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    Danke. Die wesentlichen Projektdaten:


    • Grundstücksgröße: 5.600 m²
    • Standort: ehemaliger Güterbahnhof Freiburg
    • Höhen: Hochhaus 51 m, Seitenflügel 16 und 22,5 m
    • Gesamt-Bruttogeschossfläche: 15.000 m²
    • Nutzung: Gewerbe und Wohnen
    • Wohneinheiten: 70 Ein- bis Vierzimmer-Wohnungen
    • Bauphase: 2017 – 2019


    Gesamtansicht bei Tag:



    Bild: Frey Gruppe

    Alle diese "Artikel" sind Übernahmen ein und derselben Pressemitteilung von JLL Residential Development. Diese wurde gestern auch dem Forum zugesandt. Zur Abkürzung dieser Sache, die mit dem hier interessierenden Bauprojekt an sich wenig zu tun hat, hier der komplette Text:


    Ffm60ziger hat auf einen Artikel heute in der Frankfurter Rundschau hingewiesen. In gewohnt tendenziösem Stil geht es um das Interesse möglicher Investoren auf dem benachbarten Areal des alten Polizeipräsidiums auch am Grundstück der Matthäuskirche. Letzteres soll in die Pläne für eine Neuentwicklung einbezogen werden.


    Im Artikel wird der Beschluss der Versammlung des Evangelischen Regionalverbands Frankfurt aus dem Jahr 2002 angesprochen. Dieser gelte weiterhin. Er sehe den Abbruch des überwiegenden Teils der Kirche vor. Lediglich der Turm müsse erhalten bleiben. Kirchenfenster, Kanzel und ein Christusrelief aus Sandstein sollen in eine neue Bebauung integriert werden.

    Frankfurt auf älteren Photos

    Ein Thread für ältere Photos. In dieser sich enorm schnell wandelnden Stadt ist eine Dokumentation, wie es vor nicht allzu langer Zeit ausgesehen hat, von großem Wert. Hierher sollen idealerweise Bilder aus der Zeit, als es das seit 2003 bestehende Forum noch nicht gab und und die daher nicht in Projekt- oder Photosträngen vorkommen oder einzuordnen sind. Bitte hier nur eigene Aufnahmen!

    Marienturm und Marienforum (realisiert 2019)

    Seit 2004 sorgte die sogenannte Marieninsel an der Ecke Taunusanlage und Mainzer Landstraße für beste Unterhaltung im Forum. Dokumentiert ist all dies im Thread "Hochhaus Marieninsel (verworfene Planungen)". Im September 2013 wurde bekannt, dass das bebaute Grundstück von der Hochtief Projektentwicklung GmbH gekauft wurde. Das Unternehmen teilte gleichzeitig mit, dass ein Gutachterverfahren für ein neues Hochhaus an dieser Stelle stattgefunden hat. Daraus ging das Büro Thomas Müller und Ivan Reimann als Sieger hervor, der Entwurf der Berliner sieht eine Höhe von 150 Metern vor. In der Folge wurde das Projekt weiterentwickelt, im Mai 2014 wurde die Projekt-Website freigeschaltet. Angaben zum Baubeginn liegen bisher nicht vor. Dies zum einen, weil Voraussetzung für die Realisierung eine gewisse Vorvermietung sein dürfte, zum anderen weil noch ein Bebauungsplan aufgestellt werden muss und daher bisher nicht absehbar ist, wann Baurecht geschaffen sein wird.


    Einige Daten des Turms (mit Stern laut Angaben des Bauherrn, abgerufen am 12.09.2016):


    • Taunusanlage 9-10
    • 155 Meter*
    • 38 Geschosse*
    • Lobby 15 m hoch
    • Mietfläche insgesamt 44.900 m²
    • Mietfläche Regelgeschoss 1.220 m², in zwei Mietbereiche teilbar*
    • Lichte Raumhöhe 2,90 m
    • Konferenzetage im 33. Stockwerk
    • im EG und 1. OG "Lunch-Restaurant" und Espresso-Bar
    • Tiefgarage mit ca. 250 Stellplätzen


    Visualisierungen, Stand Mai 2014, zunächst eine Ansicht von Nordosten:



    Sockelbereich größer:



    Perspektive aus der Wallanlage:



    Hochhaus bei Tag in der baulichen Umgebung (im Rendering ist das Logo ist wohl etwas unglücklich auf die Fassade "gerutscht", in der Realität wird das so nicht vorgesehen sein):



    Und bei Nacht:



    Einige Daten zum Marienforum:


    • Mainzer Landstraße 5
    • 40 Meter
    • 10 Geschosse
    • Mietfläche insgesamt 11.500 m²
    • Mietfläche Regelgeschoss 1.420 m², in bis zu drei Mietbereiche teilbar
    • Lichte Raumhöhe 2,90 m
    • Konferenzetage im 6. Obergeschoss
    • Tiefgarage mit ca. 50 Stellplätzen




    Dachterrasse:



    Bilder: Hochtief Projektentwicklung GmbH / Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH


    Aktualisierte Ansichten von März 2016 in Beitrag #139


    Mittlerweile gibt es auch eine Webcam!

    Album weiterer aktueller Baustellen-Fotos

    Baustellen-Fotos werden als sehr wichtig angesehen und sind in diesem Forum grundsätzlich immer willkommen. Es kommt aber vor, dass die Übersicht in einem Projekt-Thread leidet, besonders wenn außergewöhnlich viele Bilder gepostet werden, die aus ähnlicher Perspektive zur nahezu selben Zeit aufgenommen wurden und demnach denselben Baufortschritt wiedergeben. In solchen Fällen können die zuletzt geposteten Fotos künftig in diesen Thread verlagert werden. Dies soll keine Abwertung darstellen, sondern die Projektstränge kompakt und übersichtlich halten. Selbstverständlich kann auch unmittelbar in diesen Thread gepostet werden.


    Ein Update im Projekt-Thread dürfte sinnvoll sein


    • wenn seit der Aufnahme der letzten Fotos mehrere Wochen vergangen sind oder
    • grundlegend andere Perspektiven gezeigt werden oder
    • der Bau in einer sehr interessanten Phase ist und häufigere Updates daher sinnvoll erscheinen oder
    • die Fotos zur Erläuterung besonderer Vorgänge dienen sollen

    Neuer Henninger-Turm (140 m / realisiert)

    - 140 Meter hoher Turm
    - Turm-Baukörper wird 100 Meter hoch, das Fass weitere 40 Meter
    - Aussichtsplattform für 200 Besucher
    - Restaurant an der Spitze
    - mit eigenem Aufzug, Dreheinrichtung nach Vorbild des alten Turms möglich, Realisierung wegen der Kosten bisher ungewiss
    - Bodenplatte für den Turm wird im April gegossen
    - Rohbau des Turms soll bis Jahreswechsel 2014/15 so weit fortgeschritten sein, dass mit der Montage der Fassade begonnen werden kann
    - Fertigstellung des Bauwerks Anfang 2017


    - Wohnungen im Turm zu Preisen zwischen 5.000 und 10.000 Euro/m²
    - der durchschnittliche Wohnungspreis beträgt 7.000 Euro/m²
    - vier Wohnetagen à 300 m² im Fass


    - Nahversorgungszentrum im Sockelbau des Turms mit "Scheck-in-Center" der Edeka-Gruppe mit 2.000 m² Fläche, Discountmarkt, Drogerie und weiteren sieben Geschäften
    - außerdem Gastronomie und ein Fitnessstudio
    - auch als Schallschutz wird ein Parkhaus mit 410 Stellplätzen an der Grenze zur Binding-Brauerei gebaut
    - außerdem entsteht eine Tiefgarage mit 210 Stellplätzen




    Südwest-Ansicht:


    Empfangsbereich Turm:


    Wohnungen mit Aussicht:

    Alle Bilder: Actris Henninger Turm GmbH & Co. KG / Meixner Schlüter Wendt Architekten / YOS Visualisierungen


    Fassadenmuster Fass (Foto vom 19. Juni 2014):

    Foto: Beggi


    Visualisierung vom Bauzaun zum Vergleich:

    Grafik: , Foto: Beggi

    Internationaler Hochhauspreis

    In diesem Thread geht es um den Internationalen Hochhauspreis (IHP), eine Auszeichnung, die seit 2003 von der Stadt Frankfurt am Main verliehen wird. Der Preis wird im Zweijahres-Rhythmus weltweit ausgelobt für "Bauwerke, die sich durch besondere Ästhetik, zukunftsweisende Gestaltung, städtebauliche Einbindung, Nachhaltigkeit sowie innovative Technik und Wirtschaftlichkeit auszeichnen". Zugelassen sind nur neu errichtete Hochhäuser, die mindestens 100 Meter hoch sind. Teilnahmeberechtigt an der Auslobung sind Planer, Planungsgemeinschaften und andere juristische Gemeinschaften, die von Architekten oder Ingenieuren geführt werden. Gemeinsam mit ihnen werden die Bauherren ausgezeichnet.


    Organisator des Auswahlverfahrens ist das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt, finanzieller Träger ist die DekaBank, die ihren Sitz ebenfalls in Frankfurt hat. Berater im Nominierungsprozess ist das Frankfurter Unternehmen Emporis, das eine internationale Datenbank zu Hochhäusern führt. Die jedes Mal wechselnde Jury besteht aus vier vom DAM und der DekaBank ausgewählten international renommierten Architekten, Ingenieuren oder Architekturkritikern sowie je einem Vertreter der DekaBank, der Stadt Frankfurt und des DAM.


    Der Internationale Hochhauspreis ist dotiert mit 50.000 Euro sowie einer vom Künstler Thomas Demand aus Titanmetall geschaffenen Statuette und einer Urkunde. Die Jury kann bis zu vier weitere, nicht dotierte, Anerkennungen vergeben, so dass maximal fünf Finalisten möglich sind. Anlässlich der Preisverleihung erscheint jeweils ein Katalog, der die Preisträger vorstellt.


    Die bisherigen Preisträger:


    • 2004: De Hoftoren (Sitz des niederländischen Ministeriums für Bildung, Kultur und Wissenschaft) in Den Haag, Niederlande. Entwurf: Kohn Pedersen Fox Associates International PA, London; Bauherr: ING Vastgoed, Den Haag
    • 2006: Torre Agbar in Barcelona, Spanien. Entwurf: Ateliers Jean Nouvel, Paris; Bauherr: Sociedad General de Aguas de Barcelona SA (Spanien)
    • 2008: Hearst Headquarters Tower in New York City, USA. Entwurf: Büro Foster + Partners, London; Bauherr: Hearst Corporation, New York
    • 2010: The MET in Bangkok, Thailand. Entwurfsplanung: WOHA, Singapur; Assoziierte Architekten: Tandem Architects, Bangkok


    (Auszüge aus Wikipedia mit Lizenz CC BY-SA 3.0 / Sch)