreibungen verlieren würde).


    Ich denke Du hast wohl in der Zusammenfassung / Schlussbericht der MAchbarkeitsstudie geblättert. Ansonsten gibts dazu mindestens beim Essteller noch erhebliche Sekundärliteratur in Form von Grobplänen, Rechnungen, und ähnlichen vorläufigen Planungen für kritische Punkte. Man muss ja sehen ob es wirklich machbar ist.
    Und du rechnest wieder mal munter Nutzen Preisstand 1994 gegen Kosten Preisstand 2012-2020. Nutzen ist Zeit, also rechnen wir mit durchschnittlicher Lohnsteigerung 3%, 22 Jahren, 30 % mehr Fahrgästen als basis heute, macht als erste grobe Anpassung 12Mrd DM/ 6 Mrd €. Dem stehen Baukosten entgegen, denen vermutlich die Grundsückskosten und Sanierungskosten abzuziehen sind, also resultierend 2-2,5 Mrd € hab ich recht?


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    Die SMA hat einen Stresstest für K21 gemacht? - Das wäre ja neu, dann gäbe es ja einen direkten Vergleich?
    Oder meinst du die Studie mit der in der Schlichtung aufgetrumpft werden sollte, die aber doch intern blieb? - Da gibt es für beide Projekte eine Liste "Zusätzlicher unterstellter Erweiterungen" die zwar verschieden, beides mal aber etwa ähnlich lang sind, wobei ich denke daß da noch nicht 1:1 K21 zugrundegelegt wurde, dann hätte die SMA das ja innerhalb weniger Tage erstellen müssen.


    Da siehst Du was falsch. Es handelt sich um die studie, aber da wurden bei K21 ebenfalls die bei S21 unerstellten Dinge unterstellt, die bei S21 aber bis auf die Neigetechnik zwischen Crailsheim und Stuttgart nicht wirklich benötigt werden, sondern einfach für eine sinnvolle Betrachtung der Fahrpläne zum Prognosejahr benötigt werden (Ausbau S-Bahn Mannheim, Ausbeu Breisgau S-Bahn etc...)
    Und SMA hat dort wirklich K21 1:1 abgebildet, und dazu die Herren Arnoldi und Lieb und weitere intensiv befragt. So hab ich das zumindest aus einem längeren Mailaustausch von einem der Herren verstanden.


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    Das ist ja interessant... für den 2. Rosensteintunnel hat H. Arnoldi weitgehend auf die Planung für die Tunnel von S21 nach Canstatt zurückgegriffen.... nur eben reduziert, da ja nicht Fern- und S-Bahn verlegt werden müssen.
    Daher dachte ich das wäre eine der "problemloseren" Stellen bei S21 und habe da noch garnicht so genau draufgeschaut.

    Tja, nur mit so ein paar kleinen, feinen Unterschieden.
    Die Tunnel bei S21 liegen weiter nördlich. (nach Norden ansteigender Hang) und viel tiefer. Womit sie bautechnisch nicht mehr viel gemein haben.
    Nach meiner Rechnung würde der K21-Tunnel sehr dicht unter dem Keller des Rosensteinschlosses durchführen, und auch sehr dicht unter den Anstellanlagen, und in geringstem Abstand parallel zum alten Rosensteintunnel liegen - was dazu führt dass auf der Seite des Tunnels nicht von einem tragfähigen Gebirge ausgegangen werden kann, soweit man so dicht unter der Oberfläche überhaupt von einem tragfähigen Gebirge reden kann. (Das Gewölbe dort stammt aus der extrmenen Frühzeit des Tunnelbaus, ist seit 100 Jahren nicht unterhalten, steht dafür unter Denkmalschutz, und die Fledermäuse darin noch dazu unter strengem Naturschutz, was die Erschüterungs und Geräuschentwicklung beim Tunnelbohren massiv einschränken könnte, um die Tierchen beim Winterschlaf nicht zu stören - das überleben sie nämlich häufig nicht. Deswegen hat man ja bei S21 die Idee, den Tunnel für eine Baustrasse zu nutzen, schnell wieder fallen gelassen.

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    Also, damit ich dich richtig verstehe: Du wirfst der Bahn vor, dass in 1997 ein Mitarbeiter, der mit Fahrplanerstellung und Gleiskapazitäten nichts zu tun hat, in einen Auftrag für eine Personenstromanalyse einen Fahrplan für die Bestimmung der Quell-Zielmatritzen reingeschrieben hat, der nicht berücksichtigt hat, dass eine in 2005 veröffentlichte WErbeaussage angewandt auf einen 2012 vorhandenen Fahrplan aber zu anderen Zugzahlen in einem (im Knoten Stuttgart, nicht im übrigen Netz) maximal möglichen Fahrplan berücksichtigt?

    Der Auftrag wird ja wohl hoffentlich noch mal neu definiert worden sein da die PSA ja von 2009 ist.

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    Und was soll das sagen? deswegen wurde Steg B umgebaut.

    Und nochmal an dich die Frage, woher hast du diese Information? Hast du da ne Quelle?

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    (z.B. um den netten Omnibusbahnhof zu erreichen, der Brandschutztechnisch richtig spannend geworden wäre) wieder aufbauen kann)?

    Hehe der Omnisbusbahnhof wäre brandschutztechnisch spannend, dann is ja der Tiefbahnhof noch spannender, aber da machst du dir keine gedanken?

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    Der Auftrag wird ja wohl hoffentlich noch mal neu definiert worden sein da die PSA ja von 2009 ist.


    In 2009 gab es eine widerholung auf den bestehenden Eingangsdaten (allein schin aus Gründen der Vergleichbarkeit). Was ausser Verwirrung und Mehrkosten hätte da ein anderer Fahrplan gebracht?

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    Und nochmal an dich die Frage, woher hast du diese Information? Hast du da ne Quelle?


    Vortrag Ingenhofen, sowie direktzu, einfach mal suchen. Dort steht wie der Nordsteg angepasst wurde. Die Fussgängerströme muss man dann selbst rechnen.

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    Hehe der Omnisbusbahnhof wäre brandschutztechnisch spannend, dann is ja der Tiefbahnhof noch spannender, aber da machst du dir keine gedanken?


    Nun, man sieht Du hast keine Ahnung vom Thema. Denk mal nach - keine Entrauchungsklappen nach oben, jede menge grosse Verbrennungsmotroen in geschlossenem Raum, wenig zu- und Abgänge vorgesehen, Stützenabstände wenigstens teilweise in 3,5m zwischen denen die Fahrzeuge durch müssen (oder halt doch abreissen und neu bauen), notwendige Geschosshöhen, Luftqualität (Feinstaub!) etc...
    Lässt sich mit viel Geld alles bautechnisch _irgendwie_ lösen. Nur K21 billiger als S21 kann man dann knicken.

    Suggeriert wurde aber, man könnte da unter dem Bahnof einfach mal so geschwind einen Busbahnhof reinbauen, Flächen sind ja schon da, kost also fast nix.

    Die Luftqualität ist ja der Grund warum (aktuelle) Dieselzüge nicht planmässig durch S21 geführt werden dürfen. Und dass in einer riesigen 450x80x12-24m Halle, und mit der Möglichkeit nach oben die Lichtaugen aufzumachen, und seitlich Luft einzublasen, wenns denn sein müsste (wobei das ggf. zur Genehmigung noch nicht gerechnet wurde)

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    und um eine weitere Diskussion aufzumachen hier die Machbarkeitsstudie von SMA für unterschiedliche Trassenvarianten auf den Fildern. Die Lösung der Bahn kommt dabei nich so gut weg.

    Quelle: http://www.mvi.baden-wuerttemberg.de

    Interessante Aufgabenstellung vom Minister gell?

    Hab da einen guten Vergleich bei DSO gelesen:
    man vergleiche die Variante
    1) ICE's von Mannheim nach München über den Kpfbahnhof mit Halt mit der Variante
    2) ICE's ohne Halt über die Schusterbahn.

    Variante 2 gewinnt ganz klar. Keine Konflikte auf dem Bahnhofsvorfeld, keine Koordination mit Frankenbahn, Remsbahn, Murrbahn notwendig, um wenigstens 10min kürzere Fahrzeiten, mehr Kapazitäten am Kofbahnhof für andere Züge frei -> mehr Fahrplanstabilität.
    Also ganz klar - sofort keine ICE's mehr am Stuttgarter Hbf halten lassen....


    .... sofern man eben die Fahrbarkeit des Fahrplans und die Fahrzeiten als einzige Kriterien heranzieht.
    Sieht man die Verkehrlichen Auswirkungen, kommt eben auch ins Spiel das Fahrgäste ganz gerne auch mal Ein und Aussteigen, sei es mit dem ICE am Hbf oder bei ICE und RE am Flughafen (Der RE-Halt in Vaihingen bringt da wegen der Lage in der Topologie fast nichts)

  • hfrik:

    ich versteh ehrlich gesagt nicht ganz worauf du hinaus willst. ich denke sma wird da schon einige überlegungen dazu gemacht haben, welche lösung für das gros der passagiere günstiger ist.

    Aber das weltbekannte planungsbüro hfrik ja kann ja auch ein gutachten erstellen. Bin gespannt ;) (nix für ungut)

    Dekoratives Anführungszeichen

    Sieht man die Verkehrlichen Auswirkungen, kommt eben auch ins Spiel das Fahrgäste ganz gerne auch mal Ein und Aussteigen, sei es mit dem ICE am Hbf oder bei ICE und RE am Flughafen (Der RE-Halt in Vaihingen bringt da wegen der Lage in der Topologie fast nichts)

    Die einzige ICE-Verbindung die da wegfällt is doch zürich-stuttgart mit halt am flughafen, find ich jetzt nich so kritisch, da diese verbindung für mich eh keinen unterwegshalt braucht. sonst brauchen wir gar keinen ice sondern können ice auch in ire umbenennen. und re aus diesen richtungen bzw. freudenstadt/horb, wenn die züge in vaihingen sauber getaktet sind und umsteigen am gleis gegenüber dann seh ich jetzt da auch nich son grosses problem. (aber das ist halt meine meinung).

    Anders herum gefragt, welche lösung wär dir denn die liebste?

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    In 2009 gab es eine widerholung auf den bestehenden Eingangsdaten (allein schin aus Gründen der Vergleichbarkeit). Was ausser Verwirrung und Mehrkosten hätte da ein anderer Fahrplan gebracht?

    Nun eine bessere Übereinstimmung mit einem Fahrplan der vielleicht mal gefahren wird, würde Otto-Normalverbraucher das ganze vielleicht verständlicher machen.

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    Vortrag Ingenhofen, sowie direktzu, einfach mal suchen. Dort steht wie der Nordsteg angepasst wurde. Die Fussgängerströme muss man dann selbst rechnen.

    hab gesucht, aber leider nix gefunden, wenn du nen link dazu hast kannst du den ja einfach mal rumschicken

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    Nun, man sieht Du hast keine Ahnung vom Thema. Denk mal nach - keine Entrauchungsklappen nach oben, jede menge grosse Verbrennungsmotroen in geschlossenem Raum, wenig zu- und Abgänge vorgesehen,

    Stimmt ich bin in der Hinsicht nicht vom Fach, mein Fachgebiet sind zwar auch die Ingenieurswissenschaften aber eben andere, ich versuche mir das ganze einfach logisch zu erschliessen.

    Aber ich hab da ne kleine gegenfrage? Du sagst ja selbst dass Dieselloks nicht in den Tiefbahnhof fahren dürfen, auf vielen der geplanten verbindungen fahren diese aber? Wenn bis dahin nur noch eloks fahren na dann fahren wohl bis 2025 auch nur ebusse ;)

  • Was hat das bitte damit zu tun, dass die von dir genannten Quellen zwei unterschiedliche Perspektiven betrachten? Die Dinger könnten sogar vom gleichen Typen am gleichen Tag im gleichen Büro mit dem gleichen Stift im gleichen Atemzug auf das gleiche Papier gekritzelt worden sein. Es ändert nichts an den unterschiedlichen Perpektiven.

    Okay, noch einmal:
    Quelle Nr. 1 dreht sich um die Leistungsfähigkeit des Bahnhofs.
    Quelle Nr. 2 dreht sich um das (prognostizierte) Reisendenaufkommen.

    Du schließt von Quelle 2 auf Quelle 1. Also Anzahl der Reisenden geringer = Leistungsfähigkeit des Bahnhofs geringer. Nur: die Leistungsfähigkeit des Bahnhofs ist in diesem Kontext eine Konstante, die sich durch die Anzahl der Reisenden nicht verändert. Egal wie viele, egal wie wenige es sind. Selbst wenn das Reisendenaufkommen gleich Null ist bleibt die Leistungsfähigkeit die Gleiche. Oder glaubst du, dass des Nachts einfach mal ein paar Gleise verschwinden, wenn das Reisendenaufkommen schrumpft?

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    hfrik:

    ich versteh ehrlich gesagt nicht ganz worauf du hinaus willst. ich denke sma wird da schon einige überlegungen dazu gemacht haben, welche lösung für das gros der passagiere günstiger ist.

    Aber das weltbekannte planungsbüro hfrik ja kann ja auch ein gutachten erstellen. Bin gespannt ;) (nix für ungut)


    Die Untersuchungen gibts ja schon. Wurden für S21 gemacht. Die direkte Flughafenanbindung bringt erheblichen Fahrgastzuwachs auf der Gäubahn, wenn man das mit Umlegungen, Verkehrsmatrizen, Verkehrszellen rechnet. Nichts davon hat SMA im Programm, das sind andere Firmen wie z.B. PTV.
    Entsprechend dem Bericht hat SMA auch derartige Überlegungen nicht angestellt. In dem Bericht geht es rein um Fahrpläne.

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    Die einzige ICE-Verbindung die da wegfällt is doch zürich-stuttgart mit halt am flughafen, find ich jetzt nich so kritisch, da diese verbindung für mich eh keinen unterwegshalt braucht. sonst brauchen wir gar keinen ice sondern können ice auch in ire umbenennen. und re aus diesen richtungen bzw. freudenstadt/horb, wenn die züge in vaihingen sauber getaktet sind und umsteigen am gleis gegenüber dann seh ich jetzt da auch nich son grosses problem. (aber das ist halt meine meinung).

    Anders herum gefragt, welche lösung wär dir denn die liebste?

    Es fällt nicht nur die ICE-Verbindung weg sondern es ist einfach Vaihingen != Flughafen / Messe. Das ist so als ob man bei meinem Beispiel die RE's die von Norden kommen auch über die Schusterbahn schicken würde, und in Untertürkheim halten lassen würde - um das überspitzt zu sagen. Dort halten ja schliesslich auch S-v und U-Bahnen auf die man umsteigen kann.

    Vaihingen ist eben von der gäubahn aus schon über die S1 angschlossen, und wer von Südlich Herrenberg direkt in das Umfeld Vaihingen Bahnhof will, ist eher selten. Der Flughafen hat da ein grösseres Einzugsgebiet und ist sehr ÖV-affin, da alles durch "eine Tür neben dem Bahnhof" muss. Ebenso wie die Messe. Und auch für die übrigen Umsteiger liegt der FLughafen günstiger als Vaihingen, das zum Bevölkerungsschwerpunkt der Filder entfernt liegt (liegt in der Nordwestlichen Ecke, mit viel Wald drumherum), und steht in starker Konkurrenz zum Hauptbahnhof da die S-Bahn-Fahrzeit dorthin nicht mehr garzulang ist, sowie zu Böblingen. Einfach mal durchdenken. Das "nicht so grosse Problem sind halt 1x Umsteigen + 10 Min Fahrzeit beim RE, bzw. 1x Umsteigen + 15min Fahrzeit beim ICE, wenn er ausserhalb von Vaihingen+direkt angrenzendem Gebiet auf die Filder will.
    Sprich bei der Panoramabahnvariante gibts ähnliche Kosten, aber einen viel geringeren verkehrlichen Nutzen als bei der Antragsvariante.
    Was mir gefallen würde wäre die Flughafenstrassenvariante, obwohl die teuerer ist, allerdings anders als SMA mit 2x1 Gleis so wie ich die Pläne lese mit 2x2 Gleise. Dann ist man bei den Bahnsteigen flexibel, kann Verstärkerzüge dort wenden / auslaufen lassen (mir ist eh unklar, warum Verstärkerzüge in der Mitte der Agglomoration enden, und nicht die AMsse der Ziele der 2. Hälfte auch noch mitnehmen, spirch nicht bis Ludwigsburg / Esslingen / Waiblingen / Flughafen durchlaufen. Würde nochmal deutlich fahrgäste bringen), kann von Böblingen auch in Richtung WEndlingen durchfahren, und hat kurze Umsteigewege.

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    Nun eine bessere Übereinstimmung mit einem Fahrplan der vielleicht mal gefahren wird, würde Otto-Normalverbraucher das ganze vielleicht verständlicher machen.


    Nun, addresat ist nicht der Otto Normalverbraucher. Für den hätte man sicherlich eine 50-Seitige Einleitung schreiben müssen, z.B. warum 30 Züge je Stunde mehr Stress für die Fussgänger -Anlagen bedeuten als 60 Züge je Stunde (bei gleicher Reisendenanzahl), wie sich das mit den Pulks verhält, wie genau eigentlich Qualitätsstufen definiert sind, etc...
    Nur wird das im alltäglichen Planungsbetrieb einfach zu teuer.
    Man könnte auch Vortragsreihen dazu machen - nur wer zahlt da die Vortragenden. Ansonsten bleibt nur die Möglichkeit dass sich Otto-Normalverbraucher, der sich mit solchen Gutachten wirklich befassen will, zum Otto-Normal-Verkehrsingenieur heranbildet - und dabei nicht ins spekulieren verfällt :)

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    Aber ich hab da ne kleine gegenfrage? Du sagst ja selbst dass Dieselloks nicht in den Tiefbahnhof fahren dürfen, auf vielen der geplanten verbindungen fahren diese aber? Wenn bis dahin nur noch eloks fahren na dann fahren wohl bis 2025 auch nur ebusse ;)

    Also es gibt exakt 2 verbleibende Verbingungen: Ganz selten kommen 218#er von der Südbahn über die filsbahn nach Stuttgart, weil in Ulm nicht umgespannt wurde. Die Regel ist das Umspannen in Ulm, entfällt mit der elektrifizierung der Südbahn (planfeststellung dafür läuft).

    Die zweiten sind die IRE's ab Tübingen. Dort wird dann in Tübingen umgestiegen. Verkehrlich optimal würe ein Umsiteg in Albstadt, weil die IRE zwischen Albstadt und Siegmaringen / Aulendorf heute eigentlich zu gross sind 8bereits ab Tübingen könnte man einen Schritt weit abspecken), leider hängt bis dort noch kein Fahrdraht, der könnte mit der Regionalstadtbahn Tübingen/ Reutlingen kommen, über die ich mich sehr freuen würde. D.h. bei diesem 2-Stündigen IRE ist die einzige reale Veränderung durhc diese Einschränkung.
    Alternative wäre ein Hochrüsten der Abgasreinigung an diesen Triebwagen + Sondergenehmigung, oder eine intensive Lüftung der Bahnsteighalle + Gutachten zur Luftgüte, beides dürfte unwirtschaftlich sein (das Geld wäre dann besser in mehr Fahrdraht gesteckt, da haben mehr was davon)

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    Also ganz klar - sofort keine ICE's mehr am Stuttgarter Hbf halten lassen....


    Die Bahn verzichtet auf die Kunden eines ihrer Top-10 Bahnhöfe, und die SCNF freut sich und springt mit dem TGV in die Bresche.

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    Welch ein Schwachsinn. Du hast wirklich noch nie Planungen gemachtt und Projekte durchgeführt?
    Du hättest allen Ernstes erst das Dach saniert, um es dann abzureissen und durch das K21 Gewächshaus zu ersetzen

    Es wäre mal nett, wenn du auf das antwortest was geschrieben ist. Es ist eine alte Strategie, erst die Aussagen der Gegnüber zu verdrehen und dann zu behaupten es wäre Schwachsinn.
    Ich sagte: Dort wo klar Anierungsbedarf besteht (dort wo Anlagen bleiben) Anfangen, als nächsten Schritt das Dach, ist auch nicht so Planungsaufwendig, daß man erst 15 Jahre braucht bis es losgehen kann.

    Auf weitere Verdrehungn ist nicht wert zu reagieren.

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    Und du rechnest wieder mal munter Nutzen Preisstand 1994 gegen Kosten Preisstand 2012-2020. Nutzen ist Zeit, also rechnen w[...bla, bla...] hab ich recht?


    Ich habe nicht gerechnet, sondern Inhalt herausgenommen:
    "Betrachtet man die Ausgaben und Einnahmen einschließlich Zinsen pro Jahr, so kommt man je nach Finanzierungsvariante auf einen Amortisationszeitpunkt zwischen 30 und 35 Jahre nach Projektbeginn."

    Für Infrastrukturprojekte wird aber ein NKV >1 in 30 Jahren gefordert, also eine Amortisationszeit, die kürzer als 30 Jahre ist.

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    Tja, nur mit so ein paar kleinen, feinen Unterschieden.
    Die Tunnel bei S21 liegen weiter nördlich. (nach Norden ansteigender Hang) und viel tiefer. Womit sie bautechnisch nicht mehr viel gemein haben.

    Erstaunlich... du beschwerst dich, daß keine konkreten Pläne bis auf den letzten Meter vorliegen - was einfach daran liegt, daß keine Planfeststellung für K21 gemacht wurde- und jetzt weist du genau, daß die K21Gleise genau da sein müssen, wo es komplett bescheurt durch den Berg geht, während für S21 doppelt soviele Gleise völlig problemlos durch den selben Berg geführt werden können?

    Falls das von Herr Arnoldi jetzt nicht ideal aufgezeichnet wurde - wenn man den Kopfbhanhof dann ausbaut wird- man dann recht schnell eine Trasse finden, die sich gut bauen läßt.

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    Dein Einwand ist zwar korrekt, geht aber völlig am Thema vorbei. Lies dir die Diskussion bitte noch einmal durch. Es ging nämlich darum, dass *** einen falschen Zusammenhang hergestellt hat, und zwar, dass das Reiseaufkommen die Leistungsfähigkeit eines Bahnhofs bestimmt.

    Genau und dazu habe ich mich geäussert. Zweck des Bahnverkehrs und damit des Bahnhofes ist Reisende zu befördern. Damit ist das Reisendeaufkommen neben der Kappazität für Züge die relevante größe für die Leistungsfähigkeit eines Bahnhofes.

    Zumindest solange man eine Bahn im Land will, die für die Bevölkerung einen Verkehrlichen nutzen darstellen soll.
    Sofern man allerdings eine Bahn zugrunde legt, die nur dem Aktienrecht verpflichtet ist, und die Regionaliserungsmittel möglichst einfach durch alibizüge in maximale Profite umwandeln will- Ohne daß Reisende dabei in den Katakompen stören sollen- Dafür spielt das Reisendeaufkommen dann keine große Rolle mehr.

    Aber ich bin vehementer Verfechter einer Bahn mit Volkswirtschaftlichem Nutzen, nicht nur zur Aktionärsbefriedigung.

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    Also, damit ich dich richtig verstehe: Du wirfst der Bahn vor, dass in 1997 ein Mitarbeiter, der mit Fahrplanerstellung und Gleiskapazitäten nichts zu tun hat, in einen Auftrag für eine Personenstromanalyse einen Fahrplan für die Bestimmung der Quell-Zielmatritzen reingeschrieben hat, der nicht berücksichtigt hat, dass eine in 2005 veröffentlichte WErbeaussage angewandt auf einen 2012 vorhandenen Fahrplan aber zu anderen Zugzahlen in einem (im Knoten Stuttgart, nicht im übrigen Netz) maximal möglichen Fahrplan berücksichtigt?
    Wenn ich das richtig verstanden habe, erübrigt sich jede diskussion, deine Anforderungen kann auch ein völlig perfekt und genial arbeitender Mitarbeiter nicht erfüllen, dazu benötigt er die Glaskugelabteilung.

    Die "Werbeaussage" wurde nicht erst 2005 verwendet, zudem und vorallem dient sie in der Planfeststellung, den Parlamentsbeschlüssen und der VA zur Begündung des Projektes .
    Wenn dir jetzt die Diskrepanz von dem was die Bahnmitarbeiter 1997 geplant hat und dem was später über das Projekt verlautbart wurde auffällt, dann kommst du langsam an den Punkt um den es wirklich geht:

    S21 WURDE 1997 NICHT FÜR MEHRVERKEHRE GEPLANT!
    S21 ist ein Projekt aus der Zeit als die Bahn sich auf den Fernverkehr "gesundschrumpfen" sollte - Stichwort: Reduktion auf das Kerngeschäft, da man damals den ICE für Zukunftsträchtig hielt, RV aber nicht.

    Nur hat seit diesen Planungen der Markt sich um 180° gedreht.

    Deshalb hebt die Presseerklärung der Ingenieure 22 nicht auf die einzelen Ergebnisse der PSA sondern auf diese Vorgabezahl der Bahn ab. Deshalb ist es auch mühsig und nicht zeilführen die Ergebnisse en Detail zu analysieren, zumal wenn man die Anhänge zur richtigen interpretation nicht hat. Allerdings ist auch ohne dies zu erkennen, daß die vielen C, D und nichtmal D`s ein ehrer auf kante genähtes Projekt darstellen, als eine großzüge Anlage mit Zukunftskapazitäten.

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    Die 37 Züge je Stunde waren wenn ich deine Äusserung richtig interpretiere, der den ganzen Tag zugrundeliegende Grundtakt, auf den für die Spitzenstunde ein Aufschlag von 1,3-1,6 kam. 1,6 * 37=59,2.
    Der heutige Bahnhof sschafft 35 Züge je stunde bei mangelhafter Betriebsqualität, bei "wirtschaftlich optimaler Betriebsqualität" etwa 30 oder genauer etwas darunter.

    Ich empfehle dir lesen, und verstehen, anstelle zu interpretieren. Die 37 Züge sind der in der Schlichtung vereinbarte Referenzwert für die Spitzenstunde. Die Zahl sollte inzwischen soweit geläufig sein daß sie nicht merh erklärt werden braucht.
    Es ist schon erstaunlich wie die Betriebsqaulität im bestehenden Bahnof versucht wird herunter zu diskutieren. Fakt ist, daß in den Jahren vor dem Umbau Stuttgart in der Punktlichkeit immer in der Spitzengrube lag.
    Genaue Zahlen die Herr Hopfenzitz aus der zeit der Vorortzüge mit ~ 60/Spitzenstunde vorlegte, zeigt, daß in Stuttgart auch immer veritabel Verspätung abgebaut wurde.
    Wenn der Stuttgarter DB-Betrieb also mangelhaft ist, dann ist der Rest als "Katastrophe" zu werten.

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    Und was soll das sagen?

    Es ist schon erstaunlich wie du dich in Details hineinsteigerst, und dabei übersiehst daß ich die zugrundegelegt Zahl von 303 000/Tag als zu niedrig kritisiert habe, zum erfüllen der Versprechen mit S21 sind 370 000 anzusetzen.

    Daß 700 000 möglich wären tröstest da nicht, wenn so wie du ansetzt die Leute dafür optimal organisiert durch den Bahnhof geführt werden müssen.
    Die Reisenden wollen Bedarfsgerecht, und komfortabel durch den Bahnhof kommen.

  • Was soll daran genau grossartig sein? Matte wie verzweifelte Eigenwerbung eines gescheiterten Anti-S21-Ministers auf Kosten der Steuerzahler. Das Geld haette ich lieber für mehr Kita-Plätze investiert. Investitionen in Phantomvarianten braucht kein Mensch. Auch nett: Plötzlich sind die als korrupt und/oder unfähig gescholtenen Sma bei den S21-Gegnern wieder everyone's darling... Welch wundersame Wandlung.

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    und um eine weitere Diskussion aufzumachen hier die Machbarkeitsstudie von SMA für unterschiedliche Trassenvarianten auf den Fildern. Die Lösung der Bahn kommt dabei nich so gut weg.

    Quelle: http://www.mvi.baden-wuerttemberg.de

    Danke. Interessant.
    Als Referenz dient also der 26 Züge/h Grundtakt. Dann bedeutet das, daß bei allen Varianten, wo nur 0,5 züsätzlichen Transsen*Richtungen frei sind, daß man in der Spitzenstunde gerade mal in einer Richtung einen Verstärkerzug ergänzen kann. Das ist nicht wirklich toll.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    S21 WURDE 1997 NICHT FÜR MEHRVERKEHRE GEPLANT!
    S21 ist ein Projekt aus der Zeit als die Bahn sich auf den Fernverkehr "gesundschrumpfen" sollte - Stichwort: Reduktion auf das Kerngeschäft, da man damals den ICE für Zukunftsträchtig hielt, RV aber nicht.


    Dazu hätte ich gerne eine seriöse Quelle, die halbwegs aktuell ist. Danke.

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    Zweck des Bahnverkehrs und damit des Bahnhofes ist Reisende zu befördern. Damit ist das Reisendeaufkommen neben der Kappazität für Züge die relevante größe für die Leistungsfähigkeit eines Bahnhofes.


    Es ging in dieser Diskussion um eine falsche Kausalkette. Siehe dazu:

    Ok, jetzt wird mir langsam alles klar. Dein Gedankengang sieht also im Kern so aus:
    Obwohl Quelle 1 eine Werbeaussage zur Leistungsfähigkeit trifft, prognostiziert eine interne Quelle ein niedrigeres Reisendenaufkommen. Mit anderen Worten: die Bahn wußte immer, dass es weniger Reisenden werden, schließlich ist das ja eine Prognose!!1! Und da dort also von weniger Reisenden ausgegangen wird, hat die Bahn den Bahnhof also von Anfang an mit geringeren Kapazitäten als beim alten Bahnhof geplant. Denn sonst würden die in der Prognose doch von steigenden Reisendenaufkommen ausgehen.
    ^Liege ich damit einigermaßen richtig?

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    Dazu hätte ich gerne eine seriöse Quelle, die halbwegs aktuell ist. Danke.

    Tut mir leid, die Quellen, was 1990-97 geplant wurde, sind inzwischen mindestens 15 Jahre alt.

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    Ok, jetzt wird mir langsam alles klar. Dein Gedankengang sieht also im Kern so aus:
    Obwohl Quelle 1 eine Werbeaussage zur Leistungsfähigkeit trifft, prognostiziert eine interne Quelle ein niedrigeres Reisendenaufkommen. Mit anderen Worten: die Bahn wußte immer, dass es weniger Reisenden werden, schließlich ist das ja eine Prognose!!1! Und da dort also von weniger Reisenden ausgegangen wird, hat die Bahn den Bahnhof also von Anfang an mit geringeren Kapazitäten als beim alten Bahnhof geplant. Denn sonst würden die in der Prognose doch von steigenden Reisendenaufkommen ausgehen.
    ^Liege ich damit einigermaßen richtig?

    Du läßt dich noch zuviel von äusserlichen Aspekten ablenken, aber die Spur ist richtig:
    Weshalb wurden mit S21 später Leistungsversprechen von bis zum Doppelten gemacht, wo in den Gutachten zur Planung von weniger Zügen und nur unwesentlich mehr Personen ausgegangen wurde? - Das ist eine Frage auf die die Bahn bislang keine zufriedenstellende Antwort geben kann.