Beiträge von Flo-Joe-Do

    Ist eigentlich bekannt was das für "Probleme" mit der Stadt waren?

    Mitbekommen habe ich, dass der Prüfstand quasi stillgelegt wurde, wegen zu vielen Beschwerden. Aber das man einen Prüfstand für möglichst laute Fahrzeuge nicht unbedingt in der Nähe von Wohnbebauung häufig betreiben kann ist eigentlich selbstverständlich.

    Dann könnten die Testfahrten der Projektfahrzeuge in der Nachbarschaft und "den Tunnel zum Einsturzbringen" vielleicht auch nicht so gut in der Nachbarschaft angekommen sein. Gerade bezüglich Nachahmern. Nicht ohne Grund gibt es häufiger Kontrollen auf der Brackeler Str..

    Das der Denkmalschutz am PEACE Schwierigkeiten bei der "Entfaltung der Ideen" brachte, konnte man auch schon raushören.

    Vermutlich war dann der Tropfen auf den heißen stein, dass die Stadt für die Umwidmung der Rush-Hour zur Kartbahn und Hotel ein paar Auflagen erfüllt haben wollte.

    Am Ende wird er sich auch in Schwerte nach ein paar Jahren in seiner Kreativität auch zu reguliert fühlen und dann den Sprung in die USA machen. In der Nähe des zukünftige Geländes sind viele Einfamilienhäuser.

    Zwar bedingt Off-Topic, was geschieht eigentlich mit den bestehenden Gebäuden am Campus Nord?

    Der Bestand ist jetzt nicht so alt und auch der Hauptstandort. Wäre es anstatt der Aufgabe und der Neuansiedlung am Hafen, nicht wirtschaftlich und ökologisch sinnvoller in der dortigen Nähe etwas zu finden?

    So könnte man sich zumindest die Hälfte der neuen Gebäude sparen.

    Vielleicht passt der Standort Hafen am Ende deshalb, weil der Campus Emil-Figge-Str. erhalten bleibt und nur Ersatzgebäude für Max-Ophüls-Platz und Sonnenstraße benötigt werden.

    Wenn ich mir die Luftbilder und Entwürfe so anschaue, dann vermute ich die Projektfläche "nördliche Speicherstraße" wird einfach erweitert und der Nord-Westen der Kleingartenanlage fällt dann der FH zum Opfer.

    Dieses passt dann auch mit der H-Bahn-Station "Hafenwiese" der Entwurfslinie Dorstfeld - Fredenbaum.

    Ein anderes Beispiel für "erst die Infrastruktur - dann der Erfolg" sieht man in Leipzig. Da wurde für die WM 2006 extra ein großes Stadion ohne passenden Nutzer erbaut, bis dann irgendwann ein Investor genau so eine Gelegenheit gesucht hat und ein Team aufgebaut wurde.

    Oder beim Basketball, da fand der FCB plötzlich den Sport interessant, in der Stadt gibt es auch passende Sportstätten und es wurde eine Lizenz eines anderen Teams erworben, um höher zu starten.

    Noch historischer, der Erfolg der Bayern im Fußball kam eigentlich auch erst nach dem Geschenk des Olympiastadions, man hatte dadurch einen Infrastrukturvorteil gegenüber der Konkurrenz aus Gladbach und konnte somit seine Position halten und stärken.

    Ich finde das allgemeine Projekt gut, aber ich sehe schon die Gefahr des Ghettos.

    Es gibt nicht nur armen Ghettos, sondern auch reichen Ghettos und bei so einem Projekt kann es schon zu so eine Verdrängung kommen!

    Nachdem die Studenten aus dem Kreuzviertel verdrängt wurden, weil es kaum noch bezahlbaren Wohnraum gab, wäre das Saarlandstraßenviertel das nächste Opfer. Dortmund braucht keinen nächsten Phoenixsee, bei dem sich die Reichen über die Lautstärke des "Lebens" in der Nähe beschweren.

    Eine Mischnutzung mit bezahlbaren Miet-Wohnraum für z.B. Absolventen, wäre eher angebracht. Vielleicht lässt sich dann mit den bereits vorhandenen Bürogebäuden ein Start-Up /Gründercluster aufbauen. Genau für den Zwischenschritt im Leben, zwischen Studenten (Saarlandstr.) und Familie (Umland), während man dann im Transfer zum nächsten Lebensschritt ist. Wenn die jungen Firmen dann dem Viertel entwachsen sind, zieht es die Bewohner mit der Firma an einen größeren Standort.

    Da kommen aber verblendete Idealisten, weil sie Angst vor Wettbewerb haben, muss das Konkurrenzprodukt erst einmal eingeschränkt werden.

    Die Strategie ist nicht die Situation für ALLE besser zu machen, sondern damit ein Konzept überhaupt funktioniert muss die Konkurrenz behindert werden.

    Wenn ein Konzept wirklich gut ist, dann funktioniert dieses auch ohne Gängelung. Wie ich schon sagte, sollte der Schwerpunkt zunächst nicht IN der Innnenstadt liegen, sondern ZUR Innenstadt hin. Da fällt mir z.B. die Ruhrwaldstraße ein, mit seinen Kreuzungspunkten des Fuß-/Radwegs an den Ausfahrten. Dann muss auch entsprechend unbedingt irgendwie der Norden mit einer Aufwertung einbezogen werden.

    Wenn dann diese Maßnahmen gegriffen haben, die Kunden das Rad als Alternative wahrgenommen haben, dann ist irgendwann auch der große Bedarf in der Innenstadt da, weil bei mittellangen Distanzen das Rad genommen werden kann. Für Fahrten vom Westen- zum Ostentor wird eigentlich kein Rad benötigt, ohnehin die Radler würden sicherlich dann eher der Kampstraße folgen, anstatt den Bogen zu nehmen.

    Ohne die Anbindung an die Vororte ist der Radwall nur ein Konzept für die Innenstädler, für Distanzen die ohnehin auch fußläufig erreichbar sind. Hingegen. wenn sich die Nachfrage gezeigt hat, durch die Anbindung der Vororte, dann kann bei der nächsten Wall-Erneuerung eine entsprechende größere Anpassung geschehen. Anstatt jetzt nochmal alles umzubauen, direkt nach den letzten Arbeiten.

    Hingegen wenn erst der Radwall und dann der Zufluss geregelt wird, dann ist das Konzept zum scheitern verurteilt. Die Autofahrer können nicht umsteigen, sehen aber gleichzeitig, die Infrastruktur wird nicht benutzt. Dieses spiegelt sich dann auch in den Statistiken wieder und es wird wieder alles teuer zurück gebaut.

    Bei der ganzen Diskussion um den "Radwall" geht mir leider unter, dass es sich dort um eine Bundesstraße handelt, also eine Straße, die nicht nur innerstädtischen Bedarf und Bedeutung hat. Und um ehrlich zu sein, ist dieses Projekt doch einfach nur ein kostenerzeugendes Prestigeprojekt ohne viel realen Nutzen. Wow man kann die Innenstadt umradeln. Viel wichtiger wären hier doch eher Fahrradzufahrtsstraßen also eher eine Rad-Nord-Süd- und Rad-Ost-West-Achse. Wie soll z.B. der Radwall sinnvoll an den Radschnellweg angebunden werden? Bevor also überlegt wird, wie gut in der Innenstadt geradelt werden kann, sollte vielleicht vorher geklärt werden, wie das Fahrrad überhaupt in die Innenstadt kommt. Ohne Zufluss von Außerhalb wird es nämlich ein Projekt für wenige Privilegierte, die sowieso in der Innenstadt wohnen und die zusätzlich noch durch die Behinderung der nicht zentral Wohnenden erkauft wird.

    Zudenken gebe ich auch bei der Philosophie "Autofahrer müssen eingeschränkt werden", dass dieses stark gegen das Thema Inklusion spricht. Es gibt halt auch Gruppen die wirklich aus gesundheitlichen Gründen nicht eben aufs Rad oder gar ÖPNV umsteigen können. Dann wird die Farbe der Politik aber eher erdig, weil es nur das Weltbild des gesunden sportlichen Menschen im Blick hat und keine Rücksicht auf Personen nimmt, die diesem Ideal nicht entsprechen.

    Ich lese hier gerade ständig Radverkehr, die Brücke musste wegen BARRIEREFREIHEIT erneuert werden. Ich bin mir zwar nicht sicher, ist auf den bestehenden Fußgängerbrücken an der B1 überhaupt Radfahren erlaubt? Auf dem Bild in Beitrag #36 ist meiner Meinung nach auch nur ein Schild für Fußgängerverkehr zu erkennen. Natürlich können sie meiner Meinung nach auch für Räder auf einen Mischweg verwendet werden, aber sie müssen deshalb nicht unbedingt geschwindigkeitsoptimierte Radien haben. ;)

    Da diese Brücke auch eine Erweiterung des Weges zwischen Volksbad, Stadion Rote Erde zur Lindemannstraße ist, müsste diese der Weg durch die Messe meiner Meinung nach erhalten bleiben. Die Umwege durch Am Rabenloh oder über die Rosenterassen sind doch deutlich länger und mühsamer.

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    Den Bach finde ich persönlich etwas problematisch hinsichtlich Radverkehr. Aber wenn ich das richtig deute, dann wird er von großen "Brücken" unterbrochen. Vielleicht wird er auch ein Anziehungspunkt für Kinder und Hunde im Sommer.

    Der Bach ist nicht nur für den Radverkehr schwierig, auch für den Personenverkehr ist so ein langes "Schlagloch" mit entsprechender Umknick/Sturz/Verletzungsgefahr mehr als unpassend. Es gibt nicht nur "sportliche" Bewohner, die mal den Schritt machen können. Für Sehbehinderte ist so ein "Loch" z.B. auch sehr schwierig. Für Gehbehinderte bedeuten die Brücken längere und beschwerlichere Umwege. Für die Inklusion in der Planung muss so etwas überarbeitet werden.

    Das ehemalige Schlachthofgelände (heute u.a. Dietrich-Keuning-Haus) war damals auch schon als Standort für die Universität in Betracht gezogen worden. Vermutlich war auch schon damals die Möglichkeit der Expansion auf der grünen Wiese ein Argument für den heutigen Standort. Die fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten wären auch hier auf der Fläche neben der Bahntrasse ein großes Problem.

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    Ist zwar ein kleiner Umweg, aber auch nicht ganz aus der Welt.

    Sorry, dass ist aber im Bezug auf Barrierefreiheit eine eher peinliche Aussage. Gerade Personen die einen barrierefreien Zugang benötigen, haben dann auch eher Probleme mit den "paar" zusätzlichen Metern.

    Aber solche Aussagen kennt man im Bereich Architektur und Immobilien leider häufiger. Planer sollte mal versuchen nur einen Tag mit einem Rollstuhl/Rollator zurecht zu kommen.

    Wir suchen gerade für jemanden aus der Familie eine barrierefreie bezahlbare Wohnung in Dortmund und da werden dann versucht 30 cm hohe Eingangsstufen einen als barrierefrei zu verkaufen, weil das wäre ja nicht soviel.

    Das Parkhaus wäre schöner im Hinterhof gewesen, so begrüßen an beiden Stadteinfahrten Parkhäuser die A40-B1-Fahrer.
    Am Technologiepark das Elmos-Parkhaus und hier an der Stadtkrone Ost das Continentale-Parkhaus.

    Ansonsten geht mir das Geheule der Gartenstädtler langsam auf die Nerven, wenn man in die Nähe einer der wichtigsten Straßen in Deutschland zieht, dann muss man mit Verkehr rechnen.
    Die Entwicklungsfläche ist für einen bestimmten Bebauungsplan abgesegnet und ich meine, dort war schon immer ein Hochhaus geplant. Das Verkehrsnetz auf dem Gelände ist also schon entsprechend bemessen.

    Es gibt ganz andere Flächen in Dortmund die viel mehr unter dem Verkehr leiden, z.B. die ganzen Verbindungsstraßen zu den Logistikparks (Gneisenau, Westfalenhütte Nord, Ellinghausen) im Norden und der Park Westfalenhütte ist noch nichtmal fertig.

    Genauso sehe ich nicht so schwarz mit den Stadtbahnen. Dort fahren bisher meistens lange Züge mit Einzeltraktion, mit Doppeltraktion kann man dort sicherlich Abhilfe schaffen. Es wurden Bereits einige der kurzen Bahnen verlängert. Ab 2020 sollen die neuen Züge des Typs "Vamos Dortmund" kommen. Mit den geschaffenen Kapazitäten sollten dann alte Züge generalüberholt oder ausgemustert werden. Hier hätte man dann also auch entsprechende Kapazitäten mit 90 Wagen (derzeit 64) der B80er Serie und 9 B100 für eine zukünftige höhere Auslastung.

    Zum Hohenbuschei-Beispiel, zum bisherigen Standort braucht man von der Hohenbuschei mit ÖPNV auch schon 47 Minuten. Es ist also eher ein Problem der dortigen Siedlung und nicht der Ziele, die eigentlich gut angebunden sind.

    Die Immobilie befindet sich in direkter Nachbarschaft des Museums. Somit kann man schon über Wechselwirkungen der Ansiedlung diskutieren. Man kann schon davon ausgehen, dass die Nähe zum Museum den Ausschlag für eine dritte Fanshop-Ansiedlung innerhalb des Wallrings hatte.

    Den Händler kann man schon auch Computerdiscounter bezeichnen, besonders wegen einem Wort für minderwertige Qualität im Namen.

    Natürlich möchte der BVB nicht so dominant mit einem Namen in Verbindung gebracht werden, der kein Sponsor ist.

    Zwischen den aktuellen Baumaßnahmen und den Megaplänen ala 3do und Ufo, gibt es aber noch viele weitere Möglichkeiten, wie z.B. den "Viewdoo"-Entwurf, den es hier im Thread schon häufiger gab.

    Die aktuellen Eingriffe sind doch ehrlich gesagt, nur soviel wie nötig um die Betriebserlaubnis des Bauwerkes zu erhalten, bezüglich Barrierefreiheit und Fluchtwegen. Stichwort "§ 8 Abs. 3 PBefG", bis 2022 muss die Barrierefreiheit für den Personennahverkehr umgesetzt werden.

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    ... der Abstand zu Düsseldorf, Stuttgart oder Frankfurt wird anstatt kleiner immer größer.

    Die beiden Landeshauptstädte haben auch den Vorteil, dass sie Solche sind. Hier wird aus repräsentativen Gründen deutlich mehr bewilligt und es siedeln sich leichter große Firmen an. Ähnliches gilt auch für Frankfurt am Main, als Tor zur Welt und Bankenzentrum.

    Dortmunds stärke aufbauend, auf den alten Industrien, ist die sehr gute Verkehrsanbindung ans Autobahnnetz. Hier hat aber z.B. die Bahn ein Problem, da man Dortmund besser über die Straße erreichen kann, ist der Bahnhof eher ein "muss" Objekt. An den Planungen für den HBF sieht man gut, dass die Bahn sich in Dortmund dem Auto geschlagen gegeben hat, sonst hätten sie einen Kundenmagneten gewollt.

    Das sind einfach die falschen Ansprüche, riesige Großprojekte anzufordern. Wichtiger ist die StartUp-Szene durch die größte Hochschuldichte Deutschlands, in der Region zu behalten. Hier sind die Haupt- und Millionenstädte natürlich auch hipper, aber durch vernünftige Stadtplanung kann man hier mit einen attraktiven Nährboden schaffen. Vielleicht gönnt sich dann aus alter Standortverbundenheit eine dieser Firmen, etwas Besonderes. Der Strukturwandel ist nämlich noch voll im Gange und viele Unternehmen zu jung um riesig zu investieren.

    Wenn in anderen Themen indirekt zur Abwahl von einzelnen Politikern aufgefordert wird und gleichzeitig einzelne Webseiten beworben werden, dann sind gewisse Motivation nicht zu übersehen.

    Aber hier geht es eigentlich um das Kronenviertel und nicht um den Verkehr!
    Solche Off-Topic abschweife sind in der Regel auch eher ein Anzeichen für Trollerei.

    Wieso ist die Stadt Dortmund leidtragend?

    Die ursprünglichen Pläne haben einen Tunnel für den ausserstädtischen Verkehr und einen Rückbau für der bestehenden B1 für den innerstädtischen Verkehr vorgesehen. Somit sollten die PKW-Massen vom Berufsverkehr auf der Strecke auseinander gezogen werden. Zusätzlich kann die Umfahrung der B1 durch die Gartenstadt reduziert werden.

    Auf der anderen Seite der Ophoff-Kreuzung, ist zum größten Teil sowieso eher Bürobebaung, trotzdem würde eine Umwidmung einen besseren Lärmschutz für die Anwohner bedeuten.

    Da kommt jetzt nicht plötzlich eine Autobahn die durch die Stadt führt. Von der Fahrzeuganzahl ist sie schon längst vorhanden und könnte durch Modernisierungen zumindest etwas an heutige Standards angepasst werden, was die Verträglichkeit verbessern sollte.