Beiträge von LevHAM

    Oder wie das Metrobüs Netz in Istanbul. Ziemlich leistungsfähig, aber nur realisierbar wo auch genug Platz ist! Davon kann man in Hamburg aber nicht gerade sprechen. Zudem ist das in Istanbul auch nur zusätzlich, neben den bestehenden U-Bahnen sind auch U-Bahn Linien von insgesamt ca 40 Kilometer und mehr gerade fertig bzw noch im Bau.


    http://www.gayrimenkulenformas…-wins-an-usa-award_21.jpg


    http://upload.wikimedia.org/wi…bul_Rapid_Transit_Map.png

    Also ich sehe als erstes Etappenziel den Bereich Stübenplatz / Reiherstiegviertel.


    Nun sage mir mal, was ist von den Elbbrücken aus zu diesem Gebiet der direkteste Weg ist ... sicher nicht über S Veddel ... auf dem Kleinem Grasbrook ist noch nichts, stimmt ... deswegen wäre wohl eine Umstiegstation U4/S3/S31 am Veddeler Markt doch noch die beste Lösung.

    Einen riesen großen Vorteil haben wir: die U4 ist bereits bis HafenCity Universität gebaut. Der Anfang ist also gemacht. Das ist meiner Meinung nach ein Garant und eines der größten Argumente für einen weiterbau. Wenn man dann erstmal bis zu den Elbbrücken gekommen ist ist der Schritt über die Elbe auch kein großer mehr. Auch wenn ich persönlich immernoch nicht glaube das die U4 nach S Veddel gebaut wird.


    Sehr wohl gibt es aber eine Variante über eine Station am Veddeler Markt! Hierbei würde eine S-Bahn Station ebenso entstehen, die jetzige Station Veddel entfallen. Der M13 würde zwar zwei drei Minuten länger fahren, die U4 müsste aber keinen Umweg über Veddel machen und die Erschließung vom Kleinen Grasbrook wäre nicht verbaut. Würde aber zur Optimierung voraussetzen das die Station Elbbrücken ein bis zweihundert Meter weiter nördlich bzw nordwestlich gebaut wird. Aber auch der Abstand zwischen Elbbrücken wie es jetzt geplant ist und Veddeler Markt ware noch in Ordnung, Immerhin liegt die Elbe dazwischen.

    Midas ... in deiner Welt ist wohl mit dem Bau Bis Elbbrücken der U Bahn Bau zu Hamburg für alle Ewigkeit beendet. Muß ich dich leider enttäuschen ... Die Erde wird noch ein paar Milliarden Jahre weiter bestehen, wenn sie in vier Tagen nicht untergeht ...


    Welche Linien werden deiner Meinung nach wohl noch gebaut? Wenn dann ist die U4 alt West sicher dabei. Und wenn die U4 mal Harburg erreicht wäre es auch nicht unrealistisch den Bau weiter über Langenbek oder Eißendorf nach Sinstorf fortzusetzen, wenn wir mal alt und grau sind. Mal gesehen was für Menschenmassen die unzähligen Buslinien in der Gegend bewegen? Wenn der Bau mal so weit fortschreitetet: warum nicht bis Seevetal weiter bauen wenn Niedersachsen mit dem Kleingeld rüberwächst. Was hat man denn früher zur Erweiterung nach Norderstedt gesagt? ?? Genau das gleiche.

    Hiernoch ein paar mehr zahlen, wenn es interessiert:


    11.12.


    2254 Jungfernstieg-Überseequartier: ganze 2 Fahrgäste inklusive mir
    2309 Übrseequartier-Jungfernstieg: ca 35 Fahrgäste


    13.12.


    1452 Jungfernstieg-Überseequartier: ca 50 Fahrgäste
    1456 Überseequartier-Jungfernstieg: ca 70 Fahrgäste
    1506 Überseequartier-Jungfernstieg: knapp über 100 Fahrgäste


    Dafür das die Fahrgäste alle an einzigen Station einsteigen, welche mehr oder weniger noch im nichts steht, zumindest zu zwei Seiten, finde ich die Zahlen schon beachtlich. Man Male sich mal aus wie viele das sind wenn die Umgebung mal fertig ist und auch HafenCity Universität voll im Betrieb, drum herum Alles gebaut. Von Elbbrücken irgendwann mal ganz zu schweigen ...

    Bin nun heute mal in der frühen HVZ von Überseequartier aus gefahren (Abfahrt 15.36). Der Zug war sehr gut gefüllt, fast alle Sitzplätze waren belegt (ca 90%) und in den Türräumen standen jeweils im Schnitt 3-4 Personen, ganz vorne im Zug sogar 7. Auch weiter hinten war es gut voll und es standen Leute. Heiße Luft durch die Gegend kutschieren nenne ich was anderes ...

    Es wurden sehr viele Varianten geprüft und diese hat sich halt als die kostengünstigste und am besten zu realisierende Herausgestellt! Man konnte halt die Vorleistungen zum Abzweigen einer weiteren Strecke nach Westen am Jungfernstieg aus den 60ern super ausnutzen und so die Ausfädelung mit sehr wenig Komplikationen ausführen.


    Eine weitere Station an der Stadthausbrücke wäre horrend teuer geworden und man hätte dafür wohl keinerlei Bezuschussung vom Bund bekommen. Diese Haltestelle hätte über 40 Meter unter Grund angelegt werden müssen (wäre bei weitem Deutschlands tiefste U-Bahn Station geworden, hätte sogar den tiefsten Europäischen Konkurrenz gemacht. Sie hätte teilweise unter Wasser entstehen müssen und das auch noch zwischen bzw unter Dichter Bebauung. Das alles nur damit man zu exakt den selben Linien umsteigen kann wie ein paar Hundert Meter weiter am Jungfernstieg auch? Das hätte man keinem Erzählen können ... So ein Aufwand für so einen kleinen Nutzen.


    Warum die nichtgenutzten Röhren an Hauptbahnhof Nord nutzen? Dahinter teilt die U4 sich die Gleise sowieso mit der U2, also kann sie das auch schon ab Jungfernstieg. Die beiden zusätzlichen, äußeren Tunnelröhren zwischen Jungfernstieg und Hauptbahnhof Nord sollten nichtmal im Zuge der alten U4 von Sengelmannstraße bis Osdorf gebaut werden, selbst diese Züge hätten sich zwischen Hauptbahnhof Nord und Jungfernstieg die Gleise mit der U2 geteilt, zunächst zumindest.


    Ich bin mir sehr sicher das eines Tages auch die Äußeren Röhren der Station Hauptbahnhof Nord genutzt werden: für eine U4 Erweiterung über Barcastraße, Mundsburger Brücke, Winterhuder Weg, Jarrestraße, Borgweg und Jahnring nach Sengelmannstraße. Ist alles baulich Vorbereitet, die Schächte für die Tunnelbohrmaschinen müssen nur geöffnet werden. Auch für Tunnel zwischen Jungfernstieg und Hauptbahnhof Nord ist alles vorbereitet. Wenn irgendwann die Zugfolgen steigen müssen vielleicht mal U2 und U4 komplett getrennt werden.


    Einzig blöd ist dass man sich mit der U4 ab Jungfernstieg eine U-Bahn Richtung Altona verbaut hat. Auch eine mögliche Linie ab Jungfernstieg über Dammtor Richtung Siemersplatz. Hier muss irgendwann wirklich die U1 dann herhalten, Hinter Stephansplatz, da gibt es auch Bauvorbereitungen.

    Wozu eine automatische U-Bahn einführen? Damit schafft man mehr oder weniger ein vollkommen neues System (welches auch noch im Mischbetrieb mit dem bisherigen fahren muss). Das schreit doch nach Problemen.


    Möglich wäre es aber schon die Strecke bis Berliner Tor mit LZB auszurüsten. Fahrzeuge die entsprechend ausgerüstet sind gibt es ja sogar, ganze 6. Blöderweise dürfen die DT3 aber die U4 nicht Befahren.


    Fragt sich aber im Endeffekt nur warum das ganze. Ich bin sicher die Hochbahn hat sich auch im Zusammenhang mit der U4 über sowas Gedanken gemacht, ich sehe da aber keinen Sinn. Zudem wurde ja die Strecke Volksdorf-Großhansdorf längere Zeit im Test mit automatischen Zügen LZB-Geführt betrieben und man ist nicht dabei geblieben.

    Sowas von schlecht recherchiert. Erst ist von nur von einer Station in der HafenCity die Rede, dann sind beide Stationen türkis, dann ist die Strecke von Jungfernstieg bis überseequartier 4000 Meter lang und der Verkehr nach HafenCity Universität geht jetzt im Schnupperbetrieb auch in der Woche bis HafenCity Universität.

    Nicht ganz korrekt. Für den Schnupperbetrieb bis zum 8.12. Wird grundsätzlich, jeden Tag zwischen 10 und 18 Uhr mit Fahrgästen bis HafenCity Universität gefahren.


    ABER ab dem 9.12. Wird HafenCity Universität ebenso für Fahrgäste befahrbar sein, jedoch nur Samstags, Sonntags sowie an Feiertagen zwischen 10 und 18 Uhr. Bis dann im Herbst 2013 endgültig eröffnet wird.


    Wie ich heute las ist der Investor für das südliche Überseequartier abgesprungen. Da werden die Zugänge zur Station wohl noch ein wenig länger verloren im Nichts stehen.

    Die haben bereits begonnen und schon ganz schön weit.


    Aber da wird in Verlängerung der U-Bahnstrecke gegraben. Dachte die Ausschreibung läuft noch.


    Das wird die Kehranlage hinter HafenCity Universität sein. Diese gehört planerisch nicht zur Verlängerung bis Elbbrücken sondern zum ersten abschnitt bzw ur abschnitt. handelt sich um 250 Meter streckentunnel und zwei Kehrgleise in der Mitte. Wurde ja zunächst aus Kostengründen gekippt, nun fängt man aber wohl schon an, was ohne weiteres möglich ist (muss man nur noch die Brücke berücksichtigen).

    Es war doch jetzt jüngst im Gespräch die Strecke (Vorschlag vom Land!!!) Von Nettelnburg aus mit Triebwagen a la LINT41 im 20 Minuten Takt zu betreiben, was recht kostengünstig zu realisieren wäre. Das weil man gemerkt hat das Stadtbahn Quatsch ist. Komisch das das ausgerechnet jetzt wieder kommt ...

    Ja. Alles ziemlich widersprüchlich. Für uns hier ja nicht schlimm, wir sind vom Fach und riechen den braten sofort. Aber der Otto normal Bürger den es jetzt nicht so interessiert wird es glauben, dass ist das schlimme daran. Und das ist generell ein Problem von schlechter Presse, die es leider viel zu viel gibt.

    Es ist auch ein sehr guter Plan. Hat er doch zB den großen Vorteil das man sich eine S-Bahn Station an den Elbbrücken schenken kann. Dies würde die S3 nicht aus bremsen, was sich negativ auf die Fahrgastzahlen jenseits Neugraben auswirken würde. Gerade hinter Buxtehude, wo man sich sowieso schon fast eine Stunde den Arsch auf den Ach so gemütlich gepolsterten Sitzen in der S-Bahn plattsitzen muss ( ;-) ).


    Die Leute die dann aus Richtung Süden in die HafenCity wollen können ja wunderbar umsteigen in Veddel. Damit wäre der durch die U4 zusätzlich entstehende Verkehr hinter Veddel zumindest schon mal von der überlasteten S3/S31 fern erhalten.


    Trotz all dieser guten gründe dafür glaube ich nicht das dies so kommen wird. Es wird mittelfristig eine Umsteigestation zwischen U4 und S3/S31 an den Elbbrücken entstehen. Dann wird man sich danach fragen warum denn jetzt noch eine in Veddel her soll. Zudem verbaut man sich mit einer solchen Streckenführung ganz klar eine U-Bahn auf den kleinen Grasbrook. Das wird sicher noch ein Grund sein nicht über Veddel zu bauen.


    Ist die HafenCity einmal fertig kann ich mir gut vorstellen, bzw bin mir sicher, das in den nächsten 20 Jahren umfangreiche Bebauung auf dem Kleinen Grasbrook und dem Veddeler Damm entstehen könnte. Das dann borzugsweise mit U-Bahn Anbindung.

    Die Pier Süd ist 250 Meter lang ... somit ist auch die Rückseite 250 Meter lang, bzw vielleicht ein paar Meter kürzer. Die gesamte Pier hat 750 Meter. Schon heute sind A37 Bis A40 von der Länge her auf A321 beschränkt, sonst wird es eng dahinter. Denke es wird beim neuen Teil gleich sein. Wobei es ja die Planung gibt die 70er Positionen aufzugeben, dadurch die Rolllinie zu verschieben und die Position 20 A380-Ready zu machen.


    Von der Breite her ist der Abstand der Fluggastbrücken so gewählt das 757 und A310 im Wechsel perfekt nebeneinander passen. Gut, dass ist schon ein paar Jährchen her. Trotzdem können rein theoretisch überall 777 festmachen. Nur nebenan ist dann meistens Essig. Aber dafür gibt es ja die A Positionen.