Infrastruktur [Planung&Bau]

  • A52-Ersatzneubau Fuß- und Radwegbrücke im April fertiggestellt

    Die neue Brücke über die A52 bei der alten Polizeikaserne wurde bereits im April feierlich eröffnet. Sie verbindet die Stadtteile Margarethenhöhe und Bredeney und hat rund 9 Millionen Euro gekostet. Hergestellt aus drei Teilen in Polen, wurden sie mit Schwertransporten nach Essen gebracht und montiert. Insgesamt wiegt die neue Brücke 193 Tonnen und hat eine Gesamtlänge von 220 Meter. Im Gegensatz zur alten Überführung aus dem Jahre 1965 mit 134 Metern Länge hat sich die Neigung der nun moderaten Rampen automatisch verlängert. Die Lärmschutzwände bei den Ausläufen wurden von Künstlern farbenfroh gestaltet. (Q: Autobahn GmbH)

    Ansichten des beteiligten Bauunternehmens Echterhoff:

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  • Bebauungsplan "Hafenstraße Süd / Umwelttrasse"

    Die Stadt Essen stellt für einen circa. 600 Meter langen Abschnitt der südlichen Hafenstraße einen Bebauungsplan auf. Die 2,9 Hektar große Fläche liegt im Übergangsbereich der Stadtteile Bergeborbeck und Vogelheim.

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    © Amt für Stadtplanung und -entwicklung, Stadt Essen

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das Plangebiet ist Bestandteil des Bauvorhabens "Umwelttrasse", das die Schaffung einer umweltfreundlichen Verkehrsverbindung zwischen den Innenstädten von Bottrop und Essen zum Ziel hat. Die Umwelttrasse ist eine zentrale Maßnahme innerhalb der verkehrlichen Planung für den Entwicklungsraum "Freiheit Emscher".

    Ziel des Bebauungsplanes ist die Festsetzung einer Straßenverkehrsfläche mit einer ausreichenden Breite, um die zukünftige Umsetzung der Umwelttrasse planungsrechtlich zu sichern. Die Umwelttrasse ist vorrangig für den Umweltverbund vorgesehen. Im Zuge der Planung sollen eine ÖPNV-Linie mit Haltestellen sowie großzügige Rad- und Fußwege mit den erforderlichen Sicherheitsstreifen integriert werden. (Q: Stadt Essen)

  • Ausbau Hachestraße / Bahnhofstangente

    Sehr lange wurde hier im Vorfeld der Boden im westlichen Bereich der Hachestraße im Wortsinn bereitet. Die Verfüllung aufgespürter alter Bergbauschächte dauerte extrem lange. Diese Arbeiten und die parallele Verlegung neuer Versorgungsleitungen sind seit geraumer Zeit beendet.

    Straßenbild / Baufortschritt im Zuge des Citybahn-Neubaus an der sogenannten Bahnhofstangente.

    Westliche Hachestraße:

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    Kreuzung Hindenburgstraße:

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    Östliche Hachestraße:

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    Fotos hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Gustav-Heinemann-Brücke: Umfassende Sanierung zur Sicherung der Verkehrssicherheit geplant (28.06.2025)

    PM: Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität hat in seiner heutigen Sitzung (26.06.) den Sachstand zur geplanten Sanierung der Gustav-Heinemann-Brücke im Stadtteil Werden zur Kenntnis genommen. Ziel ist es, die Standsicherheit des Bauwerks dauerhaft zu gewährleisten und die Nutzbarkeit der Brücke bis zum Ende ihrer prognostizierten Restnutzungsdauer im Jahr 2038 sicherzustellen.

    Gustav-Heinemann-Brücke im Stadtteil Werden:

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    © Luftbilder Stadt Essen

    Quelle: https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1570417.de.html


    Baubeginn im Frühjahr 2027 anvisiert


    02.10.2026. Die geplante Sanierung der Gustav-Heinemann-Brücke in Werden kann voraussichtlich im Frühjahr 2027 beginnen. Derzeit werden die aktuellen Erkenntnisse zur Verstärkung der Brücke bei der weiteren Vorbereitung der Arbeiten berücksichtigt. Zudem wird noch die wasserrechtliche Freigabe für die vorgesehenen Arbeiten unterhalb der Brücke benötigt.

    Warum verzögert sich die Sanierung weiter?

    Für die erforderliche bauliche Verstärkung der Brücke müssen Arbeiten unterhalb der Brückenkonstruktion durchgeführt werden. Nach aktuellem Kenntnisstand ist dies nur mit einem speziellen Ponton möglich. Standardlösungen mit Gerüsten wurden aufgrund der möglichen Hochwasserrisiken verworfen.

    Was für Arbeiten erfolgen an der Brücke?

    Die Randstege der Gustav-Heinemann-Brücke, also die tragenden Balken an den Außenseiten der Brücke, müssen baulich verstärkt werden. Dafür werden Stahlstäbe neben den bestehenden Trägern eingebracht. Diese werden über einen Balken unterhalb des Trägers mit der Brückenoberseite verspannt.

    Insbesondere für die Befestigung der Bauteile unterhalb der Brücke sind Arbeiten von unten erforderlich. Die hierfür notwendige Arbeitsweise wird derzeit in den Ausschreibungsunterlagen berücksichtigt. (Q: Stadt Essen)


  • Erneuerung der Alfredbrücke: Bau und Baubeginn

    Die Brücke über die Alfredstraße in Rüttenscheid soll erneuert werden. Sie ist von hoher Bedeutung für den Ein- und Ausfahrenden innerstädtischen Verkehr auf der B224. Grund ist der fortgeschrittene und schlechte Zustand des bestehenden Bauwerks. Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität hat in seiner Sitzung am 08.10. den Bau und den Baubeginn empfohlen. Der Rat muss in seiner Oktober-Sitzung noch darüber entscheiden.


    Der Baubeschluss umfasst folgende Arbeiten:

    • Neubau der Tragwerke: Die bestehende Brückenkonstruktion wird durch neue Tragwerke ersetzt. Dafür entstehen unterhalb der heutigen Brücke neue Rahmenbauwerke.

    • Straßentieferlegung: Auch die Straße Grugaplatz wird tiefergelegt und neu gestaltet. Damit sollen die erforderlichen Durchfahrtshöhen sichergestellt und verbessert werden.

    • Wiederherstellung: Anschließend stellt die Stadt die angrenzende Verkehrsinfrastruktur wieder her. Dazu gehören die Straße, Stellplätze sowie Geh- und Radwege. Auch Leitungs- und Entwässerungsanlagen werden angepasst.

    Durch die Tieferlegung der Straße müssen zudem Versorgungsleitungen verlegt oder in ihrer Höhenlage angepasst werden. Teilweise werden Leitungen auch nicht mehr benötigt und entfernt.

    Die Ausschreibung der Maßnahme soll noch 2026 erfolgen. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen. Für die Arbeiten sind rund zwei bis drei Jahre eingeplant. Die geschätzte Bauzeit beträgt 24 bis 36 Monate. Darin enthalten sind auch die Straßentieferlegung und die anschließende Wiederherstellung der Flächen.

    Die Gesamtkosten für die Erneuerung der Straßenüberführung Alfredstraße liegen bei rund 9,2 Millionen Euro. Davon wurden bereits 700.000 Euro für die Planung beschlossen. Die Maßnahme wird vollständig aus dem Investitionsförderprogramm "NRW-Infrastrukturgesetz 2025–2036" finanziert. Die Förderquote beträgt 100 Prozent. (Q: PM Stadt Essen)