Baugeschehen: Zentrum

  • - Das freie Baufeld neben dem Schocken wurde dem Freistaat abgeboten, der Platz für die Konzentration von Landesbehörden in der Innenstadt suche.
    - Falls das Land dort nicht bauen wolle, soll ein Plan für den Neubau der Chemnitzer Bauverwaltung an dieser Stelle weiterentwickelt werden. Deren Mietvertrag im Peretzhaus an der Annaberger Straße läuft im Jahr 2017 aus, die Stadtverwaltung soll aber wieder in der Innenstadt konzentriert werden.


    Aus dem Peretzhaus ist die Stadtverwaltung schon letztes Jahr ausgezogen. Das Baudezernat residiert derzeit ein paar hundert Meter entfernt im Bürger- und Verwaltungszentrum II an der Annaberger Straße, dem Neubau (Mitte Neunziger Jahre) auf dem Ascota-Areal.


    Der Umzugsplan überrascht mich. Andererseits zeigt der ins Auge gefasste Standort, wie gering das Interesse an den Innenstadtgrundstücken ist.

  • ... das heißt, bis 2017 wird da mal nichts los gehen. Hat man eigentlich jemals richtig nach Investoren für das Baufeld gesucht oder war es schon immer der Wunsch der Verwaltung dort zu bauen ...

  • *gähn*
    Die Expo Real :-D
    Die OB sollte ihren Praktikanten oder Azubi damit beauftragen eine Liste von deutschlandweit tätigen Investoren zu erstellen. Dann sollte die OB den Telefonhörer in die Hand nehmen ...
    Was besseres kann sie für die Stadt nicht mehr machen.
    Außer das sie Ihren Rücktritt bekannt gibt.

  • Visualisiert die Miniwelt Lichtenstein jetzt solche Projekte? Das wäre mir neu. Ich dachte das ist ein Freizeitpark.


    Das Parkhaus ist für mich nach allen städtebaulichen und architektonischen Maßstäben und in seiner Funktion nicht dazu geeignet die Chemnitzer Innenstadt aufzuwerten. Im Gegenteil, mit dem Bau dieses Parkhauses ist wieder ein Baufeld verloren. Übrigens steht gegenüber mit der "Moritz Passage" eines der gelungensten neuen Innenstadtgebäude, wie ich finde. Auch wenn es eher traditionell gehalten ist. Aber das muss ja nicht falsch sein.

  • Das ist keine Visualisierung, sondern ein Modell. Das wird ersichtlich, wenn man die Bilderstrecke anschaut, die am Ende des Artikels verlinkt ist. Und dann würde ich wiederum sagen, so ein Modell passt schon irgendwie wieder zur Miniwelt. Aber komisch ist es natürlich trotzdem. ;)

  • Sachsen Fernsehen berichtet heute über eine geplante Aufwertung der Theaterstraße:


    http://www.sachsen-fernsehen.d…x?ID=1095&showNews=981942


    Ich denke, die GGG sollte dort endlich ihre Altbauten sanieren die sie seit der Wende ohne Erfolg zu Höchstpreisen anbietet. Weiter muss auch dort etwas mehr dafür getan werden, das der Bebauungsplan der einen Lückenschluss mit Neubauten vorsieht um gesetzt wird.

  • Die Pläne zur Theaterstraße werden heute mit folgender Zeichnung von der FP vorgestellt (Link zum Artikel):



    Quelle: Freie Presse


    Die ausführliche Planungsgrundlage kann man hier nachlesen. Für mich ist das auf den ersten Blick eine Verbesserung. Allerdings sollte man bei der Stadt aufpassen, daß man vor lauter Planungen nicht vergißt, auch mal etwas umzusetzen.

  • Da hast Du Recht. Ich hab Planungsgrafiken von 2000, die sehen nicht anders aus. Das ist ein alter Hut. Umgesetzt wäre es eine feine Sache.

  • Auf der einen Seite begrüße ich die geplanten Änderungen an der Theaterstraße.
    Sprich verkleinerung der Straße auf 2 Fahrbahnen und das entlangführen der Straßenbahn usw.
    Allerdings wirkt für mich die Straßenbahn auf grünem Gleiskörper genauso als Riegel, wie vorher die 4-spurige Straße.

  • Ich weiß, das man sich bei den Verantwortlichen darüber bewusst ist, das die Wohnscheibe, die auf dem ehemaligen Standort der Paulikirche steht und das Kirchgässchen zur Theaterstraße abriegelt, nicht ewig stehen kann.

  • Erfreulich - am hist. Industriegebäude neben dem Metropol Kino an der Zwickauer Straße, stehen seit kurzen Gerüste und es wird gewerkelt. Dort hing über ein Jahrzehnt ein "zu verkaufen" Plakat an der Fassade. Schön wenn sich da etwas tut.

  • ... weitere Bauaktivität derzeit auch am Eckgebäude Ulmenstraße/Puschkinstraße (neben der ehem EDEKA auf dem Kaßberg). Anfangs dachte ich an Sicherungsmaßnahmen, aber mittlerweile schaut es nach mehr aus. Auch ist die ehem UNION an der Ulmenstraße (vis a' vis des Pölzig-Areals) teils eingerüstet.

  • Endlich geht es an der Theaterstraße los. Die Pläne sind ja nun wirklich schon über zehn Jahre alt. Dieser "grüne Teppich für die Straßenbahn" ist auch aus Lärmschutzgründen sinnvoll. Rasen reflektiert wesentlich weniger Straßenbahnlärm als bspw. Asphalt. Einhergehend mit einer Reduzierung der Fahrspuren (und weniger Verkehr) wird das Gebiet so hoffentlich attraktiver für potentielle Innenstadtbewohner. Bleibt nur zu hoffen, dass die GGG ihre Hausaufgaben macht und entsprechend saniert. Ich kann mir gut vostellen, dass die Gründerzeitgebäude entlang der Theaterstraße momentan aufgrund des Lärms nicht vermietbar sind und deshalb auch noch nicht saniert wurden.

  • An der "Villa Schwalbe" hinter der Chemnitzer Markthalle gehen die Bauarbeiten voran. Derzeit werden denkmalgerechte Fenster eingesetzt. Die Villa Schwalbe war Teil einer Industrieanlage die sich einst an der Fabrikstraße befunden hat und aus der später das bekannte Unternehmen "Germania" hervor ging. Nach meinen Nachforschungen müsste das Haus 1853 gebaut worden sein und damit die erste Chemnitzer Villa gewesen sein. Vorher haben Fabrikanten entweder in Herrenhaus Ähnlichen Gebäuden bei der Fabrik gewohnt oder direkt in der Stadt, z. B. in der neuen Angervorstadt, heute der bereich am Marx-Kopf.

  • Seit Mitte letzter Woche ist das Eckhaus in der Theaterstraße/Ecke Kirchgäßchen neben der neuen Jugendherberge eingerüstet. Weiß da jemand mehr drüber? Sieht nicht nach bloßen Sicherungsarbeiten aus, zumal das Gebäude in einem recht guten Zustand zu sein scheint. Wäre super, wenn neben der Jugendherberge gleich das nächste Gebäude in dieser Ecke saniert würde. Für eine weitere Belebung/Bebauung des Getreidemarktes kann das nur vorteilhaft sein.