Beiträge von RianMa

    Sanierungsvorhaben Pferdemarkt 57

    Bereits im letzten Winter hatte ich entdeckt, dass die hofseitigen Gebäudeteile des Gründerzeitgebäudes am Pferdemarkt 57 eingerüstet worden waren. Da ich jedoch keine sonstigen Bautätigkeiten erkennen konnte, schienen mir diese Arbeiten für einen konkreten Beitrag noch zu wenig. Mittlerweile wurde jedoch auch das hoch aufragende Hauptgebäude eingerüstet, sodass es sich offensichtlich doch um ein umfangreicheres Bauvorhaben handelt.

    Der Baugerüst dominiert aktuell den Eindruck am Pferdemarkt zwischen Markt und Borwin-Brunnen:

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    Von den rückwärtigen Stellplätzen der Post kann man die hofseitigen Bauarbeiten sehr gut einsehen. Diese sind so umfangreich, dass Teile der Bestandsbebauung abgetragen worden sind. Erkennbar sind auch neue Aufbauten für Balkone und Dachterrassen.

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    Um die Unterschiede zu erkennen, reicht bereits ein Blick auf das nachfolgende Foto von Anfang 2021. Die rückwärtigen Bauten sind in den letzten Monaten deutlich eingekürzt worden. Es kann davon ausgegangen werden, dass dies im Sinne einer sinnvollen Wohnnutzung und einer Aufwertung des Hofbereichs durchgeführt worden ist. Bei meinem nächsten Rundgang wird man sicherlich mehr erkennen können.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Fassadensanierung Schnoienstraße 37

    In der Schnoienstraße 37 waren bei meinem Rundgang gerade Malergesellen fleißig bei der Auftragung eines neuen Farbanstriches. Bei diesem Gebäude haben wir es mit einem schlicht verputzten, komplett gestaltungslosen Neubau, vermutlich aus den 90er Jahren, zu tun. DIe Schnoienstraße ist in diesem Abschnitt noch sehr stark durch Baulücken und unsanierten Gebäudebestand geprägt. Ungeachtet dessen besteht Potenzial, diese Straße in Zukunft mehr Attraktivität zu verleihen.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Fassadensanierung Enge Straße 2

    Die Güstrower Innenstadt besitzt neben den zahlreichen, repräsentativen Giebelbauten auch viele kleine, aber feine Wohn- und Geschäftshäuser, die erst auf den zweiten Blick auffallen. Eines davon ist etwa die Enge Straße 2, deren Fassade im Jahr 2020 saniert worden ist und nun wieder einen tollen Eindruck abgibt. Die Enge Straße ist recht kurz und verbindet den Markt bzw. die Mühlenstraße mit der Baustraße bzw. dem Pferdemarkt.

    Bei der Sanierung des Fassadenputzes und der Farbgebung hat man sich an dem bisherigen Zustand orientiert. Das zweigeschossige Gebäude zeigt eine mintgrüne, sehr fein gestaltete Fassade, bei welcher die Details in Grau dezent hervorgehoben werden.

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    Bei genauem Vergleich der unsanierten Fassade mit dem jetzigen Zustand ist zudem erkennbar, dass zusätzlich auch die Fenster im ersten Obergeschoss ausgewechselt worden sind. Offensichtlich hat man die alten Kastenfenster ausgetauscht gegen optisch identische, neue Fenster. Das nachfolgende Foto ist aus dem Frühjahr 2019 und kann gut für einen Vergleich herangezogen werden. Im Übrigen scheinen auch die südlichen Nachbargebäude eine farbliche Auffrischung erhalten zu haben.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Sanierungsvorhaben Mühlenstraße 58

    Anfang des Jahres hatte ich in Post #309 das bislang unscheinbare Sanierungsprojekt in der Mühlenstraße 58 vorgestellt. Damals war die Erdgeschosszone saniert worden, wobei rein äußerlich in Richtung Mühlenstraße seitdem keine weiteren Arbeiten durchgeführt worden sind. In einem der beiden Schaufenster hängt mittlerweile ein Baustellenschild in DINA4. Mit diesem ist nun auch klar, worum es sich handelt. Das Erdgeschoss, welches bisher zwei Ladeneinheiten besaß, soll umgebaut und zu einer Büroeinheit umgenutzt werden.

    Als Architekt bzw. Entwurfsverfasser wird dabei das Güstrower Architekturbüro Stefan Thoß genannt. Vermutlich wird sich die Sanierung damit also nicht auf das restliche Gebäude ausdehnen, was ich sehr gehofft hatte.

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    Im Vergleich zum letzten Besuch konnten die Arbeiten zur Neueindeckung des Seitenflügels im Hof vollständig abgeschlossen werden. Ich werde überprüfen, ob sich in den kommenden Monaten doch größere Sanierungsarbeiten zeigen werden.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Schicksal der Mühlenstraße 47

    Mit diesem Beitrag möchte ich ein Gebäude in den Blickpunkt der Betrachtung rücken, welches seit vielen Jahren leer steht und mittlerweile in einem kritischen Zustand verharrt. Eingerahmt von beeindruckenden Bauten, welche auch in diesem Strang bereits vorgestellt worden, fristet das denkmalgeschützte Haus in der Mühlenstraße 47 ein trauriges Dasein. Östlich angrenzend befindet sich die Mühlenstraße 46, abgetragen und vorbildlich wiederaufgebaut (Sanierungsergebnis gezeigt in Post #190 im Februar 2017). Westlich angrenzend befindet sich der beeindruckende, backsteinsichtige Derz'sche Hof in der Mühlenstraße 48 (Sanierungsergebnis gezeigt in Post #52 im August 2013).

    Ich zitiere aus dem Güstrower Stadtanzeiger, in welchem das EInzeldenkmal durch die Stadt zum Verkauf angeboten wird:

    Das zweigeschossige Giebelhaus mit einer massiven klassizistischen Putzfassade stammt aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhunderts. Das Gebäude präsentiert sich mit einer dreiachsigen Straßenfassade. die durch breite geschossübergreifende Lisenen und durch einen hohen Giebelaufsatz mit Dreiecksgiebel gekennzeichnet ist. Im Original erhalten sind das große gesprosste Fenster im Giebelaufsatz sowie die Holzeingangstür mit einer holzverkleideten Laíbung. Die verputzte Rückfassade ist durch neuzeitliche Veränderungen in ihrer ursprünglichen Gestalt verändert. Die vorhandene Bausubstanz ist durch jahrelangen Leerstand schwer geschädigt. Es sind bereits Deckendurchbrüche zu erkennen. Es muss davon ausgegangen werden, dass auch die Holzbalken der Decken schwere Schäden durch Moderfäule und Holzabbau erlitten haben. Ein Schwammbefall kann nicht ausgeschlossen werden. Die Bausubstanz muss grundlegend und durchgreifend instandgesetzt und neu ausgebaut werden.

    Kürzlich hat man an der repräsentativen Straßenfassade Sicherungsmaßnahmen vorgenommen, wohl auf, um vorbeigehende Passanten vor bröckelnder Bausubstanz zu schützen. Das Haus zeigt sich aktuell wie folgt:

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    Vielleicht findet sich ja noch jemand, der dem Wohnhaus durch eine hochwertige Sanierung wieder Leben einhaucht. Ich drücke die Daumen.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Sanierung Güstrower Renaissance-Schloss

    Mit dem schrittweisen Aufbau des alle Außenfassaden betreffenden Baugerüstet haben nun auch sichtbar die umfassenden Sanierungsarbeiten am Güstrower Renaissance-Schloss begonnen. Diese sollten bereits Ende des letzten Jahres aufgebaut werden, was durch zeitliche Verzögerungen jedoch nicht geschafft worden war. Dadurch konnte ich das Schloss beim letzten Rundgang Anfang des Jahres noch unverhüllt ablichten (gezeigt in Post #318).

    Zu Beginn des Jahres wurde dann am Westflügel mit dem Aufbau des ersten Gerüsts begonnen, sodass mittlerweile alle Außen- und Hoffassaden verdeckt sind. In Teilbereichen ist darüberhinaus eine bedruckte Plane aufgehängt worden, die auch während der weitere drei Jahre andauernden Sanierung die Renaissance-Architektur präsentiert. Noch befindet diese sich lediglich am Westflügel, doch auch der Südflügel wird mit einer großen Plane ausgestattet.

    Bereits der Blick aus weiterer Entfernung macht unmissverständlich klar, dass die Arbeiten an der Außenhülle des Schlosses begonnen haben. Dies liegt neben den Baugerüsten an dem weithin sichtbaren, großen Turmdrehkran. Im Februar wurde dieser im Bereich des Schlosshofs aufgestellt, nachdem die Alternative, für die Einzelarbeiten je nach Bedarf kleinere Kräne zu besorgen, schnell verworfen worden war. Der große Kran mit einer Ausladung von 55 m bietet den Vorteil, dass alle Baustellen am und um das Schloss herum angedient werden können.

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    Zunächst möchte ich auf die Arbeiten an der westlichen Umgrenzungsmauer in Richtung Schlossberg aufmerksam machen. Bei meinem letzten Rundgang war diese noch vorhanden. Der Abriss betraf die Mauer nahezu auf gesamter Länge, wobei ein Element im Übergang zur Brücke über den Schlossgraben erhalten blieb.

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    Die Umgrenzungsmauer ist Teil des dritten Bauabschnittes und wird von Grund auf neu errichtet. Ein Teil des Fundamente wurde bereits neu gegossen und wartet auf den weiteren WIederaufbau der Mauer. Aufgrund der Neigungssituation in Richtung Schlossgarten und Schlossgraben musste auch hier mit Verbauträgern ein Abrutschen verhindert werden.

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    Die Arbeiten zur Fundamentherstellung bewegen sich abschnittsweise den Schlossberg nach oben.

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    Seit 2019 wurden im Bereich der 4.500 m² großen Dachzone aufwändige Schadstoffsanierungen durchgeführt. Anfang des Jahres konnten diese Maßnahmen nach 14 Monaten Arbeit zu einem Abschluss gebracht werden. Seit Mai dieses Jahres sind nun die Zimmerleute im Dachbereich beschäftigt. Das Dachtragwerk besteht aus einem 'neueren Tragwerk' aus dem 19. Jahrhundert sowie einem darunterliegenden Tragwerk aus Eiche, welche noch aus der Erbauungszeit stammt.

    Da dieses alte Tragwerk größtenteils vermodert ist und einen Austausch erforderlich macht, fallen auch die Zimmerarbeiten immens aus. 120 Kubikmeter Holz sollen insgesamt verbaut werden.

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    Aus näherer Betrachtung erkennt man, dass telweise auch die Dachziegel schon entfernt werden. Dahinter sind neue Hölzer des Dachtragwerks zu sehen.

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    Die Konstruktion des Baugerüstes im Bereich des Westflügels gestaltete sich als besonders herausfordernd. Auf dem nachfolgenden Foto ist unterhalb der bedruckten Plane eine Ansammlung gelber Schwerlast-Träger zu erkennen. Diese dienen als Basis für die darauf ruhenden Schwerlast-Stützen und das über dem Eingangsportal befindliche Baugerüst. Der Aufbau des Gerüsts vor dem Mittelrisaliten erfolgt im März 2021.

    Die nächste Herausforderung war dabei die Positionierung der auf dem Foto oben erkennbaren 18m langen und 5 Tonnen schweren Schwerlast-Träger. Dafür wurde im Frühjahr ein 200 Tonnen-Kran aufgebaut, der die Träger an den vorgesehenen Standort gehievt hat. Mithilfe dieser Träger konnte das Gerüst vor dem Westflügel mit dem Gerüst im Schlosshof über dem Dachfirst verbunden und belastbar ausgeführt werden. Dies war wiederum notwendig, um als Abschluss auch den Turmhelm komplett einrüsten zu können. Das Gerüst weist eine Höhe von 36 m auf.

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    Die Altanmauer, welche letztes Jahr freigelegt worden war, ist für die witterungsunabhängige Sanierung komplett verhüllt worden. Hier werden wir dann erst mit dem Abbau des Baugerüsts den fertigen Endzustand zu Gesicht bekommen.

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    Das Torhaus wie auch die Schlossbrücke sind nach wie vor noch nicht in die Sanierung einbezogen worden. Beide bilden zusammen den 8. Bauabschnitt.

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    In Vorbereitung auf die Sanierung der Schlossbrücke wurden Mitte Mai zwei alte Linden im nördlichen Museumshof gefällt. Deren Wurzeln beschädigten die Mauer der Schlossbrücke in den letzten Jahren zunehmend, sodass die Fällung für die Sanierung und den Fortbestand der Brücke erforderlich war. Die Wurzeln wurden nach der Fällung ebenfalls gezogen.

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    Im Innenhof präsentieren sich ebenfalls die Fassaden aller Gebäudeflügel in eingerüstetem Gewand. An dieser Stelle lohnt sich ein Hinweis auf die Holzfenster des Schlosses, welche allesamt erneuert werden müssen. Dabei wurde entschieden, die Sprossung der Fenster leicht zu variieren, sodass in Zukunft mehrere, breite Hauptsprossen die Horizontalität der Fensterelemente betonen.

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    Die Fotos vom Hof zeigen auch den Fußpunkt des Turmdrehkrans. Um die Stabilität und sichere Nutzung gewährleisten zu können, wurde das Kopfsteinpflaster im Hof teilaufgenommen und eine acht mal sieben Meter große und 30 cm starke Stahlbetonplatte als Fundament gegossen. Beschwert wird der Kran mit 65 Tonnen Beton.

    Zum Nordflügel möchte ich ergänzen, dass über diesem ein Schutzdach errichtet werden soll, um witterungsunabhängig arbeiten zu können.

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    Der Blick auf die eingerüstete Nordseite des Schlosses und das Wirtschaftsgebäude im Hintergrund:

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    Hinter dem Wirtschaftsgebäude wurde im Februar ein Brunnenhaus aus dem 19. Jahrhundert entdeckt, welches vor langer Zeit offensichtlich zugeschüttet worden ist. Dieses konnte nun bei Freilegungsarbeiten wiederentdeckt werden. Das Bauwerk steht vermutlich im Zusammenhang mit einem älteren Brunnen im ehemaligen Ostflügel des Schlosses, in welchem sich einst die Schlossbrauerei befand. Das Brunnenbauwerk soll restauriert werden und stellt den nächsten Überraschungsfund neben der Feldsteinstraße aus der Zeit des 30. Jähirgen Kriegs dar.

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    Die Fassadenfragmente, die den Schlosshof vom Terrassengarten abtrennen, sind nun auch für die Sanierung eingerüstet worden:

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    Das Schloss war ursprünglich komplett und allseitig umschlossen. Wegen Baufälligkeit musste der Ostflügel jedoch schon 1795 abgerissen werden. Seitdem schaut man von Osten auf die etwas unschöne und brüchig wirkende Außenwand des Südflügels. Es wird interessant sein, wie man mit den baulichen Resten und Fragmenten in diesem Bereich umgehen wird. Das nachfolgende Bild zeigt den vollständig zugemauerten Abschluss des Südflügels.

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    Die hohe Stützmauer zum Schlosshof ist in Gänze verhüllt.

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    An der hohen Brandwand des Südflügels befindet sich noch ein kleiner Anbau, der offensichtlich erhalten und saniert wird.

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    Auch zu den Südterrassen gibt es einige, neue Informationen, die ich hiermit weitergeben möchte.

    Auf dem gesamten Schlossareal leben etwa 500 Feldermäuse, ursprünglich insbesondere in dem in Sanierung befindlichen Wirtschaftsgebäude. Aufgrund der strengen artenschutzrechtlichen Belange wurden die Fledermäuse im letzten Winter in einem Raum unter der Freitreppe, die von der Schlossbrücke zum Garten hinunterführt, untergebracht. Dort verbrachten die Tiere ihren Winterschlaf.

    Für die Sanierung der Brücke samt Schlosstreppe müssen die Fledermäuse jedoch erneut umgesiedelt werden. Als endgültige Bleibe wurden dafür mehrere Räume unterhalb der Südterrasse ausgewählt. Diese Planänderung durch das staatliche Bau- und Liegenschaftsamt erfolgte aufgrund der Tatsache, dass deutlich mehr Fledermäuse entdeckt worden waren als zunächst vermutet. Damit wurde die Südterrasse nicht komplett verfüllt.

    In diesem Sommer und Herbst sollen die Fledermäuse ihr neues Quartier kennenlernen, damit sie im nächsten Winter unziehen können und die Freitreppe saniert werden kann. Die Räume umfassen eine Fläche von 250 m² und werden für ca. 60.000 Euro entsprechend als neuer Schlafplatz für die Tiere eingerichtet. Zukünftig wird es einen passenden Zugang geben, durch den die Fledermäuse, aber keine Raubtiere, wie Katzen, gelangen.

    Auf dem Schlossgelände leben acht verschiedene Fledermausarten: Braunes Langohr, Wasserfledermaus, Fransenfledermaus, Großes Mausohr, Mückenfledermaus, Bartfledermaus, Zwergfledermaus, Breitflügelfledermaus

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    Die drei zwischenzeitlich abgerissenen Freitreppen sind wiedererrichtet worden. Der östliche Abschnitt der Stützwand, die mit Sandstein verkleidet ist, wurde scheinbar bereits überarbeitet. Im Mittelteil schützen Gerüstplanen die weitere Arbeit.

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    Im westlichen Abschnitt der Mauer ist erkennbar, dass die Sandsteinplatten einzeln abgenommen und neu aufgebracht werden.

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    Der Blick auf das verhüllte Schloss und die lange Südterrasse:

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    Auch die östliche Umgrenzungsmauer in Richtung Plauer Straße versteckt sich im Zuge der Sanierungsarbeiten unter einer Plane.

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    Der Blick vom Neuwieder Weg mit dem Schloss linkerhand und der östlichen Umgrenzungsmauer rechterhand:

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    Ausblick von der Pfarrkirche

    Bei herrlichem, leicht bewölktem Sommerwetter konnte ich gestern einen ausgiebigen Rundgang in Güstrow vornehmen. Seit langem hat es dabei auch wieder geklappt, die rund 200 Stufen der Pfarrkirche Sankt Marien emporzusteigen und den herrlichen Ausblick auf die belebte Dachlandschaft der Güstrower Innenstadt und darüber hinaus zu genießen. Ich empfehle jedem Besucher und jeder Besucherin die Turmbesteigung (1 Euro pro Person), da man neben dem tollen Rundumblick auch die Baukonstruktion und die Glocken der Kirche begutachten kann.

    Meine Beiträge zu diesem Rundgang möchte ich daher mit Fotos aus dem Turm von Sankt Marien beginnen:

    In südlicher Richtung erblickt man sofort das erhöht positionierte Schloss mit den steil aufragenden Renaissance-Dächern. Das gesamte Schloss wird seit längerem komplett saniert, wobei sich der nachfolgende Beitrag mit den laufenden Arbeiten beschäftigen wird. Auf dem Bild vor dem Schloss befindet sich die historische Wollhalle, welche für Ausstellungen genutzt wird. Rechts hinter den Rotbuchen liegt das klassizistische Amtsgericht. Im Vordergrund des Bildes erkennt man ein kleines Neubauvorhaben, welches auch Thema sein wird in den Nachfolgebeiträgen.

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    Das Schloss mitsamt seinem Wirtschaftsgebäude etwas herangezoomt:

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    Südöstlich liegt der Dom, ebenfalls umgeben von sehr schönen Bauten aus unterschliedlichen Epochen. Links im nachfolgenden Bild führt die Domstraße vom Markt in Richtung Franz-Parr-Platz.

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    Es folgt ein näherer Blick auf die Gebäude am Grünen Winkel. Die Gebäude direkt im Vordergrund waren vor einigen Jahren wegen eines verheerenden Brands in den Schlagzeilen. Mit großem Aufwand wurde saniert und neugebaut, sodass die Ecke nun wieder sehr gut aussieht.

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    Die attraktive Hageböcker Straße führt in westliche Richtung aus der Altstadt hinaus:

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    Über den Pferdemarkt, die große Fußgängerzone, gelangt man nach Norden zur Eisenbahnstraße und über diese zum Bahnhof.

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    Ein Blick nach Nordosten und Osten zeigt die schönen Giebelhäuser am alten Marktplatz der Stadt. Im Hintergrund sind das technische Rathaus und der historische Schlauchturm zu erkennen, welcher ebenfalls saniert werden soll. Rechts führt die Mühlenstraße zu den beeindruckenden Häusern am Berge.

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    Die Dächer der Pfarrkirche und des Güstrower Rathauses sind ebenso imposant:

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    Auch der gesamte Marktplatz war und ist Thema in diesem Strang, da dieser in absehbarer Zeit komplett umgestaltet werden soll. Nachdem in den letzten gut fünfzehn Jahren alle Straßen umfassend saniert worden sind, fehlen nur noch die drei Plätze: Markt, Franz-Parr-Platz und der Klosterhof.

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    Mit dem nächsten Foto, welches die Bauten an der Gleviner Straße und Burgstraße zeigt, ist der Rundum-Blick auf die Dachlandschaft zu Ende.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Erweiterung Wohngebäude Schendelgasse

    Zum Schluss möchte ich heute noch den kleinen, zeitgenössischen Anbau am bestehenden Altbau in der Schendelgasse 4 zeigen, der nun auch abgerüstet worden ist. ElleDeBe hatte im November 2018 vom Baustart berichtet und Fotos gezeigt (Link 1 und 2). Die geschlossenen Fassadenbereiche sind komplett mit Naturstein verkleidet worden. Die Geländerelemente der Fensterfront machen einen durchaus eleganten Eindruck.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 29.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neue Ringbahnhöfe Neukölln - Update

    Für das neue Stadtquartier an der Neuköllner Ringbahnstraße hat von März bis April 2021 der im Verfahren befindliche Bebauungsplan 8-19b-1 zur Öffentlichkeitsbeteiligung ausgelegen. Wie für viele teils ungenutzte Bahngrundstücke im innerstädtischen Bereich sollen mit dem BPlan die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine gemischte Nutzung geschaffen werden.

    Neben der Entwicklung eines Wohngebietes mit hoher städtebaulicher Dichte ist die Festsetzung eines Urbanen Gebietes sowie eines Kerngebietes mit einem 17-geschossigen Hochhaus auf der östlichen Teilfläche am U- und S-Bahnhof Neukölln vorgesehen. Neben einem Studentenwohnheim an der Herthabrücke ist auch eine Kindertagesstätte geplant. Alle Gebäude sollen mit einer Tiefgarage unterbaut werden.

    Die Diskussionen um dieses Areal reichen lange zurück. Von den durch Bato im ersten Beitrag gezeigten Hotel-Bauten ist schon lange keine Rede mehr. Der Investor, die Projektgesellschaft Ringbahnstraße, hatte 2017 zunächst einen 100 m hohen Wohnturm an der Karl-Marx-Allee vorgesehen. Die dichte Bebauung sollte im Westen von einem zweiten Hochhaus städtebaulich abgeschlossen werden. Die ursprünglichen Pläne des Büros Wehrhahn Architekten möchte ich hier gerne noch einbinden, auch wenn diese so nicht verwirklicht werden.

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    Quelle: Wehrhahn Architekten

    Wie weiter oben berichtet, hatte das Baukollegium schließlich begründete Einwände gegen die Pläne des Projektentwicklers verlauten lassen. Dabei ging es insbesondere um die Ausbildung der zwei geplanten Hochpunkte am westlichen und am östlichen Ende des Areals. Im Frühjahr 2018 fand ein Workshop statt, an dem mehrere Planungsbüros beteiligt waren. Der auf diesem Workshop aufbauende Wehrhahn-Entwurf stellte schließlich die Grundlage des notwendigen Bebauungsplanverfahrens dar. Das östliche Hochhaus wurde dabei auf 70 m Höhe geschrumpft. Das westliche Hochhaus wurde auf 8 Geschosse plus Staffel herabgesetzt und als Solitär ausgebildet. Vor diesem Bau wird eine Art Stadtplatz ausgebildet, der den historischen Verlauf der Neuköllner Kirchhofstraße nachbildet. Diese Straße wurde damals im Zuge des Baus der Ringbahntrasse zerschnitten.

    Die Homepage des Bezirksamts von Neukölln ermöglicht es leider nicht, auf den aktuellen Stand des Bebauungsplans zuzugreifen. Dennoch scheint es hier in absehbarer Zeit zu einer Festsetzung des BPlans zu kommen. Der offizielle Aufstellungsbeschluss wurde bereits im Jahr 2017 gefasst.

    Ich möchte ergänzend noch Aufnahmen von vor Ort zeigen. Das Areal befindet sich sprichwörtlich im Dornröschenschlaf.

    Angrenzend zur Karl-Marx-Allee befindet sich ein Lebensmittelmarkt in einem Flachbau. Dahinter erstreckt sich parallel zur Ringbahntrasse das Planungsareal.

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    Teilweise befinden sich auf dem Gelände noch typische Bahn-Altbauten, die im Zuge der Entwicklungsmaßnahme abgebrochen werden.

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    Ein Blick in die südlich gelegene Ringbahnstraße:

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    Die historische Herthabrücke am westlichen Endpunkt des Areals:

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    Und abschließend noch der Blick von der Herthabrücke auf das Areal der zukünftigen 'Neuen Ringbahnhöfe Neukölln':

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 30.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Wohnquartier Greenpark Berlin - Bauupdate

    Die Abrissarbeiten des ehemaligen Spaßbades Blubb, von denen Backstein noch im Dezember berichtete, sind bereits vor einigen Wochen zum Abschluss gebracht worden, sodass mittlweile bereits die ersten Baugruben ausgehoben werden konnten. Auf der Projektseite des Entwicklers, der Münchner Höcherl Group, sind nach wie vor nur Baumassenstudien zu finden. Konkrete Visualisierungen zu den insgesamt 15 geplanten Wohngebäuden fehlen, sodass ich mit den nachfolgenden Aufnahmen zumindest einen Eindruck von der Größe des Areals geben kann.

    Die ersten zwei Fotos sind aus südlicher Richtung aufgenommen worden. Der rückwärtige Baumbestand bildet den Übergang zum direkt angrenzenden Teltowkanal.

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    Die Baugrube im östlichen Grundstücksbereich scheint bereits am weitesten fortgeschritten zu sein. Hier wurde halb geböscht, halb mit Berliner Verbau gearbeitet. Mit Grundwasser scheint man hier also durchweg keine Probleme zu haben.

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    Noch eine Aufnahme auf das westliche Baufeld mit der Bestandsbebauung der Rungiusstraße im Hintergrund:

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    Abschließend ein Blick auf den benachbarten Teltowkanal als hervorragender Standortfaktor der Wohnanlage:

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 30.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Hochhaus Theodor-Loos-Weg - Bauupdate

    Die Arbeiten an dem 64 m hohen Wohnhochhaus an der Ecke Theodor-Loos-Weg / Wutzkyallee neigen sich allmählich dem Ende entgegen. Neben dem 20-geschossigen neuen Hochpunkt der Gropiusstadt wird das Gebäudeensemble durch ein fünfgeschossiges Wohngebäude und einen Flachbau komplettiert. Unterhalb der Anlage wurde eine Tiefgarage mit 200 Stellplätzen errichtet. Der Komplex gehört, wie weiter oben berichtet, in das Portfolio des Beamten-Wohnungs-Vereins zu Berlin und bietet 116 Wohnungen (2 bis 5 Zimmer), von denen 40 behindertengerecht geplant worden sind.


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    Vergleicht man das Ergebnis mit der ursprünglichen Planung des federführenden Büros Eike Becker Architekten, so fällt auf, dass die eloxierten Aluminium-Fassaden insgesamt deutlich dunkler ausgefallen sind. Insbesondere das vorgelagerte Stadthaus hat dadurch eine gewisse Streifenoptik bekommen.

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    Die einzelnen Wohnungen wurden mit großzügigen Balkonen ausgestattet. Auch die Wohnungen des Hochhauses verfügen teilweise über Freisitze.

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    Eine direkte Aufnahme mit Blick auf die Fassadenabwicklung des Wohnhochhauses:

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    Wie es für das einstige städtebauliche Konzept der Gropiusstadt typisch war, hat man das Hochhaus in eine flachere Bebauung eingebettet, die sich bis in den Quartiersinnenbereich hineinzieht. Diese Flächen sind für nachbarschaftliche Aktivitäten und Begegnung vorgesehen. Auch ein Concierge für die Anlage findet hier seinen zukünftigen Platz.

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    Im gesamten Erdgeschossbereich laufen die Arbeiten noch. Auch die Außenanlagen werden erst in den kommenden Wochen peu à peu fertiggestellt.

    Der Blick aus dem Theodor-Loos-Weg in Richtung Baustelle:

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    An der Ecke des Theodor-Loos-Wegs zur Wutzkyallee wird ein öffentlicher Vorplatz geschaffen, der zugleich den Eingang in die Anlage markiert.

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    Das Bauschild mit den an der Planung und am Bau Beteiligten:

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    Aus der Entfernung und aus erhöhter Perspektive ist der neue Hochpunkt sofort zu erkennen. Aufgrund seiner dunklen Fassadenausprägung hebt er sich deutlich von der hellen Farbgebung der Gropiusstadt-Bebauung ab. Die Kräne links im Bild verkünden bereits das nächste Hochhaus-Vorhaben im Viertel:

    Die Degewo lässt am Friedrich-Kaysler-Weg 1 ein 65 m-Hochhaus mit 19 bzw. 21 Geschossen errichten. Im März fand die Grundsteinlegung statt (Quelle).

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 30.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Da nun sämtliche Baucontainer abgebaut und auch die umgebenden Außenanlagen um das fertige 'Up! Berlin' freigegeben worden sind, lohnen sich neben den sehr sehenswerten Aufnahmen des von Katzengold verlinkten Baunetz-Beitrags weitere Aufnahmen von vor Ort, die ich hier gerne teilen möchte.

    Auch ich schließe mich dabei der allgemein positiven Bewertung dieses Bauvorhabens an. Das Konzept mit den baulichen Einschnitten hat zu einer deutlichen Gliederung und Abschwächung der einstigen Baumasse geführt. Die Fassaden machen einen hochwertigen Eindruck und geben möglicherweise auch einen ersten Eindruck von der baulichen Qualität, mit welcher der Investor Signa in den kommenden Jahren auch seine anderen Projekte umsetzen wird.

    Der Blick über den Hermann-Stöhr-Platz auf die Südseite des Komplexes:

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    Die Außenbereiche entlang des Gebäudes sind dreiseitig asphaltiert worden, was etwas verwunderlich ist. Möglicherweise könnte das nur eine Zwischenlösung sein, bis man die Freiflächen nach Süden und Osten komplett überarbeitet. Ich weiß es jedoch nicht konkret.

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    Im Erdgeschoss laufen die Ausbauarbeiten. 750 m² der verfügbaren Fläche wurden an Alnatura vermietet, die hier im Sommer ihre Filiale eröffnen wollen.

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    Auf der Nordseite an der Müncheberger Straße liegen die Ein-/Ausfahrten der Tiefgarage. Die Erschließung erfolgt mittels PKW-Aufzügen.

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    Der breit asphaltierte Bereich in Richtung Parkplatz auf der Ostseite des Gebäudes:

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    Der leere Parkplatz selbst bietet sich durchaus für eine Verdichtung oder anderweitige Nutzung an.

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    Zum Abschluss gibt es noch zwei Aufnahmen aus östlicher Richtung, die das gesamte Gebäude zeigen. Hier ist anhand des einen geöffneten Fensters auch gut zu erkennen, wie zukünftige Nutzer des Hauses ihre Büroräume natürlich belüften können. In den geschlossenen Wandfeldern sind kleine, öffenbare Fenster integriert. Die großen Galsflächen sind dagegen VSG-festverglast.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 24.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Bürogebäudekomplex Wriezener Karree

    Im kommenden Jahr soll, wie oben berichtet, der offizielle Baustart für das 'Wriezener Karree' stattfinden. Um einen Eindruck von der städtebaulichen Situation zu bekommen, habe ich mir das Gelände am ehemaligen Wriezener Bahnhof kürzlich genauer angesehen. Das Grundstück wird aktuell zu einem Großteil durch eine ehemalige Lagerhalle des benachbarten Verlags (und Druckerei) Neues Deutschland belegt. Im westlichen Teil befindet sich eine weitere, deutlich kleinere Halle. Sämtlicher Gebäudebestand wird in absehbarer Zeit für den geplanten Bürokomplex abgetragen, zuvor jedoch noch für kreative Zwischennutzungen vorgesehen und bespielt.

    Das Konzept des Bauvorhabens ist soweit recht nachvollziehbar. Die drei fünfgeschossigen Bürohäuser A, B, und C (von Ost nach West) orientieren sich am Blockrand der Vorkriegsbebauung und schotten sich dadurch gegenüber den umgebenden, heterogenen Strukturen ab. Durch mehrere Einschnitte öffnet sich die Blockstruktur jedoch wieder und erlaubt erdgeschossig teilweise eine Durchwegung des Quartiers. Hier sollen Gewerbe und Einzelhandel entstehen. Die grüne und privatere Ebene wird in das erste Obergeschoss verlegt und verknüpft alle drei Häuser miteinander.

    Das für die Objektplanung verantwortliche Architekturbüro GRAFT hat sich für ein Arrangement aus baulichen Boxen und Voids entschieden, die flexible Nutzungen und Flächenvermietungen ermöglichen (Projektseite des Büros). Die Fassaden zeigen eine strenge Lisenengliederung, die über alle Gebäude gelegt wird und diese optisch zu einer Einheit verbindet. Neben einer Tiefgarage mit 179 Stellplätzen (teils mit E-Anschluss) soll es eine große Fahrradgarage mit 550 Abstellplätzen geben. Der Komplex wird LEED-zertifiziert (mind. in Gold) und wird später vermietbare Fläche von ca. 31.000 m² vorhalten. Eine ordentliche Hausnummer, die der Investor TLG Immobilien AG (Projektseite) jedoch trotz deutlicher Pandemieunsicherheiten im Bürosegment zügig vermieten möchte. 2024 soll das gesamte Quartier übergeben werden.

    Ich möchte die Visualisierungen vorab noch ergänzen, da diese bisher noch nicht direkt eingebunden wurden im Strang.

    Das grafische Luftbild zeigt das Bauvolumen der drei Bürogebäude:

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    Die nachfolgenden drei Visualisierungen zeigen den Bauteil A, den östlichen der drei Häuser, und den mittleren Bauteil B aus unterschiedlichen Positionen. Auf der ersten Visu ist die südöstliche Ecke am Wriezener Bahnhof/ Wriezener Karre zu sehen. An dieser Stelle bildet sich ein kleiner Vorplatz als Eingangssituation aus.

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    Bild 2 zeigt die nordöstliche Ecke, wenn man aus Richtung Berghain kommt.

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    Bild 3 zeigt, so vermute ich, einen Teil des Gebäudes B an der Südwestseite. Im Hintergrund ist offensichtlich ein Platzhalter auf dem Baumarkt-Grundstück zu sehen.

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    Der erhöhte Innenhof soll intensiv begrünt und mit Bäumen bepflanzt werden. Das Ganze erinnert mich stark an den urwaldartigen Innenhof der Pariser Nationalbibliothek François-Mitterrand von Jean Nouvel (Link), der ebenfalls allseitig von einer strengen Architektursprache umgeben ist.

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    Die Isometrie zeigt das Konzept der Boxen und Voids.

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    Quelle: Graft Architects und TLG Immobilien AG

    Vor Ort sind bisher keine Anzeigen der zukünftigen Bauarbeiten erkennbar. Die kleinere der beiden Hallen ist auf dem ersten Foto zu sehen. Sichtbar ist auch, wie dreckig und verwahrlost es in diesem Bereich im Übergang zu den westlichen Wohnblocks ist.

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    Die große Halle wird partiell als Corona Testcenter genutzt.

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    Die umliegenden Straßen 'Am Wriezener Bahnhof' und 'Wriezener Karree' sind in einem sehr guten Zustand, da diese erst vor wenigen Jahren von Grund auf saniert worden waren.

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    Der Blick nach Süden in Richtung Mediaspree:

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    Im östlichen Grundstücksbereich gibt es Flächen für Skateboard-Fahrer, die auch rege genutzt werden. Hier stehen auch noch zwei große Bäume, die dann wohl in den Wintermonaten gefällt werden.

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    Ein kurzer Blick zum nordöstlich gelegenen Berghain:

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    In der Straße 'Wriezener Karree' sehen die beiden Hallen letztlich nicht viel anders aus als auf der Nordseite.

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    Ich möchte abschließend noch die Bebauung entlang der Straße der Pariser Kommune zeigen, die dem Bauvorhaben vorgelagert ist. Hier zeigen sich städtebauliche Missstände einerseits bzw. enormes Potenzial für eine Neuordnung und beidseitige Verdichtung andererseits. Die Straße der Pariser Kommune wird in den kommenden Jahren in das nähere Blickfeld der Stadtplaner rücken müssen.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 24.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Sanierung Jüdisches Gemeindehaus

    In der Tucholskystraße 40 werden nach langer Zeit der Sanierung und Rekonstruktion die Baugerüste abgebaut (zuletzt in einem Post von KaBa1).

    Das Resultat der etwa 1 Million Euro teuren Fassadenwiederherstellung ist wirklich beeindruckend und lässt sogar Passanten innehalten und staunen.

    Ich empfehle einen Vergleich mit dem Vorzustand (Link zu GoogleStreetView). Vor Beginn der dringend notwendigen Sanierung waren lediglich noch die geschlossübergreifenden Pilaster zu sehen. Sämtliches Zierrat ist nun nach historischem Ursprung aufgebracht worden. Mittig im 2. Obergeschoss wird zudem der einst vorhandene Balkon noch vervollständigt. Die Farbgebung passt meines Erachtens sehr gut zum Gebäude.

    Interessant ist auch, dass das Gemeindehaus nun deutlich breiter wirkt, da das Abschlussgesims unterhalb des Hauptdaches den Mittelteil der Fassade durchläuft und den darüberliegenden Aufbau optisch von der Hauptfassade trennt. Die starke Vertikalität der unsanierten Ansicht wurde dadurch erheblich abgeschwächt.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 26.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Die Baumaßnahmen an den Außenanlagen des Humboldtforums arbeiten sich aktuell von der Schlossbrücke in Richtung der nahezu fertiggestellten U5-Zugänge (Aufzug und Treppe) vor. Obwohl man die Fotos auch in den U5-Strang einstellen könnte, passen sie aufgrund des direkten räumlichen Zusammenhangs doch auch ganz gut in diesen Strang.

    Aufgrund des auf Oktober/November 2021 verschobenen Eröffnungstermins der U5-Station 'Museumsinsel' bleibt abzuwarten, wann der restliche, bisher noch ausgesparte Abschnitt westlich des Schlosses angepackt und umgestaltet wird. Dieser Bereich wird bisher teilweise noch für die Baustelleneinrichtung genutzt.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 18.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Dekoratives Anführungszeichen

    “Die Baustelleneinrichtung in der Charlottenstraße soll im Frühjahr 2021 abgebaut sein, im Anschluss finden in diesem Bereich noch Arbeiten am Stromnetz statt. Bis voraussichtlich Sommer 2021 wird das Bezirksamt Mitte von Berlin den Gehweg und die dazugehörige Straßenseite provisorisch mit Asphalt wiederherstellen. Provisorisch deshalb, weil der Senat von Berlin eine Neugestaltung der Charlottenstraße plant – bitte wenden Sie sich bei Fragen hierzu an die zuständige Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

    Ich möchte inhaltlich an den Beitrag #148 von MoinMoin anschließen, in dem er/sie über den schrittweisen Rückbau der Baustelleneinrichtung westlich der Staatsbibliothek in der Charlottenstraße berichtete. Vor einigen Wochen hat man den Abbau der Baucontainer bereits vollzogen und konnte damit im Zeitplan bleiben. Zur Zeit laufen vereinzelte Arbeiten im Erdreich, die wohl den erwähnten Maßnahmen der Stromnetz Berlin entsprechen. In den kommenden Wochen wird dann also final die Asphaltierung der Gehwege stattfinden.

    Die Baucontainer standen nun über zehn Jahre vor Ort. Die Aufnahmen von Google Streetview (Link) sind aus dem Juli 2008 und zeigen bereits den Zustand, der bis vor Kurzem noch den Straßenabschnitt prägte. Mittlerweile sieht es doch deutlich aufgeräumter und übersichtlicher aus:

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 18.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Neubau Geschäftsgebäude Wilmersdorfer Straße 59

    2017 wurde durch die Maruhn Real Estate Investment GmbH auf dem Grundstück der Wilmersdorfer Straße 60 ein Büro- und Geschäftshaus errichtet. Bato hatte das frisch fertiggestellte Gebäude in einem früheren Post hier im Strang gezeigt. In einem zweiten Bauabschnitt ist in den letzten zwei Jahren auf dem benachbarten Grundstück mit der Nummer 59 ein weiteres Bürohaus erbaut und kürzlich fertiggestellt worden.

    Beide Gebäude stammen aus der Feder des Teams um den Berliner Architekten Max Dudler. Während der erste Bau (nachfolgend links im Bild) eine Sandsteinfassade mit strenger Gliederung erhalten hatte, wurde der zweite Bau nun mit einer geschlämmten Backsteinfassade verkleidet. Im rückwärtigen Hofbereich befindet sich zudem ein erhaltenes Fabrikgebäude, welches kernsaniert worden ist und mittlerweile Industrie-Lofts beherbergt.

    Auf den beiden Grundstücken standen zuvor zwei teilweise erhaltene Altbauten, wobei die Nr. 60 nur noch aus Erdgeschoss und erstem Obergeschoss bestand (Vorzustand bei GoogleMaps). Investiert wurden etwa 60 Millionen Euro, wobei die beiden Neubauten 11.000 m² Nutzfläche bereithalten.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 03.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Zum Abschluss noch der Link zur Projektseite.

    Wie in den vorigen Bildbeiträgen bereits zu erkennen ist, hat man sich am New Podium nun auch an die Sanierung der fensterlosen Nord- und Südfassade gemacht. Am ehemaligen Pressecafé des Hauses des Berliner Verlags wird ebenfalls weiter intensiv gearbeitet.

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    Beim Erweiterungsbau an der Hirtenstraße werden die Dachflächen mehr und mehr um die notwendigen, außenliegenden Sonnenschutzlamellen ergänzt.

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    Die Zufahrt in die Tiefgarage des gesamten Komplexes liegt übrigens an der Kleinen Alexanderstraße am Ende des verglasten Bürogebäudes.

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    Zum Abschluss ein etwas ungewohnter Blick aus südwestlicher Richtung.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 05.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    Umbau und Erweiterung des Admiralspalastes

    Nachdem bereits 2019 bekannt wurde, dass der Admiralspalast in der Planckstraße einer Modernisierung unterzogen wird, lohnt sich auch hier mittlerweile ein Blick auf das Baugeschehen. Neben der baulichen Erweiterung des Theatergebäudes durch die Nutzung der Dachzone über dem Hauptveranstaltungsraum wird nördlich des Bestands eine Baulücke geschlossen. Der Neubau soll zusätzliche Büroflächen aufnehmen und direkt mit den Räumen des Altbaus verbunden werden. Laut Projektseite des beauftragten Architekturbüros Graft versucht man die Formensprache des Admiralspalastes auf abstrakte Weise auf den Neubau zu übertragen, wobei die gefalteten horizontalen und vertikalen Bänder der Fassade eine dynamische Plastizität erzeugen, die sich zur Gebäudeecke hin verstärkt.

    Der erweiterte Dachbereich dient ebenfalls der Unterbringung weiterer Büroflächen, wobei sich diese über Galerieebenen zu einem zweigeschossigen Atrium öffnen sollen. Die dazugehörigen Grundrisse können bei Bedarf auf der Graft-Homepage begutachtet werden.

    Der geplante Büroneubau wird dabei wie folgt aussehen:

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    Quelle: Graft Architects

    Für die Arbeiten im Dachbereich des Palastes hat man das Theatergebäude komplett eingerüstet. Inwieweit sich die Dachzone auch äußerlich sichtbar verändern wird, kann ich im Moment schwer beurteilen. Informationen dazu konnte ich soweit nicht ausfindig machen.

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    Vor etwa 15 Jahren wurden die Fassaden im Zuge der Grundsanierung denkmalpflegerisch aufgearbeitet. Das heutige Schmuddelwetter lässt die Fassaden jedoch etwas düster und fleckig wirken.

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    Der unauffällige Bau nördlich des Theaters scheint bereits vor einiger Zeit abgerissen worden zu sein (Vorzustand im GoogleMaps). Die Baugrube für den Neubau hat man bereits ausgehoben, sodass hier wohl in absehbarer Zeit die Arbeiten an der Gründung bzw. am Fundament beginnen können.

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    Der Neubau belässt eine Lücke zum Theater, sodass die historischen Fassaden, die auf dem nachfolgenden Bild zu sehen sind, erhalten bleiben können. Die rückwärtig erkennbare Brandwand wird jedoch komplett geschlossen, da der Neubau sich L-förmig in die freie Fläche legen wird und diese ausfüllt.

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    Abschließend der Blick in südliche Richtung auf die Szenerie:

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 02.05.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.

    PS: Vielleicht kann Spreetunnel die Fotografien in seinem obigen Beitrag von 2019 nachträglich noch aktualisieren. Ein nachfolgender Blick auf die Abrissarbeiten wäre sicherlich interessant.

    Ich ergänze noch drei Aufnahmen des Gerüstaufbaus für die oben erwähnten Reparaturarbeiten am Portal I gegenüber der Hochschule für Musik.

    Vermutlich wird für die Arbeiten nochmals das gesamte Portal eingerüstet werden müssen.

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    Die abgebildeten Fotografien sind durch mich am 13.04.2021 aufgenommen worden und bei Gebrauch mit ©RianMa zu kennzeichnen. Vielen Dank.