Sonstige Bauprojekte

  • Zitat von sebastian c

    "Künstlerviertel" ist aber wahrscheinlich nur ein relativ beliebiger Name, oder?


    In der Tat. Das Komponistenviertel und Dichterviertel gibt es schon. Allerdings sind das recht mondäne Viertel.

  • Danke für die Updates! Auf der Website der SEG finden sich auch Informationen zum Projekt Hafenstadt Schierstein. Demnach soll diese interessante Neuentwicklung inzwischen abgeschlossen sein. Wäre das für die Wiesbadener nicht einmal ein Spaziergang wert, mit Kamera in der Tasche?

  • ^


    Ja, das ist fertig. Bin recht häufig am Schiersteiner Hafen. Ich werde das nächste Mal eine Kamera mitnehmen (dann mit geladenen Akkus - nicht wie am Wochenende). An und für sich finde ich das Projekt recht gelungen, auch wenn das Viertel noch etwas steril und leblos wirkt. Denke, dass sich das früher oder später geben wird.

  • Für Schmittchen: Bilder von der Hafenstadt Schierstein:


    Gesamtansicht von der gegenüberliegenden Seite.


    Uferpromenade mit Industrie im Hintergrund. Zeigt wohl das unmittelbare Umfeld ganz gut.


    Sicht von der "alten" Promenade.

  • Nach langer Zeit hab ich mich mal wieder überwunden und bin zum Bowling Green gefahren.
    Nachst sieht das recht hübsch aus. Ich vermisse zwar nach wie vor die alten Platanen, aber man kann es jetzt schon wieder anschauen. Habe weder Kosten noch Mühen gescheut und bin in das Parkhaus rein und habe auch dort Bilder gemacht. Weiss jetzt nicht, wie interessant das ist, aber ich wollte auf keinen Fall den Euro verschwendet wissen.


    Zuerst ein Bild vom unteren Parkdeck. Alles in Rot.


    Bild vom oberen Parkdeck. Alles vollgeparkt. Wird also offenbar gut angenommen und ist in gelb gehalten.


    Zur besseren Orientierung sogar Hinweisschilder. Dumm nur, dass die Hinweise außerhalb des Parkhauses aufhören. Da die hier geparkten Autos wohl zumeist Navis haben, ist das aber sicher nicht so dramatisch. Insgesamt ist das Parkhaus tatsächlich luxusautokompatibel, ich hatte selbst mit meinem Corsa-C immer genug Platz.


    Blick von der Wilhelmstraße in Richtung Kurhaus. Was genau es mit den Nadelbäumen auf sich hat, ist mir allerdings unklar.
    Hätte man auch lassen können.


    Die Eingänge des Parkhauses. Man sieht, dass die Bäume auf der Casino-Seite endlich auch gepflanzt wurden.



    Das wars erstmal dazu. Wenn ich morgen Zeit habe fahr ich nochmal beim Liliencarré vorbei. Da hat sich ja auch
    mordsmäßig was getan.

  • Ist allerdings vorerst das letzte Objekt von Sunrise. Die Expansion ist (leider) erstmal gestoppt. Ähnliche Anlagen stehen in Frankfurt (eröffnet), Oberursel und Königstein (in Bau). Vermittelt einen qualitativ hochwertigen Eindruck und ist optisch meiner Meinung nach recht Anspruchsvoll.

  • Spatenstich für Justiz- und Behördenzentrum

    Heute begann in Wiesbaden mit einem symbolischen Spatenstich der Bau eines neuen Justiz- und Behördenzentrums. Die Fakten:


    • Kostenvolumen: 125 Millionen Euro
    • 65.000 Quadratmetern Fläche
    • Fertigstellung Herbst 2009
    • neuer Standort für alle Wiesbadener Gerichte und die Staatsanwaltschaft
    • zudem werden städtische Ämter untergebracht
    • auf einem Areal zwischen Mainzer Straße, Hohenstaufen-, Hasengarten- und Weidenbornstraße
    • Architekten: KSP Engel und Zimmermann
    • Public-Private-Partnership - Bau und Betrieb durch Bilfinger Berger AG
    • weitere Info auf den Seiten der Stadt Wiesbaden


    Rendering und Plan. Mehr Bilder:



    Bilder: Landeshauptstadt Wiesbaden

  • Das Sunrise-Altenwohnheim ist ja inzwischen bezogen, was ist aber mit den Plänen, eine Tiefgarage unter den Gutenbergplatz zu legen? Ich meine, hier mal was darüber gelesen zu haben.


    Wäre für mich interessant zu wissen, da ich um die Ecke wohne...


    Gruss Norbert

  • Gefällt mir sehr gut auf den Renderings. Nur mach ich mir langsam Sorgen wegen meines Geschmacks. Könnte das nicht Ähnlichkeiten mit amerikanischen Verwaltungsbauten in den 70iger Jahren haben?
    Wirkt schon edel. Hoffentlich altert das Gebäude in Würde. Immerhin besser, als was der Staat zwischenzeitlich teilweise errichtet hat.

  • Wiesbaden: Schadstoffsanierung der SV-Gebäude

    http://www.arcadis.de/web/arca…ement&FieldElemFormat=gif" style="float:right; width:auto; margin-right:10px; margin-bottom:10px;" alt="" />


    Schadstoffsanierung SV SparkassenVersicherung Wiesbaden

    Neun Vollgeschosse, 12.000 Quadratmeter Nutzfläche und 43.000 Kubikmeter umbauter Raum – die SV SparkassenVersicherung (SV) unterhält in der Wiesbadener Bahnhofstraße den zweitgrößten Standort nach ihrer Konzernzentrale in Stuttgart. Vierzig Millionen Euro investiert das Unternehmen in Sanierung und Umbau zweier Gebäude – eines davon ist aus den siebziger Jahren und schadstoffbelastet. Das Ziel: zeitgemäße Architektur, moderne und umweltgerechte Baustandards, innovative und energieeffiziente Gebäudetechnik.


    Die SV hat ARCADIS beauftragt, den fachgerechten Umgang mit schadstoffhaltigen Bauteilen zu planen, zu organisieren und zu koordinieren. Die Ergebnisse der detaillierten Gebäudeschadstoffuntersuchung waren nicht überraschend für ein Gebäude aus den siebziger Jahren – schwach gebundener Spritzasbest, asbesthatlige Faserplatten, Isolierungen mit künstlichen Mineralfasern, PCBs in dauerelastischen Fugenmassen.


    Auf der Grundlage des Schadstoffkatasters konnten die ARCADIS-Spezialisten die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen planen und ausschreiben. ARCADIS überwacht alle schadstoffbezogenen Sanierungsmaßnahmen – den stockwerksweisen hermetischen Abschluss der Geschosse, die Installation von Unterdrucksystemen und Sicherheitsschleusen, den ordnungsgemäßen Ausbau, die Verpackung und Entsorgung der überwachungsbedürftigen Bauabfälle.


    Die Gebäudeschadstoffsanierung läuft synchron mit den Umbau- und Modernsierungsarbeiten und wird im April 2008 nach einer Projektphase von 21 Wochen abgeschlossen sein.

    Quelle: http://www.arcadis.de/web/arca…0675A347AC125741E00335173


    oder auch:


    25 Millionen Euro für moderne und zukunftsfähige Arbeitsplätze


    Stuttgart/Wiesbaden, 12. April 2006. Die SV SparkassenVersicherung (SV) hat mit der Planung begonnen, ihre Wiesbadener Verwaltungsgebäude im Karree Bahnhofstraße / Adolfsallee umfassend zu sanieren. Die Baukosten liegen nach einer ersten Schätzung bei rund 25 Millionen Euro. Baubeginn soll das letzte Quartal 2007 sein, bis Sommer 2009 sollen alle Gebäude wieder bezugsfertig sein. "Mit der Generalsanierung verfolgen wir das Ziel, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standortes Wiesbaden in einem deutlich verbesserten Arbeitsumfeld zusammenzuführen, das auch die Anforderungen nach erhöhter Effizienz erfüllt", sagte Dr. Anton Wiegers, das für das Bauprojekt verantwortliche Vorstandsmitglied der SV.


    Gleichzeitig soll durch die Sanierung eine werthaltige Immobilie geschaffen werden, die einen angemessenen Ertrag nachhaltig erwarten lässt. Mit der Entscheidung für die Generalsanierung der Gebäude am Bahnhof nimmt das Unternehmen Abstand von den Planungen aus den Jahren 2000 bis 2003, in der Carl-von-Linde-Straße im Stadtteil Wiesbaden-Dotzheim ein neues Bürogebäude zu errichten. Die Vorzeichen, unter denen damals geplant wurde, haben sich erheblich verändert.


    Die SV hatte die Planungen für das Projekt bis zur Baugenehmigung vorangebracht und erarbeitet bis Ende 2006 ein neues Entwicklungskonzept für das Grundstück. Wesentliche Argumente für die Generalsanierung sind neben der Standortqualität in direkter Nähe zum Hauptbahnhof die deutlich geringeren Kosten von 25 Millionen Euro im Vergleich zu einem Neubau, der ursprünglich mit 100 Millionen Euro geplant war. Die zentrale Lage der Gebäude bietet eine Reihe von Vorteilen, wie die optimale Verkehrsanbindung an das Stadtgebiet Wiesbaden und zu den anderen Standorten des Konzerns.


    Bis zur Mitte des kommenden Jahres erarbeitet die SV eine Entwurfsplanung. Nach einer ersten groben Planung können die Sanierungsmaßnahmen im Oktober 2007 beginnen. Bis zum Sommer 2009 sollen die sanierten Gebäude in vollem Umfang nutzbar sein. Zurzeit hält die SV am Standort Wiesbaden rund 840 Arbeitsplätze für die Mitarbeiter der SV, der SV Informatik GmbH (zuständig für die Anwendungsentwicklung) sowie der Gesellschaft für angewandte Versicherungs-Informatik GmbH/GaVI (als IT-Betriebsdienstleister) vor. Insgesamt stehen ca. 36.700 Quadratmeter Bruttogrundfläche zur Verfügung, verteilt auf die Gebäudeteile in der Bahnhofstraße 67, 69 und 71/75 sowie in der Adolfsallee 36


    Quelle: http://www.sparkassenversicher…r_arbeitsplatz/index.html

  • R+V: Neubau in der John-F.-Kennedy-Straße

    http://www.ruv.de/de/presse/im…sbaden-foto-1-320x213.jpg


    Abbildung: Neubau in der John-F.-Kennedy-Straße



    Erster Spatenstich Ende Juli 2008 - Einzug geplant für Anfang 2011


    Jetzt ist es beschlossen: Als Ersatz für den Gebäudekomplex am Kureck wird die
    R+V Versicherung in Wiesbaden ein neues Bürogebäude bauen. "Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort Wiesbaden", erklärt der R+V-Vorstandsvorsitzende Dr. Friedrich Caspers. Die Versicherung hat ihre Zentrale seit 1946 in Wiesbaden, heute arbeiten hier rund 3.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit ist R+V der größte Arbeitgeber der hessischen Landeshauptstadt.


    Der Neubau schließt die Lücke zwischen den beiden R+V-Häusern an der John-F.-Kennedy-Straße 1 und 2. Zwei Gebäudevierecke, jeweils fünf Stockwerke hoch, folgen dem ansteigenden Gelände und nehmen Bezug auf bestehende Gebäudekanten. Große Innenhöfe sorgen für Licht und Grün am Arbeitsplatz. Zentral zwischen den Gebäuden befindet sich die großzügig verglaste Eingangshalle. Die Bürofläche von rund 24.500 Quadratmetern erlaubt R+V, bisher angemietete Büroflächen aufzugeben und ermöglicht eine Standortkonzentration in Wiesbaden.


    Der Einzug ist für Anfang 2011 geplant. Dann läuft für R+V die Nutzungszeit für den Gebäudekomplex an der Taunusstraße aus, der im Juli 2007 an die IFM Immobilien AG verkauft wurde. Dazu gehören das Hochhaus an der Taunusstraße 1, die daneben liegenden Gebäude an der Taunusstraße 3, Sonnenberger Straße 2 und 2a/2b sowie dahinter liegende Grundstücke am Adolfsberg. Hier haben zurzeit noch gut 700 Mitarbeiter ihre Büros.
    Der R+V-Neubau in Zahlen:


    * Stockwerke: 5 plus Erdgeschoss
    * Höhe des Gebäudes: 21 Meter an der höchsten Stelle
    * Länge des Gebäudes: 126 Metern (über zwei Baukörper)
    * Innenhöfe: 24 x 24 Meter und 24 x 40 Meter
    * Bruttogrundfläche: 28.435 qm
    * Nutzflächen plus Verkehrsflächen: 24.500 qm
    * Arbeitsplätze: 1.300
    * Erster Spatenstich: Juni 2008
    * Grundsteinlegung: Herbst 2008
    * Richtfest: Juni 2009
    * Einweihung: Februar 2011


    Quelle: Pressemeldung der R+V
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    Meines Wissens machen die WMA-Architekten aus Stuttgart die Planung, ein Bauschild ist jedoch noch nicht aufgebaut.


    Gruß


    bauschildgucker