RUHR: Gesamtregionales Haldenkonzept (GRHK) vorgestellt
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Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat jetzt ein Gesamtregionales Haldenkonzept (GRHK) erarbeitet, das Entwicklungsperspektiven für die künstlichen Berge aufzeigt. Es wurde heute am 4. Juli2025 in der RVR-Verbandsversammlung einstimmig beschlossen. Die umfassende Bestandaufnahme macht deutlich, welch großes Potenzial Halden für Naherholung und biologische Vielfalt gerade in Zeiten des Klimawandels haben.
Das mehr als 400 Seiten starke Konzept umfasst die 46 Halden, die dem RVR bereits gehören, sowie zwölf weitere, die bis voraussichtlich 2035 Eigentum des Verbandes werden. Es fasst die Planungen des RVR zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen. Zu jeder Halde gibt es einen "Steckbrief", der die bestehende Situation und die Möglichkeiten der Halde beschreibt. Dabei werden die Halden nach ihren grundsätzlichen Nutzungsschwerpunkten unterschieden: "Tourismus", "Freizeit und Naherholung" sowie "ruhige Erholung und Naturschutz".
Das gesamtregionale Haldenkonzept bietet eine fundierte Grundlage bei Entscheidungen zur weiteren Entwicklung der Halden und Entscheidungsgrundlagen für neue Projekte. Die meisten Halden sollen für Freizeit und Erholung weiterentwickelt werden. Für zwölf Halden ist eine Schärfung des touristischen Profils geplant, dazu zählen u. a. Tetraeder-Halde (Bottrop), Schurenbachhalde (Essen), Halde Rheinelbe (Gelsenkirchen), Halde Kissinger Höhe (Hamm) und Halde Rheinpreußen (Moers). Auch die Halde Hoheward an der Stadtgrenze Herten/Recklinghausen soll touristisch weiterentwickelt werden. Geplant sind u. a. die Erweiterung des Mountainbike-Angebotes und ein Rastplatz auf dem Haldentop. Alle Pläne stehen unter dem Vorbehalt der Finanzierung.
Quelle: idr
Haldenkonzept und Übersichtskarte unter http://presse.rvr.ruhr







































