Ja, es fehlt definitiv die "Kunst". Da betrifft auch den Platz an der Großen Gallustra0ße. Die geplante "Brücke" wäre ein echter Hingucker gewesen. Ich hoffe noch, dass irgendetwas in der Art kommt.
Beiträge von Megaxel
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Neuer Ansatz für das Baden im Main. Wie die FAZ (hinter der Paywall, auch mit Visualiserungen) berichtet, plant Alexander Kiefer das Mainbaden im Becken des Westhafens zu ermöglichen. Nachdem er einen ähnlichen Ansatz am Rhein in Mainz nicht verwirklichen konnte (Bericht in der FAZ hier), will er es nun hier umsetzen. Dafür soll der hinter Teil des Beckens mit Schwimmpontons etc. ausgestattet werden. Kiefer will an die Tradition des Mainbadens anknüpfen und sieht Paris als Vorbild, als mittlerweile wohl wieder 3 Bäder in der Seine hat.
Seine Planung ist recht konkret:
- 60 x 50 Meter groß;
- 4 x 50 Meter-Bahn;
- Schwimmen aus Sicherheitsgründen nur mit Freiwasser-Boje;
- Holzpontons an der Mauer und in der Beckenmitte;
- ausreichender Wasseraustausch des 2,5 Meter tiefen Beckens erfolge durch das Hochhaus ("Gerippte"), das Kühlwasser aus dem Becken beziehe;
- eine einfache kiesbiologische Reinigungsanlage (Wand mit Sand-Kies-Filter unter der Brücke) reiche zur Reinigung aus und halte Treibgut fern; Schadstoffe sollen durch die Strömung weitgehend am Becken vorbeigetragen werden.
Vorteilhaft ist, dass der hier durch Staustufen regulierte Main kaum Schwankungen des Wasserstands aufweist, was die Planungen erleichtert.
Die Kosten beziffert er nur mit einem niedrigen sechsstelligen Betrag. Die Stege mit den Booten würden nicht tangiert. Interessant: Die Stadt hat Vorbehalte, unter anderem wegen der Wasserqualität und möglichen Lärm, ist aber nicht Eigentümerin des Beckens. Sollte sich Kiefer mit den ca. 400 Anliegern einigen, könnte die Stadt das Vorhaben ggf. gar nicht verhindern. Er glaubt, dass die Anwohner das Vorhaben sogar positiv aufnehmen.
Da bin ich mal gespannt, ob das was wird.
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Gut, dass man nochmals darüber nachdenkt. Das Gelände würde sich - auch unter Erhalt des Hauptgebäudes - gut für eine verdichtete Bebauung (Wohnen und Büros) eignen. Spannend bleibt aber die Frage, wohin die Bundesbank (und ihr Gold) alternativ ziehen könnten.
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Wechselnde Mehrheiten finde ich grundsätzlich gut. Es wird angesichts der fortschreitenden Zersplitterung der Parlamente (jedenfalls in Großstädten) kaum noch möglich sein, Koalitionen mit 50% + x Sitzen zu schmieden. Das funktionierte eigentlich nur noch, wenn man sich auf den "kleinstmöglichen" Nenner einigt. Insofern sind die kommenden Monate vielleicht auch eine interessante Phase um Neues auszuprobieren. Die FDP lässt verlauten, dass sie zur punktuellen Zusammenarbeit (etwa neuer Standort für die Europäische Schule) weiterhin bereit ist. Und die beiden FDP-Dezernentinnen, Wüst und Rinn, können bis zur nächsten Kommunalwahl auch nicht entlassen werden. Jedoch könnten OB Josef und der restliche Magistrat ihnen neue Aufgabenfelder zuweisen. Das erscheint mir nicht unrealistisch, weil Wirtschaft und Sicherheit viel zu prestigeträchtige Felder sind.
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^Aber die Eleganz von damals kommt so oder so nicht wieder. Dafür ist zu viel zerstört. Ich finde die Kombination von Altem und Neuem gelungen, was man im Bereich des Goetheplatzes ja auch bei anderen Gebäuden sehen kann.
Zur "menschlichen Maßstäblichkeit": Die fehlt danach bei Hochhäusern dann ja immer.
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Mir gefällt der Entwurf auch ganz gut. Vor allem das moderne Kirchengebäude mit eben der Plattform - wie im Vorbeitrag schon herausgestellt - haben es mir angetan. Vor diesem Hintergrund kann ich den Verlust des Kirchturms verschmerzen. Ich glaube, er hätte sich nicht gut in ein neues Ensemble eingefügt und wäre als Fremdkörper aufgefallen.
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Die FAZ berichtet über weitere Details aus dem - weiterhin unter Verschluss gehaltenen - Gutachten. Danach müssen jährlich 1,6 Milliarden Liter Grundwasser (= 1,6 Millionen Kubikmeter) abgepumpt und in die Kanalisation eingeleitet werden. Wäre der Eigentümer eine Privatperson oder -unternehmen, würden dafür 2,3 Mio. Euro Gebühren fällig. Das Land, der Noch-Eigentümer, zahlt das nicht.
Unter diesem Aspekt ist für mich der Erhalt des Juridicums wirtschaftlich wie ökologisch einfach nur unsinnig (von der fraglichen Nutzbarkeit des Gebäudes für die beabsichtigten Zwecke mal abgesehen), obwohl ich es optisch gar nicht mal schlecht finde. Ich bin mal gespannt, ob die regierende Koalition tatsächlich daran noch weiter festhält. Ich hoffe, der Druck wird zu groß.
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Der Architekt Stefan Traxler will auf der Hauptwache (zwischen Kaufhof und Katharinenkirche) ein Holzgerüst aufstellen. Das 19 Meter hohe, 40 Meter lange, L-förmige vierstöckige Gebilde soll aus 32 Boxen bestehen, in denen Frankfurter Persönlichkeiten dargestellt werden (auf von außen sichtbaren Transparenten), die aber regelmäßig wechseln sollen. In Südrichtung würde das Treppenhaus liegen. Damit soll der Platz neu gefasst werden.
Erkennbar ist es ein temporärer Bau, da aus Holz und in Modulbauweise errichtet. Statisch soll es keine Probleme geben. Die Finanzierung ist noch nicht kalkuliert, geschweige denn gesichert. Traxler sagt, er habe "positive Rückmeldungen" zu seinem Entwurf bekommen (sagt aber nicht, von wem).
Meines Erachtens wird das nichts und das ist auch gut so. Der Entwurf sieht fürchterlich aus und "fasst" für mich gar nichts ein. Außerdem dürfte die Anfahrt für Feuerwehr etc. wahrscheinlich sehr erschwert werden.
Mehr mit Bild in der FAZ.
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Es gibt was Neues. Die FAZ berichtet (hinter der Paywall) das ein inklusiver (barrierefreier) Out- und Indoorspielplatz für Kinder mit und ohne Behinderung auf dem Gelände entstehen wird (Name "Inklusian").
- 3000 qm Fläche mit 900 qm Halle
- ganzjährige Nutzung (zumindest der Indoor-Spielplatz), ua ein rollstuhlgerechter Basketball-Court.
- Begrünter Außenbereich mit 4 Foodtrucks.
- Tagestickets gegen eine "Spende" in Höhe von 5 bis 6 Euro, behinderte Kinder spielen gratis.
Eröffnung soll im Spätsommer sein, allerdings ist die Finanzierung noch nicht vollständig gesichert. Hinter der Idee steckt der Verein Kian. Dieser berichtet auch auf seiner Website über das Projekt und wirbt für Spenden. Dort findet sich auch ein animiertes Filmchen, das den Entwurf für das Gelände zeigt. Der Entwurf stammt von NW Architekten und Yasar Parvizi.
Eigentlich eine gute Idee, nur schade, dass sich das Highlines-Projekt damit weiter verzögert (oder in Luft auflöst?). Ich gehe allerdings davon aus, dass dieser Spielplatz eine temporäre Nutzung sein wird, wobei temporär ja durchaus auch mehrere Jahre bedeuten kann.
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Die FNP hat ein Interview mit dem neuen Chef der Frankfurter Feuerwehr Markus Röck geführt. Darin erwähnt er, dass zur Einhaltung der Hilfsfristen eine neue Wache im Bereich der Innenstadt notwendig ist, etwa in der Gegend Konstablerwache / Östliche Innenstadt.
Das stelle ich mir schwer vor. Die Stadt hat wahrscheinlich kein Grundstück in der Ecke zur Verfügung. Auf der anderen Seite muss die Wache nicht groß sein. Die Wache 20 am Flughafen hat nur vier Fahrzeuge, inklusive einem RTW. So eine könnte man auch gut in ein größeres Gebäude integrieren.
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Die neue Station vor dem Messehochaus wird "Emser Brücke / Messe" heißen. Der Platz vor dem Hochhaus wird dagegen nicht "Messeplatz" heißen. Die CDU im Ortsbeirat zog einen entsprechenden Antrag zurück. Es waren Bedenken aufgekommen, dass es zu Verwechselungen mit dem Platz vor der Festhalle kommen könne. Die Messegesellschaft wollte das offenbar auch nicht.
Bericht in der FR hier.
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Jetzt kritisiert auch die CDU die Pläne - und zwar die Römerfraktion. Sie wollen kein radikal modernisiertes Gebäude und die Traufhöhe des Römers soll nicht überschritten werden. Bericht in der FR hier.
Heute Mittag war in dem Artikel noch ein Alternativentwurf zu sehen (leider weiß ich nicht mehr, welche Gruppe diesen entworfen hatte. Keiner der Wettbewerbsteilnehmer). Das wurde offenbar rausgelöscht.
Ergänzung: der Alternativentwurf war, wie skyliner im Folgebeitrag zu Recht bemerkt, in der FAZ. Ich hatte das verwechselt.
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Ich gehe davon aus, dass die es so berechnet haben, dass bei oberster Wehreinstellung (die Wehre sind beweglich) es immer genügend Wasser in den Altarm fließt. Es war auch in den vergangenen Jahren, auch in der größten Dürre, so, dass ausreichend Wasser durch den Altarm floss. Der Einlass wurde im Rahmen der Renaturierung in Praunheim auch nicht erhöht, sondern verbreitert, sodass es eigentlich nur besser werden kann.
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Blödsinn ist jedenfalls, dass Aufenthaltsverbote erst nach einer strafrechtlichen Verurteilung ausgesprochen werden könnten. Rechtsgrundlage ist das HSOG, konkret § 31. Das verlangt keine Verurteilung, sondern eine Gefahrenlage. Da haben die Gefahrenabwehrbehörden einen gewissen Ermessensspielraum. Ein Aufenthaltsverbot nach dem HSOG - was zeitlich nur limitiert ausgesprochen werden kann - ist keine Strafe, sondern eine präventive Maßnahme. Ob und inwieweit das dann was bringt, ist eine andere Frage.
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(zugegeben schmal, aber muss ich unbedingt überholen?).
Ich fahre eher selten mit dem Rad in der Stadt, aber ich muss sagen, was für mich wirklich wichtig ist, dass ich überholen kann. Wenn ich Rad fahre, fahr ich eher schnell. Momentan fahre ich dann halt auf der Straße, wenn ich überhole. Aber breite Radwege sind da schon attraktiver.
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Marek Lieberberg bringt diese Idee jedes Jahr zuverlässig wieder neu auf. Allerdings findet er offenbar wenig bis keine Mitstreiter. Dafür wird es Gründe geben. Die Messe hat anscheinend kein großes Interesse an einer solchen Halle.
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Die Bild.de berichtet - in gewohnter Polemik - auch über dieses Projekt, insbesondere die Kosten (wobei mir nicht klar ist, ob die 280.000 komplett für das Projekt verwendet wurden). Allerdings muss ich auch sagen, dass ich enttäuscht bin. Das ist ja ganz nett und die Verwendung von gebrauchten Materialien ist spannend. Aber das ist ja nichts Fertiges und ich hätte schon ein vollständig nutzbares Gebäude erwartet (und zwar nicht nur als Gartenlaube).
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Einen Rückbau der Rosa-Luxemburg-Str. kann ich mir nicht vorstellen. Ein Segen wäre es wohl kaum. Wie soll das funktionieren? Die Rosa-Luxemburg zerschneidet jetzt schon den Nidda-Park, aber auf einem Damm, der Unterquerungen ermöglicht. Wenn man die Straße ebenerdig legt, wird die Trennungswirkung noch größer. Dann kommen die S-Bahn-Gleise. Ein beschrankter Bahnübergang ist sicher nicht machbar. Dann ein Tunnel? Wie lange soll das dauern, was soll das kosten? Wenn man die Rosa-Luxemburg in südlichen Bereich (dort eigentlich die L 3004) niederlegt, müsste man spätestens vor den S-Bahn-Gleisen wieder in die Höhe. Eine riesige Rampe würde den Stadtteil weiter zerteilen. Die einzige Möglichkeit wäre, die Straße quasi dort enden zu lassen. Das erscheint mir verkehrlich unmöglich. Man kann nicht alle Einfallsstraßen schließen.
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Ist die wirklich so gelungen? Im Übrigen finde ich die Wortwahl "Auto- und Menschenstadt" etwas irreführend. Das Auto fährt nicht allein, sondern nur mit (mindestens einem) Menschen darin. Ferner fährt (und parkt) es nur, weil es Menschen wollen. Ich bin jetzt kein Gegner einer Umgestaltung, aber es wird das Zerrbild erzeugt, als ob das Auto unabhängig vom Menschen da wäre.
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Da bin ich mal gespannt. Die Stadtverordneten wollen ja nur beschließen, dass die schon geplanten und finanzierten Vorhaben (aus 2022) endlich umgesetzt werden. Das ist schon ein Armutszeugnis für die zuständigen Dezernenten, wenn die eigene Koalition meint, einem Beine machen zu müssen.