Stadtgespräch

  • Zweites Zentrum für Factory Outlet im RP-Portal. Hamborn und Marxloh wurden vom Stadtrat als zweites Hauptzentrum ausgewiesen, damit dort ein Factory Outlet Center gebaut werden kann. Ähnliche Definition für Meiderich wurde abgelehnt, weswegen die Chancen auf ein weiteres Einkaufszentrum auf dem Milchhofgelände gesunken sind. Es wurde auch diskutiert, wie man die beschleunigte Gestaltung der Bahnhofsplatte (bevor die Landesförderung genehmigt wird) finanzieren kann.

  • Grünes Licht für Verkauf des Theaters am Marientor im WAZ-Portal, siehe auch drei Beiträge zuvor. Der Stadtrat hat den Verkauf für 3,2 Millionen Euro an Wohn- & Gewerbe-Immobilien Sachsen einstimmig beschlossen. Der Verkauf der Betriebsausstattung soll weitere 0,8 Millionen Euro bringen. Die nächste Musicalproduktion startet im November 2011. Die DMG-Mitarbeiter werden übernommen.


    Dazu noch Theater am Marientor wird verkauft im WAZ-Portal. Zu den Vertragsbedingungen gehört, dass das Geschäft rückabgewickelt wird, sollte eine der Vertragsbedingungen nicht erfüllt werden. In diesem Fall würde die Duisburger Bauverwaltung in Schwierigkeiten geraten, weil sie die Kaufsumme zur Kredittilgung nutzen will.

  • Im ablaufenden Jahr verzeichnete die Gesellschaft zur Wirtschaftsförderung (GfW) 60.000 Quadratmeter vermieteter Bürofläche bei 100 neuen Vertragsabschlüssen. Damit liegen die Zahlen in etwa auf Vorjahresniveau. Seitens der GfW Blick man optimistisch in das kommende Jahr, da sich laufende Projekte dem Abschluss nähern, wodurch neue dringend gebrauchte Flächen zur Verfügung stehen. Ferner wird man laut GfW-Geschäftsführer Ralf Meurer in Zukunft weitere neue Büroflächen brauchen. Er führt es darauf zurück, dass in Folge von Firmenzentralisierungen vermehrt Anfragen nach Büroflächen in Duisburg auf die GfW zukommen. Gründe seien die gute Infrastruktur und das günstige Preis-Leistungsverhältnis in Duisburg. (Quelle: Radio Duisburg Lokalnachrichten)

  • 2011 ist das Entscheidungsjahr für die Entwicklung der Duisburger City im WAZ-Portal, eine Zusammenfassung der anstehenden Bauprojekte vier Jahre nach der Vorstellung des Masterplans von Norman Foster.


    Ob die Finanzierung der Gestaltung der 300 Meter langen Deckelung über der A59 gesichert ist, wird in den nächsten Monaten entschieden. Im schlimmsten Fall droht der Anblick der nackten Betonplatte.


    Der Bau des Gesundheitszentrums an der Steinschen Gasse soll in den nächsten Wochen beginnen und 18 Monate dauern. Für 35 Millionen Euro wird ein provisorischer Parkplatz bebaut, der 60 Jahre einer anderen Nutzung harrte.


    Die Königsgalerie wird im Herbst eröffnet.


    Das Kuhlenwall-Karree der Sparkasse wird für 24 Millionen Euro renoviert und im Frühjahr neu eröffnet.


    An der Münzstraße wird der Bau des Stadtfensters mit Volkshochschule und Bücherei als Nutzern beginnen.

  • Nicht auf Nachbarn schielen im RP-Portal. Die Regierungspräsidentin Anne Lütkes teilte der Stadtverwaltung mit, dass sie mit den bisherigen Sparbemühungen unzufrieden ist. Sie erwartet, dass die Stadt sich neu definiert und beim Feststellen des Bedarfs an Einrichtungen nicht in den Kategorien der Stadtteile, sondern der Gesamtstadt denkt. Notwendig ist eine Grundsatzdebatte, welche Infrastruktur die Stadt braucht, wenn die Einwohnerzahl von ca. 550.000 Einwohner auf ca. 450.000 Einwohner zurückgeht. Solche Debatte wurde bisher von der lokalen Politik vermieden. Besonders das Thema der notwendigen Schulschließungen gilt als kontrovers. Die 2010 von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Schulschließungen wurden vom Stadtrat verhindert.


    Weniger Bezirke im RP-Portal. Eine der Sparideen ist die Reduktion der Anzahl der Stadtbezirke von derzeit sieben auf nur noch drei: Stadtmitte/Süd, Westen und Norden. Eine andere Idee ist die Verkleinerung des Stadtrats durch Zusammenlegung der Wahlkreise: Kleinerer Stadtrat im RP-Portal.

  • Stadtentwicklung: Wie viele Möbelriesen verträgt Duisburg?

    Am Montag den 17.01.2011 entscheidet der Rat der Stadt Duisburg über eine Änderung des Flächennutzungsplanes für ein Gelände in Obermeiderrich. Auf dem ehemaligen Zeus-Gelände an der alten Emscher möchte sich der Möbelriese Ostermann ansiedeln.
    Da aber zugleich der Möbelhandel Höffner auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände in den Startlöchern steht, sollte zunächst durch ein Gutachten geklärt werden, wie viel Möbelhandel Duisburg überhaupt verträgt. Diese Untersuchung liegt nun vor. So sei Höffner durch den Ausbau der B 8n auf Düsseldorf, Ostermann auf den Norden Duisburgs und den Niederrhein ausgerichtet.
    Dresslers Prognose zur Ratsentscheidung: „Ich glaube nicht, dass der Rat sich nur für ein Investment entscheiden kann – schon gar nicht zum Zeitpunkt eines Aufstellungsbeschlusses. Das würde einen unzulässigen Konkurrenzschutz bedeuten.“


    Quellen:
    Planungsdezernent Dressler würde gern zwei Möbelhäuser in Duisburg ansiedeln - DerWesten
    Wie viele Möbel-Riesen verträgt Duisburg? - DerWesten
    Politik fordert schnelle Lösung in Möbelhaus-Frage - DerWesten

  • Das Gutachten selber ist schon veröffentlicht worden und im Ratsinformationssystem der Stadt Duisburg einsehbar. (Tagespunkt 14.1 Nachtrag: 14.01.2011 * Bebauungsplan Nr.1158-"Zeus-Gelände" )


    Insgesamt halt ich die Idee beide Vorhaben zu verwirklichen nicht schlecht, selbst wenn nach 10 Jahren eines der beiden Möbelhäuser Pleite geht, die Impulse für die Stadt sind da und beides sind Bautechnische Schandflecken der Stadt und würden gute Impulse für das Umfeld geben, vorallem da das Gutachten sogar bescheinigt, dass beide Möbelhäuser überleben können, Krieger der Stadt schon sehr entgegengekommen ist (Zu 1-2 mehr Bürohäuser im Plan kann man ihm sicherlich auch noch überzeugen) und der Tatsache, dass beide Flächen momentan eh einen schweren Stand haben, ist mit einer Zusage wohl zu rechnen.

  • Die RP berichtet über 20% Leerstandsquote der Ladenlokale in der Stadt. Im Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl sind es 29% - 98 unvermietete Ladenlokale, vor allem im Ruhrort. Im Bezirk Meiderich/Beeck bedeuten 123 leerstehende Lokale (vor allem in Laar) 26% Leerstandsquote. In der Stadtmitte und Hochfeld sind es 259 Lokale, die eine Quote von 20% ausmachen. Im Süden sind es nur 37 Lokale (11%). Bessere Quoten als Duisburg haben Wesel (5%) und Moers (unter 10%) - in Oberhausen ist die Lage ähnlich wie in Duisburg.

  • Stadtplaner reagieren mit "Duisburg 2027" auf demographische Entwicklung im WAZ-Portal. Die WAZ-Redaktion spricht mit Stadtplanern über die Folgen der demographischen Entwicklung und die notwendige Anpassung der Infrastruktur wie der Rückbau des Kanalnetzes und die Schließung einiger Schulen. Die Frage nach der Zukunft einzelner Stadtteile sei nicht einfach zu beantworten, aber Hochfeld könne sich in der nächsten Dekade positiv entwickeln. Prestigeprojekte wie Floating Homes sollen das Potenzial der Stadt demonstrieren. Sie brauche "imagefördernde Projekte, um aufzufallen".

  • Junge Familien in Duisburg zieht es in den Süden der Stadt im WAZ-Portal. Den 492.666 Duisburgern stehen 262.559 Wohnungen zur Verfügung. Das größte Unternehmen ist Immeo mit 18.000 Wohnungen, außerdem gehören 15.000 Wohnungen sieben großen Genossenschaften. Zahlreiche Wohnungen werden ebenfalls von Evonik, Gebag und der Deutschen Annington angeboten. Die Leerstandsquote ist 5,6% (Stand Dezember 2009), darunter 4,7% sind Wohnungen, die länger als ein Jahr leer stehen. Die meisten Leerstände gibt es in Bruckhausen (14,2%) und Marxloh (10,2%). Duissern gilt als begehrte Wohnlage, aber es ist schwer, Mieter für unsanierte Wohnungen zu finden.


    In den Innenstadtbezirken sind Eigentumswohnungen ganz besonders stark gefragt (vor allem in Duissern, Neudorf und im Wasserviertel), dafür "die klassische Doppelhaushälfte" weniger. Junge Familien siedeln bevorzugt im Süden, in Buchholz, Großenbaum, Rahm und Baerl.

  • Ein Duisburger Wahrzeichen vor Abriss?

    Eigentlich handelt es sich „nur“ um einen 200 Meter hohen Schornsteines eines Heizkraftwerkes, doch aufgrund seiner nächtlichen grünen Beleuchtung ist der Stadtwerketurm längst zu einer Landmarke geworden. Der 1967 gebaute Turm ist Teil eines Heizkraftwerkes, welches aus Emissionsschutzgründen bis Anfang 2013 abgeschaltet und abgerissen werden soll. Eine Nachrüstung zur Einhaltung der Grenzen sei zu teuer. Dadurch wird der Turm nicht mehr gebraucht, für ein kleineres naheliegendes Kraftwerk könnte ein eigener Schornstein gebaut werden.


    Seit einigen Jahren wird der Turm nachts grün beleuchtet und ist weithin sichtbar. Zu den World Games 2005 wurde er bunt beleuchtet, ebenfalls 2005 und 2007 wurde er zu den Bundesliga-Aufstiegen des MSV blau-weiß angestrahlt. Ein weiter Bestand des Schornsteins als Landmarke würde die Stadtwerke als Betreiber jährlich eine Millionen Euro kosten, hinzu käme eine einmalige Aufwendung in Millionenhöhe. Eine Entscheidung ob und wie es mit dem „grünen Turm“ weitergeht soll im Dezember der Aufsichtsrat entscheiden.


    Quelle: Das Wahrzeichen Stadtwerketurm in Duisburg wankt (Der Westen vom 26. September 2011)
    Bilder: Der Stadtwerke-Turm (Der Westen vom 26. September 2011)
    Video von der Aussicht: Aussicht auf Duisburg vom Stadtwerketurm (Video vom 15. August 2009)

  • Ich vermute (und hoffe) mal, dass sich die Stadtwerke früher oder später nur als den Helden inzinieren wollen, der den Turm für Duisburg rettet. Kaum vorstellbar, dass jemand wirklich am Turm rütteln will... :confused:

  • ^^
    Der Widerstand gegen die Abriss-Pläne ist in der Stadt sehr enorm, da kann man sich fast gar nicht vorstellen, dass die Stadtwerke den Turm abreißen wollen. So sicher scheint das ganze auch noch nicht zu sein, obwohl die Stadtwerke nach Alternativen schauen sollen. Unter anderem wird von einem Lichtstrahl an gleicher Stelle als Ersatz gesprochen oder dass die Stadtwerke sich an der Entwicklung des Kantparks beteiligen, der dann ne Art „Central-Park“ werden soll.
    Quelle: In Duisburg formiert sich Widerstand gegen Abriss des Stadtwerketurms (Der Westen vom 28. September 2011)


    Ich selbst kann mir die Skyline ohne den grünen Leuchtturm absolut nicht vorstellen, schließlich ist er ein Stück Heimat. Und außerdem hoffe ich, dass der nach 2005 und 2007 noch einmal in weiß-blau leuchtet, aller guten Dinge sind bekanntlich drei.;)

  • Ich selbst kann mir die Skyline ohne den grünen Leuchtturm absolut nicht vorstellen, schließlich ist er ein Stück Heimat. Und außerdem hoffe ich, dass der nach 2005 und 2007 noch einmal in weiß-blau leuchtet, aller guten Dinge sind bekanntlich drei.;)


    Dann sollte MSV die eine Million Euro jährlich für den Erhalt übernehmen, das kostet ein Kicker in nur wenigen Monaten. Radio Duisburg nennt diese Kosten und informiert, dass die Aufsichtsratsentscheidung der Stadtwerke im Dezember gefällt wird. Im Kommentar Wahrzeichen und Betonwüste im WAZ-Portal lese ich, dass die Mehrheit der Duisburger den möglichen Abriss gelassen hinnimmt. Persönlich habe ich niemals verstanden, wie ein Schornstein zum Wahrzeichen einer Großstadt werden konnte.

  • ^^

    Dann sollte MSV die eine Million Euro jährlich für den Erhalt übernehmen, das kostet ein Kicker in nur wenigen Monaten.


    Wieso sollte der MSV denn die Kosten übernehmen? Ich hoffe das ist kein Bezug auf meine süffisant gemeinte Anspielung der Aufstiege auf die aktuelle Tabellensituation. (die man nur noch mit Humor ertragen kann...)
    Auch wenn es etwas vom Thema abweicht, mit welchem Geld soll der MSV denn die Betriebskosten bezahlen? Ich kenne zwar das Gehaltsgefüge bei den Zebras nicht, nur kann ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass dort ein Spieler eine Millionen Euro pro Jahr verdienen soll. Das wäre immerhin fast 1/5 des gesamten Spieleretats. Eine Millionen Euro verdient man als Kicker vielleicht bei einem Fußballverein aus der Nähe von Gelsenkirchen.;)


    Im Kommentar Wahrzeichen und Betonwüste im WAZ-Portal lese ich, dass die Mehrheit der Duisburger den möglichen Abriss gelassen hinnimmt.


    Aber kommen wir zum eigentlichen Thema, dem Stadtwerketurm. In dem geposteten Kommentar steht nicht, dass die Mehrheit der Duisburger den Abriss gelassen hinnimmt, der Autor vermutet nur dies das der Fall ist. Auf www.derwesten.de (rechte Spalte in Höhe des Loveparade- Spezials) gibt es eine Umfrage, wo gefragt wird, was mit dem Turm passieren soll. Immerhin sprechen sich fast 60 % für einen Erhalt aus. Wobei zwei Drittel dieser 60 % wiederum das ganze realistisch sehen und sagen, dass man ihn nicht um jeden Preis erhalten soll. Zu dieser Gruppe zähle ich mich auch, wie weiter oben geschrieben gehört der Turm für mich zur Duisburger Skyline. Es sind nicht nur die Unterhaltskosten, die den Preis in die Höhe treiben, vorher müsste viel Geld in den Umbau investiert werden, so dass ich der Meinung bin, dass es gut ist nach Alternativen zu schauen. Die Idee mit dem Kantpark finde ich zum Beispiel nicht schlecht.


    Persönlich habe ich niemals verstanden, wie ein Schornstein zum Wahrzeichen einer Großstadt werden konnte.


    Es gibt drei Gründe, warum der Turm für Duisburg ein Wahrzeichen ist. Die Architektur, die Höhe und die Beleuchtung. In Duisburg gibt es durch die Industrie wahrlich genug Schornsteine. Der Stadtwerketurm hebt sich dadurch ab, in dem dort drei Kaminrohre auf einen 65 Meter hohen Sockel stehen, die durch ein Stahlgerüst miteinander verbunden sind. In etwa 180 Meter Höhe befindet sich außerdem eine Besucherplattform, von der man einen tollen Überblick über die Stadt hat. Die Gesamthöhe von 200 Metern und die grüne Beleuchtung sorgen dafür, dass der Turm weithin, auch über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar ist. So wird auch ein Schornstein zu einem Wahrzeichen einer Großstadt.


    Bilder vom Turm (insbesondere der Stahlkonstruktion):
    Bild 1: http://img.fotocommunity.com/photos/9565046.jpg (Dieter Golland, http://www.fotocommunity.com)
    Bild 2: http://www.kleunam.de/blog/wp-…ery/duisburg/img_5212.jpg (http://www.blog.kleunam.de)

  • BEST bewertet seit 15 Jahren Architektur von Bauprojekten

    Der nach niederländischem Vorbild gegründete Beirat für Stadtgestaltung (BEST) feiert dieser Tage sein 15-jähriges Bestehen. Ziel des Beirates ist es die Gestaltungsqualität in Duisburg zu verbessern. Ihm gehören Mitglieder aus den Bereichen Stadt-, Verkehrs- und Landschaftsplanung an, ebenso wie Architekten, Denkmalschützer, Künstler und Naturschützer, die allesamt ehrenamtlich tätig sind. Dias Gremium spricht vor allem Empfehlungen zur Qualitätsverbesserung von Bauprojekten aus. Auch wenn Vorschläge seitens der Politik meistens wahrgenommen und diskutiert werden, wird diesen nicht immer gefolgt. In den meisten Fällen handelt es dabei um kleinere Nachbesserung. Kritisiert wird allerdings, dass Duisburg zu sehr von „Investoren-Architektur“ abhängig sei.


    Das kleine Jubiläum wurde zu Anlass genommen, einige Projekte Revue passieren zu lassen.


    Negative Beispiele

    • Duisburger Freiheit (entgegen der ersten Planungen wird kein neues, lebendiges Stadtquartier entstehen)
    • City-Palais (Kritik richtet sich vor allem gegen das Konzept und den daraus resultierenden Leerstand)
    • Ehemaliges Gebäude der Stadtinformation – heute Reisebüro (Kritik richtet sich gegen die Architektur und dagegen, dass das Gebäude die Sicht auf die Königstraße behindert)
    • Königsgalerie (Kritik richtet sich auch hier vor allem gegen die Architektur der wellenförmigen Fassade)


    Positive Beispiele


    • Mercatorinsel (anstelle eines Furnier-Werkes sind nun eine Parkanlage und Büros geplant)
    • Mercator- Quartier (Architektur des Sieger-Entwurfes wird gelobt)
    • Forum Duisburg (Auch hier wird vor allem die Architektur gelobt)
    • Siedlung Felsenstraße (Beispiel für qualitativ hochwertige Wohnbebauung)
    • Anbau Abteil Hamborn


    Quelle: Duisburg für BEST abhängig von „Investoren-Architektur“ (Der Westen vom 2. Februar 2012)
    Bildergalerie: Tops und Flops in Duisburg (Der Westen vom 2. Februar 2012)


    Beim Lokalkompass bin ich noch auf eine interessante und zum Thema passende Bildergalerie gestoßen. Thematisch geht um Duisburg zur blauen Stunde, gezeigt wird vor allem die Architektur am Innenhafen, aber auch Industrieanlagen und die Landmarke Tiger & Turtle:
    Ausflugstipp: Duisburg zur Blauen Stunde - Duisburg bei Nacht (Lokalkompass vom 5. Februar 2012)

  • Mehr Hotels für Duisburg?

    Passend zur Bekanntgabe der Übernachtungszahlen wird seitens der Duisburg Marketing Gesellschaft (DMG) die Frage diskutiert, ob Duisburg mehr Hotels bräuchte. Kritisiert wird, dass es in Duisburg zu wenig Hotelbetten im 4-Sterne-Sektor gebe. Auch gebe es in Duisburg nur zwei Hotels mit mehr als 100 Betten. Gefordert wird daher, dass sich der Hotelstandort Duisburg dem Markt anpassen solle. Als positives Beispiel wird die Nachbarstadt Oberhausen genannt, die in der Übernachtungsstatistik vor Duisburg liegt, obwohl sie die deutlich kleinere Stadt ist.
    Kritisiert werden zudem die unterschiedlichen Regelungen zur Bettensteuer in der Region. Hier wünscht sich die Duisburg Marketing Gesellschaft ein Konzept für die gesamte Region.


    Quelle: DMG-Chef - Duisburg braucht mehr und größere Hotels (Der Westen vom 26. Februar 2012)

  • Grünflächenanteil gestiegen

    In den letzten zehn Jahren ist der Grünflächenanteil in Duisburg um 44 Hektar bzw. umgerechnet um 7,8 % gestiegen. Damit sind 7,3 % des Stadtgebietes als Freizeit- und Erholungsfläche ausgewiesen, womit sich Duisburg auf einem ähnlichen Niveau wie Mülheim an der Ruhr (7,4 %) und Düsseldorf (7,9 %) bewegt, in Oberhausen (10,4 %) und Essen (11,1 %) ist der Grünflächenanteil dagegen deutlich höher.


    Das größte Erholungsgebiet, das während der vergangenen zehn Jahre entstand, war der erste Bauabschnitt des Rheinparks mit einer Fläche von 25 Hektar. Große Grünanlagen entstanden zudem mit dem Angerpark (5,5 Hektar), dem Grünen Pfad, sowie auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne in Wanheim (beide 3 Hektar).


    Ebenfalls gestiegen ist im selben Zeitraum der Anteil der Waldflächen. So kamen in den vergangenen zehn Jahren 73 Hektar oder 5,5 % Prozent Waldfläche hinzu. Damit liegt der Anteil der Waldflächen am Stadtgebiet bei 8,4 % und ist damit dennoch der niedrigste Wert aller kreisfreien Städten im Regierungsbezirk Düsseldorf. Ein Beispiel für die Rekultivierung ist ein ehemaliges Kieswerk an der Sechs-Seen-Platte, wo auf einer 1,5 Hektar großen Fläche 7.500 Stieleichen und Buchen gepflanzt wurden.


    Quellen:
    Mit mehr Grün zur Hauptstadt (Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 20. März 2012)
    Mehr Grün im Süden (Der Westen vom 22. März 2012)

  • Theater am Marientor könnte bald wieder bespielt werden

    Nach einem Bericht von Der Westen könnte das Theater am Marientor bald wieder bespielt werden. Nach Auslauf des Vertrages mit Duisburg Marketing stand das Theater seit dem 1. Januar 2012 leer. Ein Berliner Veranstaltungshaus hat dem Eigentümer des Theaters ein Bespielungskonzept ausgearbeitet. Demnach sollen die Veranstaltungen künftig von einem externen Betreiber gesteuert und vermarktet werden. Verkauft werden soll das Theater nicht, ob es verpachtet oder erfolgsabhängig vermietet werden soll, ist noch unklar.


    Quelle: Das Tanztheater am Marientor (TaM) soll wieder bespielt werden (Der Westen vom 12. April 2012)