Beiträge von LevHAM

    Also ich persönlich fänd es schon ganz gut, wenn es eine Aussichtsplattform gäbe. Das wäre doch eine super Attraktion sowohl für Hamburger als auch Touristen. 233m sind schon ein ganz anderer Schnack als 70-80, und eine Aussichtsplattform auf dem "Elbtower" was viel besondereres als auf dem Riverside o.ä.
    Außerdem hätte auch der gewöhnliche Bürger etwas von dem Projekt. Und ich finde schon, dass viele Leute derart einfach gestrickt sind, dass es wirklich dafür ausschlaggebend ist ob sie das Teil doof oder Klasse finden.


    Das Haus soll ja so geplant sein, dass eine spätere Nutzung der Spitze als Aussichtsplattform möglich ist, das reicht mir persönlich schon. Früher oder später kommt das dann sowieso, sofern das ganze Gebäude am Ende überhaupt so kommt.

    Also erstmal möchte ich gesagt haben, dass ich mich über jede Entwicklung in diese Richtung freue. Jedes Hochhaus, das nur annähernd 100m erreicht, ist für Hamburg ja schon fast utopisch. Leider ist die Bevölkerung hier so Rückwärtsgewandt und festgefahren in dem, was sie kennen. Die Medien tun überdies auch einen guten Job, den Mob gegen solche Projekte aufzuhetzen. Da wird im Titel bewusst direkt das Vorhaben in einem Satz mit der Elbphilharmonie genannt und schon sind die Wutbürger aufgestachelt.


    Um zum Punkt zu kommen: auch ich wäre dagegen, Hochhäuser über ca 70m im direkten Innenstadtbereich zu bauen, eben wegen dieser doch Recht einzigartigen Skyline von Kirchen. Die hat echt Charme.


    Aber hier reden wir ja über die Elbbrücken, zweieinhalb Kilometer vom oben genannten Ort entfernt, hier kann man durchaus mehr "wagen".
    Auch ich hätte 300m noch mehr begrüßt, an dem Standort kann man richtig klotzen, wie ich finde. Dieses Gebäude sollte dann aber absolut kein Klotz sein, es sollte eher schlank sein und elegant, zumindest sich nach oben verjüngend. Dazu sollte, finde ich, ein zweites Gebäude versetzt östlich daneben gebaut werden, von 150-180 Metern. So ein einzelnes sehr hohes Haus sieht ziemlich kahl aus.


    So hätte man die ca 100m hohe Bebauung direkt westlich der U-Bahn (immer noch so geplant?), in der "Mitte" das 300m Gebäude und daneben versetzt das 150-180m hohe. Das würde, finde ich, ausgeglichener aussehen.


    PS: bei 300 Metern könnte man noch ein paar drauf packen und hätte das höchste Gebäude in Deutschland. Eine Schlagzeile mehr.

    > S-Bahn Signalisierung und Fernbahn-Signalisierung (S3 nach Stade / S4)


    Auch wenn es verschiedene Signalsysteme sind, so ist die Zugsicherung die gleiche. Auch wenn die S-Bahn eine eigene PZB-Zugart nutzt.


    Aber sonst hast du absolut Recht, bei der S-Bahn wird das ein um einiges aufwändigerer Prozess sein. Die Probleme beim DT-5 lagen ja zu einem großen Teil auch im Gewicht bzw der maximalen Achslast auf vielen Streckenabschnitten, wenn ich mich Recht erinnere.

    Übrigens will die Stadt verstärkt gegen Radweg-Parker vorgehen wie hier in der Grindelallee. Wie gefährlich so ein Zuparken ist sieht man hier, wie die Radfahrer auf die Autospur ausweichen müssen. Wenn die Autos an der Abbiegespur vor der roten Ampel warten, kommt gar kein Radfahrer vorbei.



    Bild (c) Häuser


    http://www.abendblatt.de/hambu…ker-auf-Radwegen-vor.html


    Können sie mal gleich in der Fuhlsbüttler Straße anfangen. Wurde schon zweimal fast über en Haufen gefahren da wegen so etwas.

    Geht alles. Der Trick heisst Twin-Level-Tunnel, siehe Barcelona Metro 9.


    Hier sieht man das nochmal in gross.


    Genau das habe ich heute auch entdeckt, wirklich spannend. Jemand schrieb aber in einem Forum, dass die Gleise nebeneinander angeordnet sein sollen. Aber das kann ich mir weniger vorstellen, ich glaube auch, dass die genau so etwas Andenken, warum sonst ein so großer Querschnitt. Barcelona L9 hat 11,95m Durchmesser, die U5 soll 11m werden. Bedenkt man das kleinere Profil in Hamburg, so passt es.


    Jedoch kann man auch so nicht bauen, ohne dass jemand davon etwas mitbekommt. Es müssen Zugänge zu den Stationen her und Notausgänge. Unstrittig jedoch ist, dass diese Baugruben um einiges kleiner wären als eine in offener Bauweise gebaute Station oder mit einer TBM größeren Durchmessers.

    Im Bramfeld gab es die erste Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung zum Thema U5. Hier mal eine Zusammenfassung:


    http://www.nahverkehrhamburg.d…r-der-geplanten-u5-wissen


    Interessant hier schon einige Details, zB zur Endhaltestelle Bramfeld Dorfplatz. Diese soll 20m tief liegen, Seitenbahnsteige haben und Zugänge Richtung Heukoppel sowie zur Bramfelder Chaussee hin. Die Lage dieser soll aber mit den Bürgern abgestimmt werden.
    Hinter Bramfeld Dorfplatz wird der Tunnel noch 500m weiter gebohrt, darin soll eine Abstellanlage entstehen, ähnlich Niendorf Nord oder Mümmelmannsberg.


    Die Strecke selber soll mit einer TBM entstehen, die einen Tunnel mit 11 Metern Durchmesser frisst, wo dann beide Gleise Platz finden sollen.
    So soll der Bau angeblich nur am Bramfelder Dorfplatz an der Oberfläche mitzubekommen sein. Ne ist klar! Außer dies wird die einzige Station ;) .

    Was mir an Platz zwei gefällt ist, dass die höheren Häuser schlanker sind. Beim Siegerentwurf ist das (wohl einzige) höhere Gebäude recht fett.


    Finde es eleganter, etwas schlankeres zu haben, dafür können es dann auch zwei hohe sein, oder meinetwegen einmal 90 Meter und einmal 110. Aber so ähnlich sieht ja auch Platz 2 aus.
    Ansonsten jedoch finde ich auch den Sieger am gelungensten! Dieses ganze Gebiet um die Elbbrücken herum war schon immer das, worauf ich am gespanntesten war.

    @Eisber: dann hat London auch keine U-Bahn, nach deiner Theorie. Schau dir mal an, wie viel Strecke (und Stationen) dort überirdisch sind .......


    Hamburg hat definitiv eine U-Bahn, die Hochbahn erfüllt dafür sämtliche "Parameter", zumindest all das, was man als U-Bahn bezeichnen würde.

    Man will den Rohbau noch vor der Frostperiode versuchen fertigzustellen. So kann dann den Winter über "gemütlich" ausgebaut werden. Der erste der neuen Flirt 3 soll, wenn Stadler das schafft, schon im Juli kommen.

    Doch, der Rückbau von Busbuchten macht viel Sinn, weswegen es auch praktiziert wird (mal eine Sache die echt Sinn macht und auch noch unter Umständen den armen Autofahrer für 15 Sekunden behindern könnte, fast unglaublich in Hamburg).


    Um genau zu sein:


    Ea hilft die Pünktlichkeit der Busse zu verbessern. In viel befahrenen Straßen muss sich der Bus nicht mehr nach dem Halt wieder in den Verkehr einfädeln, was teils Zeit kostet.


    Es ist irgendwo auch sicherer, oft kommt es zu gefährlichen Situationen bei oben genanntem Manöver.


    Es ist gut für Rollstuhlfahrer und mobilitatsbeschränkte Personen, der Bus kann nun gerade an den Kant Stein heran fahren mit minimalstem Abstand. Das ist bei Busbuchten oft nicht gut möglich. Wenn dann auch noch ein Haltestellenparker am Start ist ist es nahezu unmöglich vernünftig ran zu fahren.


    Zu guter letzt macht es die Situation auf der Bushaltestelle selbst auch etwas sicher. Der Platz wird durch keine Busbucht verengt. So oft kommt es zu Konflikten und gefährlichen Situationen zwischen Radfahrern und Fahrgästen. Das Grundproblem ist damit auch nicht gelöst, jedoch gibt es so mehr Platz zum ausweichen.


    Teilweise wurden in Hamburg Bushaltestellen so umgebaut das die Busbucht bestehen bleibt, der Radweg aber im Haltestellenbereich tatsächlich zwischen Busbucht und Fahrbahn verläuft.