Münchner Biergartenratsch

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  • ^fliegende Autos in zukunft wären schon toll ;) Immerhin kann BMW an sein Logo/Ursprung mit Propellerbau anknüpfen ;) aber die nächsten Jahrzehnte wird sich in Sachen Fortbewegung sicher einiges tun, da müssen etablierte Firmen wie BMW in der tat aufpassen nicht nur zu revolutionieren sondern auch zu evolutionieren um weiterhin in der ersten Liga mitspielen zu können..

    -> ...meanwhile in Dubai: http://www.bbc.com/news/technology-38967235

    2 Mal editiert, zuletzt von sweet (16. Februar 2017 um 19:56)

  • ^ Der Zusammenhang mit der Raum-/Stadtplanung (s. Topic) bleibt mir leider verborgen. Allerlei Fluggeräte gibt es seit Jahrzehnten - und, spielt das in der Münchner Stadtplanung irgend eine Rolle?

  • Endokin:

    Ja, die Strategieabteilungen der Autokonzerne sondieren mit Sicherheit die Bedrohung durch neue Marktinvasoren. Natürlich wird dort nicht viel in die Öffentlichkeit getragen und schon gar nicht medial Panik geschoben, schlecht für´s Geschäft ;)

    Darüber hinaus ist in Zeiten des Aktienhandels kein Unternehmen unzerstörbar. Auch nicht Apple oder Alphabet. 200 Milliarden Euro Eigenkapital auf denen Apple mittlerweile sitzt, nutzen einem nichts, wenn man nichts mit dem vielen Geld anzustellen weiß.

    Ich bin schon der Meinung, dass Amazon, Apple und Co. in relativ kurzer Zeit ein gutes Auto auf die Beine stellen können. Aber und das haben diese Unternehmen auch selbst schon verlauten lassen, es gehört eben weit mehr dazu, ein am Markt erfolgreiches Auto produzieren zu können, als viel Kohle und gute Programmierkenntnisse. Die Markteintrittshürden sind in kaum einer anderen Branche höher, als in der Automobilindustrie. Kurzfristiger Erfolg ist nichts wert. Auch die US-Giganten können mit dem Geld nicht herumschmeißen (Aktionäre), der ernsthafte Einstieg in die Autowelt, also der Bau komplett eigener Autos, ist ein Sprung ins kalte Wasser, der in den meisten Fällen schlecht endet, eine der ganz wenigen Ausnahmen ist Tesla, aber auch hier muss sich der langfristige Erfolg erst noch zeigen. Warum sollten solche Unternehmen dies wollen? Können sie bei autonomen Fahrzeugen doch ohnehin einen wichtigen Part bei der Gesamtwertschöpfung spielen. Warum soll ich mir da noch Schweißen, Montage und Aftersales antun? Das überlasse ich doch lieber denen, die Jahrzehnte Erfahrung haben und über die nötige Sensitivität verfügen, die der Automarkt erfordert.

    Über die häufige Annahme, bei (autonomen) Elektroautos brauche es keine Individualisierung mehr (Fahrzeugform, Ausstattung, Fahrwerk, Fahrleistung etc.) kann ich nur lachen. Die Technik ändert sich aber doch nicht der Mensch. Fraglich ob sich Alphabet oder Apple diesen Schritt trauen und trauen möchten, eine komplette Bandbreite an Fahrzeugen in die Welt zu setzen. Oder ob man eben doch lieber der unverzichtbare Systempartner sein will, der die Entwicklung, wenn es gut läuft, künftig maßgeblich mitbestimmen wird.

    Da derzeit allerdings ein narrischer Gschaftler im weißen Haus residiert: Nix gwiss woass ma ned ;)

  • Natürlich ist kein Konzern vor der Zukunft 100% sicher. Siehe Nokia, oder siehe den Internet Explorer von MS. Der war ja mehr oder weniger das non plus ultra alternativlose Internettool von MS und dann binnen einiger Jahre weg.
    Aber z.B auch Amazon. Die bauen ihre eigen Fluglinie und eigene Flughäfen für das Geschäft auf. Erst USA, dann sicher auch in Europa- die könnten ja auch wie Du (Mia) argumentieren, ja ne wir machen dass nicht sollen andere machen. Aber der Ansatz ist eben immer mehr Marktsegmente zu übernehmen.

    Tesla z.B muss noch auf Jahre keine großen Gewinne liefern. Da sind die Anleger, es sind ja hauptsächlich multimiliarden reiche Moloche aus den USA, sich schon sicher.

    Apple oder Google könnten sich BMW Mercedes und VW zusammen fast aus der Portokasse leisten. Selbst der gigantische VW Konzern ist für die nur ein Zubrot. Das muss man sich mal so geben. Total verrückt. Aber wahr.

    Ich glaube Apple oder Google werden bald einen Autokonzern übernehmen, oder selber aus dem nichts hochziehen mit sicher mehr als nur Nischenprodukten. Vielleicht sogar mir trump'schem Protektionismus.

    Ich traue Trump sogar zu, dass er in den USA ansässigen deutschen Automobilkonzernen das Eigentum enteignet. Sprich die Fabriken von Mercedes + VW in Google Apple MS "umlackiert" und die Produktionsorte für eigene Firmen umwidmet. Natürlich mit neuem Patriot Act, und Minimalentschädigung. Was will D machen? Man kann nichts machen. Vor den USA muss man kuschen.

  • ^

    Na, jetzt rutschen wir aber ganz tief ins Reich der Absurditäten ;)

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    oder selber aus dem nichts hochziehen

    Aus dem Nichts, kann nichts entstehen.

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    Vielleicht sogar mir trump'schem Protektionismus.

    Nicht vergessen, dass diese Unternehmen von dem leben, für was Trump eben nicht steht.

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    Ich traue Trump sogar zu, dass er in den USA ansässigen deutschen Automobilkonzernen das Eigentum enteignet. Sprich die Fabriken von Mercedes + VW in Google Apple MS "umlackiert"

    Bis zum 1.April ist es noch etwas hin :hallo:
    Mr.Trump mag zwar (noch) der mächtigste Mann der Welt sein, dafür reicht seine Verfügungsgewalt dann aber doch nicht, zumal eine Enteignung absolut nichts bringen würde.

  • Es sind eben keine neuen Marktinvasoren, sondern die reichsten und damit mächtigsten US Techfirmen. Und damit keine Absurdität.
    Und über Enteignungen hat Trump im Wahlkampf sogar mehrfach gesprochen.
    :D

    Das ist so.;)

    Ich finde es immer noch total krass dass der Jeff Bezos in 6 Monaten 16Mrd USD Gewinn gemacht hat. Das sind 3 Flugzeugträger!!!

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    Es sind eben keine neuen Marktinvasoren, sondern die reichsten und damit mächtigsten US Techfirmen.

    Diese Unternehmen sind bisher noch nicht unter die Automobilhersteller gegangen und würden damit neu in den Automobilmarkt eintreten, ergo neue Marktteilnehmer. https://de.wikipedia.org/wiki/Marktteilnehmer

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    Und über Enteignungen hat Trump im Wahlkampf sogar mehrfach gesprochen. Das ist so.

    Das ist schön für Herrn Trump. Dem Allmächtigen sei Dank, dass nicht jedes gesprochene Wort in Taten übergeht, übergehen kann...

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    Ich finde es immer noch total krass dass der Jeff Bezos in 6 Monaten 16Mrd USD Gewinn gemacht hat.

    Wenn man sich um 22:47 Uhr auf Amazon noch eine Garnelenzuchtstation bestellen kann und diese dann am nächsten Tag um 10:00 Uhr vor der Tür stehen hat, dann weiß man warum. Amazon befriedigt nicht nur Bedürfnisse, Amazon macht sie :)

  • Ja das stimmt Amazon macht ein bissl abhängig.
    Aber Du siehst. Das mit dem immer weiter wachsen, immer weiter in neue Geschäftsfelder herein zu wachsen geht bei Amazon (auch Google + Apple ) jeder Jahr weiter. Siehe die Amazon eigene Fluglinie und eigene Flughäfen. In ein paar Jahren werden diese 3 Firmen auch eigene Automobile incl. den Produktionsstandorten dazu haben--> Amazon +Tesla bauen ja auch keine Fabriken, sondern Megafactories. Und nicht nur eine oder 2. In Nevada gleich ein halbes Dutzend plus XXL Serverfarmen.

    Und @feindliche Übernahmen, Protectionismus, Enteignung: Es hat bereits im 1. Schritt begonnen --> Infineo.

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it…-a-1135109.html

  • ^bemerkenswert auch, wie die top 10 von Städten im deutschsprachigen Raum dominiert werden.

  • Fortsetzung aus dem Willkommens- ääähh - Wachstumsthread ;)

    Also es heisst 2016 in Berlin +60.500 Einwohner. Das passt zu der Zahl im Link. Potsdam ist angeblich am schnellsten wachsende Stadt in Deutschland überhaupt mit 2,3%- vor München.
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/branden…enchen-25803538

    Über München lässt sich nichts konkretes eindeutiges nachweisen.
    Aber wenn man im Google einfach "München Einwohner" eingibt kommt automatisch eine Grafik die die Bevölkerungsentwicklung mit Hamburg und Frankfurt vergleicht. Da kann man eine Abflachung und am Ende eine kleine Delle bei der Kurve für München erkennen.

  • ^
    Die 1,7 Millionen Einwohner wurden auch für 2030 prophezeit. Andere Studien gehen dort von 1,8 Millionen Einwohnern aus.

    Die Google Grafik kenne ich auch, die ist aber nutzlos, da der letzte Stand von 2013 ist (und Hamburg soll 2012-13 60.000EW verloren haben?).

    @Pumpernickel:
    Ein herzliches Willkommen im südlichen Bayern :) Der Umzug aus Berlin wird dann wohl beruflicher Natur gewesen sein?

    LugPaj:
    Dazu meine Glückwünsche und dem Kind für die Zukunft alles Gute. Mit drei Kindern ist es in München mit Sicherheit auch nicht gerade einfach.

  • Ich verbessere mich damit insgesamt, sagen wir mal so.
    Danke für das Willkommen. Nur Weißwurst wird nie mein Fall werden, dafür liebe ich frischen Leberkas auf der Semmel beim Metzger. Liebe geht eben durch den Magen.

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    Nur Weißwurst wird nie mein Fall werden, dafür liebe ich frischen Leberkas auf der Semmel

    Da bin ich ganz bei dir. Das beste an den Weißwürscht ist der Senf ;)
    Wenn du Leberkäs gerne hast, dann empfehle ich einen Besuch beim Franziskaner gegenüber der Residenzpost. Leider gibt´s dort nichts mehr zum Mitnehmen, dennoch setzt dieser in Sachen Leberkäs und Senf (nach dem hellen(!) Weißwurschtsenf fragen) die Benchmark.

    Endokin:
    Ja, da stimmt irgendwas nicht. Das Wachstum von Wien scheint dort sehr gering, während das von Berlin von 2011 auf 2012 utopisch ist, München hatte 2013 schon weit über 1,4mio. EW. Keine Ahnung mit was für Statistiken die UN rechnet, wir sollten uns daher lieber auf die deutschen Ämter verlassen.

  • Hier ein Link über den Wohnungsmarkt in Wien. Ein PDF der dortigen Behörden. Daraus geht hervor, dass in Wien die Bevölkerung in einem Jahr auf 2016 um knapp 40.000Ew.auf jetzt +1,8Mio! gestiegen ist. Das wäre spektakulär. 40.000 in Wien, 60.000 in Berlin, das scheinen tatsächlich verlässliche Größen zu sein. Deswegen kann in München binnen eines Jahres auch ein Plus, oder eben Minus von 20-30.000 im Bereich des möglichen zu sein.

    https://media.arbeiterkammer.at/wien/PDF/studi…n_Wien_2015.pdf