Dresden: BUGA 2033

  • Liebe Mitforenten,

    ich denke, dass die Planungen zur Bundesgartenschau 2033 durchaus ein eigenes Thema bilden sollten, zumal sich die Planungen über mehr oder weniger das gesamte Stadtgebiet erstrecken.

    Die bisherigen Planungen finde ich soweit ok, auch was die zukünftige Stadtplanung anbelangt.

    Vor allem das Konzept der Trümmerberge als Gedenk- und Innovationsorte finde ich super.

    Link:

    Dennoch vermisse ich einige Entwicklungspotentiale:

    - Begrünung und Revitalisierung der Altstadt (Kreuzviertel, Seestraße)

    - Promenadenring (grundlegende Verkehrsplanung, Revitalisierung von Stadtquartieren, "GRÜNE" Urbanisierung und Verdichtung,...)

    - Ostra-See

    - Kaitzbach

    - Weißeritzgrünzug

    - Elbufergestaltung an verschiedenen Orten - Elbquerungen (Fußgängerbrücken, - KFZ-Brücken und Brücken für ÖPNV)

    - Naturräume und Erlebnisräume

    Ich hoffe auf eine rege und konstruktive Diskussion, auch wenn es direkt nichts mit Architektur im engeren Sinne zu tun hat.

  • ^ Ein eigener Strang ist sinnvoll, danke fürs Einstellen. Bitte mal noch deinen dresden.de-Link prüfen, der funzt nicht.

    Das "ganze" Stadtgebiet ist natürlich nicht betroffen, aber in jeder Richtung ist zumindest ein Programmgebiet, der Trümmerberg F-Stadt ist mir auch neu.

    Die Stadt verfolgt ja wie immer den ungesagten Hintergedanken, viel Fördergeld für eigene Sowieso-Maßnahmen abzugreifen, also gerne über die BUGA.

    Es wird nun Maßnahmengebiete plus Einzelnes geben, man kann nicht alles haben, so wünschenswert es auch sei. Zwar entlastet sich die Stadt durch die Fördermassen, aber vermutlich wird - sofern alles klappt - kein Geld frei für ebenjene Sonderwünsche. Man ist ja auch genug ausgelastet, alle Projekte der BUGA zu stemmen.

    Die SäZ free gibt aktuell einen Überblick, auch da die elementare Machbarkeitsstudie nun vorliegt (muß ich noch reinschauen).

    SäZ-Zitate: "Trümmerareale erwachen zu lebendigen Grünräumen ... Grünflächen entstehen in der Nähe der Trümmerhalden ... Das ist die Trümmerhalde im Südpark, der Trümmerberg in Leuben, der Trümmerberg beim Ostragehege, der Proschhübel am Hechtpark ... etc.".

    Also mir war der Trümmerberg-Grundgedanke noch gar nicht klar. Hierzu gleich eine Frage: wo ist denn eine Trümmerhalde im Südpark?

    Die eine Fuß+Radbrücke am Südpark über die Bergstrasse halte ich für ok, jene am Hechtpark über die Stauffenbergallee für eine unnötige Schnapsidee.

    Hier in Fern-Ost mit deutlich mehr Eintrittsbesuchern als kürzlich in BUGA-Mannheim im dichtbesiedelten Rhein-Main-Rajon zu kalkulieren (ergo weniger Verlust-Millionen), kann nur dem Schönrechnen zur Beschlussfassung zugeodnet werden. Hinterher werden dann doch viel mehr Verlustausgleiche benötigt, aber so what, die BUGA muß auch mal nach Sachsen.

    Der derzeit maßgebliche Info-Fundus für uns ist die knapp 100-seitige Machbarkeitsstudie (pdf 180 MB) im Ratsinfo.

    Ratsinfo Vorlage V2485/23 (dort Anlage 1 = M.studie)

    nochmal der ^Link zur Stadtseite dresden.de/BUGA.

  • Gut, daß man das neuerdings im TSP (Luftbild 1953) erkennen kann. Die Grube an der Nöthnitzer Strasse ist heute mit dem Fraunhofer Institut sowie bald dem Lehmann-Zentrum-II überbaut, die andere und südlichere Lehmgrube betrifft den heutigen wilden Waldbereich des Südparks. Die neu aufgestellte Lore markiert nur die alte Grubenbahntrasse - am heutigen westlichen Rand des Waldareals gelegen. Der "Urwald" sollte bislang in der Südpark-Planung als solcher weitgehend erhalten bleiben, meine ich. Ich würde dies auch begrüßen und frage mich nun, was die BUGA nun hier veranstalten mag? Ich meine, daß die BUGA-Begriffswahl keine Rückschlüsse auf konkret dieses Waldareal zulässt, sondern nur ganz allgemein das verbindende Element der "Trümmerhalden" als Motto gewählt hat. Es gibt einen schönen und teils zugewucherten Trampelpfad durch diesen Urwald, jenen darf man gerne zum unversiegelten "Weg" ertüchtigen. Aber der Urwald wird hoffentlich erhalten bleiben, auch wenn durch einen Weg die Ruhe im "Wald" etwas mehr gestört wird, aber dort halten sich die Teenies eh am Liebsten auf und kokeln und kiffen rum.

  • Dresden erhält Zuschlag für die BUGA 2033 (Bundesgartenschau 2033)

    Die Gesellschafterversammlung der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft (DBG) votierte am Montag einstimmig für die Bewerbung.

    PM der Stadt // SäZ free

    Zitat aus der PM: "Vor seiner Entscheidung bereiste der Verwaltungsrat der DBG die Bewerberstadt Dresden am 25. und 26. Februar 2024. Den endgültigen Zuschlag erteilt die DBG, wenn der Durchführungsvertrag unterzeichnet ist. Nach Abschluss der Verträge kann die BUGA Dresden 2033 gGmbH gegründet werden."