Südtor (fertig)

  • Südtor (fertig)

    Ein weiteres Bauprojekt.


    Damit soll der südliche Stadteingang (Ausfahrt Heslacher Tunnel) aufgewertet und eine hässliche Baulücke am Marienplatz - der kürzlich neugestaltet wurde - geschlossen werden.



    Und ein Blick von oben:


    Es passt, meiner Meinung nach, einfach nicht in die Gegend. Ein anspruchsvoller Steinbau (ala Kö 5) wäre mir lieber.


    Leider gibt es auf der Willwersch-Seite mal wieder keine genauen Angaben des Projekts. Weiß jemand mehr?

  • Jede Möglichkeit einer Verbesserung der Lage in der Hauptstätter Straße zwischen Marienplatz und Österreichischer Platz wird damit entgültig verbaut.

  • Harald  
    Stuttgart hat schon Unmengen anspruchsvoller Steinbauten. Selbst gelungene Moderne wie Friedrichsbau oder Neue Staatsgalerie. Was fehlt sind anspruchsvolle Glasbauten, also schon ein bißchen mehr als das Kunstmuseum.


    Das Quartier Süd wurde schon im Marienplatz-Thread besprochen. Hoffen (wir), daßmit der Erstellung eigener Threads dort etwas vorangeht...

  • Meiner Ansicht nach hat der Komplex echt gute Qualitäten. Wenn so ein gläserner Komplex komplett von Steinbauten umrahmt wird, kann man dem Gebiet echt was abgewinnen. Gut finde ich auch das begrünte Flachdach, weil so auch die Funktion einer "Grünen Lunge gewährleistet wird.

  • Zitat von Max BGF

    Harald  
    Das Quartier Süd wurde schon im Marienplatz-Thread besprochen. Hoffen (wir), daßmit der Erstellung eigener Threads dort etwas vorangeht...


    Ich weiß. Nur bin ich der Meinung, dass Projekte dieser Größenordnung einen eigenen Thread verdient haben. ;)

  • StZ 28.07.06


    - Pläne für das "Quartier Süd"-Bürozentrum aufgrund mangelnder Nachfrage überholt
    - Umplanungen für 5600qm großes Areal
    - Im Gespräch bis zu 100 Wohnungen & größeres Hotel oder Pflegeheim
    - Neuer Entwickler "Bauverein zu Hamburg" will nächstes Jahr mit Bauarbeiten beginnen

  • Ein schöner Bürobau wie der geplante wären an dieser Stelle präferabel. Wohnungen gibt es dort genug. Praktisch und ökologisch und urban und stadtentwicklungstechnisch optimal wäre der Bürobau, damit in diesem urbanen Mischgebiet gehobenes Wohnen und Arbeiten im Kontext der sozialen und mobilen Stadt familienfreundlich und umweltverträglich kombiniert werden.


    Nicht zu vergessen die Torsituation.

  • ^ Mag sein, ist mir aber prinzipiell zu einfach. Bei schleppenden Projekten bedarf es manchmal gewisser Unterstützung bzw. eines Rucks. Es fällt eben auf, daß von der Stadt gerade zu anspruchsvollen Büroprojekten wenig kommt. Weder zu S1 noch zu den Bosch-Hochhäusern noch zum Quartier Süd. Sicher, es sind letztlich Privatprojekte; aber die Stadt ist andererseits beim Verhindern und Ändern von privaten Plänen auch schnell zur Hand.


    Würde man etwas über den eigenen Tellerrand hinausschauen, dann hätte sich folgende Lösung angeboten:
    Statt des häßlich unpassenden städtischen Büroprojekts am Österreichischen Platz Wohnungsbau und die dort vorgesehenen Büros ins Quartier Süd verlegt. Damit hätte man einen Ankermieter gehabt und von der Infrastruktur sind beide Standorte ähnlich, da beides an B14 sowie U1 & U14.

  • ^
    aber die Stadt ist andererseits beim Verhindern und Ändern von privaten Plänen auch schnell zur Hand.
    Beispiele?


    Statt des häßlich unpassenden städtischen Büroprojekts am Österreichischen Platz Wohnungsbau und die dort vorgesehenen Büros ins Quartier Süd verlegt.
    Die Auswahl eines besseren Entwurfs am Österreichischen Platz hätte für mich ausgereicht.
    Warten wir einmal die neuen Entwürfe zum "Quartier Süd" ab. Sollte Willwersch noch damit befasst sein, habe ich ein bisschen Hoffnung, dass das was Plausibles wird.

  • Zitat von Max BGF

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    Statt des häßlich unpassenden städtischen Büroprojekts am Österreichischen Platz Wohnungsbau und die dort vorgesehenen Büros ins Quartier Süd verlegt. Damit hätte man einen Ankermieter gehabt und von der Infrastruktur sind beide Standorte ähnlich, da beides an B14 sowie U1 & U14.


    Da kann ich nur voll und ganz zustimmen!

  • StZ 14.11.06
    - Konkretisierung der Pläne Richtung Schwerpunkt ca. 100 Mietwohnungen und Hotel
    - Bauverein zu Hamburg (Münchner TAG-Gruppe): Gespräche mit vier Hotelketten
    - Hotel der gehobenen Kategorie (3 oder 4 Sterne, 150 bis 180 Zimmer)
    - Amerikanische und europäische Ketten offenbar interessiert
    - Abrissarbeiten auf 5600qm großem Dinckelacker-Areal sollen in zwei Wochen beginnen
    - Baubeginn geplant 2007
    - Außerdem 2500qm Existenzgründerzentrum, weitere 2500qm als Büroraum, zur Hauptstätter Str. hin Supermarkt geplant

  • Städtebaulich wird das kein großer Wurf werden. Hier stribt ein Stück echter urbaner Subkultur in Stuttgart für einen x-beliebigen Büro-Wohn-Hotel-Komplex, sehr bedauerlich!

  • ^
    Bei der Abwägung, ob die große, unwirtliche Lücke am prominenten Eingang zur Innenstadt geschlossen werden oder statt dessen "urbane Subkultur" erhalten werden soll, ziehe ich grds. die Schließung der Lücke vor, auch mit der geplanten Nutzung kann ich mich gut anfreunden. Aber was gibt es dort eigentlich an toller Subkultur? Was ich bisher gesehen habe, sind: Eine kaum frequentierte Galerie, eine stillgelegte und nahezu einstürzende Halle.

  • Subkultur scheint eine Art innerstädtischer Feldhamster.
    Wird übrigens beides nie wirklich vermißt.


    Was die Pläne angeht, befüchte ich, daß der hohe Wohnungsanteil zu Laste der großzügigen Glasfassade geht.