Ruhrgebiet: Immobilienwirtschaft [Büro & Gewerbe]

  • Ruhr: + an Nichtwohngebäuden

    PM: "2017 wurden in den Städten und Kreisen der Region 562 so genannte Nichtwohngebäude fertiggestellt - also Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen. Damit entwickelte sich die Region gegen den Trend: Während in NRW die Bautätigkeit in diesem Bereich insgesamt zurückging, nahm sie im Ruhrgebiet im Vergleich zum Vorjahr um rund 11,1 Prozent zu. Das haben Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) auf Basis aktueller Daten des Landesamtes IT.NRW errechnet. Bei den meisten neuen Nichtwohngebäuden handelte es sich um Handels- und Lagergebäude (199). Hier betrug der Zuwachs im Vergleich zu 2016 rund 24,4 Prozent. Auf den weiteren Plätzen waren "sonstige Nichtwohngebäude" wie z.B. Schulen, Kindertagesstätten oder Kultureinrichtungen (149; -0,7 Prozent), Fabrik- und Werkstattgebäude (86; +17,8 Prozent), Büro- und Verwaltungsgebäude (66; +6,5 Prozent) und landwirtschaftliche Betriebsgebäude (62; +1,6 Prozent) zu finden.
    Die überwiegende Mehrheit der Nichtwohngebäude (rund 89 Prozent) wurde durch private Bauherren errichtet.
    Bemerkenswert ist, dass sich der Rauminhalt der neu fertiggestellten Gebäude sich von rund 4,9 Millionen Kubikmetern im Jahr 2016 auf rund 9,7 Millionen Kubikmeter im Jahr 2017 fast verdoppelt hat. Landesweit ging der Rauminhalt der neu fertiggestellten Nichtwohngebäude um 1,1 Prozent zurück."


    Quelle: idr

  • Ruhr: Flächennutzung & Flächenreserven

    PM: "Jährlich werden auf rund 160 Hektar Wohnbauflächen etwa 5.000 neue Wohnungen gebaut und ca. 200 Hektar für neue gewerbliche und industrielle Nutzungen in Anspruch genommen. Das geht aus dem ruhrFIS-Berichtsband 2017 des Regionalverbands Ruhr (RVR) zur Erhebung der Flächenreserven und der Bautätigkeit für die 53 Städte der Metropole Ruhr hervor.


    - Rund 60 Prozent der zwischen 2014 und 2016 neu bebauten Wohnungsbau- oder Gewerbeflächen waren vormals Brachflächen. Damit agiert die Region flächensparend und nachhaltig.


    - In den kommunalen Flächennutzungsplänen der Metropole Ruhr sind einschließlich der Baulücken rund 2.400 Hektar für den künftigen Wohnungsbau gesichert. Bei gleichbleibender Bautätigkeit und der weiteren Nutzung von Brachflächen reichen die Flächen noch für über 20 Jahre aus.

    - Die Flächen können mit einem Potenzial von rund 80.000 neuen Wohnungen zur Entspannung des teils angespannten Wohnungsmarktes beitragen. Allerdings müssen für etwa 60 Prozent der Flächen noch Bebauungspläne aufgestellt werden, ehe der Bagger tatsächlich rollen kann.


    - Für künftige gewerbliche und industrielle Entwicklungen sind etwa 3.200 Hektar gesichert, auf denen rund 130.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen könnten. Auch hier reichen die Flächen insgesamt in der Region noch für über 20 Jahre aus. Insbesondere in den hochverdichteten Städten wie Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Bochum und Hagen zeigen sich jedoch zunehmend Flächenengpässe. Hier sind regionale Lösungsansätze wie z.B. interkommunale Gewerbegebiete notwendig, um die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Region zu sichern.


    - Der in Erarbeitung befindliche Regionalplan Ruhr greift mit der Sicherung von 23 regional bedeutsamen Gewerbeflächen diese Idee auf. Die dazu erfolgte regionale Zusammenarbeit der 53 Städte und Gemeinden der Metropole Ruhr ist deutschlandweit bislang einmalig.

    - Im ruhrFIS-Flächeninformationssystem Ruhr dokumentiert der RVR die räumliche Entwicklung in der Metropole Ruhr. Die Daten werden alle drei Jahre in enger Kooperation mit allen Kommunen aktualisiert."

    Download:www.shop.rvr.ruhr
    Quelle: idr

  • RAG Montan Immobilien erweitert Geschäftsbereich

    PM: "RAG Montan Immobilien will künftig vorgenutzte Flächen auf dem Markt ankaufen. Das kündigte das Unternehmen heute (10. Oktober) auf der Immobilienmesse Expo Real in München an. Bisher hatte es vorwiegend ehemalige Bergwerksflächen aus dem Bestand ihres Gesellschafters RAG AG entwickelt. Die letzten beiden Bergwerke in NRW schließen zum Ende des Jahres. Die beiden Flächen - 150 Hektar auf Prosper Haniel in Bottrop und Essen sowie 90 Hektar in Ibbenbüren und Mettingen - sind die letzten aus dem RAG-Bestand. Derzeit entwickelt die RAG Montan Immobilien in 79 Projekten in NRW und im Saarland insgesamt über 1.500 Hektar ehemalige Bergbauareale. Seit 1977 hat das Unternehmen insgesamt 9.260 Hektar ehemalige Bergbauflächen revitalisiert."

    Quelle: idr
    Infos: www.rag-montan-immobilien.de

  • Metropole Ruhr auf der MIPIM in Cannes

    PM: "Herausragende Immobilienprojekte in der Metropole Ruhr präsentieren die Städte Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Herne und Oberhausen ab heute auf der internationalen Immobilienmesse MIPIM in Cannes. Die Business Metropole Ruhr GmbH (BMR) hat den Gemeinschaftsauftritt organisiert. Die Messe dauert bis zum 16. März.


    Bochum stellt die Gewerbeflächen "Mark 51/7" auf dem ehemaligen Opel-Gelände vor. Es ist mit 45,5 Hektar die derzeit größte zusammenhängende innerstädtische Vermarktungsfläche in der Metropole Ruhr. Dortmund punktet mit neuen Innovationsquartieren für die Wissens- und Gründerszene im Norden der Stadt. Ein komplett neuer Stadtteil entsteht mit "6-Seen-Wedau" in Duisburg. Auf 60 Hektar werden dort Wohnen und Arbeiten vereint. Gleich drei neue Quartiere werden derzeit in Essen geplant. Dazu zählt u.a. das Projekt "Freiheit Emscher", mit dem 1.700 Hektar zu einem Zentrum für Wohnen und Gewerbe entwickelt werden. Herne wirbt in Cannes mit der Revitalisierung des 81 Hektar großen ehemaligen Bergwerks General Blumenthal 11. Und Oberhausen stellt die Potenzialflächen für Investoren in und rund um die Neue Mitte vor."


    Quelle: idr
    Infos: www.invest.ruhr
    siehe auch: http://www.deal-magazin.com/ne…ch-staerker-positionieren

  • Kommt Expo Real ins Ruhrgebiet?

    Wie die IZ am 31. 1. 2019 berichtet, forcieren die Industrie- und Handelskammern des Reviers einen Umzug der Expo Real von München ins Ruhrgebiet.
    Begründet wird das zum einen durch die immens hohen Kosten des Messestandortes München und der zentralen Lage des Ruhrgebietes.


    Link zum Artikel-->https://www.immobilien-zeitung…-soll-ins-revier-umziehen


    Am 28. März 2019 berichtet die IZ nun, dass eine Erhebung der Düsseldorfer Select Hotel Advisory ergeben habe, dass das Ruhrgebiet bisher nicht über ausreichende Hotelkapazitäten verfügen würde, um ein derartiges Event schultern zu können.
    Demnach verfügen die Betriebe in den Großstädten des Reviers über insgesamt 36.786 Betten (Stand: Ende 2017), was für die Expo Real nicht ausreichend sei.
    Dieses Manko sei auch kurzfristig nicht beheben.


    Positiv kommt die Untersuchung allerdings zu dem Ergebnis, dass die Hotelbetriebe des Ruhrgebietes gut ausgelastet seien.


    Link zum Artikel-->https://www.immobilien-zeitung…vier-sind-gut-ausgelastet

  • Neue Nutzung ehemaliger Bergbauflächen

    Die RVR-Versammlung schafft Voraussetzungen, dass fünf ehemalige Bergbauflächen einer neuen Nutzung zugeführt werden können. Es geht um folgende Flächen:
    - Herten: ehemalige Zeche Westerholt
    - Marl-Polsum: ehemaliges Bergwerk Westerholt, Schacht Polsum I
    - Marl: ehemaliges Bergwerk Auguste Viktoria, Schacht VI.
    - Bottrop-Grafenwald: ehemaliges Bergwerk Prosper-Haniel, Schacht IV
    - Bottrop: ehemaliges Bergwerk Prosper-Haniel, Schacht II


    Für Bottrop Grafenwald und Herten, ehemalige Zeche Westerholt, ist die Ansiedlung von Gewerbebetrieben vorgesehen. Die Fläche in Bottrop auf Prosper Haniel, Schacht II, wird für eine gewerbliche und industrielle Nutzung bereitgestellt.
    Die zwei im Freiraum gelegenen Standorte in Marl werden als Wald- und Erholungsareale ausgewiesen werden.


    Hier der Link zum Artikel--> https://www.lokalkompass.de/ma…nalplanaenderung_a1108644

  • Ruhrgebiet: Cubion Immobilienmarktbericht 2019

    Der Cubion Immobilienmarktbericht 2019 ist raus. Nachdem die detaillierten Zahlen für die "BIG-4" (Essen, Bochum, Dortmund, Duisburg) hier im Forum bereits ausführlich kommuniziert wurden, spare ich mir eine Zusammenfassung. Auf Seite 26 der PDF-Datei findet sich noch eine schöne Gegenüberstellung der wichtigsten Büromarktstandorte in Deutschland.


    Quelle: https://www.cubion.de/seiten/index.php?nav=192

  • Ruhr: Weniger Fertigstellung bei Nicht-Wohngebäuden

    PM: "471 neue Betriebs-, Büro- und Verwaltungsgebäude wurden 2018 in der Metropole Ruhr fertiggestellt, 91 weniger als im Jahr zuvor. Das teilt das Statistische Landesamt IT.NRW mit.


    Fast ein Drittel der 2018 fertiggestellten Gebäude im Ruhrgebiet waren Handels- und Lagergebäude (148, -25,6 Prozent). Bei weiteren 72 Gebäuden handelte es sich um Fabrik- und Werkstattgebäude (-16,3 Prozent). Außerdem wurden 63 landwirtschaftliche Betriebsgebäude (Vorjahr: 62), 62 Büro- und Verwaltungsgebäude (Vorjahr: 66) und 126 sonstige Gebäude (Vorjahr: 149) fertiggestellt."


    Quelle: idr
    Infos: www.it.nrw