Erlangen - sonstige Bauprojekte

  • Wer die A73 im Bereich Erlangen kennt, dem sind bestimmt an der Anschlussstelle Erlangen-Bruck die zahlreichen Wohnhochhäuser auf der Ostseite aufgefallen. Dort wurde nun innerhalb der ringförmigen Isarstraße nachverdichtet. Finde ich gut, Freiflächen in solchen Siedlungstypen schreien geradezu danach. Ich kann mir auch vorstellen, dass es da einen Aufschrei gab, "zu dicht" etc. Es entstanden Punkthäuser, sowie ein Wohnhochhaus, das die vorhandenen nun sogar etwas überragt. Ob es sie architektonisch überragt muss noch entschieden werden.


    Zunächst die Punkthäuser/Stadtvillen samt unmittelbarer Nachbarbebauung.

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    Bilder: Silesia

  • Neuplanung Siemens-Areal in Erlangen-Mitte

    ARCHITEKTENWETTBEWERB FÜR EHEMALIGES SIEMENSGELÄNDE


    ERLANGEN – Die Planungen für das ehemalige Siemens-Areal in Erlangen-Mitte schreiten voran. Ein Joint-Venture der Engelhardt Real Estate Group, Erlangen, und der Empira AG, Zug, Schweiz hatte das Areal Ende 2021 mit dem Ziel erworben, die Konversionsfläche in bester Innenstadtlage Erlangens zu entwickeln. Durch die funktionale Verbindung von Wohnen, Arbeiten, Versorgung und Freizeit soll dort ein lebendiges innerstädtisches Quartier entstehen und so ein nachhaltiger Mehrwert für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Erlangen geschaffen werden.


    Das Ergebnis des international ausgelobten Realisierungswettbewerbs mit städtebaulichem Ideenteil, den die Joint-Venture-Partner in enger Abstimmung mit der Stadt Erlangen ausgelobt haben, steht nun fest. Durchsetzen konnte sich der Entwurf eines Architekturbüros vor Ort. In einem einstimmigen Beschluss hat das Preisgericht die Entwürfe des Büros SSP Architekten GbR aus Erlangen als Sieger ausgezeichnet. An dem Wettbewerb teilgenommen haben insgesamt 11 Büros.


    Besonders gewürdigt wurde an dem Entwurf die gelungene Umsetzung der Anforderungen. Insbesondere in Sachen Nachhaltigkeit wurden die verschiedenen Aufgabenstellungen konsequent umgesetzt und sogar darüber hinaus wegweisende Ideen eingebracht. So ist beispielsweise ein ausgeklügeltes, kombiniertes System aus Fernwärmeversorgung, Geothermie, Solarthermie und Photovoltaik für eine nachhaltige Energieversorgung vorgesehen. Regenwasser wird gesammelt und für die Bewässerung u.a. der Dachgärten genutzt. Darüber hinaus wurden moderne Mobilitätskonzepte berücksichtigt. Carsharing und Sharing-Angebote für fahrradbasierte Lastentransporte sind beispielsweise angedacht, um nur einige Punkte zu nennen.


    Strukturell sieht der Entwurf den Erhalt des unter Denkmalschutz stehenden Hochhauses, bekannt auch als "Glaspalast", samt angeschlossenem Casino vor. Ein Rückbau ist für den als "Bingelhaus" bekannten Gebäuderiegel entlang der Werner-von-Siemens-Straße sowie das Parkhaus an der Zenkerstraße geplant. An dessen Stelle schlägt der Entwurf einen bunten Mix an Wohnungen für die verschiedensten Einkommens-, Nutzer- und Altersgruppen aufgeteilt auf mehrere Gebäude vor. Unterirdische Parkdecks ersetzen die wegfallenden Parkmöglichkeiten. Ebenfalls erhalten bleiben wird die derzeit als Bürogebäude genutzte "Elefantentreppe" sowie der zentrale "rote Platz", der zu einem zentralen Quartiersplatz mit hoher Aufenthaltsqualität mit für das Quartier identitätsstiftenden Elementen weiterentwickelt werden soll.


    Vollständige Pressemeldung hier bzw. hier.



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    © Empira AG

  • Ehemaliges Hotel "König Otto" an der Ecke Henkestraße und Werner-von-Siemens-Straße wird saniert

    Das frühere Drei-Sterne-Hotel "König Otto" sowie zwei benachbarte Wohn- und Geschäftshäuser und ein unbebautes Grundstück, Werner-von-Siemens-Straße 30 und Henkestraße 54-56, werden neu entwickelt. Tätig ist das Erlanger Unternehmen Alitus Capital. Nun wurde ein Bauantrag eingereicht. Dazu Auszüge aus einer Pressemitteilung von heute:


    Erlangen: ALÌTUS Capital Partners reicht Bauantrag für ehemaliges König-Otto-Hotel ein

    Erlangen, 16. Januar 2024 – ALÌTUS Capital Partners hat den Bauantrag für das ehemalige Hotel „König Otto“ in Erlangen eingereicht. Der Investment- und Assetmanager plant für die Immobilie ein umfassendes Redevelopment zu einer zukunftsfähigen Mischnutzung aus Studenten- und Gewerbeapartments, einer Gastronomie- sowie Gewerbe- und Büroflächen. Die Projektentwicklung erfolgt durch die Tochtergesellschaft ALÌTUS Development. Der Baubeginn ist für das dritte Quartal 2024 vorgesehen.

    Die Liegenschaft befindet sich auf einem rund 1.189 m² großen Grundstück an der Ecke Werner-von-Siemens-Straße 30 / Henkestraße 54-56. ALÌTUS plant eine Kernsanierung und Umnutzung des ehemaligen Hotelgebäudes sowie eine umfassende energetische Sanierung einschließlich der Erneuerung der Fassade unter Berücksichtigung der aktuellen KfW-Standards. Darüber hinaus soll ein modernes Mobilitätskonzept umgesetzt werden.

    Mit den Planungen für die Revitalisierung des Gebäudeensembles ist das Erlanger Architekturbüro Gräßel ARCHITEKTEN beauftragt. Das Mixed-Use-Konzept umfasst rund 3.377 m² oberirdische Bruttogeschossfläche und sieht Studenten- und Gewerbeapartments mit Nutzflächen von bis zu 52 m2 sowie Gastronomieflächen im Erdgeschoss und Gewerbeflächen im Untergeschoss vor. Für das Gesamtprojekt rechnet ALÌTUS Capital Partners mit Investitionskosten von rund 12 bis 15 Millionen Euro. Wie es weiter heißt, werden bereits Gespräche mit potenziellen Mietern geführt. Manfred Kronas, geschäftsführender Gesellschafter von ALÌTUS Capital Partners, sagt: „Wir sind von dem Standort und dem geplanten Konzept überzeugt. Wir freuen uns sehr über die Gelegenheit, dieses traditionsreiche Gebäudeensemble fit für die Zukunft zu machen. Die Mischung aus Wohn-, Gewerbe- und Gastronomieflächen ist eine sinnvolle Ergänzung für die Stadt Erlangen und wird den Standort städtebaulich aufwerten.“


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    Bilder: Alitus Capital