Beiträge von PhilippPro

    Re: Burger Laden am Calaisplatz

    Zeigt doch auch sehr schön, wo die Entwicklung der Innenstädte post Corona und post Handelsboom hingehen muss.

    Gastro. Gastro. Gastro. Und in Duisburg noch etwas mehr Tanzen und Party (v.a. für Studenten). Da braucht es nur die passenden Grundstücke für, damit es keinen Krach mit Anwohnern gibt.

    Timmi Man kann sich z.B. aber auch mal fragen, ob man die ganze Technik im "Smart Home" Bereich überhaupt braucht oder ob man sich die Klingel mit Videogegensprechanlage spart und dafür Holzfenster einbauen lässt.

    Außenstuck muss auch keine Individuallösung sein. Mit modernen Computerprogrammen und 3D Drucker ließen sich enlose Variationen herstellen ohne dass es überteurer Handarbeit mit "kunstvollem Antlitz" bedürfte.

    @Georges Henri Wie wäre es denn mit dir als neuem Baudirektor? ;) als Halbfranzose kennst du die kulturellen Codes beider Länder und den Vorwurf: " Sie Fachwerkfaschist" könntest du immer mit "Minute papillon, je suis français" parieren.

    Es ist doch kein Zufall das mit Christoph Kohl ein Südtiroler und mit Marc Kocher ein Schweizer in der Jetztzeit so viel Erfolg mit klassischen Strukturen haben. Sie können den Deutschen sagen: "Relax, ihr könnt auch mal wieder was Gefälliges bauen" ohne, dass man ihnen sofort Weltanschauliches an den Kopf schmeißen müsste.

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    Meiner Meinung nach muss der Knüllermarkt Klotz endlich abgerissen werden, das blockiert jegliche positive Entwicklung in der Ecke.

    Im jüngst veröffentlichten Rahmenplan Altstadt-Süd findet sich die Einschätzung, dass "aus externer Sicht auch der Bestand des Warenhauses Galeria Karstadt–Kaufhof an der Düsseldorfer Straße mittel-bis langfristig nicht gesichert erscheint" (S.23 https://www.duisburg.de/microsites/pbv…adt_Analyse.pdf).

    Ich halte langfristig dem Umzug vom Knüllermarkt an den jetzigen Standort von Galeria Kaufhof an der Düsseldorfer Straße für denkbar. Dann könnte mn auch die jetzige Immobilie an der Münzstraße abreißen.

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    Ich persönlich finde das ganze direkte Umfeld des Sees nicht sehr ansprechend,

    Es gab ja mal Überlegungen, dass ganze Gewerbegebiet im südöstlichen Umfeld des Sees in Wohnbebauung umzuwandeln, was aber letztlich an langen Mietverträgen scheiterte. Jetzt wird dort die Südtangente gebaut, um das Gewerbegebiet "Großenbaum-Süd" an die A524 anzuschließen.

    Meines Erachtens ist das ein Fehler, weil das dortige Gewerbe nicht besonders hochwertig ist - eine Lagerhalle, eine Großfleischerei, eine Bauartikelhandlung usw. - das kann man auch anderswo in der Stadt unterbringen.

    Als Baugrund wären diese Flächen viel wertvoller - Einfamilienhäuser mit Seeblick auf Großenbaumer und Rahmer See, eine S-Bahnhaltestelle und die A59 nach Düsseldorf vor der Tür. Ich glaube die Grundstücke würden weggehen wie warme Semmeln.

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    Auch das editieren deiner Beiträge ist nicht die feine englische Art.

    Ich habe im Ursprungsbeitrag die Parenthese "Wie für Legehennen im Digitalkapitalismus" ergänzt, weil ich es für eine passende Bildumschreibung des Entwurfes halte. Was daran unenglisch ist, weiß ich nicht.

    Ich stimme dir zu, dass man die (jetzt) letzten vier Beiträge löschen kann - bei meinem Urspungsbeitrag sehe ich das anders, denn ohne Entwurfskritiken wäre das DAF doch etwas fad.

    Echt unfassbar wie man heute noch so bauen kann - wie für Legehennen im Digitalkapitalismus - , westlich schließt sich noch die gruselige Hauptverwaltung von Nordwest Handel an.

    Das Ruhrgebiet macht seinem Status als hässlichste Großregion Europas alle Ehren - echt beschämend. Merken die Leute das hier eigentlich noch? Kriegt man mit was In Leipzig, Berlin, Amsterdam passiert?

    Aber gut, was will man auch erwarten. Deutsche Ingenieure und Informatiker sind eben Designautisten - vlt. geht das dann doch in die richtige Richtung.

    Ich bin bei hanbrohat, architektonisch wäre - wie so oft in Duisburg - mehr drin gewesen. Ich hoffe aber trotzdem auf Urbanitätsgewinne in Kombination mit den Duisburger Dünen und die Polizisten, die ich kenne haben auch gerne mal über den kleinen und engen Standort in Großenbaum geklagt.

    Fortschritt also?

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    und die fortschreitende Digitalisierung ebnen die realweltlich-physischen Fühlungsvorteile der Metropole ein...

    Genau das wurde auch immer re San Francisco/ Bay Area postuliert und es ist nie eingetreten, bis extremer Nimbyismus und katastrophale Governance das Errfolgsmodell in Frage stellten.

    Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung geht in seiner jüngst veröffentlichten Bevölkerungsprognose übrigens weiterhin von einem Bevölkerungsanstieg Berlins auf knapp 4 Millionen Einwohner im Jahr 2040 aus, was einem Zuwachs von über 300.000 Einwohners ggü. jetzt entspricht.

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    macht das Wohnen in Metropolen immer unerschwinglicher...

    So teuer ist Berlin immer noch nicht.

    Ich glaube schon, dass SInn an diesem Standpunkt funktionieren kann. Z.B. mein Vater sehnt sich nach einem Bekleidungsfachgeschäft mit guter Beratung. Nur mit grummeligen Verkäuferinnen, die in der Ecke sitzen hat man natürlich keine Chance mehr gg. das Internet.

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    Andere Städte sind stolz auf ihre Skyline, in Essen wird sie plattgemacht. Unfassbar!...einfallslose Schuhkartonarchitektur, wie der RWE Campus an der Altenessener Str.

    Die Kritik an der schrumpfenden Skyline teile ich, die Kritik am RWE Campus nicht. Das ist gelungene Firmencampusarchitektur in Backsteinoptik mit gelungener Raumaufteilung, die das neue Selbstverständnis von RWE als Erneuerbare Energien Konzern - "Wir erhöhen uns nicht mehr über die Natur, sondern fügen uns ihn sie ein" - ausdrückt.

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    Auch in Lichtenrade.

    Ich finde auch das Argument "Es ist ja nur (hier vermeintlich unwichtigen Ort einfügen)" gerne kombiniert mit "Es sind ja nur (Sozialwohnungen/Vorortgesamtschulen/öffentliche Toiletten) und dem Klassiker "ich habe schon viel schlechtere Gebäude zu viel höheren Preisen gesehen" wenig überzeugend. Man kann überall höherwertig gestalten ohne den Kostenrahmen zu sprengen und da bin ich bei Llewelyn "auch in Lichtenrade".

    P.S.: Zu Endells Punkt. Holz anstelle von Betonskelett ist wichtig um Emmissionen einzusparen. Holz als Fassadenverkleidung ist tricky und aktuelle Bsp. wie das "Hoho" in Wien oder das Deutsche Biomasseforschungszentrum in Leipzig wissen nicht wirklich zu überzeugen.