Ruhrgebiet: Landschaftstuning

  • Hattingen / Ruhr: Baumpflanzungen an der Henrichshütte

    Schöne Geste der Hattinger BDA-Architekten von RDS Partner. Zum 75. Geburtstag ließen sie auf der Dreieckswiese vor der alten stählernen Henrichshütte im gleichnamigen Park eine entsprechende Anzahl Zukunftsbäume anpflanzen. Es sind größtenteils Obstbäume und sollten über die nächsten Jahre genauso stattlich heranwachsen wie die vielen anderen Baumarten auf dem großen ehemals industriell geprägten Gebiet.

    20260523-141619


    20260523-142203


    20260523-141829


    20260523-141953


    20260523-142123

    Fotos hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei

  • Duisburg-Mündelheim : 60ha neue Retentionsfläche durch Deichrückverlegung

    Dekoratives Anführungszeichen

    In Duisburg-Mündelheim wird ein zentraler Rheindeich nicht nur aufwendig saniert, sondern auch um 500 Meter ins Landesinnere verlegt. Dadurch erhält der Fluss mehr Raum, und das Projekt schützt die Region zusätzlich durch das Rückhaltevolumen der Aue. Dem Rhein werden so 60 Hektar als natürlicher Retentionsraum zurückgegeben. Der neue Deich in Mündelheim ist Teil eines 6,7 Kilometer langen Schutzsystems zwischen Düsseldorf-Wittlaer und Duisburg-Ehingen und gehört zum Nationalen Hochwasserschutzprogramm.

    Weil die Bundesstraße 288 künftig mitten im Retentionsbereich zwischen der alten und der neuen Deichlinie verläuft, wird sie aufgeständert. Der Verkehr in Richtung Krefeld rollt so künftig über ein neues Brückenbauwerk. Die Bauarbeiten an der Deichsanierung und der Aufständerung der B 288 sollen bis 2029 abgeschlossen sein. 2030 und 2031 folgen der Rückbau des alten Deichs und die finalen Landschaftsarbeiten. Das Gesamtprojekt kostet rund 125 Millionen Euro. Daran beteiligen sich die Kommune, das Land NRW und der Bund.

    Quelle: idr

  • Bottrop: Umbau Aspelflötte schreitet zügig voran

    „Freiheit Emscher“: Parallel zum Gewässerausbau durch die Emschergenossenschaft baut die Stadt Bottrop in der Welheimer Mark den neuen Gewerbeboulevard.

    202607-BOT-Aspelflotte

    Bild: EGLV

    Dekoratives Anführungszeichen

    Bottrop. Der Umbau der Aspelflötte im Rahmen des interkommunalen Stadtentwicklungsprojektes „Freiheit Emscher“ schreitet weiter zügig voran. Der neue Gewässerdurchlass unter der Straße „In der Welheimer Mark“ soll im August fertiggestellt werden. Der Bau eines ebenfalls neuen Gewässerdurchlasses unter der Straße „Haverkamp“ wird im September abgeschlossen, sodass voraussichtlich ab Oktober 2026 die zurzeit vollgesperrte Straße „Haverkamp“ wieder für den Verkehr geöffnet werden kann. Parallel zu diesen Arbeiten beginnt die Emschergenossenschaft nun im August mit der Herstellung der neuen Bachtrasse für die Aspelflötte von der Straße „In der Welheimer Mark“ bis zur Boye. Darüber hinaus wird der bereits bestehende – jedoch technisch stark überformte – Gewässerabschnitt der Aspelflötte zwischen der Straße und der Kläranlage der Emschergenossenschaft naturnah umgestaltet. Diese Arbeiten werden bis zirka Ende 2027 andauern. (Q: EGLV)

  • Duisburg-Mündelheim: Deichrückverlegung

    Ergänzend zum vorletzten Post ein skizzierter Planausschnitt der neuen Retentionsfläche mit aufgeständertem Straßenstück am Rhein (farblich blau hervorgehoben) von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg / Artikel Duisburg-Journal:

    202606-Deich-Mundelhm.jpg

    © Wirtschaftsbetriebe Duisburg | Karte zum Großprojekt der Deichrückverlegung

  • Dinslaken/Voerde: Emscherdelta / Auen fertig

    Fast vergessen, wurde Ruhrgebiets symbolträchtigster Wandel mit dem Haken hinter dem Emscher-Umbau im letzten Sommer. Abschließend wurde da die neue Emschermündung mit dem geschaffenen Delta fertig. Zuletzt wurden die Fuß- und Radwege um dieses Gebiet freigegeben.

    202606-Emscherdelta

    Bild: EGLV

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das neue Mündungsdelta der Emscher am Rhein ist eines der symbolträchtigsten Beispiele für den Wandel, der mit dem Emscher-Umbau einher geht. Einst floss die Emscher schnurgerade und in einem Korsett aus Steinplatten gefangen in Richtung des nahezu monumentalen Absturzbauwerks, über das sich der zentrale Fluss des Ruhrgebietes in den Rhein ergoss. Das gehört heute der Vergangenheit an! Nachdem die Emschergenossenschaft bereits im November 2022 die neue, um rund 500 Meter nach Norden verlegte Mündung der Emscher in den Rhein einweihen konnte, sind im Sommer 2025 auch die letzten Arbeiten an der neuen Aue abgeschlossen worden. Das Großprojekt, bei dem der Wasserwirtschaftsverband rund 85 Millionen Euro in die Verbesserung des Hochwasserschutzes und die Förderung der Artenvielfalt investierte, beinhaltete nicht nur die Verlegung der Mündung – vielmehr ist ein komplett neues, blaugrünes Emscher-Delta entstanden. Ein Natur-Idyll, das längst im umfangreichen Maße zur Wiederbesiedelung der Emscher mit Fischen aus dem Rhein beigetragen hat. (Q: EGLV)

  • Kreis Recklinghausen: HaLiMa-Deichneubau fast fertig

    202607-Ha-Li-Ma.jpg

    Bild: EGLV

    Dekoratives Anführungszeichen

    10.07.2026 / Haltern-Lippramsdorf/Marl. Der neue Deich in der Süd-Aue des Hochwasser- und Naturschutzprojektes Haltern-Lippramsdorf/Marl (HaLiMa) wird Ende der kommenden Woche fertiggestellt.

    Zwischen dem Wesel-Datteln-Kanal und dem Pumpwerk Bonenkamp an der Süd-Aue des HaLiMa-Projektes schützt ein neuer rund 500 Meter langer Deich vor Hochwasser. Insgesamt rückt das Hochwasserschutzbauwerk weiter ins Hinterland und öffnet so eine Auenfläche. Mit der Fertigstellung startet somit auch die ökologische Umgestaltung der Lippe-Aue rund um das Kunstwerk „Wasserstände“ von Hermann Prigann. Das fördert die Biodiversität und gibt der Lippe bei Hochwasserereignissen mehr Platz zum Ausbreiten.(Q: EGLV)

  • IGA 2027/Zukunftsgärten: Ausbau Duisburger Kultushafen

    Bei den WBP-Architekten gibt es Ansichten aus 03/26' zum Bau eines neuen naturnahen Hafenbalkons für die IGA 2027.


    Eines der Highlights der kommenden IGA 2027 nimmt Gestalt an. Im Kultushafen wurde die neue Uferkante mit Betonfertigteilen gesetzt und große Mengen Material sind bereits ins Hafenbecken eingebracht worden. Nun lässt sich schon gut erkennen, wie dieser besondere Ort im nächsten Jahr wirken wird.

    Künftig führt eine naturnah gestaltete, sanft abfallende Ebene zu einem rund 800 Quadratmeter großen Hafenbalkon. Von dort aus eröffnet sich Besucherinnen und Besuchern ein beeindruckender Panoramablick über den Rhein und das Rheinhauser Vorland – ein Ort zum Verweilen, Staunen und Durchatmen. (Q: WBP-Landschaftsarchitekten)


    202603-Kultushfn1.jpg

    Bildrechte: WBP-Architekten

    202603-Kultushfn2.jpg
  • Dekoratives Anführungszeichen

    Dorsten: RVR modernisiert den Hof Punsmann (12.05.2026)

    Quelle: idr

    RVR und RVR Ruhr Grün haben mit dem Ausbau des ehemaligen Scheunengebäudes am Hof Punsmann in Dorsten begonnen. Hier entstehen ein moderner Rangerstützpunkt und Umweltbildungsstandort. Auch der Innenbereich des Hofes Punsmann wird so umgestaltet, dass er zu einem attraktiven Anlaufpunkt für Wanderer und Radfahrer wird. Insgesamt investieren RVR und RVR Ruhr Grün knapp zwei Millionen Euro in die Weiterentwicklung des Standortes. (Q: Regionalverband Ruhr)

    20260521-DO-Hof1.jpg

    Fotos: RVR/Wiciok

    20260521-DO-Hof2.jpg
  • Duisburg/IGA 2027/Zukunftsgärten: Baufortschritt

    Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zeigen die schon recht weit fortgeschrittenen Arbeiten auf dem IGA-Gelände im Rheinpark. (Q)

    Zukünftiger Eingangspavillon:

    20260828-IGA2027-1.jpg

    Blumenwiese/Rampe/Aussichtsplattform:

    20260828-IGA2027-2.jpg

    Aussichtsplattform/Stahlbau/Wasserturm/Blumenwiese:

    20260828-IGA2027-4.jpg

    Plattform/Zugänge/Skateranlage:

    20260828-IGA2027-3

    Inklusiver Spielplatz/Wasserturm:

    20260828-IGA2027-5.jpg

    Landschaftsarbeiten:

    20260828-IGA2027-6.jpg

    Baubereich Kultushafen:

    20260828-IGA2027-7.jpg

    Alle Fotos Wirtschaftsbetriebe Duisburg

  • Herten/Recklinghausen: Sanierung Haldenobservatorium

    Das Haldenobservatorium auf der Halde Hoheward zwischen Herten und Recklinghausen wird seit dem August einer Sanierung unterzogen. Dafür müssen die Stahlteile abgebaut werden. Bereits kurz nach der Eröffnung 2008 waren Risse an Schweißnähten in einem der Bögen (s. Bilder unten) durch Vibration festgestellt worden, 2009 musste eine Stützkonstruktion errichtet werden, die bis heute Bestand hat. Q: Radio Vest)

    ''Für die Sanierung muss das ganze Bauwerk niedergelegt werden, erst dann kann es stationär am Boden saniert und wiederaufgebaut werden. Deswegen müssen wir auf dem Plateau eine größere Baustelle einrichten.'' Jens Hapke, Regionalverband Ruhr / (Q:)

    19.03.2018; Horizontalobservatorium und Sonnenuhr auf der Halde Hoheward:

    20180319-Halde-Hoheward.jpg

    Foto hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei