Beiträge von Ing22

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    Also zurückgeben kann man einen Autfrag nicht. Man kann ihn einvernehmlich aufheben, oder der AG kann die Firma rausschmeissen. Die Frima allein kommt nicht raus. Mit Wolff und Müller babs wohl Probleme, genaueres weiss ich aber nicht.

    Moment... Verträge sind doch zu erfüllen?- Ansonnsten sind Milliardenschwere entschädigungen fällig....
    Eigentlich schon komisch. In der offiziellen Version wurde W&M von der Bahn der Vertrag entzogen wegen nichtstun. So sehr wie die Bahn jammert, wie teuer Verzögerung kommt, müsste doch da jetzt eine Auseinandersetzung darüber sein?
    Kann es sein, daß da der Öffentlichkeit nicht alles gesagt wird? - Oder ist es auch möglich, daß W&M einfach eine im Vertrag vereinbarte Ausstiegsoption genutzt hat.

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    jack000
    Seit wann sind die Planungen um den Filderbahnhof "Murks"? Unter dem gegebenen Budget war nicht mehr drin. Wenn die Beteiligten plötzlich mehr Geld haben, kann / soll verbessert werden, warum auch nicht.

    Das ist schon eine komische Logik. Wenn ich mir was kaufen will, und mein Budget reicht nur für eine Murx-Ausführung. Dann ist der Murx keiner mehr, weil mehr nicht im budget war??
    Nein, wenn man sich nicht was besseres leisten kann, dann tut man gut daran, von dem Projekt zurück zu treten, anstelle sich das Leben mit dem täglichen ärger über einem Murx zu versauen. Genau das ist es was die Leute fordern.
    Zumal in Stuttgart ja ein Bahnhof ist, der den Betrieb mit besten Noten für die Pünktlichkeit abwickeln kann.

    Wenn die Bahn hergeht, und sagt, Okey, wir nehmen zusätzliche Mrd. aus Eigenmittel zu, und S21 wird an den wesentlichen Schwachpunkten verbessert...Okey. Aber was gerade geboten wird, ist daß der Murks mit einer Werbekampagne schön geredet wird, daß einem wirklich schlecht wird.

    Ach ja, weshalb man sicher sagen kann, daß der bisherige Planungsstand Murks ist: Weil das EBA das gesagt hat.
    Im Antwortschreiben auf die Frage nach den Plänen des Filderabschnitts hat das EBA darauf vertröstet, daß man die Pläne bekommt, wenn die Bahn Pläne hat, die die notwenige Reife haben, daß mit ihnen ein Planfeststellungsverfarhen eröffnet werden kann.
    Und der Satz wurde nach knapp 10 Jahren und 8 Versuchen der Bahn, das PF-Verfahren einzuleiten vom EBA geäußert.

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    Ing22
    Ich weiß nicht, von welchem Planeten Du uns besuchst, aber der beknackte EnBW-Deal war nach den S21-Verträgen.
    Und Du wirst doch nach all den Bundestags-, Landtags-, Stadtrats- und anderen Beschlüssen, Volksabstimmung nicht als einziges Lebewesen unserer Galaxie darauf beharren, S21 sei nicht demokratisch legitimiert.

    Nun, ich werde mal Nachbar`s Kater fragen, ob er S21 für demokratisch legitimiert hält... Aber btw...Ich weis genug andere Menschen, die meine Ansicht teilen, um deine Aussage sofort zu pulverisieren.

    Gegendie demokratische Legitimation spricht objektiv: A) Bahn hat über falsche Zahlen abstimmen lassen. B) In der Besatzungszone wurde die herrschende "Demokratie" nie vom Volk als solche legitimiert.

    Es ist schon erstaunlich, mit welchem Absolutheitsanspruch solche "Schlagworte" gebraucht werden, ohne groß nachzusehen was auf der Welt wirklich abgeht.

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    Aus Außenstehende kann man die Hartnäckigkeit der S21-Gegner durchaus bewundernd anerkennen. Was mich allerdings sehr verwundert ist der Umstand, dass die Sache schon längst entschieden ist, sogar demokratisch legitimiert, eindeutig und vollständig. Man könnte also sagen 'finito' oder 'der Drops ist gelutscht' oder 'das Ding ist gelaufen' oder 'aus die Maus' oder 'Klappe zu, Affe tot'. Glaubt denn irgendjemand ernsthaft, dass jetzt auf einmal die Bahn eine 180°-Drehung macht, alle Pläne einstampft und den alten Bahnhof wieder aufbaut?

    Realistisch Betrachtet war S21 entschieden, als es im Wengerthaus ausgekaspert war, noch bevor es der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Nicht umsonnst verkündeten die Protagonisten damals stolz: "So macht man das heute, damit das Projekt nicht demokratisch zerredet werden kann".
    Was demokratische Legitimation wert ist, zeigt ja der EnBW-Deal: Brav wie Notheis der EDF-Versprochen hat, wurde von der devoten Landtagsmehrheit der Verfassungsbruch abgenickt.

    Nun die Bahn wollte ja 2x aus dem Projekt aussteigen Ludewig war dann nichtmehr lange Bahnchef, und Mappus hat damals bereitwillig S21 Quersubventioniert mit einem der schlechtesten Nahverkehrsverträge.

    Ach ja, und Daimler bezahlt bereitwillig die Werbung für seinen Systemkonkurenten Bahn (Infomobil).

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    Die Gegner selbst haben doch die VA andauernd als Entscheidung über S21 hochstilisiert.

    Wer das sagt hat nie etwas von den Diskussionen innerhalb der Gegner zum Boykott der VA mitbekommen. Ergo ist er ist einfach schlecht informiert.

    Daß die Relevoanz der VA im vorhinein nicht geklärt wurde, obwohl sie strittig war ist einer ihrer vielen "Schönheitsfehler". So daß der Boykott durchaus sinvoll gewesen wäre - Wenn es irgendwo interessiert hätte.

    Aber gut, Lindau, München, Hamburg u.a. zeigen ja eh die Relevanz von VA, die nicht im Sinne des Kapitals ausgehen:

    Sie werden als Irrelevant erklärt, vom Senat annuliert, oder gemäß der Merkelschen Anweisung wierholt: Wir werden einfach solange Abstimmen lassen, bis ein Ja dabei herauskommt.

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    in der oben genannten Quelle (Seite 14) stehen noch weitere lustige Sachen drin, unter anderem zwei neue Durchgänge im Südflügel zum einen auf die 12m tiefer liegende Bahnhofshalle sowie direkt zum ZOB.

    Ja, auch, Der Wiederaufbau des Südflügels (s.31)l, sowie daß Eingriffe in den Denkmalschutz zu minimieren sind ... Erlöseprognose von >2,1 Mrd. DM ...damit ledeglich eine "Schwarze Null" in der Wirtschaftlichkeit, wo noch eine Verbesserung anzustreben ist... usw.
    S37: "Betrachtet man die Ausgaben und
    Einnahmen einschließlich Zinsen pro
    Jahr, so kommt man je nach Finanzierungsvariante
    auf einen Amortisationszeitpunkt
    zwischen 30 und 35 Jahre
    nach Projektbeginn. Eine deutliche
    Verbesserung dieses Ergebnisses im
    Rahmen der weiteren Bearbeitung
    wird angestrebt."

    Wenn man sich das angehängt Gutachten des Wasserwirtschaftskreises ansieht, und vergleicht welche Passagen davon im Text zitiert werden, auch recht optimistisch.

    Aber das ist das Dokument auf dem die ersten Beschlüsse zu S21 basieren, auf die immer mit der Projektförderpflicht verwiesen wird.

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    Einfach mal selber die Historie durchlesen. Ich denke im Raumordnungsverfahren dürft derartiges stehen.

    Nun, in den ursprünglichen Prognosen wäre das Verkehrsaufommen geringer gewesen. Prognosen sind eben immer schwierig, insbesondere, wenn sie die Zukunft betreffen.


    Und genau deshalb ist es so ein Schlildbürgerstreich wenn man 2 Jahrzehnte später ein Projekt noch umsetzt, wo beim Baubeginn schon klar ist, daß die Prognosen von Damals eben daneben lagen.

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    Woher kommst Du auf den Trichter? Siehe oben. Alle Planungen beinhalten 4 S-Bahnen je Richtung und Stunde.


    Machbarkeitsstudie Seite 22:

    "Darüber hinaus wird unterstellt,
    daß auf der heutigen FlughafenS-
    Bahn zwischen Rohr und Flughafen
    nur noch eine S-Bahn-Linie verkehrt,
    da zwischen Hauptbahnhof und Flughafen
    die beiden zusätzlichen Regionalschnellbahnlinien
    [...]"

    Quelle

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    Dazu hätte ich gerne eine seriöse Quelle, die halbwegs aktuell ist. Danke.

    Tut mir leid, die Quellen, was 1990-97 geplant wurde, sind inzwischen mindestens 15 Jahre alt.

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    Ok, jetzt wird mir langsam alles klar. Dein Gedankengang sieht also im Kern so aus:
    Obwohl Quelle 1 eine Werbeaussage zur Leistungsfähigkeit trifft, prognostiziert eine interne Quelle ein niedrigeres Reisendenaufkommen. Mit anderen Worten: die Bahn wußte immer, dass es weniger Reisenden werden, schließlich ist das ja eine Prognose!!1! Und da dort also von weniger Reisenden ausgegangen wird, hat die Bahn den Bahnhof also von Anfang an mit geringeren Kapazitäten als beim alten Bahnhof geplant. Denn sonst würden die in der Prognose doch von steigenden Reisendenaufkommen ausgehen.
    ^Liege ich damit einigermaßen richtig?

    Du läßt dich noch zuviel von äusserlichen Aspekten ablenken, aber die Spur ist richtig:
    Weshalb wurden mit S21 später Leistungsversprechen von bis zum Doppelten gemacht, wo in den Gutachten zur Planung von weniger Zügen und nur unwesentlich mehr Personen ausgegangen wurde? - Das ist eine Frage auf die die Bahn bislang keine zufriedenstellende Antwort geben kann.

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    und um eine weitere Diskussion aufzumachen hier die Machbarkeitsstudie von SMA für unterschiedliche Trassenvarianten auf den Fildern. Die Lösung der Bahn kommt dabei nich so gut weg.

    Quelle: http://www.mvi.baden-wuerttemberg.de

    Danke. Interessant.
    Als Referenz dient also der 26 Züge/h Grundtakt. Dann bedeutet das, daß bei allen Varianten, wo nur 0,5 züsätzlichen Transsen*Richtungen frei sind, daß man in der Spitzenstunde gerade mal in einer Richtung einen Verstärkerzug ergänzen kann. Das ist nicht wirklich toll.

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    Also, damit ich dich richtig verstehe: Du wirfst der Bahn vor, dass in 1997 ein Mitarbeiter, der mit Fahrplanerstellung und Gleiskapazitäten nichts zu tun hat, in einen Auftrag für eine Personenstromanalyse einen Fahrplan für die Bestimmung der Quell-Zielmatritzen reingeschrieben hat, der nicht berücksichtigt hat, dass eine in 2005 veröffentlichte WErbeaussage angewandt auf einen 2012 vorhandenen Fahrplan aber zu anderen Zugzahlen in einem (im Knoten Stuttgart, nicht im übrigen Netz) maximal möglichen Fahrplan berücksichtigt?
    Wenn ich das richtig verstanden habe, erübrigt sich jede diskussion, deine Anforderungen kann auch ein völlig perfekt und genial arbeitender Mitarbeiter nicht erfüllen, dazu benötigt er die Glaskugelabteilung.

    Die "Werbeaussage" wurde nicht erst 2005 verwendet, zudem und vorallem dient sie in der Planfeststellung, den Parlamentsbeschlüssen und der VA zur Begündung des Projektes .
    Wenn dir jetzt die Diskrepanz von dem was die Bahnmitarbeiter 1997 geplant hat und dem was später über das Projekt verlautbart wurde auffällt, dann kommst du langsam an den Punkt um den es wirklich geht:

    S21 WURDE 1997 NICHT FÜR MEHRVERKEHRE GEPLANT!
    S21 ist ein Projekt aus der Zeit als die Bahn sich auf den Fernverkehr "gesundschrumpfen" sollte - Stichwort: Reduktion auf das Kerngeschäft, da man damals den ICE für Zukunftsträchtig hielt, RV aber nicht.

    Nur hat seit diesen Planungen der Markt sich um 180° gedreht.

    Deshalb hebt die Presseerklärung der Ingenieure 22 nicht auf die einzelen Ergebnisse der PSA sondern auf diese Vorgabezahl der Bahn ab. Deshalb ist es auch mühsig und nicht zeilführen die Ergebnisse en Detail zu analysieren, zumal wenn man die Anhänge zur richtigen interpretation nicht hat. Allerdings ist auch ohne dies zu erkennen, daß die vielen C, D und nichtmal D`s ein ehrer auf kante genähtes Projekt darstellen, als eine großzüge Anlage mit Zukunftskapazitäten.

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    Die 37 Züge je Stunde waren wenn ich deine Äusserung richtig interpretiere, der den ganzen Tag zugrundeliegende Grundtakt, auf den für die Spitzenstunde ein Aufschlag von 1,3-1,6 kam. 1,6 * 37=59,2.
    Der heutige Bahnhof sschafft 35 Züge je stunde bei mangelhafter Betriebsqualität, bei "wirtschaftlich optimaler Betriebsqualität" etwa 30 oder genauer etwas darunter.

    Ich empfehle dir lesen, und verstehen, anstelle zu interpretieren. Die 37 Züge sind der in der Schlichtung vereinbarte Referenzwert für die Spitzenstunde. Die Zahl sollte inzwischen soweit geläufig sein daß sie nicht merh erklärt werden braucht.
    Es ist schon erstaunlich wie die Betriebsqaulität im bestehenden Bahnof versucht wird herunter zu diskutieren. Fakt ist, daß in den Jahren vor dem Umbau Stuttgart in der Punktlichkeit immer in der Spitzengrube lag.
    Genaue Zahlen die Herr Hopfenzitz aus der zeit der Vorortzüge mit ~ 60/Spitzenstunde vorlegte, zeigt, daß in Stuttgart auch immer veritabel Verspätung abgebaut wurde.
    Wenn der Stuttgarter DB-Betrieb also mangelhaft ist, dann ist der Rest als "Katastrophe" zu werten.

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    Und was soll das sagen?

    Es ist schon erstaunlich wie du dich in Details hineinsteigerst, und dabei übersiehst daß ich die zugrundegelegt Zahl von 303 000/Tag als zu niedrig kritisiert habe, zum erfüllen der Versprechen mit S21 sind 370 000 anzusetzen.

    Daß 700 000 möglich wären tröstest da nicht, wenn so wie du ansetzt die Leute dafür optimal organisiert durch den Bahnhof geführt werden müssen.
    Die Reisenden wollen Bedarfsgerecht, und komfortabel durch den Bahnhof kommen.

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    Dein Einwand ist zwar korrekt, geht aber völlig am Thema vorbei. Lies dir die Diskussion bitte noch einmal durch. Es ging nämlich darum, dass *** einen falschen Zusammenhang hergestellt hat, und zwar, dass das Reiseaufkommen die Leistungsfähigkeit eines Bahnhofs bestimmt.

    Genau und dazu habe ich mich geäussert. Zweck des Bahnverkehrs und damit des Bahnhofes ist Reisende zu befördern. Damit ist das Reisendeaufkommen neben der Kappazität für Züge die relevante größe für die Leistungsfähigkeit eines Bahnhofes.

    Zumindest solange man eine Bahn im Land will, die für die Bevölkerung einen Verkehrlichen nutzen darstellen soll.
    Sofern man allerdings eine Bahn zugrunde legt, die nur dem Aktienrecht verpflichtet ist, und die Regionaliserungsmittel möglichst einfach durch alibizüge in maximale Profite umwandeln will- Ohne daß Reisende dabei in den Katakompen stören sollen- Dafür spielt das Reisendeaufkommen dann keine große Rolle mehr.

    Aber ich bin vehementer Verfechter einer Bahn mit Volkswirtschaftlichem Nutzen, nicht nur zur Aktionärsbefriedigung.

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    Welch ein Schwachsinn. Du hast wirklich noch nie Planungen gemachtt und Projekte durchgeführt?
    Du hättest allen Ernstes erst das Dach saniert, um es dann abzureissen und durch das K21 Gewächshaus zu ersetzen

    Es wäre mal nett, wenn du auf das antwortest was geschrieben ist. Es ist eine alte Strategie, erst die Aussagen der Gegnüber zu verdrehen und dann zu behaupten es wäre Schwachsinn.
    Ich sagte: Dort wo klar Anierungsbedarf besteht (dort wo Anlagen bleiben) Anfangen, als nächsten Schritt das Dach, ist auch nicht so Planungsaufwendig, daß man erst 15 Jahre braucht bis es losgehen kann.

    Auf weitere Verdrehungn ist nicht wert zu reagieren.

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    Und du rechnest wieder mal munter Nutzen Preisstand 1994 gegen Kosten Preisstand 2012-2020. Nutzen ist Zeit, also rechnen w[...bla, bla...] hab ich recht?


    Ich habe nicht gerechnet, sondern Inhalt herausgenommen:
    "Betrachtet man die Ausgaben und Einnahmen einschließlich Zinsen pro Jahr, so kommt man je nach Finanzierungsvariante auf einen Amortisationszeitpunkt zwischen 30 und 35 Jahre nach Projektbeginn."

    Für Infrastrukturprojekte wird aber ein NKV >1 in 30 Jahren gefordert, also eine Amortisationszeit, die kürzer als 30 Jahre ist.

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    Tja, nur mit so ein paar kleinen, feinen Unterschieden.
    Die Tunnel bei S21 liegen weiter nördlich. (nach Norden ansteigender Hang) und viel tiefer. Womit sie bautechnisch nicht mehr viel gemein haben.

    Erstaunlich... du beschwerst dich, daß keine konkreten Pläne bis auf den letzten Meter vorliegen - was einfach daran liegt, daß keine Planfeststellung für K21 gemacht wurde- und jetzt weist du genau, daß die K21Gleise genau da sein müssen, wo es komplett bescheurt durch den Berg geht, während für S21 doppelt soviele Gleise völlig problemlos durch den selben Berg geführt werden können?

    Falls das von Herr Arnoldi jetzt nicht ideal aufgezeichnet wurde - wenn man den Kopfbhanhof dann ausbaut wird- man dann recht schnell eine Trasse finden, die sich gut bauen läßt.

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    Nun, mal ganz ehrlich.
    Versprochen wurde zu K21, dass man gleich anfangen kann. Gleich anfangen heist, eine Ausschreibungsreife Detailplanung ist vorhanden.

    Man kann gleich damit anfangen, den aufgeschobenen Renovierungsstau am Stuttgarter Bahnhof abzuarbeiten. Für ein neues Dach, und andere Arbeiten die komplett innerhalb des Bahngeländes anfallen, um auf aktuellen Stand zu bringen braucht es keine allzugroßen Vorläufe, auch für ein neues Dach läßt sich vergleichsweise schnell eine Planung und Genehmigung realisieren, da es keine betroffene ausserhalb gibt.

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    Erwartet habe ich wenigstens die Tiefe einer Machbarkeitsstudie.
    Gefunden habe ich den mir schon bekannten Strich auf der Landkarte.


    Da habe ich gerade nochmals durch die Machbarkeitsstudie geblättert, also mehr als ein Strich auf der Landkarte und dem was in der Schlichtung über K21 Präsentiert wurde ist da auch nicht.
    wobei mir gerade auffällt, die Amortisationsrchnung bei 4 800 Mio DM... in 35 Jahren - Nach den heutigen Standarts für den BVWP gehört das Projekt damit weg, dort wird ein NKV von größer 1 in 30 Jahren gefordert. (Aber okey, ist ja kein BVWP-Projekt sondern ein Stuttgarter Bespassungs-Projekt, und das NKV Betriebsgeheimnis der DB-AG, die bei bekantwerden alle Ausschreibungen verlieren würde).


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    Dass der Fahrplan auf der vorgegebenen Infrastruktur einwandfrei gelaufen ist konnte SMA in ihrem Gutachten ja nicht bestätigen.

    Die SMA hat einen Stresstest für K21 gemacht? - Das wäre ja neu, dann gäbe es ja einen direkten Vergleich?
    Oder meinst du die Studie mit der in der Schlichtung aufgetrumpft werden sollte, die aber doch intern blieb? - Da gibt es für beide Projekte eine Liste "Zusätzlicher unterstellter Erweiterungen" die zwar verschieden, beides mal aber etwa ähnlich lang sind, wobei ich denke daß da noch nicht 1:1 K21 zugrundegelegt wurde, dann hätte die SMA das ja innerhalb weniger Tage erstellen müssen.

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    . z.B. den zweiten Rosensteintunnel. Dort kam ich zum Ergebnis dass er machbar ist. Soweit würdest Du dich erst mal wieder bestätigt fühlen und zurücklehnen.
    Das Aber kommt aber noch:
    Aber: der Tunnel liegt so, dass man Bautechisch wirklich alle Register ziehen müsste um ihn so knapp unter Park und Schloss hindurchzubekommen, ob das der Bewuchs im PArk überstehen würde hätte ich grösste Zweifel, und Kostenmässig wäre das wohl je km in der Preisklasse des Leipziger Citytunnels. Nix normaler Vortrieb mit Tunnelbohrmaschine, nix normaler Sprengvortrieb.

    Das ist ja interessant... für den 2. Rosensteintunnel hat H. Arnoldi weitgehend auf die Planung für die Tunnel von S21 nach Canstatt zurückgegriffen.... nur eben reduziert, da ja nicht Fern- und S-Bahn verlegt werden müssen.

    Daher dachte ich das wäre eine der "problemloseren" Stellen bei S21 und habe da noch garnicht so genau draufgeschaut.

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    Gutachter ist der der Im Ingenieurbüro sitzt und das Gutachten schreibt.
    Und wer bitte sollte denn in den wenigen Wochen zwischen Vorstellung Architekturplänen und Beauftragung PSA einen Fahrplan einschliesslich der Notwendigen Ausbaumassnahmen um Stuttgart herum aus den Fingern saugen?
    Man kann natürlich immer und jederzeit gigantische Anforderungen an das Planungsvermögend er Bahn haben, nur reell wird das kein Unternehmen und keine Verwaltung der Welt einhalten können.

    Ich dachte ja da wäre ein Missverständnis, aber es gibt auch Leute die nicht verstehen wollen....*nugut*, aber nocheinmal zur Klarstellung:

    Niemand macht ein Vorwurf an den Gutachter im Ingenieurbüro. Der Vorwurf geht an die Vorgabedaten der Bahn.
    Es geht hier auch nicht um erfundene gigantische Anforderungen, sondern nur um die Leistungsversprechen die von Seiten der Bahn und S21-Planern beim verkaufen des Projektes an Politik und die Öffentlichkeit gemacht wurden

    In der Broschüre die Traumpflug verlinkt hat ist ja zu erkennen daß da sogar noch viel mehr versprochen wurde.

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    Das ist deine unbegründete Vermutung für die Ursache - wobei Du mir nach wie vor nicht sagen kannst wer denn zu diesem Zeitpunkt hätte einen Fahrplan zusamenphantasieren sollen, welcher den doppelten Verkehr beinhaltet?

    Also nochmals: Den Fahplan hätte die Bahn aufstellen sollen, da sie uns versprochen hat, daß da 60 Züge/h gehen. Dem Ausarbeiter der PSA-Studie für den hauptbahnhof kann dabei dann egal sein, ob dafür auf der Murrbahn dann noch eine Weiche hinzu notwendig wird. Er rechnet einfach mit den Vorgabedaten.

    zu meiner Aussage, ganz genau: "Da die Bahn in der Studie für S21 einen Fahrplan mit 28 Ankommenden Züge zugrundegelegt hat, während in der Schlichtung für K20 eine Refernzleistung von 37 Ankommenden Züge zugrunde gelegt wurde, sieht es nicht so aus, als ob S21 für Zuwachs im Verkehr geplant ist."
    Diese Aussage ist in sich schlüssig, da 37 nunmal größer sind als 28. Da brauche ich keine Externen Beweise mehr anschleppen.
    Und die 37 ankomenden Züge wurden von der Bahn als für die Spitzenstunde leistungsbestimmende Größe in der Schlicht ung für den Stresstest genannt. Wie in Ihren Broschüren dazu auch nachzulesen ist.

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    Also nochmal zum Mitschreiben und mitdenken: wenn Stufe D eingehalten wird (was ja nach der Üebrplanung der Fall ist), dann _können_ keine 120s Räumzeit gebraucht werden, und noch viel weniger 240s. Lies dazu bitte mal meine früheren Posts für ***. Bei 120s ist die Geschwindigkeit viel zu Gering für Qualitätsstufe D.

    Zitat PSA-S.19: "Die Durchgänge an allen Fern- und Regionalbahnsteigen in der Ebene -1 jeweils neben der Treppenanlage zum Steg Nord sind unter Ansatz der Qualitätsstufen C und D und der maximalen Bahnsteigräumzeit von 240 Sekunden nicht leistungsfähig. Durch eine Neuorganisation der Treppenanlagen zum Steg Nord wäre eine Abwicklung der Personenströme im Durchgang möglich."

    Hier wurde also für die verlängerte Bahnsteigräumungszeit von 240s der Nachweis nicht erbracht. Auf jedem Bahnsteig sind beidseitig je 3 solcher Engpässe geplant gewesen. Auf dem Nordsteg wurde die Planung geändert. Deshalb steeht in dem Satz am ende "Durchgang" während für je 2 Durchgänge pro Bahnsteig keine Lösung gefunden wurde - Und wir reden von 240 sec.


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    Und bei 4 Zügen halber Länge ist wenn die a/b Halteplätze genutzt werden in 5 min gerade mal so viel Zug am Bahnsteig, wie anch Vorgabe in weniger als 120s abfliessen muss. Da sind 300s auf der Schienenseite einfach viel weniger als 120s. 4 Regionalzüge in weniger als 2 Minuten wären interessant, wenn die Schienen das irgendwie hergeben würden.

    In der PSA sehe ich als höchste Belastung 9 Züge an Bahnsteig 3+4 in der Spitzenstunde. Macht 6min 40 sec pro Zug. Da ist die Zugfolge im Stresstest deutlich kürzer, zudem mit ICE und man bekommt dadurch Personenströme die Gegeneinander laufen, was bei über 6 min Abstand von Zug zu Zug nicht zu erwarten ist.


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    Die Diskussion geht hier einfach ins leere. Du argumentierst so wie einer, der neben einem 1t-Kran steht, und sagt, aber ich hab hier eine Last von 300kg, das ist saumässig schwer, ich bin mir sicher dass der Kran das nicht schafft. Soviel kann ich nichtmal mit zwei starken Kumpeln tragen.
    Nun, ein Blick auf das Typenschild sollte eigentlich weiterhelfen, aber das wird irgendwie nicht wahrgenommen. Wie soll man da weiterdiskutiern?

    Also erstens: 300kg tragen meine Kumpels auch ohne mich, und unsere 5t-Kräne können auch gemeinsam anpacken. So bin ich das gewöhnt, als ich noch in der Montage gearbeitet habe.
    Was allerdings das Diskutieren mühsig macht, ist daß du dir sorgen machst, wie der Gutachter sich Daten ausdenken sollen hätte, bei denen die Bahn dafür zuständig wäre, diese korrekt vorzugeben.

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    Ausgelöst wurde das dadurch, dass ich mich zu Beginnd es Informationsstands über das angeblich durchgeplante K21 informieren wollte, ... Ach ja, weitergehende Informationen zu K21 habe ich bis heute nicht erhalten, auch hierzu musste ich dann eigene Planungen und berechnungen anstellen.

    Wo ist das durchgeplante S21? ... und ja auch der Filderabschnitt gehört zu S21!
    ... und wielange wird daran geabeitet, wieviel Geld steht dafür zur verfügung?

    Was bei K21 allerdings geleistet wurde, ist nachzuweisen, daß mit dem Kopfbahnhof ein entsprechender Fahrplan möglich ist. Dieser Fahrplan wurde erstellt und jeder Zug in seinem ganzen Zuglauf nachgewiesen.
    Ich denke wenn da ein Fehler drin gewesen wäre, die Bahn hätte das in der Schlichtung genüsslich präsentiert.
    Zudem wurde nachgewisen, daß für die benötigten Ausbauten an den enstprechenden Stellen genügend Platz ist, zb. auf Bahndämmen wo früher Industriegleise lagen.

    Hier jetzt zu schreien K21 ist ja nicht durchgeplant - Was soll das? Aber die Bürger haben einen Machbarkeitsnachweis erbracht, den die Bahn und Projektpartner zähneknirschend akzeptieren mussten.
    Sollen wir jetzt auch noch die Ausführungspläne für die letzte Treppenstufe vorlegen?

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    Und wo ist nun dein Problem damit? Im ersten Zitat ist von Kapazitäten die Rede, d.h. von Verkehren die fahren können.

    Im Zitat 2 ist von prognostizierten Reisenden für 2010 die Rede. Also von zwei verschiedenen Dingen.
    Fakt ist, zwischen 1995 und 2012 hat die Zahl der Fernzüge in stuttgart abgenommen, da mehr über Nürnberg läuft. Die Zahl der Regionalzüge hat dagegen zugenommen.

    Interessanter Punkt. Bemerkenswert daß in der Studie darauf hingewiesen wird, daß der Fernverkehr Rückläufig ist, um die Datenbasis zu stützen. Daß im Gegenzug beim für Stuttgart viel wichtigeren Regionalverkehr genau umgekehrt ist, die Datenverwendbarkeit sehr fraglich ist, da im RV höhere Zuwächse erzielt wurden wird mit keinem Wort erwähnt.

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    Gerechnet wurde mit 303.000 Reisenden bei 30 Zügen je Std in der SPitzenstunde, wir haben nach http://www.bahnhof.de Stand heute 240.000 Reisende bei 35 Zügen je Stunde in der Spitzenstunde. Womit nach erster überschlägiger Abschätzung Durth-Roos mit 46% mehr Ein / Aussteiger je Zug rechnet als heute real ein /aussteigen.

    Also 303/240 = 1.26, das sind keine 46% egal wie man sich das Projekt schönreden will. Zumal die korrekte Rechenbasis die 255 000 Reisenden pro Tag sind, die als Referenz in der PFA zugrundegelegt wurden.
    Da in den Unterlagen zum Finanzierungsvretrag 50% höheres Verkehrsaufkommen im Stuttgart Hauptbahnhof als Begründung für das Projekt aufgeführt wird (gleiches Dokument wie Projektrechtfertigung in PFA) ist die zugrundezulegende Personenzahl 255 000 * 1,5 = 382 000 pro Tag.

    Also wenn die leistungsfähigkeit eines Bahnhofes nicht mehr im Durchsatz von Reisenden besteht, dann kann man die Eisenbahn am besten komplett stillegen. [PS: Ganz schlechte Idee IMO]

    Deine lezte Aussage sehe ich auch so, in der Werbung erweckt die Bahn den Eindruck wie wenn S21 überdimensioniert wäre.
    Dazu passt dann aber die Erreichte Qualitätsstufe dann überhaupt nicht dazu, egal was man sonnst davon hält.

    Keine Sorge, vor der OB-Wahl, wenn es wieder darauf ankommt, wird der Tenor wieder wechseln. Man muss auch sehen, wie die Medien funktionieren. Umsatz muss her, die Schlagzeile muss stimmen. Eine Schlagzeile über etwas was man eh schon weis macht nichts her.
    Deshalb werden die Themen oder auch Personen ersteinmal hochgeschrieben (z.B. Protest im Sommer 2009, Kretschmann nach Wahl), denn erst wenn eine Positive Grundhaltung erzeugt ist, ist eine negative Schlagzeile kräftig genug. Über dieses Muster habe ich eine Analyse anhand der US-Präsidenten gelesen, aber es kann überall beobachtet werden.

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    Was soll man da auch groß diskutieren? Jedem sollte doch klar sein, dass so ein großes Projekt nicht ohne Probleme durchläuft. Da werden in den nächsten Jahren sicher noch einige Dinge passieren.

    Ausser eben in den offiziellen Darstellungen von Bahn, Politik und Werbung. Die bei der Entscheidung am Ende die Oberhand behielten. Desshalb wird an dem Thema drangeblieben, weil die Leute das satt haben.

    Als die 121 Risiken Liste von Herr Azer bekannt wurde, stand in dem Artikel, daß Herr Azer (sinngemäß) sagte: Wollen wir wirklich Bauen, müssen wir jetzt sagen was die Leute erwartet.
    Da Herr Azer, die Liste bestätigt hat, gehe ich davon aus, daß die Quelle auch darin verläßlich ist. Zumal es auch allen praktischen Erfahrungen entspricht. Nur eben der Politik nicht. Herr Azer ist derjenige vom S21-Team vor dem ich Respekt habe.
    Wäre das damals so gemacht worden, würde ich das Ergebnis einer VA auf Basis von so einer Information akzeptieren.