S21: Grundsatzdiskussion strikes back

  • Fahrbahnreduzierung sollte zu allererst Winne und Fritzle in Freudentaumel versetzen. Und das ganz ohne schwachsinnige Radwege. Riecht verdächtig nach geheimer Absprache mit der DB ;)

    "26 Monate": Kommt wohl vom VCD und LNV, d.h. wie bisher auch nur in Ausnahmefällen ernst zu nehmen.

  • Ohlsen

    • Li. 40, 42, 44 werden weiterhin den HBF anfahren (auch wenn sie möglicherweise länger im Stau stehen.)
    • Es wird kein Busersatzverkehr geben für die Stadtbahnunterbrechung.


    Das waren die Punkte, die du fälschlicherweise geschrieben hast und immer noch falsch sind. Darauf hatte ich reagiert. Dass es zu Einschränkungen kommen wird, ist doch ganz klar.

    Im aktuellen Planfeststellungsbeschluss ist festgehalten, dass alle Fahrspuren während der Bauzeit erhalten bleiben müssen. Durch die Stellungnahme der Stadt Stuttgart wird das nochmal betont. Ggf muss die Bahn ihre aktuellen Baupläne (die eine Reduzierung der Fahrspuren enthalten) nochmal anpassen um die Planänderung genehmigt zu bekommen. Letzten Endes wird das EBA entscheiden.

  • ^^ wenn der stadtbahnbetrieb ruht wie soll das dann gehen ohne ersatzverkehr? und wenn die busse ihre sonderspuren nicht mehr anfahren können wage ich zu bezweifeln dass alle linien weiterhin so verkehren wie bisher.

    Wagahai: ich würde mal gern wissen was du von den aktuellen plänen der Bahn hältst. Findest du diese Pläne mit der Reduzierung von Fahrstreifen etc. wirklich gut? Und bitte nicht schon wieder irgendwas von Kuhn und Konsorten erzählen ;)


    Hiess es nicht früher ohne Düker kein Tiefbahnhofstrog? Die Rodung des Schlossgartens war wohl etwas verfrüht :nono:

  • Wenn se ihre Sonderspuren nicht erreichen, schwimmen die Busse im normalen Verkehr mit. Das ist doch kein Grund einer der wichtigsten Haltestellen nicht mehr anzufahren...

    Die Busspur vom Gebhard-Müller-Platz Richtung Hauptbahnhof ist z.b. regelmäßig durch Falschparker blockiert, was sehr ärgerlich ist, dennoch fahren die Busse dort entlang und müssen auf die normalen IV-Spuren ausweichen.

    Zur Stadtbahnunterbrechung: Die SSB hat sich meines Wissens festgelegt, keinen SEV mit Bussen anzubieten. Dies wurde z.b. von Herrn Arnold im UTA und von Herrn Reichle im Bezirksbeirat Mitte erwähnt. Außerdem gab es dort Einblicke in die möglichen Betriebskonzepte während den Unterbrechungsphasen. Dies wird auch schon in dem ein oder anderen Forum besprochen.

  • ^^

    Zitat: "Die Zufahrt aus dem Wagenburgtunnel auf den Gebhard-Müller-Platz in Richtung Bahnhof werde „noch innerhalb des Knotens auf einen Streifen zurückgenommen“."

    Das würde bedeuten es gibt nur noch eine Spur auf der Schillerstrasse, das wird ein ziemlicher Rückstau wegen dem Ein- und Aussteigen von Fahrgästen.

    Aber we will see, bloss weil der Arnold was behauptet muss das nicht tatsächlich so eintreten (Bei S21 wurde schon viel behauptet was sich hinterher als unwahr herausgestellt hat). Ich hoffe dass das EBA dieses Konzept ablehnt.

    In diesem Artikel der STZ geht es sogar noch weiter und es wird erwähnt dass eine „zusätzliche, bisher nicht genehmigte Grundwasserentnahme“ in der Innenzone des Heilquellenschutzgebiets verbunden ist.
    Das würde eine zusätzliche Befreiung von der Heilquellenschutzgebietsverordnung erforderlich machen.

    Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de

  • Worüber diskutieren wir eigentlich?

    Die Bahn will eine Planänderung. Die Stadt sagt so nicht. Was wird passieren? Das steht in den Sternen.

    Von daher heißt es wohl abwarten und schauen, was dann letzten Endes im neuen Planfeststellungsbeschluss enthalten ist.

  • richtig müssen wir nicht bis zum umfallen diskutieren, mich würde vielmehr die Meinung der hier anwesenden Befürworter zu solchen Vorschlägen der Bahn interessieren speziell angesichts der Tatsache dass hier im Forum immer wieder auf die unerträgliche Belastung der Autofahrer durch die Montagsdemos hingewiesen wurde. Sollte diese Planung der Bahn genehmigt werden wird das blanke Chaos am Hbf herrschen. Da sind die Belastungen durch die Demos ein Witz.

  • die Argumentationslinien in solchen Fällen lässt sich gut am Beispiel "Kostensteigerung" nachvollziehen.

    1.Abstreiten und jeden für blöd erklären der das Gegenteil behauptet.

    wird nach eintreten zu

    2.War doch von vorneherein klar und JEDER hat es bereits geahnt.

    Gibt es natürlich nicht nur bei S21-Fans, gilt auch bspw. für Anti-S21/iOS/Android/Windows/Linux/VW/BMW/Audi/Reihenhaus/Doppelhaus/ETW...

    Trotz allem werden auch diese Behinderungen nichts an dem Versuch ändern, den Hbf. zu 2/3 im Schlossgarten zu vergraben.

    Schönes Wochenende :)

  • Ohlsen
    Bitte meine Smilies immer auch ernst nehmen. Ist doch keine Frage, dass das, was die DB hier performt, unter aller Sau ist. Anderseits sollen aber Planänderungen bei Großprojekten auch nicht ganz selten sein und zeitweise Einschränkungen muss man eben auch mal hinnehmen. Nur, an dieser neuralgischen Stelle kann sich die DB einfach keine Patzer erlauben, hier langwierige Fahrbahnreduzierung und Stadtbahnunterbrechung wären ein Anschlag auf den Gesamtverkehrsfluss. Da muss eine andere brauchbare Lösung her. Aber: Zusammen schaffen wir das, Ohlsen.

  • Einzelhändler: Zu Recht. Nach Jahren sinnloser Demos nun das. Das geht gar nicht.

    Bahnsteigbreiten: Alle Jahre wieder Nachrichtenrecycling. Schon alles durchgenudelt, auch hier. Mannheim Hbf, Frankfurt Hbf, Freiburg Hbf, K20. Überall gibt es Engstellen, gar in Tokyo. Nur bei S21 darf das natürlich auf keinen Fall sein.

  • Einzelhändler: einfach Mehrheitsentscheidungen akzeptieren, den zigfach demokratisch legitimierten Wahnsinn akzeptieren und die Füße stillhalten und nicht die VA damit treten. Fertigbauen statt weiterärgern lautet die Devise!

    Mit etwas gesundem Menschenverstand war das schließlich absehbar, aber vielleicht präsentiert uns ja das Kommunikationsbüro ja bald eine weniger invasive Operationsmethode, so kurz nachdem Ostern und Weihnachten zusammenfällt.

    *dieser Post kann Spuren von Ironie enthalten und ist für S21-Kritiker-Gegner möglichweise nicht zum Verzehr geeignet.*

  • Dekoratives Anführungszeichen


    Bahnsteigbreiten: Alle Jahre wieder Nachrichtenrecycling. Schon alles durchgenudelt, auch hier. Mannheim Hbf, Frankfurt Hbf, Freiburg Hbf, K20. Überall gibt es Engstellen, gar in Tokyo. Nur bei S21 darf das natürlich auf keinen Fall sein.

    Ich habe diesbezüglich eigentlich nur eine frage an dich. Sind 2,10m Bahnsteigbreite wirklich der versprochene Fortschritt, ob sowas an anderen bahnhöfen vorkommt ist eigentlich irrelevant, man sollte sich ja nicht am schlechtesten orientieren sondern am besten, oder etwa nicht? (und z.B. Frankfurt Hbf, wo gibts denn da nur diese Bahnsteigbreite?) Langsam bleibt ja nicht mehr viel von Ingenhovens Lösung übrig (oder war die einfach nicht zu Ende gedacht und nur eine hübsche Animation ohne wirkliche Planungstiefe?) und die Aufenthaltsqualität im Tiefbahnhof sinkt deutlich gegenüber dem versprochenen.

  • Ohlsen Dir ist schon klar, dass es sich NUR um einen Bahnsteig handelt. Der einzelne Mensch hält sich in den 24 Stunden die er pro Tag zur Verfügung hat, nicht unbedingt auf einem Bahnsteig auf.

    Ausserdem kommt es letztlich nur auf die Anzahl der Personen pro Quadratmeter zu der zu Verfügung stehenden Bahnsteig-Fläche an.

    Keine Angst, wird schon keiner vor den Zug fallen, so meinte es sicherlich auch Wagahai :) Back to reality...

  • ^^ es geht ja auch nich um den alltäglichen zustand, da kann man sich sicher behelfen wenn an diesen engstellen mal ein rolli fahrer bzw. leute mit koffern durchmüssen. Sondern es geht eher darum was z.B im Brandfall passiert. Es gibt nicht umsonst diese Richtlinien bzgl. der Bahnsteigbreite, es ist einfach so dass sich die Bahn für ihr Jahrhunderprojekt scheinbar an den Mindestanforderungen orientiert und nicht an den tollen Grafiken die sie vor der VA verbreitet hat.

    P.S. bei fast allen in deinem link gezeigten Bildern scheint der abstand zum gleis grösser zu sein als bei S21 ;)

  • Ohlsen
    (und z.B. Frankfurt Hbf, wo gibts denn da nur diese Bahnsteigbreite?)

    Hier, zum Beispiel:

    Alte, schon fast kultige Diskussion mit fehlplaner. (*578)
    Mannheim, Freiburg, Metzingen, *635

    Langsam bleibt ja nicht mehr viel von Ingenhovens Lösung übrig (oder war die einfach nicht zu Ende gedacht und nur eine hübsche Animation ohne wirkliche Planungstiefe?) und die Aufenthaltsqualität im Tiefbahnhof sinkt deutlich gegenüber dem versprochenen.
    Da stimme ich Dir teilweise zu. Anderseits: Auf dem Bahnsteig halte ich mich in der Regel eher selten auf, sondern steige gleich in den Zug, wie die Bezeichnung auch schon verrät. Es muss auch bedacht werden, dass mit S21 im Vergleich zu K20 mehr Zugangsmöglichkeiten aus verschiedenen Richtungen zu den Bahnsteigen bestehen, so dass eine Kreuzung oder Überlappung der Fahrgastströme eher abnehmen wird.

  • Klasse :) Vor allem die Aktion mit dem Meterstab, köstlich!
    Die Bahnsteige werden auch definitiv reichen, wenn die Probleme im Bahnhofsumfeld so die nächsten 5 - 10 Jahre weitergehen passen dann auch die zwanzig Leutchen in den Renderings wieder zur Realität.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttga…01b453f831.html

    Würde mich aber mal interessieren wo sich so der einzelne so aufhält wenn der Zug 10-15min Verspätung hat. Nicht auf dem Bahnsteig?

    Die Diskussionen der alten Threads ähneln sich, aber wenigstens der Umgangston hat sich gebessert.

  • Würde mich aber mal interessieren wo sich so der einzelne so aufhält wenn der Zug 10-15min Verspätung hat. Nicht auf dem Bahnsteig?

    Der gemeine Vielbahnfahrer jedenfalls checkt Anzeige und Bahn-App auf Verspätung des avisierten Zugs, falls mehr als 10min. in die DB Lounge oder Buchhandlung.

  • ebenso. Wobei mein Lounge-Grenzwert erst bei 15min liegt. Darunter halt Bahnsteig. Und wenn ich mich dabei so umschaue bin ich selten allein.

    Wie werden wohl im Tiefbahnhof die Raucherinseln gelöst?