Regierungsviertel / Unterbilk

  • Wasserstraße

    ^ Heute habe ich drei neue Fotos gemacht - die ersten zwei zeigen, wie vornehm und exklusiv die Wohnlage ist. Die auf dem ersten sichtbare Steinfassade hat ähnliche Qualität wie die terminierte - ich hoffe, dass sie und die anderen gebliebenen uns auf Dauer erhalten bleiben. Auf dem dritten Foto sieht man die KG-Wände unter dem künftigen Wohntrakt:







  • Wasserstraße

    Heute habe ich ein neues Foto dieser umstrittenen Baustelle gemacht (hinter der jetzt stehenden Leiter wird es wohl den Eingang und den Aufzugsschacht geben):



  • EVK-Anbau

    Die im Mai unter #118 und #119 thematisierte Krankenhaus-Erweiterung habe ich gestern erneut fotografiert - bisher ist die Baustelle nicht besonders spektakulär. Der öde schwarz-graue Anbau auf dem zweiten Foto ist neu hinzugekommen:





  • Neubau an der Neusser Straße

    Da ich mich an keine Fotos hier erinnere, poste ich die heute von mir gemachten - auf der Google-Karte parken dort noch Autos:





    Mit dem Wohnhochhaus Portobello:







    Die Farbgebung hätte freudiger sein können. Am Ende habe ich noch diese zwei baufällige Häuser fotografiert - auf dem Platz davor zeigt die Google-Karte noch inzwischen abgerissene Buden. Ich könnte mir dort einen Büro- oder Wohnturm vorstellen, der mit den Hochhäusern der Umgebung korrespondieren würde:



  • EVK-Anbau, Wasserstraße

    Die zuletzt Anfang September unter #124 gezeigte Krankenhaus-Erweiterung habe ich heute erneut fotografiert:





    Die umstrittene Wohnhaus-Baustelle an der Wasserstraße habe ich ebenso fotografiert:



  • NeMo am Landtag, Karolinger Höfe

    Die WZ berichtete am 2. November, Hochtief Solutions AG möchte möglichst schnell die Siedlung am Landtag an der Moselstraße mit 75 WE (einige in einem Wohnturm) bauen, die Bauvoranfrage wurde jedoch in der Bezirksvertretung 3 aufgeschoben. Die Zeitung zitiert eine Mandatsfrau von den Grünen, die die Investition wegen der nicht genau genannten Anzahl der Parkplätze stoppen will - sie macht sich Sorgen, ob die Parkplätze reichen würden. Man könnte leicht den Eindruck bekommen, hier handelt sich um einen Ableger der Autofahrerpartei, dem das Automobil heilig und die derzeit angespannte Düsseldorfer Wohnungsmarktlage völlig schnuppe ist.
    Der Bezirksvorsteher Walter Schmidt erklärt, die Tiefgarage wird unter diesem Druck womöglich zweigeschossig gebaut und 180 Parkplätze bieten - der beabsichtigte Abriss des öden Parkhauses soll seinen Worten nach nicht von der Wohnsiedlung abhängig sein. Er rechnet mit der Zustimmung zur Bauvoranfrage auf der Sitzung der Bezirksvertretung 3 am 20. November.


    Die Karolinger Höfe auf dem Auto-Becker-Gelände mit 360 WE wurden bereits genehmigt, aber sie sollten lockerer gebaut werden als ursprünglich geplant - nur entlang der verkehrsreichen Merowingerstraße als geschlossener Block. Der Düsseldorfer Wohnungsmarkt ist anscheinend doch nicht so angespannt wie oft verkündet - die Öffnungen und Auflockerungen hätte man mit 6 Etagen + Staffelgeschoss hier und da statt V+S ausgleichen können.


    Zu den Karolinger Höfen habe ich Pressematerial von der Expo Real ausgegraben:
    # Pressemeldung mit einigen Zahlen
    # Lageplan
    # Visualisierung

  • Die WZ berichtete am 2. November, Hochtief Solutions AG möchte möglichst schnell die Siedlung am Landtag an der Moselstraße mit 75 WE (einige in einem Wohnturm) bauen, die Bauvoranfrage wurde jedoch in der Bezirksvertretung 3 aufgeschoben. Die Zeitung zitiert eine Mandatsfrau von den Grünen, die die Investition wegen der nicht genau genannten Anzahl der Parkplätze stoppen will - sie macht sich Sorgen, ob die Parkplätze reichen würden. Man könnte leicht den Eindruck bekommen, hier handelt sich um einen Ableger der Autofahrerpartei, dem das Automobil heilig und die derzeit angespannte Düsseldorfer Wohnungsmarktlage völlig schnuppe ist.
    Der Bezirksvorsteher Walter Schmidt erklärt, die Tiefgarage wird unter diesem Druck womöglich zweigeschossig gebaut und 180 Parkplätze bieten - der beabsichtigte Abriss des öden Parkhauses soll seinen Worten nach nicht von der Wohnsiedlung abhängig sein. Er rechnet mit der Zustimmung zur Bauvoranfrage auf der Sitzung der Bezirksvertretung 3 am 20. November.


    Du solltest den Artikel genauer lesen!
    Es geht nicht darum, ob für das Projekt genügend Stellplätze eingeplant werden oder gar darum, das Projekt zu stoppen.
    In der für mich berechtigten Nachfrage von Christine Ewert von den Grünen, weil die Bauvoranfrage der Verwaltung keinerlei Angaben über die Anzahl der Parkplätze in den beiden geplanten Tiefgaragen macht, geht es nur darum, das hässliche ehemaligen Mannesmann-Parkhauses am Landtag loszuwerden.
    Zitat von Cristine Ewert aus dem Artikel: „Reicht das dann aus, das Parkhaus loszuwerden?“
    Das zumindest schon 180 Stellplätze geplant werden, ist doch ein Schritt in die richtige Richtung!


    Die Karolinger Höfe auf dem Auto-Becker-Gelände mit 360 WE wurden bereits genehmigt, aber sie sollten lockerer gebaut werden als ursprünglich geplant - nur entlang der verkehrsreichen Merowingerstraße als geschlossener Block. Der Düsseldorfer Wohnungsmarkt ist anscheinend doch nicht so angespannt wie oft verkündet - die Öffnungen und Auflockerungen hätte man mit 6 Etagen + Staffelgeschoss hier und da statt V+S ausgleichen können.


    Zu den Karolinger Höfen habe ich Pressematerial von der Expo Real ausgegraben:
    # Pressemeldung mit einigen Zahlen
    # Lageplan
    # Visualisierung


    Gehört in den Thread: "Neues aus Bilk"...
    Den Lageplan und die Visualisierung hat Gestalt bereits dort gepostet.
    Ursprünglich waren 340 Wohnungen geplant, jetzt werden trotz aufgelockerter Bebauung 360 Wohnungen gebaut.
    Daher kann ich deine Kritik nicht nachvollziehen.:confused:
    Wenn 20 Wohnungen mehr gebaut werden, gibt es da auch mit mehr Geschossen nichts auszugleichen.
    Falls du jetzt an das Argument: "dann könnte mann doch noch mehr Wohnungen bauen..." denkst, die Bebauungen soll auch noch ins Umfeld passen
    und der Innenbereich soll nicht zu stark verschattet werden - genau das erfüllt das Projekt jetzt.

  • In der für mich berechtigten Nachfrage von Christine Ewert von den Grünen, weil die Bauvoranfrage der Verwaltung keinerlei Angaben über die Anzahl der Parkplätze in den beiden geplanten Tiefgaragen macht, geht es nur darum, das hässliche ehemaligen Mannesmann-Parkhauses am Landtag loszuwerden.


    Etwas weiter sagt der Bezirksvorsteher, auch er (bzw. wir) möchte das Parkhaus beseitigt sehen, aber dies sei nicht abhängig von der 2007 geplanten Bebauung des Quartiers. Ergo, es könnte unabhängig von der Anzahl der Parkplätze in der neuen Tiefgarage abgerissen werden - und die Politikerin der Grünen macht doch Druck auf möglichst viele.


    Mitte Oktober behauptete ein RP-Artikel den umgekehrten Zusammenhang - der Abriss des Parkhauses sei Voraussetzung für die neue Siedlung - nicht eine bestimmte Anzahl der Parkplätze unter der Siedlung Bedingung für den Abriss. Dort hiess es, für den Abriss fehle das Geld.

  • Wasserstraße

    Nach fast drei Wochen habe ich heute ein neues Foto der Baustelle an der Wasserstraße gemacht. Und ja, es war böswillig, dass ich so viel vom Nachbarhaus zeige, dem der Neubau nicht das Wasser reichen kann:



  • Folgendes Zitat habe ich die vergangenen Tage im "Express" gelesen:


    Zitat

    Der Düsseldorfer SPD-Landtagsabgeordnete Markus Weske hingegen will die Spielbank für die Landeshauptstadt: „Ich würde es im wunderbaren Gebäude der Bezirksregierung am Rhein unterbringen … die könnte in das Vodafone-Hochhaus umziehen, das im Besitz des Landes ist und nicht mehr – wie ursprünglich geplant – für das Innenministerium benötigt wird.


    Express


    Habe die Aussage, dass das Vodafone-Hochhaus nun doch nicht für das Innenministerium benötigt wird, bisher nirgendwo anders gelesen. Ich war immer der Meinung, dass im kommenden Jahr, das Innenministerium ans Mannesmannufer zieht und das asbestverseuchte Gebäude an der Haroldstraße mittelfristig abgerissen wird?! Weiss hierzu jemand mehr?

  • Nein, das war auch mein aktueller Stand. Schließlich wurde unter anderem auch in diesem Forum über verschiedene Planungen bezüglich des mit Asbest verseuchten Komplexes beschrieben. Gab es da nicht bspw mal Planungen zu einem China Gate Center mit Hochpunkt?


    Andererseits: Das gesamte Hochhaus von Vodafone für ein einziges Casino?

  • Andererseits: Das gesamte Hochhaus von Vodafone für ein einziges Casino?


    Nein, der Landtagsabgeordnete möchte das ganze Gebäude für die Bezirksregierung.
    Dafür das alte Gebäude für das Casino, was ich mir aber nicht so ganz vorstellen kann.
    Dafür ist es viel zu groß und schlecht umzubauen, da denkmalgeschützt.
    Ich könnte mir hierfür besser die Horion-Villa am Johannes-Rau-Platz vorstellen.

  • Das Casino soll in das Gebäude der Bezirksregierung und die Bezirksregierung dann in das Vodafone-Hochhaus.


    Die Enstscheidung zum Casino wird wohl übrigens im Frühjahr 2013 fallen.

  • Zunächst mal: Ja, das ist völlig neu. Der status quo ante ist seit geraumer Zeit eine Zumutung für die Stadt, aber v.a. für die Ministerialen; der jetzige Bau gilt seit Jahren als unsanierbar. Zu der Ufer-Lösung für das Innenministerium hat man sich erst nach quälend langen Überlegungen entschlossen - nun jagt man die nächste Sau durch's Dorf an der Düssel? Wirr, sprunghaft und unkoordiniert, was die Landesregierung da fabriziert (insoweit nichts Neues).


    Ein Casino wäre eine sehr gute Sache. Das Haus der Bezirksregierung (Cecilienallee), würde aber wegen des Zuschnitts nicht passen. Die Villa Horion ist erstens vergeben (Präsidentin des Landtags) und zweitens viel zu klein. Von den Vodafone-Liegenschaften würde höchstens der phantastische Peter Behrens-Bau passen. Den inneren Zuschnitt kenne ich dort nicht.


    Nachtrag: Aber was tun mit dem Innenministerium? Einen besseren Standort als das Mannesmann-Ufer wird man kaum finden. Es sei denn, man baut am jetzigen Standort neu.

  • Ist zwar äußerlich schon etwas länger fertiggestellt, habe aber erst jetzt Fotos machen können:
    Es handelt sich um einen Altbau direkt gegenüber vom Landtag, dessen Dachgeschoss von einem zuvor eingeschossigen Flachdach vollständig der historische Form angenähert umgebaut wurde. Auch das Türmchen erhielt ein weiteres "Geschoss" und wieder einen ordentlichen Deckel, zudem wurde die ganze Fassade saniert.


    Schön geworden, wie ich finde!

    Fotos: Altstadtjong, hosted über Abload.de

  • Im Stadttor werden ja demnächst auch noch 3 Etagen frei, wenn die BCG in den Kö-Bogen gezogen ist, da die Staatskanzlei ja nun schon seit 13 Jahren dort eingemietet ist möchte man ja vielleicht das Innenministerium auch da unterbringen. Kurzfristig gedacht sieht das im Haushalt natürlich super aus, wenn man mehrere Immobilien veräußern kann und dann nur noch Miete zahlen muss.

  • Ja, so oder so ähnlich stelle ich mir die Milchmädchenrechnung auch vor. Nachdem man allen Kommunen gestattet hat, von der Substanz zu leben (wenn sie es denn nicht besser wissen), schlägt man auf Landesebene den gleichen Weg ein.


    Übrigens: Johannes Rau hat die jetzige Staatskanzlei nie betreten - Grund sinngemäß: 'Eine Regierung wohnt nicht zur Miete!' Vielleicht besinnen sich Kraft und Kollegen irgendwann wieder auf Prinzipien, Würde oder Kultur. Gerne bald.