Ruhrgebiet: Landschaftstuning

  • RUHR: Gesamtregionales Haldenkonzept (GRHK) vorgestellt

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    Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat jetzt ein Gesamtregionales Haldenkonzept (GRHK) erarbeitet, das Entwicklungsperspektiven für die künstlichen Berge aufzeigt. Es wurde heute am 4. Juli2025 in der RVR-Verbandsversammlung einstimmig beschlossen. Die umfassende Bestandaufnahme macht deutlich, welch großes Potenzial Halden für Naherholung und biologische Vielfalt gerade in Zeiten des Klimawandels haben.

    Das mehr als 400 Seiten starke Konzept umfasst die 46 Halden, die dem RVR bereits gehören, sowie zwölf weitere, die bis voraussichtlich 2035 Eigentum des Verbandes werden. Es fasst die Planungen des RVR zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen. Zu jeder Halde gibt es einen "Steckbrief", der die bestehende Situation und die Möglichkeiten der Halde beschreibt. Dabei werden die Halden nach ihren grundsätzlichen Nutzungsschwerpunkten unterschieden: "Tourismus", "Freizeit und Naherholung" sowie "ruhige Erholung und Naturschutz".

    Das gesamtregionale Haldenkonzept bietet eine fundierte Grundlage bei Entscheidungen zur weiteren Entwicklung der Halden und Entscheidungsgrundlagen für neue Projekte. Die meisten Halden sollen für Freizeit und Erholung weiterentwickelt werden. Für zwölf Halden ist eine Schärfung des touristischen Profils geplant, dazu zählen u. a. Tetraeder-Halde (Bottrop), Schurenbachhalde (Essen), Halde Rheinelbe (Gelsenkirchen), Halde Kissinger Höhe (Hamm) und Halde Rheinpreußen (Moers). Auch die Halde Hoheward an der Stadtgrenze Herten/Recklinghausen soll touristisch weiterentwickelt werden. Geplant sind u. a. die Erweiterung des Mountainbike-Angebotes und ein Rastplatz auf dem Haldentop. Alle Pläne stehen unter dem Vorbehalt der Finanzierung.

    Quelle: idr
    Haldenkonzept und Übersichtskarte unter http://presse.rvr.ruhr

  • Mittleres Ruhrgebiet: Umsetzungsstrategie für den Grünzug E erstellt

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    Herne, Castrop-Rauxel, Dortmund, Bochum, Witten und Hattingen haben gemeinsam mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) eine Umsetzungsstrategie für den Grünzug E erstellt. Mit dem interkommunalen Pilotprojekt wollen die Städte den gesamten Grünzug erlebbar machen und aufwerten. Im nächsten Schritt erproben die Kommunen die Umsetzung der Strategie vor Ort. In Abhängigkeit von politischen Beschlüssen und verfügbaren Mitteln sollen zeitnah erste konkrete Projekte umgesetzt werden.

    Die Idee für das Projekt entstand 2021 auf Initiative der Stadt Bochum. 2022 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen den sechs beteiligten Städten und dem RVR geschlossen. Es folgte die Entwicklung der "Greenvision", einer gesamträumlichen Vision, die die Grundlage für die weitere Planung bildet. 2024 wurde eine Ideenwerkstatt durchgeführt und eine Online-Beteiligung gestartet, um Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Prozess einzubinden.

    Die jetzt vorliegende Umsetzungsstrategie ist ein praktisches Handbuch für Planerinnen und Planer in den Kommunen. Sie soll sicherstellen, dass zukünftige Einzelprojekte im Grünzug E zur Gesamtqualifizierung beitragen und eine enge interkommunale Zusammenarbeit fördern. Dabei wurden die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung berücksichtigt. Ein erstes konkretes Projekt ist z. B. die ökologische Verbesserung im Oberen Oelbachtal in Bochum, das sich bereits im Entwurfsstadium befindet.

    Quelle: idr

  • BO-Harpen/Werne: Harpener Teiche

    Der Nachbergbau im Ruhrgebiet zeigt sich heute an vielen Stellen wieder relativ naturnah, was an mit einer großen Menge monetär durchgeführter Maßnahmen im Zuge von sogenannten Ewigkeitsaufgaben weiter vorangetrieben wird und muss. Die Harpener Teiche gehören dazu. (Blossey-Luftbild)


    Die Harpener Teiche, auch Werner Teiche genannt, sind zwei Stillgewässer an der Grenze zwischen den Bochumer Stadtteilen Harpen und Werne in der Nähe des Einkaufszentrums Ruhr Park. Ursprünglich als Klärteiche des Bergbaus angelegt, sind sie heute ein Naherholungsgebiet.

    Nach der Stilllegung der Zeche wurde die Grubenwasser-Pumpstation zu einer von drei zentralen Pumpstationen für den Einzugsbereich der Ruhr ausgebaut. Damit das in den alten Bergwerken anfallende Wasser nicht unkontrolliert mit dem Grundwasser in Kontakt kommt, wird es in einer Tiefe von 550 m abgepumpt und über den Harpener Bach und den Oelbach dem Klärwerk Oelbachtal zugeführt. Jährlich Fallen hier etwa 7,8 Mio m³ Grubenwasser an, damit ist dies der Haupt-Zufluss zu den Harpener Teichen.

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    Quelle: Stadt Bochum

    Das geförderte Grubenwasser ist ca. 28 °C warm und enthält eine erhebliche Menge an mineralischen Stoffen (Chloridgehalt bis zu 40 Gramm pro Liter, darunter auch der sehr geruchsintensive Schwefelwasserstoff). Dies führt zu einer milchig trüben Einfärbung des eingeleiteten Wassers und zuweilen auch zu Geruchsbelästigungen. Weiteres auf dem Wikilink (Wikipedia)


    Für zwei stinkende Klärbecken von früher, gibt es heute wieder naturnahe Gewässer mit Fuß- und Radweg, Spielplatz und Bänken zum Verweilen. Die Eintrübung des Gewässers mag irritierend sein, eine leichte (kontrollierte) Geruchsbildung gibt es auch heute noch direkt an der Einleitstelle:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Duisburg-Rheinpark: IGA 2027 / Skywalk

    Auf der Webseite der Wirtschaftsbetriebe Duisburg kann der Baufortschritt Skywalk mit Aussichtsplattform für die IGA 2027 begutachtet werden.

    Die Aufnahmen stammen von der zweiten Augusthälfte. WBD will weiterhin den Baufortschritt präsentieren, denn:


    ''Der RheinPark macht Pause

    Vom 06. Oktober 2025 bis April 2027 wird der RheinPark nicht zugänglich sein. Grund dafür sind die umfangreichen Bauarbeiten zur IGA 2027.

    Im kommenden Jahr entsteht hier ein attraktiver Ort mit neuen Spiel- und Freizeitflächen, mehr Aufenthaltsqualität und inklusiven Angeboten''. (WBD)


    18.08.2025: Bau der Rampe zum ehemaligen Erzbunker:

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    Alter Erzbunker, umgestaltet zum Graffiti-Hotspot wird zur Aussichtsplattform für die IGA:

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    26.08.2025: Stahlbauarbeiten:

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    Alle Fotos Wirtschaftsbetriebe Duisburg/Projektbüro IGA 2027

  • Hattingen (Ruhr): IGA 2027 I Ruhrpromenade Winz-Baak

    Der vg Hattinger Stadtteil bekommt zur Internationalen Gartenbauausstellung bis 2027 eine neue Fuß- und Radwegebrücke über die Ruhr inklusive einer naturnahen Überarbeitung der vorhandenen Leinpfade zu ordentlichen Promenaden.


    In Hattingen entsteht im Stadtteil Winz-Baak ein neuer Lieblingsort am Wasser: Die Ruhrpromenade verbindet Natur, Stadt und Bewegung miteinander – mit direktem Anschluss an die Innenstadt, den RuhrtalRadweg und das Flussufer.

    Was das Projekt besonders macht:

    Naturnahe Gestaltung: Promenade mit Wasserzugängen, grünen Aufenthaltsflächen & neuen Baumpflanzungen

    Bessere Anbindung: Neue Fuß- und Radwegebrücke schafft kurze Wege zwischen Innenstadt, RuhrtalRadweg & LWL-Industriemuseum Henrichshütte

    Gemeinsames Engagement: Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten Hagen, Wetter (Ruhr) & Witten

    Ort: Ruhrpromenade, Stadtteil Winz-Baak – südöstlich der Hattinger Innenstadt, direkt an der Ruhr.

    Das Projekt stärkt das touristische Angebot entlang des RuhrtalRadwegs und bringt die Städte der Flusslandschaft Mittleres Ruhrtal noch näher zusammen. IGA 2027 Ruhrgebiet


    Eine neue detailliertere Visualisierung zeigt die bogenförmige von einem Pylonen und Seilen gehaltene Überführung:

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  • HaLiMa: Lippe-Nordaue wird im November fertig

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    Foto: Emschergenossenschaft Lippeverband

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    05.11.2025

    Haltern-Lippramsdorf/Marl. Fast geschafft! Im Hochwasser- und Naturschutzprojekt Haltern-Lippramsdorf/Marl (HaLiMa) schließt der Lippeverband die Arbeiten an der nördlichen Lippeaue im November ab.

    Neuer Deich, neue Auenfläche, neue Flussarme – an der Nordaue hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. In den letzten Zügen erstellt der Lippeverband aktuell eine weitere kleine Lippe-Insel in der nördlichen Aue. Zum Ende des Monats kann der Wasserwirtschaftsverband dann den Altdeich entfernen, um die neugeschaffene Aue freizugeben.

    An der Südaue geht es erst los

    Im September startete der Lippeverband außerdem mit dem letzten großen Bauabschnitt des Projektes an der Südaue. Im ersten Schritt baut der Verband zwischen dem Pumpwerk Bonenkamp – nahe dem Kunstwerk „Wasserstände“ von Hermann Prigann – und dem Wesel-Datteln-Kanal einen neuen Deich. Damit rückt der Deich weiter ins Hinterland als der Altdeich. Trotz gleichbleibender Höhe fügt er sich so besser in die Landschaft ein. Durch die Rückverlegung des Deiches ergibt sich eine rund 18 Hektar große Aue, die naturnah umgestaltet wird und der Lippe bei Hochwasserereignissen mehr Platz zum Ausbreiten gibt.

    Quelle: https://www.eglv.de/medien/halima-…ovember-fertig/

  • Duisburg-Rheinpark: IGA 2027 / ''Skywalk'' fertiggestellt

    Überraschend schnell ist der 'Skywalk' im Duisburger Rheinpark für die Internationale Gartenbauausstellung 2027 fertiggestellt worden.

    Mit einfachen Bordmitteln (Rampe plus Stahlgerüst) wurde ein barrierefrei begehbarer Hochpunkt auf einem alten Erzbunker im Park in wenigen Wochen geschaffen. Dort von Oben soll später die IGA-Landschaft und der Rheinverlauf bewundert werden. Bis zum Start der Ausstellung bleibt er allerdings gesperrt.

    Dazu die Pressemeldung der Wirtschaftsbetriebe Duisburg:

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    Fotos: Wirtschaftsbetriebe Duisburg

  • Renaturierung des Wattenscheider Bachs

    Emschergenossenschaft befindet sich in den letzten Zügen der Wiederbelebung des einst offenen Schmutzwasserlaufes

    Freilegung des Baches im Bereich des Rheinelbeparks in Gelsenkirchen:202601-Ren-Wattschd.jpg

    Rückbauarbeiten zum naturnahen Bach / Fotos EGLV:

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    Ursprüngliches kanalisiertes Betonbett; Bereich Hollandstraße Gelsenkirchen:20130928-GE-Hollandstr.jpgFoto: Frank Vincentz / Wikipedia CC BY-SA 3.0

    Die Emschergenossenschaft hat im vergangenen Jahr den Wattenscheider Bach aus seinem trist-grauen Korsett befreit: Aus dem einst offenen und in Betonsohlschalen gefesselten Schmutzwasserlauf ist mittlerweile ein idyllisch fließendes Gewässer geworden. Im neuen Jahr erfolgt noch eine regionalgerechte Bepflanzung der nun naturnahen Uferbereiche. Die neue blaugrüne Infrastruktur will die Emschergenossenschaft entsprechend erleb- und erfahrbar machen – und das im wahrsten Sinne: Die neuen Radwege und Teile der Betriebswege entlang des Wattenscheider Baches werden ab zirka Frühjahr für die Öffentlichkeit geöffnet werden. In das Projekt zur Revitalisierung des Gewässers hat die Emschergenossenschaft rund 14,3 Millionen Euro investiert.

    Mit einer Länge von rund 7,5 Kilometern erstreckt sich der Wattenscheider Bach über die Stadtgebiete von Bochum und Gelsenkirchen. Davon liegen knapp 5,5 Kilometer in Verantwortung der Emschergenossenschaft. Nachdem vor vielen Jahren bereits der Oberlauf des genossenschaftlichen Abschnitts ökologisch verbessert wurde, begannen Anfang 2022 die Arbeiten zur weiteren Renaturierung in zwei Bauabschnitten. Für die ökologische Verbesserung des Wattenscheider Baches wurden von der Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen bis zur Höhe der Gertrudis-Schule in Bochum-Wattenscheid sowie von der Mündung in den Schwarzbach in Gelsenkirchen bis zum Halfmannsweg die Betonsohlschalen entfernt und die Bachsohle einschließlich der Ufer naturnah umgestaltet. Ein besonderer ökologischer Gewinn ist die Freilegung des Baches im Bereich des Rheinelbeparks in Gelsenkirchen. Auf einer Strecke von 50 Metern wurde der einst unterirdisch verrohrte Bachlauf wieder ans Tageslicht zurückgeholt.

    Quelle: https://www.eglv.de/medien/multi-p…scheider-bachs/

    Einmal editiert, zuletzt von hanbrohat (17. Januar 2026 um 12:10)

  • Haltern/Marl: HaLiMa I Lippe-Nordaue ist fertig

    Anfang Dezember des vergangenen Jahres ist die Nordaue an der natürlichen Stadtgrenze Haltern-Lippramsdorf/Marl der Lippe fertig gestellt. Damit ist auch der dortige Deichweg für die Öffentlichkeit freigegeben worden.

    Mit der Rückverlegung des Deichs ist eine 42 Hektar große, naturnahe Auenlandschaft entstanden, die nicht nur den Hochwasserschutz verbessert, sondern auch neuen Lebensraum für zahlreiche Pflanzen- und Tierarten schafft. Neue Flussschleifen, kleine Inseln und vielfältige Strukturen fördern die Artenvielfalt entlang der Lippe. (Quelle: EGLV)

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    Foto: EGLV

  • Duisburg-Rheinpark: IGA 2027

    Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg / IGA 2027 haben ein kurzes ca. einminütiges Video (Link) in den sozialen Medien mit dem zwischenzeitlichen Stand der Arbeiten auf dem Rheinpark-Gelände in Duisburg-Hochfeld veröffentlicht. In rund einem Jahr soll dort die Internationale Gartenschau ihre Türen öffnen.

  • Haltern/Marl: HaLiMa I Lippe-Nordaue ist fertig

    Ergänzend zu #269 weitere Ansichten der 9-jährigen Deichbaumaßnahme für den Hochwasserschutz der Region.

              

    Fotos: Rupert Oberhäuser/EGLV     

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    IGA 2027/Zukunftsgärten: Grünes Licht für den Duisburger Kultushafen (14.12.2024)

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    Aktuelle Ansicht Kultushafen Duisburg:

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    Foto: TU Dortmund / U. Grützner

    https://www.iga2027.ruhr/news-iga/news/…er-kultushafen/

    Während die kleine Aufenthaltsfläche mit geplanten Weg zum Wasser noch eine Weile braucht, ist der neue Schiffsanleger jetzt ein paar Meter entfernt bereits in Betrieb genommen worden.

              

    Alle Bilder: https://www.facebook.com/wirtschaftsbet…rg?__tn__=-UC*F

  • Bottrop: Renaturierung der Aspelflötte

    Aktuell wird das Gewässer Stück für Stück naturnah umgestaltet – bestehende Abschnitte werden aus den Betonsohlschalen befreit und neue Gewässerbereiche modelliert. Im Rahmen des Projekts Freiheit Emscher wird die Aspelflötte künftig wieder sichtbar und ökologisch aufgewertet. Auch neue Fuß- und Radwege entlang des Gewässers sind geplant. Das Bild unten zeigt den aktuellen Stand der Arbeiten.

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    Bild: EGLV

    Einmal editiert, zuletzt von hanbrohat (6. Mai 2026 um 13:15) aus folgendem Grund: Korrektur

  • Duisburg-Rheinpark: IGA 2027

    Im RheinPark geht die Entwicklung zur IGA 2027 in die finale Umsetzungsphase – und mit dem Baustart für den neuen inklusiven Spielplatz wächst das Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien weiter.

    In unmittelbarer Nähe zum Skywalk entsteht Duisburgs größter inklusiver Spielplatz. Der bisherige Spielbereich wird dabei zu einem großzügigen, dauerhaften Ort für Bewegung, Begegnung und gemeinsames Spielen weiterentwickelt. Im Mittelpunkt steht ein barrierearmes Großspielgerät. Ergänzt wird das Angebot durch viele weitere Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten für unterschiedliche Altersgruppen. Der Wasserturm unten, der im übrigen nicht begehbar sein wird, bekommt eine Leuchtinstallation. (Q: WBD)

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    Bild: Wirtschaftbetriebe Duisburg

  • Haltern/Marl: HaLiMa - Hochwasser- und Naturschutzprojekt


    Haltern am See / Marl. Die Arbeiten des Lippeverbandes im Zuge des Hochwasser- und Naturschutzprojektes in Haltern-Lippramsdorf/Marl (HaLiMa) schreiten voran.

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    Bild: EGLV

    Die Baumaßnahmen südlich der Lippe sind bereits in vollem Gange. Nachdem ein Betriebsgebäude des Chemieparks östlich des Kunstwerks „Wasserstände“ abgerissen wurde, begann der Bau eines neuen Deichs. Dieser entsteht auf einer Länge von rund 500 Metern zwischen dem Wesel-Datteln-Kanal und dem Pumpwerk Marl-Bonenkamp. Die Hälfte des Deichs ist bereits gebaut. In den kommenden Wochen wird er an den bereits bestehenden Deich am Pumpwerk Bonenkamp angeschlossen. Ziel der Baumaßnahme ist es, bis Ende 2026 eine neue, zirka fünf Hektar große Aue im Bereich des Kunstwerks Wasserstände fertigzustellen. (Q: EGLV)


  • Oberhausen: Emscherdeicherhöhung / Ertüchtigung der Hochwasserschutzanlage


    Das Starkregen-Ereignis und die daraus resultierende Hochwasserlage im Juli 2021 waren in vielen Teilen von NRW dramatisch und haben zu zahlreichen Todesopfern und hohen Sachschäden geführt. Auch an Emscher und Lippe gab es zum Teil heftige Niederschläge. Nach detaillierten Analysen der Niederschlagssituation in den Verbandsgebieten zeigten erste Ergebnisse, dass es – bei gleichen Regenmengen wie zum Beispiel in Hagen – auch im Emscher-Lippe-Gebiet zu erheblichen Schäden gekommen wäre.

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    Drohnenaufnahme der Emscher in Oberhausen (Foto: Björn Hickmann/EGLV)

    Als unmittelbare Folge dieser Erkenntnisse haben Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) im Auftrag ihrer Aufsichtsgremien die „Roadmap Krisenhochwasser“ für die Verbesserung des Hochwasserschutzes in den beiden Verbandsgebieten entwickelt. Seitdem haben die Wasserwirtschaftsverbände 30 neue Pegel an ihren Gewässern installiert, um noch besser über das Hochwassergeschehen informiert zu sein. Zu dem in der Roadmap darüber hinaus beschriebenen Maßnahmenprogramm gehört auch die Deichertüchtigung an der Emscher. Nach langwierigen Genehmigungsverfahren konnten hier nun ganz aktuell die ersten Bauarbeiten in Oberhausen beginnen.

    Im Wesentlichen bestimmen die folgenden Faktoren die Notwendigkeit der aktuellen Maßnahmen:

    • Das Alter der Deiche: Viele Abschnitte sind bereits über 80 Jahre alt und entsprechen nicht mehr den aktuellen Normen hinsichtlich des Aufbaus, der Materialien, der Neigungen, der Art der Durchsickerung und der Zuwegung für die Deichverteidigung.
    • Klimaanpassung: Durch häufigere und intensivere Starkregenereignisse ist eine besondere Zuverlässigkeit erforderlich. Der von der Emschergenossenschaft präventiv eingeführte Klimafolgenanpassungszuschlag von 20 Zentimetern für Deichbereiche berücksichtigt diese Veränderungen und stellt sicher, dass die Deiche auch künftig steigenden Anforderungen gewachsen sind. Der Höhenzuschlag ergänzt damit die Deichbauwerke, die ohnehin bereits für ein 200-jährliches Hochwasser ausgelegt sind. Nichtsdestotrotz weist die Emschergenossenschaft darauf hin, dass technischer Hochwasserschutz immer Grenzen hat – eine 100-prozentige Sicherheit kann und wird es nie geben. (Q: Stadt Oberhausen / EGLV)
  • Dorsten: RVR modernisiert den Hof Punsmann

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    Der Regionalverband Ruhr (RVR) und sein Eigenbetrieb RVR Ruhr Grün haben mit dem Ausbau des ehemaligen Scheunengebäudes am Hof Punsmann in Dorsten begonnen. Hier entstehen ein moderner Rangerstützpunkt und Umweltbildungsstandort. Auch der Innenbereich des Hofes wird so umgestaltet, dass er zu einem attraktiven Anlaufpunkt für Wanderer und Radfahrer im Naturpark Hohe Mark wird. Insgesamt investiert der RVR knapp zwei Millionen Euro in die Weiterentwicklung des Standortes.

    Quelle: idr

  • IGA2027: Zukunftsgarten Lünen auf ehemaliger Zeche Viktoria

    Auf dem lange Zeit brachliegenden Gelände der ehemaligen Zeche Viktoria im Lüner Stadtteil Wethmar entsteht im Zuge der Internationalen Gartenausstellung IGA2027 ein Zukunftsgarten. Er ist einer von fünf Gärten, des diesmal über das ganze Ruhrgebiet verteilten Garten-Festivals.


    Das Ruhrgebiet blüht auf (Die IGA2027 - Konzept)

    Gartenausstellung als Motor für grüne Transformation

    Kaum eine Region Europas steht so sehr für Wandel wie das Ruhrgebiet. Wo über Jahrzehnte Fördertürme, Hochöfen und Zechen das Bild bestimmten, wächst heute eine neue Landschaft heran: grün, vernetzt und zukunftsorientiert. Ja, der Motor der deutschen Wirtschaft wird heute nicht mehr von Kohle befeuert, aber die Industrie im Revier ist immer noch stark. Und soll es bleiben. Die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) macht diesen Wandel vom 23. April bis 17. Oktober sichtbar – und erlebbar. Mit ihren fünf Zukunftsgärten, den Projekten in den 53 Ruhrgebiets-Kommunen und einer starken Beteiligung der Menschen vor Ort erzählt sie die Geschichte einer Region, die sich neu erfindet, auf dem Weg hin zur „Grünsten Industrieregion“ der Welt.


    Rund ein Jahr vor Beginn auch hier mal ein Blick auf Geplantes und Entstandenes mit einigen Ansichten zu Umweltbildungspfad, Gartenbereichen, Aussichtshügel auf Haldentop, Skatepark und zwei neuen Fuß- und Radwegebrücken über Verkehrsweg und dem Fluss Lippe, detaillierter in den Verlinkungen ganz unten..


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    2024 - Ehemaliges Zechengelände / :

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    Grafik Haldentop:

    2024-LUN-Haldentop


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    Errichtung Garten- und Skating-Anlage:

    2024-LUN-Skati

    Visualisierung Lippebrücke / Fuss- und Radweg zur IGA:

    2024-IGA-Lippebrucke

    30.04.2025 / Errichteter Neubau:

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    23.04.2026; 1 Jahr bis zum Beginn:

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    Bildrechte: IGA2027 / Stadt Lünen / Greenbox Landschaftarchitekten


    Quellen:

    https:nbox//www.luenen.de/de/tourismus/iga2027/index.php

    https://www.luenen.de/de/aktuelles/m…h-haldentop.php

    https://www.iga2027.ruhr/gartenausstellung/luenen/

    https://www.iga2027.ruhr/die-iga-2027/konzept-auftrag/

  • Oberhausen: Umgestaltung Ruhrpark

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    Die Stadt Oberhausen beteiligt sich mit dem Ruhrpark an der Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Ruhrgebiet im Jahr 2027. In den letzten Jahren wurde intensiv an der Erarbeitung von Umgestaltungsmöglichkeiten gearbeitet und nun beginnen endlich die Arbeiten.

    Mithilfe des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) – Grüne Infrastruktur konnten rund 2,5 Millionen Euro Fördermittel akquiriert werden. Im Rahmen des Projekts werden Maßnahmen zur ökologischen und nachhaltigen Parkentwicklung, zur Klimaanpassung, zur Umweltbildung sowie zur Steigerung der Aufenthaltsqualität umgesetzt. Die bisherige Parkanlage wird um den ehemaligen Sportplatz erweitert. Dieser soll als multifunktionaler Ort für Erholung, Sport, Veranstaltungen und Naturerfahrung dienen.

    Die komplette Baumaßnahme soll rechtzeitig zur IGA 2027 abgeschlossen sein.

    Quelle: https://www.oberhausen.de/de/index/stadt…eckschnitts.php

  • Oberhausen-Sterkrade: Renaturierung des Alsbachs

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    Für den Ausbau der Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen renaturiert die DB InfraGO den Alsbach in Oberhausen-Sterkrade. Das aktuell verrohrt verlaufende Gewässer wird künftig offengelegt und auch in seinem Verlauf verändert. Zukünftig wird der Alsbach als naturnaher Bachlauf durch das ehemalige Zechengelände fließen, die Von-Trotha-Straße queren und südlich davon in den Hauptkanal Sterkrade münden. Damit erfüllt das Projektteam eine planfestgestellte Ausgleichsmaßnahme, kompensiert bereits vorab den Eingriff des Streckenausbaus und unterstützt aktiv Natur und Umwelt vor Ort. Die Arbeiten hierfür beginnen in Kürze und sollen voraussichtlich bis Ende 2028 abgeschlossen sein.

    Zu Beginn wird zunächst das Baufeld freigemacht. Das bedeutet konkret, dass auf der Fläche zwischen der Von-Trotha-Straße und der Gedenkstätte für Zwangsarbeit auf der Zeche Sterkrade Bäume gefällt und alte Gartenhütten sowie Zäune zurückgebaut werden müssen. Die Gedenkstätte wird während der Arbeiten besonders geschützt und von ebendiesen nicht berührt.

    Quelle: https://www.oberhausen.de/de/index/stadt…n-sterkrade.php