DO: Damals und Heute

  • Damals und Heute

    Von der Gründung bis zum Beginn der Industrialisierung (890 – 1850)


    Die erste urkundliche Erwähnung Dortmunds stammt aus dem Jahre 890.
    Durch die günstige Lage an der Kreuzung von Hellweg, in Ost-West-Richtung, und einer Handelsstraße, die von der Ruhr über die Lippe weiter nach Norden verlief, entwickelte sich die Stadt schnell und erreichte ihre mittelalterliche Größe in der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts.
    Im Mittelalter war Dortmund häufiger Aufenthaltsort der Kaiser, die hier auch zahlreiche Synoden abhielten.
    Friedrich Barbarossa und später Karl IV. besuchten Dortmund. Bei seinem Besuch im Jahre 1377 überreichte letzterer eine wertvolle Reliquie des Hl. Reinoldus.
    Dortmund verdankte seine Größe und Bedeutung vor allem der Mitgliedschaft in der Hanse.
    Ein 1570 erlassenes Edikt des Rates machte Dortmund zu einer protestantischen Stadt.
    Dortmund war für die Ausbildung evangelischer Geistlicher bekannt.


    Dortmund um 1572

    Quelle: Wikipedia


    Dortmund um 1610

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Dortmund um 1804

    Quelle: Wikipedia


    Während des 30-jährigen Kriegs hatte die Stadt oft unter Belagerung und Besatzung zu leiden.
    Seine Reichsfreiheit verlor Dortmund nach dem Reichsdeputationshauptschluss im Jahre 1803.
    Nach dem Wiener Kongress fiel Dortmund an Preußen und sank in die Bedeutungslosigkeit eines westfälischen Ackerbürgerstädtchens zurück.
    Vom mittelalterlichen Reichtum der Stadt zeugen die großen Kirchen, vor allem die Reinoldikirche,


    Reinoldikirche Ende des 16. Jahrhunderts

    Quelle: Wikipedia


    aber auch die Marienkirche


    Marienkirche um 1870

    Quelle: Wikipedia


    und Petrikirche.


    Petrikirche Ende des 16. Jahrhunderts

    Quelle: Dortmund Früher und Heute


    Das alte Rathaus am Marktplatz, eines der ältesten steinernen Rathäuser Deutschlands wurde im 2. Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut.


    Rathaus um 1894

    Quelle: Wikipedia


    Rathaus um 1920

    Quelle: Wikipedia


    Marktplatz 1922

    Quelle: Wikipedia


    Die Stadtmauer mit 6 Stadttoren und 14 Türmen wurde im 19. Jahrhundert beseitigt.


    Adlerturm 1610

    Quelle: Wikipedia


    Rekonstruktion des Adlerturms

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Unbekannt


    Die denkmalgeschützten Fundamente des historischen Turms

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: T. Bachner


    Westentor

    Quelle: Wikipedia


    Neutor

    Quelle: Wikipedia


    Im 19. Jahrhundert begann der "Wiederaufstieg" der Stadt, hervorgerufen durch zunehmende Industrialisierung und vor allem den Bergbau. Im 20. Jahrhundert wurden zahlreiche Nachbarortschaften eingemeindet.

  • Alte Synagoge Dortmund

    Die jüdische Gemeinde wuchs bis 1870 auf mehr als 2000 Mitglieder an.
    Die Räumlichkeiten des ersten Bethauses am Wüstenhof waren nicht mehr ausreichend.
    Der Wunsch nach einem großen, repräsentativen Gebäude wurde laut.
    Am Hiltropwall, Standort des heutigen Dortmunder Opernhauses, konnte ein Grundstück in zentraler Lage erworben werden.
    In einem Architekturwettbewerb setzte sich der Regierungsbaumeister der preußischen Bauverwaltung, Eduard Fürstenau, mit seinem neugotischen Kuppelbau durch.
    Die Eröffnung des Gebäudes wurde am 8. Juni 1900 gefeiert.


    Einweihung am 8. Juni 1900

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Der damalige Dortmunder Oberbürgermeister, Dr. Karl Wilhelm Schmieding, sprach in seiner Eröffnungsrede von einer "Zierde für die Stadt, für Jahrhunderte erbaut". Er sollte leider kein Recht behalten aber dazu gleich mehr.
    Mit 1300 Plätzen war die Synagoge eines der größten jüdischen Bethäuser in Deutschland.


    Der Hiltopwall vom Grafenhof, Rechts: Die Synagoge, Gegenüberliegend: Die Oberpostdirektion, im Bild Hintergrund: Die Petrikirche und das "Union Hochhaus"

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Die Synagoge um 1904, Rechts: Die Hansastraße

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Innenraum

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Innenraum, Aron und Bima

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    In der "Reichspogromnacht" oder "Reichskristallnacht", 9. auf 10. November 1938, wurde auch die Dortmunder Synagoge Opfer der Nationalsozialisten.
    Zur einer Rettung des Gotteshauses vor den Flammen, kam es, so wie z.B. in Berlin, nicht.


    Abbruch des ausgebrannten Hauses im Oktober 1938

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Folgend, animierte Ansichten der "Alten Synagoge Dortmund", von der TU Darmstadt entwickelt:


    Animation der Ostseite

    Quelle:TU Darmstadt


    Animation der Kuppel

    Quelle:TU Darmstadt


    Animation des Innenraums

    Quelle:TU Darmstadt


    Der Standort der Alten Synagoge heute, das Opernhaus und der "Platz der Alten Synagoge"

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: T. Bachner

  • Stadttheater Dortmund

    Die Gründung des Stadttheaters kam auf Initiative von Industriellen und Mäzenen zustande.
    Initiatoren waren u.a. Albert Hoesch, Friedrich Denninghoff, Heinrich Bömcke und Julius Overbeck.
    Der Baubeginn, des von Architekt Martin Dülfer entworfenen Gebäudes, erfolgte am 1. Juli 1902.
    Das Theatergebäude am Hiltropwall, Ecke Hövelsstraße, heutiges "Thier-Areal", wurde am 17. Dezember 1904 mit Richard Wagners Oper "Tannhäuser" feierlich eröffnet.


    Stadttheater vom Hiltropwall

    Quelle: Wikipedia


    Der nachträglich erbaute Musikpavillion:

    Quelle: Wikipedia


    Rückansicht

    Quelle: Wikipedia


    Am 1. März 1943 wird das Theater erstmals von Bomben getroffen. Am 6. Oktober 1944 erfolgte die entgültige Zerstörung.
    Nach eingen Standortwechseln wurde 1958 mit dem Neubau des Theaters und Opernhauses an neuer Stelle begonnen.
    1966 wurde eröffnet. Besonders auffällig ist die 16,90 m hoche Kuppel, die mit dreieckigen Kupferplatten eingedeckt ist.


    Neues Stadttheater


    1965

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    2006

    Quelle: Wapedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Lucas Kaufmann


    Seit 1968 bespielt das Schauspiel Dortmund seine eigene Spielstätte im umgebauten ehemaligen Opernhaus am Hiltropwall.
    Bis zum Umzug im Jahre 2002 hatte das Dortmunder Orchester ebenfalls seine Heimat am "Platz der Alten Synagoge".


    Konzerthaus


    Brückstraßen-Viertel, Philharmonie Westfalen

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Matrixplay


    Großer Konzertsaal

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Josef Lehmkuhl

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    Ist Dir prima gelungen @Dortmund_Neu. :daumen:


    Würde mir vielleicht für die Zukunft mehr Gegenüberstellungen "damals und heute" von Dir wünschen, so wie Fabio das bei uns immer in den Thread stellt. Auch für Nicht-Dortmunder wäre das mal sehr interessant. ;)

  • Westfalenhalle

    Die neue Westfalenhalle wurde am 2. Februar 1952 von Bundespräsident Theodor Heuss eröffnet. Lange war sie die größte Veranstaltungshalle Europas und noch länger die größte Deutschlands.
    Die erste, eine Holzkonstruktion, geplant von Walter Höltje, eröffnet 1925, wurde im 2. Weltkrieg zerstört.


    Westfalenhalle (1925)

    Quelle: Route Industriekultur


    Westfalenhalle (1946)

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Rohbau (1951) der "neuen" Westfalenhalle

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Westfalenhalle, Max Planck Institut, Pädagogische Hochschule(1958), Westfalenhalle noch ohne dem "U"

    Stadtarchiv Dortmund


    Blick aus Richtung Rheinlanddamm (1963)

    Quelle: Wapedia


    Haupteingang (1976)

    Quelle: Wikipedia


    Heute ist die Westfalenhalle ein vollwertiger Messe- und Kongressstandort.


    Übersicht

    Quelle: Westfalenhallen GmbH


    Kongresszentrum

    Quelle: Westfalenhallen GmbH


    Messe Hotel:

    Quelle: Westfalenhallen GmbH


    Zuletzt wurde 2004 die neue Halle 3b, 10.600 m², fertiggstellt.


    Halle 3b

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: T. Bachner

  • Zeitsprünge

    Reinoldikirche


    1857

    Quelle: Wikipedia


    1945

    Quelle: sanktreinoldi.de


    2006

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Mathias Bigge


    Kaufhaus Althoff, Hansaplatz (Karstadt)


    1904

    Quelle: Wapedia


    1944

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    2006

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: M. Bigge


    2006

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Sven 2512


    Hauptbahnhof


    1870

    Quelle: Wikipedia


    1924

    Quelle: Bundesarchiv


    1944

    Quelle: Wapedia


    2006 , noch, ein fast genauso trauriger Anblick wie 1944:Nieder:

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Unbekannt

  • Hochbau-Historie (Teil 1)

    Die beiden ersten HH Dortmunds stammen aus den 1920er Jahren:


    Der "U"-Turm, Hintergrund, und das Westfalenhaus, rechts, 1966

    Quelle: Bundesarchiv


    Das Westfalenhaus


    Der Architekt des im Bauhausstil errichteten Gebäude-Komplexes war Jacob Koerfer. Der erste Personenaufzug der Stadt wurde im Gebäude installiert.
    Neben Büros befand sich das damals modernste Kino des Ruhrgebiets, das "Capitol", im Gebäude.


    Westfalenhaus, Ecke Hansastraße/Kampstraße, 1929

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Westfalenhaus aus Richtung Hansastraße, 1931

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Während des 2. Weltkrieges wurde das Westfalenhaus, besonders das HH, stark in Mitleidenschaft gezogen.
    Es wurde im Stil der 50er Jahre wieder neu aufgebaut.


    1980er

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Der letzte Umbau des HH fand Ende der 1980er statt. Eine Glasfassade versperrt seitdem die Sicht auf das wunderschöne, eigentliche Gebäude.


    Das Westfalenhaus, 2009

    Quelle: Mein Bild


    Wie wäre es denn mal mit einer neuen Fassade für das HH?!
    Der lang gezogene Sockelbau befindet sich in einem hervorragenden Original-Zustand. Das Kino im Haus hat Ende der 1990er Jahre geschlossen.
    Seit 10 Jahren ist das "Capitol" die Heimstätte des "Domicils", einer der berühmtesten Jazz-Clubs Deutschlands.


    Der "U"-Turm


    Der "U"-Turm entstand in den Jahren 1926 und 1927 als erstes Hochhaus Dortmunds.
    Es war das ehemalige Gär- und Lagerhochhaus der Union-Brauerei.


    Blick aus Richtung Burgtor auf den "U"-Turm, 1941 noch ohne "U"

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    1952

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Auf dem Dach prangt seit 1968 das goldene "U"

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Mathias Bigge


    Momentan wird das gesamte "U"-Areal erneuert.
    Bis 2014 werden zwischen 250 Mio. € - 300 Mio. €, für die Sanierung des "U´s" und diverser Neubauten und Plätze auf dem Areal, investiert.


    "U"-Turm, 2010

    Quelle: Gerber Architekten

  • Zeitsprünge

    Alter Markt


    1880, rechts: Rathaus

    Quelle: DSW21


    Rathaus und Landesbibliothek, 1909

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    "Eiserner Reinoldus" und "Blaserbrunnen"

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    1922

    Quelle: Wikipedia


    1940, links außen: Rathaus

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    1944

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    1965

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    2007

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Lucas Kaufmann

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    Sehr schöne Impressionen @Dortmund Neu. So kann man sich ein gutes Bild über den Wandel bestimmter Gebäude, Plätze und über Dortmund selbst machen. ;)


    Das Westfalenhaus hat übrigens Ähnlichkeit mit unserem Deutschlandhaus, ist nur höher. Siehe Bauten am Hirschland- und Theaterplatz (bitte bis zur Hälfte runterscrollen!)


    Auch eine schicke Passage (Lindengalerie) wie im Falle des Deutschlandhauses könnte ich mir für das Westfalenhaus gut vorstellen, zumal dieses ja sogar noch mehr Fläche hat. Wie Du würde ich auch eine Rekonstruktion der alten Fassade begrüßen.

  • Wirklich schöne Gegenüberstellungen von damals und heute. Eine Schande, wie das Westfalenhaus vermurkst worden ist über die Jahre. Es gibt auch noch etliche Altgebäude in der Innenstadt, die verstümmelt sind. Eine Rekonstruktion oder zumindest 'Zitate' könnten die Innenstadt noch liebenswerter machen.

  • Hochbau-Historie (Teil 2)

    Der Florianturm


    Im Mai 1958 begannen am "Kaiser Wilhelm Hain", heute der Westfalenpark, die Bauarbeiten zu dem damals höchsten Gebäude Deutschlands.


    Kaiser Wilhelm Hain, 1911

    Quelle: Wikipedia, Diese Bild- oder Mediendatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist, Urheber: Unbekannt


    Details:
    Architekt: Will Schwarz, Dortmund
    Bauzeit: Mai 1958 – April 1959
    Höhe: 220m
    Fundamenttiefe: 8,10 m, die Unterkante des Fundamentes liegt damit 110,30 m über NN
    Durchmesser der Fundamentplatte: 25,00 m
    Stärke der Fundamentplatte: 2,50 m
    Gesamtgewicht: ca. 7700 t
    Zementverbrauch: ca. 1385 t
    Betonverbrauch: ca. 3400 m³
    Stahlverbrauch: ca. 660 t
    Standsicherheit: 3,5-fach


    Fundament

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Hochbauarbeiten beginnen

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Der Rohbau wächst

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Richtfest

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Der Florianturm, 1959

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Der Florian heute, mit neuer, kürzerer Antenne, Gesamthöhe: 208m, aber mit einem zusätzlichen Stockwerk über der Besucher-Terasse



    Quelle: Wapedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Mbdortmund


  • Auch eine schicke Passage (Lindengalerie) wie im Falle des Deutschlandhauses könnte ich mir für das Westfalenhaus gut vorstellen, zumal dieses ja sogar noch mehr Fläche hat.


    Direkt um das Westfalenhaus entstand westlich und nördlich, ich glaube in den 1960ern, der Komplex des ehemaligen Horten-Hauses.
    Horten wurde Teil des Karstadt-Konzerns und schloss die Filiale in den 1990ern.
    Das Gebäude wurde daraufhin komplett saniert und umgebaut, in den oberen Etagen entstand u.a. ein Hotel.
    Ebenfalls entstand eine eigentlich recht schöne Passage, auch gut von der Diskothek "Night Rooms" zu überblicken. Leider war der Ankermieter (Passage) "Adler". Dies ist seit einigen Monaten zum Glück nicht mehr der Fall.
    Neuer Ankermieter wird ein Dortmunder Traditionsgeschäft, das auch finanzkräftigere Kundschaft anziehen wird.

  • besteht die oben gezeigte Jugendstilfassade des ehemaligen Althoff Kaufhauses tatsächlich noch unter der Verhängung des heutigen Karstadt am Westenhellweg? Das wäre unglaublich!?!

  • Aleon
    Die Jugendstil-Fassade, Beitrag #6, am Westenhellweg existiert leider nicht mehr, weil dieser Teil des Komplexes nach dem Krieg nicht wieder rekonstruiert wurde.
    Der Gebäude-Abschnitt zum Westenhellweg hin stammt aus den 50er Jahren.
    Der Gebäude-Abschnitt zum Hansaplatz hingegen wurde nicht so sehr in Mitleidenschaft gezogen und stammt aus den Anfangsjahren des Kaufhauses. Unmittelbar nach Kriegsende begann dort, im Keller und im EG., wieder der reguläre Verkauf.

  • Habe eine sehr sehr interessantes Buch entdeckt,das heißt Dortmund damals und Heute und es treibt einen teilweise die Tränen in die Augen :glubsch2:


    Wie schaut es da mit den Rechten aus?! Darf ich wenn ich Autor und Buch nenne Bilder einscannen oder ist das verboten?! Bin ja hier im Forum jetzt sehr sehr vorsichtig geworden ;)

  • @ Luxor
    Auch in diesem Punkt gelten weiterhin unsere Richtlinien für das Einbinden von Bildern (insbesondere Punkt 4).
    Mit dem Kauf eines Buches ist keine Übertragung von Nutzungs- und Urheberrechten, über die darin enthaltenen Abbildungen, verbunden.
    Nachdem es auch nicht möglich ist, evtl. gemeinfreie bzw. Bilder mit GPL Lizenz auf ihren Status hin zu überprüfen, gilt für das Einscannen von Bildern aus Büchern ein kategorisches "NJET!"
    Ich bitte dies zu berücksichtigen.

  • Zeitsprünge

    Der Borsigplatz

    Der Borsigplatz befindet sich in der Dortmunder Nordstadt. Benannt wurde dieser nach August Julius Albert Borsig (1829-1878), der in unmittelbarer Nachbarschaft die "Maschinenfabrik Deutschland" (MFD) gründete. Die Idee zum Rundplatz als städtebauliches Element ist im 19. Jahrhundert vom französischen Architekten Georges Haussmann aufgenommen worden.
    Das Sitzungsprotokoll der Stadtverordnetenversammlung vom 17.07.1899 erwähnt die Pflasterung des Borsigplatzes.
    Bekannt wurde er durch seine Nachbarschaft zum Haupteingang der ehemaligen Westfalenhütte der Hoesch AG, aber vor allem durch die Borussia, die ihre Wurzeln in einer Seitenstraße, Oesterholzstraße 60, des Borsigplatzes hat.


    Oesterholzstraße 60, 1909

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    1911

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    1955

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Heute ist der Borsigplatz ein Kreisverkehr mit sechs sternförmigen Zufahrtsstraßen. Der Innenplatz ist mit Bäumen umstanden und wird von einer Straßenbahnlinie gequert. Der Platz ist Namensgeber für den umliegenden statistischen Bezirk des Stadtbezirkes Innenstadt-Nord.


    2005

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Tbachner


    2008

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Marku 1988

  • @ Luxor: Das Buch ist super, ich kann dir noch zwei weitere empfehlen: Der Bildband "Spaziergang durch das alte Dortmund" von Valentin Frank und Oliver Volmerich enthält jede Menge interessante Bilder und Hintergrundinfos zum Dortmund der Jahrhundertwende.
    Das Buch "Das Neue Dortmund. Planen, Bauen, Wohnen in den Fünfziger Jahren" ist das Begleitwerk einer Ausstellung, die vor einigen Jahren im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte stattfand und zeigt anschaulich und sehr informativ den städtebaulichen, architektonischen und gesellschaftlichen Wandel der Stadt nach dem Krieg. Gerade in diesem Buch gibt es viel Bildmaterial, das man sonst nicht zu Gesicht bekommt (gibt es im Moment für 9,90€ im Foyer der Mayerschen Buchhandlung)

  • Stadthaus

    Das Alte Stadthaus wurde 1899 nach dem Entwurf von Stadtbaurat Friedrich Kullrich im Stil der Neurenaissance errichtet.
    Die Fassade besteht aus rotem Sandstein.


    1907

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    1931, Anbau an der Ecke "Olpe/Kleppingstraße"

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Altes Stadthaus nach 1949

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Tbachner


    Neues Stadthaus, 1956

    Quelle: Stadtarchiv Dortmund


    Berswordt-Halle, "Verbindung" zwischen "Altem" und "Neuen" Stadthaus, 2002

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Unbekannt


    Berswordt-Halle, 2006

    Quelle: Wikipedia, GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Urheber: Mathias Bigge


    2009, Anbau an der Ecke "Olpe/Kleppingstraße"

    Quelle: Mein Bild


    2009, Anbau an der Ecke "Olpe/Kleppingstraße"

    Quelle: Mein Bild