Immobilienwirtschaft

  • Büromarkt Essen: Schwächstes Ergebnis seit 20 Jahren

    Der Essener Büromarkt verzeichnet mit 18.000 m² sein schwächstes Halbjahresergebnis seit 20 Jahren vermeldet BNP Paribas Real Estate in einer Pressemitteilung. Auszüge:

    Dekoratives Anführungszeichen


    Report Essen Q2 2026

    • Die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, das eingetrübte konjunkturelle Marktumfeld sowie eine strukturelle Veränderung auf der Nachfrageseite spiegeln sich im aktuellen Ergebnis am Essener Büromarkt wider: Mit einem Flächenumsatz von lediglich 18.000 m² verzeichnet die Ruhrmetropole das schwächste Halbjahresresultat seit mehr als zwanzig Jahren und erreicht nur gut die Hälfte des Vorjahreswertes. Gerade in kleineren Büromärkten, deren Gesamtergebnis häufig von wenigen Großabschlüssen abhängt, sind stärkere Ergebnisschwankungen keine Besonderheit. Vor diesem Hintergrund überrascht die verhaltene Halbjahresbilanz in Essen mit deutlich unterdurchschnittlichem Flächenumsatz nur bedingt.
    • Ein wesentlicher Grund für das unterdurchschnittliche Halbjahresergebnis ist das Ausbleiben größerer Mietverträge. Bisher wurde noch kein Abschluss mit einer Fläche von über 3.000 m² registriert. Dagegen entwickelte sich das Marktgeschehen im Segment der kleinen Flächen bis 1.000 m² deutlich dynamischer. Mit einem Marktanteil von knapp über 70 % lag diese Kategorie sogar weit über dem Durchschnittsniveau (36%). Der bis dato größte Abschluss wurde im zweiten Quartal durch die öffentliche Verwaltung getätigt, die rund 2.300 m² Bürofläche in der Weststadt angemietet hat.
    • Das derzeitige Leerstandsvolumen beläuft sich auf etwa 273.000 m² und notiert somit rund 4 % über dem Vorjahreswert. Weiterhin bleiben moderne Büroflächen mit entsprechend hochwertiger Ausstattung besonders gefragt. Hier beläuft sich das Volumen auf niedrige 36.000 m² und damit nur etwa auf 13 % des gesamten Leerstands. Die Leerstandsrate der Ruhrmetropole notiert bei 8,5 %. Im Vergleich der großen deutschen Büromärkte nimmt die Stadt damit den vierten Platz ein – nur in Berlin, Frankfurt und Düsseldorf liegt sie höher.
    • Zum Ende des zweiten Quartals 2026 betrug das Volumen der sich im Bau befindlichen Flächen gut 33.000 m². Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang von knapp 6 %. Die für den Vermietungsmarkt relevante Kategorie der noch verfügbaren Flächen bewegt sich mit 13.000 m² auf einem unverändert niedrigen Niveau.
    • Der Essener Büromarkt blickt auf ein verhaltenes erstes Halbjahr 2026 zurück. Die Vermietungsdynamik der Vorjahre konnte bislang nicht wieder erreicht werden, was insbesondere auf das weiterhin anspruchsvolle wirtschaftliche Umfeld und das daraus resultierende Ausbleiben größerer Abschlüsse zurückzuführen ist.
    • Bei einer Stabilisierung beziehungsweise einem Aufwind des wirtschaftlichen Umfelds bleibt ein solides Jahresergebnis 2026 weiterhin im Bereich des Möglichen. Ob dabei das langfristige Durchschnittsniveau von rund 90.000 m² erreicht werden kann, bleibt fraglich.
    • Für die zweite Jahreshälfte wird ein moderater weiterer Anstieg des Leerstands erwartet, vor allem bei älteren Bestandsobjekten. Gleichzeitig dürfte das Angebot moderner und hochwertiger Flächen knapp bleiben, da kurzfristig kaum zusätzliche Flächen aus Neubauprojekten auf den Markt kommen. (Q: BNP Paribas Real Estate)
  • Amt für Soziales und Wohnen zieht schrittweise an die Altendorfer Straße 103 (Ehem. Krupp-HV)

    Hier wurde Anfang Februar des Jahres über den schrittweisen Einzug der städtischen Ämter ab April in die alte Krupp-Verwaltung berichtet. Ursprünglich war der Einzug und die Zusammenlegung der Abteilungen aus der Steuben- und Klinkestraße schon im Mai 2025 geplant. Anlaufstelle ist die neue Adresse nun aber bereits.

    Die Arbeiten an der alten ehemaligen Kruppschen Zentrale haben allerdings, da umfangreicher, länger gedauert bzw. dauern noch an. So ist die Fassade immer noch komplett eingerüstet, Silos und Materialien für Estricheinbau innerhalb befinden sich vor Ort, der barrierefreie Zugang ist provisorisch.

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    Fotos hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei

  • Postbank-Hochhaus verkauft

    Das unmittelbar am Hauptbahnhof stehende denkmalgeschützte Postbank-Hochhaus wurde im Juli an die Cube Unternehmensgruppe verkauft. Die neuen Eigentümer, eine Tochtergesellschaft davon, die 'Cube Skyline Tower GmbH' möchte das Gebäude unter dem Namen Cube Skyline Tower langfristig an den Markt bringen. Das damalige Postscheckamt-Gebäude stand seit Februar 2024 leer.

    Der neue Eigentümer hat vor, den aktuellen Bürobestand von 15.000 qm ab sofort preislich erheblich unter dem ortsüblichen Marktpreis an die neuen Nutzer zu bringen. Die Büros sollen für einen qm-Preis von 5 € plus 2 € für NK mietbar sein, die Zielmiete ist es aber nicht. Es soll nur eine Zwischenlösung sein. Das Haus soll schrittweise und langfristig saniert werden. Vor allem aber Firmen die kurzfristig größeren Büroraum benötigen sind derzeit angesprochen. Die heimische Immobilien-Branche ist irritiert.

    Die Cube-Unternehmensgruppe hat sich nach eigenen Angaben auf gewerblich geprägte Immobilien in ganz Deutschland spezialisiert.

    Quelle: https://www.waz.de/lokales/essen/…enpreis-an.html

  • Wohnungsmarktanalyse Stadt Essen I Perspektive bis 2035

    Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) hat eine Analyse der Stadt Essen zum Essener Wohnungsmarkt im Jahr 2024 mit Nachfragen bei 25.000 Haushalten per Anschreiben jetzt wiedergegeben. 3.150 Rückmeldungen, rund 14 % gab es. Um es kurz zu machen, das übergeordnete Fazit des Bau- und Planungsdezernenten, der Essener Wohnungsmarkt ist relativ funktionsfähig, in Teilsegmenten angespannt. Der Artikel ist frei lesbar.

    * Immerhin wurde eine Analyse gemacht um das bestätigt zu bekommen, was jeder Bundesbürger schon weiß. Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum!

  • Essen auf der EXPO REAL

    Die oberen der Stadt Essen inklusive Wirtschaftsförderung waren anlässlich der jährlich wiederkehrenden Immobilienmesse vom 05. bis 07. Oktober nach München gereist um Projekte im Zuge der Transformation vorzustellen. Dazu gibt es eine Pressemitteilung: