Die Sportarenen des Westens

  • Mönchengladbach-Nordpark: Sparkassen Hockey Park (EURO Hockey Championship 08/2025)

    Der Hockeypark, offiziell SparkassenPark Mönchengladbach, liegt neben dem Fussballstadion Borussia-Park an der Straße Am Nordpark im westlichen Teil der Stadt.

    Ziemlich viel Park auf einmal, ist das Hockeystadion quasi das Nationalstadion Deutschlands. Mit einer Kapazität von knapp über 9.000 Plätzen (durch Zusatztribünen kann man ca.12.000 Plätze schaffen), ist es eins der größten Feldhockeystadien Europas. Es besticht vor allem durch sein blaues Kunstrasenspielfeld und seine bunten Schalensitze. Die Sitzschalen haben sechs unterschiedliche Farben (drei Blautöne, zwei Gelbtöne und Orange). Sie sind so angeordnet, dass nie gleichfarbige Sitze direkt übereinander oder nebeneinander liegen. Dadurch soll auch ein leeres oder schlecht gefülltes Stadion mehr wie ein volles Stadion wirken. Ein Nebenplatz (850 Plätze) gehört noch als Spielfeld dazu, ebenso eine Flutlichtanlage auf beiden Plätzen für Abendspiele.

    Mit dem Neubau der Anlage 2004, der Einweihung mit einem Hockey-Viernationenturnier zu Ostern 2006 siedelte sich auch der Deutsche Hockey Bund dort mit dem Verwaltungsgebäude direkt am Stadion/Haupttribüne im Mönchengladbacher Westen an. Im Jahr 2006 folgte im Sommer sogleich die Hockey-Weltmeisterschaft.

    Aktuell wird das Areal zum Campus um den Hockeysport ausgebaut, hinzu kommen eine Sportschule mit Seminarräumen und Übernachtungsmöglichkeiten sowie eine Kaltlufthalle die den ganzjährigen Spielbetrieb für die einzelnen Nationalmannschaftskader Männer/Frauen und Junioren/Juniorinnen garantieren.


    Vom 08. bis zum 17. August wurde die Hockey-EM auf der Anlage in Mönchengladbach parallel bei Männern wie Frauen ausgetragen.

    Es war neben der WM im Jahr 2006 die dritte EM nach 2014 und 2023 an diesem Spielort. Deutschlands Männer (Honamas) holten sich im Finale gegen die Niederlande den 9. EM-Titel. Auch Damen (Die Danas) kamen ins Finale, unterlagen dort aber den Niederländerinnen.

    10.08.2025 / Tagesveranstaltung GER vs ENG / NED vs BEL

    Eingangsbereich mit Sponsor-Vorgänger:

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    EM-Flächenplan:

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    Westansicht:

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    Hockey...

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    Hinter der großen Sitztribüne am Nebenplatz:

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    ENG vs GER:

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    Fussballstadion Borussia-Park in unmittelbarer Nähe:

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    Bewässerung in den Spielpausen:

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    Tribüne West / VIP:

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    NED vs BEL:

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    Haupttribüne / VIP / Verwaltungsgebäude:

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    Gegentribüne:

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    Hintertor Ost:

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    Gut besucht das Derby der beiden nahen Nachbarländer Holland und Belgien:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Mönchengladbach Nordpark: Stadion im Borussia-Park I 10.08.2025

    Das Fussballstadion von Erstligist Borussia Mönchengladbach wurde schon im Vorbeitrag vom Hockey Park aus in seinen Grundzügen gezeigt.

    Das spinnenartige Aussehen durch die stählernen Dachaufhängungen sind wohl das markanteste an diesem Stadion, was einen Bezug zu den englischen Stadien älterer Bauart herstellen soll. Im Inneren wurde einiges ebenfalls darauf ausgerichtet. Die Engländer waren hier früher vor Ort über die Jahre mit ihrer Armee stark present, einige leben weiterhin in unmittelbarer Nähe.

    Das Stadion wurde quasi auf der grünen Wiese, auf dem Gelände der ehemaligen britischen Rheinarmee in Rheindahlen-Land im Westen der Stadt, noch vor dem Hockey Park von 03/2002 bis zur seiner Einweihung im Juli 2004 errichtet. Die Kapazität des Stadions beträgt bei Bundesligaspielen knapp über 54.000 (International 46.000) Plätze, wobei die stehenden Heimfans sich auf dem Unterrang der Nordtribüne verteilen. Das Eck zwischen Ost- und Südtribüne wird den Gästefans angeboten. In der Westtribüne/Haupteingang befindet sich die Verwaltung und Gastro des Vereins. Ein angeschlossenes später gebautes Hotel mit Verbindungsgang gehört ebenso zur Sportanlage wie mehrere Trainingsplätze und ein Jugendinternat auf 10 ha. Rundherum liegen zahlreiche anzufahrende Parkplätze. Ein Biergarten kann vor der Nordtribüne genutzt werden.

    Planungen zum neuen Stadion begannen bereits in den 1990er-Jahre mit Beginn der Sitzplatz-Diskussion, aber auch in Hinsicht auf das mittlerweile in die Jahre gekommene schwächelnde Bökelberg-Stadion mit seiner geringen Kapazität in der Innenstadt, mitten in einem Wohnviertel liegend. Später gesellte sich auch die bevorstehende Fussball-WM 2006 dazu. Die Stadt war unter Zugzwang wie so viele Kommunen im Lande, die für das Event Stadien bauen wollten. Mit der Aufgabe des Geländes 1996 durch die Briten (Ayrshire Barracks North) stand dann ein rund 64 Hektar großes Areal für den Fussballverein zur Verfügung.

    Der Stadion-Neubau hat ca. 87 Millionen Euro gekostet, für das Hotel kamen dann nochmals 31 Millionen Euro dazu. Das Hotelgebäude beherbergt ausserdem das VFL-Museum, Arztpraxen und Rehazentrum, Fitnessräume und den Fanshop.

    Das Stadion ist gemäß der UEFA-Richtlinien ein Kategorie-4-Stadion und hat einen Ober- und Unterrang. (Auszüge Wikipedia)

    Stadionanlage im Uhrzeigersinn aufgenommenen, an der Nordtribüne beginnend:

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    Kiosk am kleinen Biergarten:

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    Heimtribüne: Der Verein feiert in diesem Jahr seinen 125. Geburtstag:

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    Ringsherum und allgegenwärtig; die sperrige Stahlkonstruktion für die Dachaufhängungen:

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    Geländeplan:

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    Eingang Nord mit Jahrhundertelf-Bonhof-Spielerportrait:

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    Jahrhundertelf: Spielerportrait Herbert Wimmer:

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    Jahrhundertelf: Spielerportrait Patrik Andersson:

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    Nordöstliche Stadionecke mit Sitzgelegenheiten und großer treppiger VFL-Bodenraute:

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    Darin: 6.000 eingelassene Edelstahlplatten in Rautenform auf schwarzen Steinen mit Namen der Fans die den Stadionneubau mit 170 Euro pro Platte mitfinanzieren durften:

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    Wo früher mal Engländer waren, wird die Sprache einfach beibehalten. Zumindest darunter gehts sprachlich gemischt weiter. Immerhin. Dem Jahrhundert-Berti dahinter mags egal sein:

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    Auch die VFL-Raute ist häufig rund ums Stadion zu sehen:

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    Ostseite:

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    Südost-Ecke - Gästefans:

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    Blick über den Parkplatz P1 auf die Süd:

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    Süd und Hotel:

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    Süd:

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    Presseeingang:

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    Trainingsgelände:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Mönchengladbach Nordpark: Stadion im Borussia-Park I 10.08.2025 -2-

    Im vergangenen Sommer wurde die Borussia 125 Jahre alt, was rund um das Stadion auch zu sehen ist. Fußballgrößen aus sieben Generationen sind zur Feier im Borussia Park erschienen. Enthüllt wurde an der Westseite/Vorplatz eine Fohlen-Statue, ein Vereinsgeschenk für die Ewigkeit, ein Denkmal für die Fans (s. unten).

    Stadion-Haupteingang/Hotel:

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    Haupt/-Westtribüne mit Verwaltungsgebäude:

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    VFL-Legendenplakat:

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    Hotel und Technikgebäude:

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    Blick vom Hotel auf die West:

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    Hotelgebäude/Rückseite:

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    West/Haupttribüne, davor Gastronomie:

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    Die im Rahmen der Feierlichkeiten enthüllte bronzene Skulptur auf dem Vorplatz der Westtribüne...20250810-182858-Shift-N.jpg

    ... und wiegt rund 6 Tonnen, ist 4,5 Meter hoch und soll an die Tradition der "Fohlenelf" erinnern. Dahinter Verbindungsgang zum Hotelgebäude, Ärztehaus, Museum und Fan-Shop:

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    Fohlen Shop:

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    Sichtschutz-Fohlen:

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    Nordwestliche Ecke:

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    Am Stadion / Borussia spezifische Graffitis:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

  • Galopprennbahn Düsseldorf-Grafenberg I 07.09.2025

    Die Galopprennbahn im Grafenberger Wald, erbaut 1909, zählt zu den schönsten Pferderennbahnen in Deutschland. Ein Teilbereich im inneren wie auch ausserhalb ist durch eine Golfanlage auf dem weitläufigen Areal belegt.

    Zur Rennbahn gehören etwas abseits Reitställe und umfangreiche Reitwege im Wald, die vom 1844 gegründeten Düsseldorfer Reiter- und Rennverein Düsseldorf Galopp betrieben werden. Dort angegliedert sind Rennbahnbiergarten und Reitstallgastronomie.

    Ungewöhnlich und berühmt berüchtigt sind die Höhenunterschiede, die je nach Rennstrecke bis zu 15 Meter betragen. Eine Schlüsselstelle ist die Erhebung vor dem Einbiegen in den Bogen zur Zielgeraden, wo sich meistens die Spreu vom Weizen trennt. Auf der Zielgeraden ist ein weiterer Anstieg zu bewältigen.

    Das Wiegen der Jockey geschieht im alten Waagengebäude. Es wurde 1913 erbaut und steht unter Denkmalschutz. Es ist das wohl imposanteste Gebäude und wurde vor einiger Zeit restauriert.

    1961 entsteht ein neues Teehaus. Zur alten Tribüne aus den Anfängen gesellt sich dann 1989 ein moderner Neubau hinzu. Die mit Logen auf drei Etagen ausgestattet kann abseits der Rennen als Eventlocation genutzt werden.

    Die alte Tribüne aus den Anfängen mit ihren Sitzbänken aus der Vergangenheit ist erkennbar in die Jahre gekommen, eine Sanierung ggf. ein Rückbau dürfte aktuell noch unausgesprochen bleiben. Die am Gebäude befindlichen Wettschalter strahlen ebenfalls die gleiche Nostalgie aus. Die moderne Version für die Wetter steht zahlreich genauso zur Verfügung.

    Eine kleine Sektbar, 30 Personen aufnehmend, steht für die 'Hautevolee' oder wer sich dafür hält, in einem übersichtlich bemessenen Gebäude gleich neben dem Haupteingang bereit.

    Der Führring für die Pferde existiert im Bereich der alten Sitztribüne.

    Das wohl wichtigste Rennen mit internationaler Starbeteiligung auf dem Grafenberg ist der 'Henkel-Preis der Diana. Sehr gut dotiert und seit 2006 in Düsseldorf ausgetragen. Namensgeber und Sponsor ist das Düsseldorfer Unternehmen Henkel, das letzte Rennen fand gerade erst Anfang August statt.

    Das Stutenderby 'Preis der Diana' gibt es bereits seit 1857 und wurde auf verschiedenen deutschen Rennbahnen ausgetragen. Teilnehmen dürfen ausschließlich dreijährige Stuten der Rasse 'Englisches Vollblut'. (Auszüge aus Wiki und Düsseldorf Galopp)

    Haupteingang:

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    Altes Waagegebäude:

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    Neue Haupttribüne:

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    Teehaus und Zielturm:

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    Wettschalter:

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    Zielgerade:

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    Ziel:

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    Zielgerade/Neue Haupttribüne:

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    Beide Tribünen:

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    Alte Tribüne:

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    Golfanlage im Innenraum:

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    Alte Tribüne:

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    Führring:

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    Alle Fotos von mir: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei

    Einmal editiert, zuletzt von hanbrohat (13. November 2025 um 12:58)

  • Tennisanlage Düsseldorfer Rochusclub I 07.09.2025

    Die Tennisanlage des Düsseldorfer Rochusclub von 1898 liegt unweit der im Vorbeitrag gezeigten Galopprennbahn im Grafenberger Wald am Rolander Weg und wurde bis 1929 errichtet.

    Bekannt wurden Tennisverein und Anlage vor allem durch die früheren Austragungen des World Team Cups (Anfangs Nation Cup) von 1978 bis 2012, einer Tennis-Team-Weltmeisterschaft der Nationen. 8 Teams qualifizierten sich über die Weltranglist ihrer beiden besten Spieler dafür.

    Das Turnier gehörte zu den wichtigsten sportlichen Ereignissen im Raum Düsseldorf, was jährlich rund 75.000 Zuschauer anzog. Übertragen wurde es in über 160 Länder per TV. Über die Jahre wechselten die Hauptsponsoren (Ambre Solaire, Peugeot, ARAG), indem ihre Namen vor den Begriff World Team Cup gesetzt wurden.

    Nach dem Auslaufen des Vertrags mit der ATP 2012 wegen zu geringer Besucherzahlen übernahm der frühere Manager von Boris Becker, Ion Tiriac, ein rumänischer Geschäftsmann den Turniernamen. Es fanden dann nochmals zwei weitere Jahre Tennisturniere im Rahmen der ATP-Tour auf der Anlage des Rochusclub statt, bevor das Turnier nach Genf wechselte.

    Zudem wurde auf der Anlage der Davis-Cup durch den DTB 13 mal auf Sand ausgetragen, zuletzt im September 2006. Einmal wich man zwischendurch aus Kapazitätsgründen ins Rheinstadion aus, dass zur Fußball-EM 1988 umgebaut wurde. Man nutzte gegen Spanien so die neu gebaute Überdachung.

    Der damalige mediale Hype um die deutschen Weltklassespieler Becker, Stich und Graf ließen die stark wachsende Tennisgemeinde zahlreich und nicht nur nach Düsseldorf pilgern.

    Eingang am Rolander Weg, im Hintergrund das erhöht gebaute Vereinshaus:

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    Anlagenplan abfotografiert:

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    Übersichtsluftbild in der Anlage abfotografiert:

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    Englischer Bezug am Vereinshaus:

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    Hauptplatz/Centercourt in der bewaldeten Anlage. Der Platz wurde von Anfang an für eine erhöhte Kapazität abgesenkt:

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    Der Centercourt konnte früher durch den Aufbau von Stuhlreihen auf den Traversen und Zusatztribünen auf ein Fassungsvermögen von Anfangs rund 5.000 Plätzen gebracht werden:

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    Hauptplatz mit Rochus Club Logo und Vereinshaus dahinter:

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    Die Nebenplätze nehmen Court 2 = 1.000 und Court 1 = 700 Besucher auf:

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    Tennishalle:

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    Trainingsplätze:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei

  • Deutsches Tischtennis-Zentrum am Staufenplatz in Düsseldorf-Grafenberg I 07.09.2025

    Wie die beiden vorangegangenen Sportstätten liegt der Komplex des Deutsche Tischtennis-Zentrum (DTTZ) genauso am Grafenberger Wald. Das DTTZ ist ein Sportinternat speziell für Tischtennisspieler. Es ist eine zentrale Fördereinrichtung des Deutschen Tischtennis-Bundes DTTB und befindet sich seit 2006 in Düsseldorf. Direkte sportliche Nachbarn sind des weiteren der Polizeisportverein und der Turnverein von 1847.

    Das DTTZ in Düsseldorf wurde am 19. Oktober 2006 eröffnet. Es wurde neu erbaut, die 5,8 Millionen Euro Baukosten zahlten der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Düsseldorf. Zusätzlich genutzt wird es nun auch vom Westdeutschen Tischtennisverband WTTV als Landesleistungszentrum und Teilzeitinternat sowie für Lehrgänge. Zudem führt der Bundesligaverein Borussia Düsseldorf hier Trainingseinheiten durch.

    Genutzt wird das DTTZ zu Trainingszwecken als

    • Bundesstützpunkt für Damen und Herren (auch ausländische Trainingspartner)
    • Vollzeitinternat des Deutschen Tischtennis-Bundes DTTB
    • Landesleistungszentrum des Westdeutschen Tischtennisverbandes WTTV
    • Teilzeitinternat des WTTV
    • Zentraler Lehrgangsort des DTTB und WTTV
    • Individualmaßnahmen, etwa zur Projektförderung
    • Paralympischer Trainingsstützpunkt (PTS) seit 2013

    (Wiki-Auszug)

    Zugang vom P-Staufenplatz:

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    Sporthotel im Tischtennis-Zentrum:

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    Sporthalle:

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    Der TT-Shop und Versandhandel schöler + micke. Eberhard Schöler, 151-facher TT-Nationalspieler, Vizeweltmeister im Einzel und Mannschaft in den 1960ern. Zusammen mit Wilfried Micke mehrfacher Mannschaftsmeister mit Borussia D'dorf:

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    Zugang Internat / Verwaltung / Trainingshalle / Arena:

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    Lobby; Wandbilder mit Nationalteam:

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    Beides unter einem Dach: Der Club Borussia Düsseldorf und seine goldenen Zeiten mit Ausnahmespieler Timo Boll:

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    Errungenschaften:

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    Trainingshalle:

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    Termine Heimspiele Borussia Düsseldorf:

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    Das Sportzentrum bzw. der Verein hat eine eigene Straße:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei

  • Herne: Stadion am Schloss Strünkede I Aug. 2025

    Das Stadion wurde 1910 im Herner Stadtteil Baukau in einer Parkanlage in unmittelbarer Nähe zum Schloss Strünkede errichtet. Es wurde als kombiniertes Fußball- und Leichtathletikstadion mit Laufbahn gebaut. Bis heute passen knapp über 30.000 Zuschauer ins weite Rund, zugelassen sind aus Sicherheitsgründen aber nur knapp 10.000 Fans. Wegen Baufälligkeit wurde demzufolge auch die Überdachung der alten Haupttribüne im Sommer 2025 abgerissen.

    Namentlich auch Westfaliastadion genannt gehörte es nach Fertigstellung 1932 zusammen mit dem Rudolf-Harbig-Stadion mit einer Zuschauerkapazität von 32.000 Zuschauern zu den größten Stadien in Deutschland. Heute noch zählt es zusammen mit dem Gladbecker Stadion ein paar km weiter entfernt (37.000 Plätze) zu den größten Amateur-Stadien in der Republik.

    Seit 1934 trägt der ebenso namensgebende Fußballverein SC Westfalia Herne, ein Vertreter, der momentan zwischen fünfter und sechster Liga im Westen pendelt seine Heimspiele hier aus. Der SC war zuletzt selbst von 1975 bis 1979 noch höherklassig in der 2. Liga vertreten.

    Den Zuschauerrekord generierte der Verein mit 35.000 Besuchern (1960 gegen den HSV zur Endrunde um die Dt. Meisterschaft) zu Erstligazeiten zwischen 1933-1944 und 1954-1963 in der damaligen Gauliga bzw. Oberliga.

    Bekanntester Spieler wohl Hans Tilkowski, Torwartlegende, Nationaltorhüter, der von 1950-1955 beim SCW spielte, danach bei Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt aktiv war und 1966 beim WM-Finalspiel in England durch das Wembley-Tor berühmt wurde.

    Bessere Tage hat das Herner-Stadion auch zwischenzeitlich gesehen, so trug der VFL Bochum seinerzeit in den 1970ern hier etliche seiner BL-Heimspiele aufgrund des eigenen Stadionausbaus aus.

    Letztmals wurde ab 2017 im größeren Stil Hand am Stadion am Schloss Strünkede angelegt. Im Zuge der rund einjährigen Umbauten erhielt das Stadion ein paar Flutlichtmasten, die Dachkonstruktion und die Sitztribüne einen neuen Anstrich.

    Darüber hinaus wurde der Naturrasen als Spielfläche gegen einen hochmodernen Kunstrasen getauscht und es entstanden eine neue Aufwärmfläche sowie neben dem Stadion ein Kleinspielfeld (40x60 Meter) für den Westfalia-Nachwuchs und die Hockey-Mannschaft. Die Baukosten beliefen sich auf knapp 1,9 Millionen Euro, die von der Stadt Herne und dem Land Nordrhein-Westfalen getragen wurden. Die Stadt Herne ist bis heute Eigentümer vom Stadion am Schloss Strünkede.

    Stadion am Schloss Strünkede: Die wichtigsten Fakten & Daten

    • Stadionname: Stadion am Schloss Strünkede (offiziell Polygonvatro-Arena)
    • Verein: Spielstätte vom SC Westfalia Herne
    • Historische Namen: TREL RuhrpottArena (2010/11), ABISOL-Stadion (bis 2017), GermanFLAVOURS Park (bis 2018), real-Arena (bis 2020), Edi-Arena (bis 2021)
    • Adresse: Westring 260, 44629 Herne
    • Eröffnung: 1932 (erbaut 1910)
    • Gesamtkapazität: 32.000 (bei Spielbetrieb auf 9.999 begrenzt)
    • Rasenheizung: nein
    • Untergrund: Kunstrasen

    * Auszüge aus Wikipedia und Sport 90

    Haupteingang mit neuem Namenssponsor:

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    Eingang/Geschäftsstelle:

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    Umkleiden:

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    Stadion mit Kleinspielfeld vorne, Blickrichtung Nord:

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    Südkurve mit Containerräumlichkeiten:

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    Haupttribüne ohne Dach:

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    Nordeingang/Gäste:

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    Blick aus der Nordkurve:

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    Gegengerade:

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    Nordkurve:

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    HT:

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    Blick von der HT:

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    Innenraum mit der Nord:

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    Fotos hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei

  • Essen: Sporthalle ''Am Hallo'' im Sportpark

    Der Sportpark "Am Hallo" ist seit 2003 die Heimspielstätte des Handballvereins TUSEM Essen, aktuell in der 2. Bundesliga der Männer. Die dortige knapp 2600-Zuschauer-fassende Arena (2278 Sitzplätze, ca. 300 Stehplätze) steht allerdings auch anderen Essener Vereinsmannschaften zur Verfügung. So tragen die ebenfalls in Liga 2 spielenden männlichen Basketballer der ETB Miners dort ihre Zuschauerstarken Spiele aus.

    Die Halle entstand an alter Stelle, der Vorgängerbau aus den 1970ern wurde dafür abgerissen. Zum Sportpark gehört eine ebenfalls damals neu gebaute Leichtathletikanlage.

    Im letzten Jahr wurde die Halle als Austragungsort für die Studentenweltspiele genutzt, die im Sommer in der Rhein-Ruhr-Region ausgetragen wurden.


    Durch neue Reglementierungen in den Verbänden ist die Hallenkapazität für Erstligisten auf ein Minium von rund 4.500 Plätzen heraufgesetzt worden, was bei den Vereinen bei etwaigen Aufstieg zur Herausforderung wird, müssten kurzfristig größere Hallen her.

    So auch hier. Da zumindest die Essener Handballer in vergangener Zeit zwischen 2. und 1. Liga pendelten gibt es bei der Stadt die Planungen zu einer neuen größeren Halle was nicht so einfach ist, da die Kassen leer sind.

    Der 3.10., ein Samstag sah gleich eine Vielfachveranstaltung eines weiteren Hallennutzers, des Nachbarvereins HSG mit seinen Männern und Frauen von 11:00 Uhr bis zum späten Abend vor, die hintereinander ihre Meisterschaftsspiele abspulten.

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    Fotos hanbrohat: Unter Benennung der Urheberschaft © hanbrohat gemeinfrei