Gutachter ist der der Im Ingenieurbüro sitzt und das Gutachten schreibt.
Und wer bitte sollte denn in den wenigen Wochen zwischen Vorstellung Architekturplänen und Beauftragung PSA einen Fahrplan einschliesslich der Notwendigen Ausbaumassnahmen um Stuttgart herum aus den Fingern saugen?
Man kann natürlich immer und jederzeit gigantische Anforderungen an das Planungsvermögend er Bahn haben, nur reell wird das kein Unternehmen und keine Verwaltung der Welt einhalten können.
Ich dachte ja da wäre ein Missverständnis, aber es gibt auch Leute die nicht verstehen wollen....*nugut*, aber nocheinmal zur Klarstellung:
Niemand macht ein Vorwurf an den Gutachter im Ingenieurbüro. Der Vorwurf geht an die Vorgabedaten der Bahn.
Es geht hier auch nicht um erfundene gigantische Anforderungen, sondern nur um die Leistungsversprechen die von Seiten der Bahn und S21-Planern beim verkaufen des Projektes an Politik und die Öffentlichkeit gemacht wurden
In der Broschüre die Traumpflug verlinkt hat ist ja zu erkennen daß da sogar noch viel mehr versprochen wurde.
Das ist deine unbegründete Vermutung für die Ursache - wobei Du mir nach wie vor nicht sagen kannst wer denn zu diesem Zeitpunkt hätte einen Fahrplan zusamenphantasieren sollen, welcher den doppelten Verkehr beinhaltet?
Also nochmals: Den Fahplan hätte die Bahn aufstellen sollen, da sie uns versprochen hat, daß da 60 Züge/h gehen. Dem Ausarbeiter der PSA-Studie für den hauptbahnhof kann dabei dann egal sein, ob dafür auf der Murrbahn dann noch eine Weiche hinzu notwendig wird. Er rechnet einfach mit den Vorgabedaten.
zu meiner Aussage, ganz genau: "Da die Bahn in der Studie für S21 einen Fahrplan mit 28 Ankommenden Züge zugrundegelegt hat, während in der Schlichtung für K20 eine Refernzleistung von 37 Ankommenden Züge zugrunde gelegt wurde, sieht es nicht so aus, als ob S21 für Zuwachs im Verkehr geplant ist."
Diese Aussage ist in sich schlüssig, da 37 nunmal größer sind als 28. Da brauche ich keine Externen Beweise mehr anschleppen.
Und die 37 ankomenden Züge wurden von der Bahn als für die Spitzenstunde leistungsbestimmende Größe in der Schlicht ung für den Stresstest genannt. Wie in Ihren Broschüren dazu auch nachzulesen ist.
Also nochmal zum Mitschreiben und mitdenken: wenn Stufe D eingehalten wird (was ja nach der Üebrplanung der Fall ist), dann _können_ keine 120s Räumzeit gebraucht werden, und noch viel weniger 240s. Lies dazu bitte mal meine früheren Posts für ***. Bei 120s ist die Geschwindigkeit viel zu Gering für Qualitätsstufe D.
Zitat PSA-S.19: "Die Durchgänge an allen Fern- und Regionalbahnsteigen in der Ebene -1 jeweils neben der Treppenanlage zum Steg Nord sind unter Ansatz der Qualitätsstufen C und D und der maximalen Bahnsteigräumzeit von 240 Sekunden nicht leistungsfähig. Durch eine Neuorganisation der Treppenanlagen zum Steg Nord wäre eine Abwicklung der Personenströme im Durchgang möglich."
Hier wurde also für die verlängerte Bahnsteigräumungszeit von 240s der Nachweis nicht erbracht. Auf jedem Bahnsteig sind beidseitig je 3 solcher Engpässe geplant gewesen. Auf dem Nordsteg wurde die Planung geändert. Deshalb steeht in dem Satz am ende "Durchgang" während für je 2 Durchgänge pro Bahnsteig keine Lösung gefunden wurde - Und wir reden von 240 sec.
Und bei 4 Zügen halber Länge ist wenn die a/b Halteplätze genutzt werden in 5 min gerade mal so viel Zug am Bahnsteig, wie anch Vorgabe in weniger als 120s abfliessen muss. Da sind 300s auf der Schienenseite einfach viel weniger als 120s. 4 Regionalzüge in weniger als 2 Minuten wären interessant, wenn die Schienen das irgendwie hergeben würden.
In der PSA sehe ich als höchste Belastung 9 Züge an Bahnsteig 3+4 in der Spitzenstunde. Macht 6min 40 sec pro Zug. Da ist die Zugfolge im Stresstest deutlich kürzer, zudem mit ICE und man bekommt dadurch Personenströme die Gegeneinander laufen, was bei über 6 min Abstand von Zug zu Zug nicht zu erwarten ist.
Die Diskussion geht hier einfach ins leere. Du argumentierst so wie einer, der neben einem 1t-Kran steht, und sagt, aber ich hab hier eine Last von 300kg, das ist saumässig schwer, ich bin mir sicher dass der Kran das nicht schafft. Soviel kann ich nichtmal mit zwei starken Kumpeln tragen.
Nun, ein Blick auf das Typenschild sollte eigentlich weiterhelfen, aber das wird irgendwie nicht wahrgenommen. Wie soll man da weiterdiskutiern?
Also erstens: 300kg tragen meine Kumpels auch ohne mich, und unsere 5t-Kräne können auch gemeinsam anpacken. So bin ich das gewöhnt, als ich noch in der Montage gearbeitet habe.
Was allerdings das Diskutieren mühsig macht, ist daß du dir sorgen machst, wie der Gutachter sich Daten ausdenken sollen hätte, bei denen die Bahn dafür zuständig wäre, diese korrekt vorzugeben.